• Dreaming Of The Apocalypse Girl: June’s New Albums Pt. One.

    Music | Bittles’ Magazine: The music column from the end of the world

    There is a curious, yet electrifying mix of light and dark in this month’s new album releases! For every piece of sunny Balearic brilliance there is an angry scream into the night. For every slice of languid chill-out there is a funky guitar lick, or a hammering techno beat. All of which makes June a fantastic time to own a working pair of ears. By JOHN BITTLES (mehr …)

    Jenny Hval -ApocalypseR
  • Die unendliche Bedeutungslosigkeit des Seins

    Roman | Milan Kundera: Das Fest der Bedeutungslosigkeit

    Milan Kundera zeigt in seinem neuesten Roman ›Das Fest der Bedeutungslosigkeit‹, dass er dem Ruf, einer der bedeutensten zeitgenössischen Romanciers Europas zu sein, mehr als gerecht wird. Die Erkenntnisse, an denen er VIOLA STOCKER teilhaben ließ, zeugen von großer Weisheit und Gleichmut des Alters. All der Zorn, der ihn als Ausgeschlossenen verfolgt hatte, scheint verflogen und seine traurige Komik gipfelt im Bild des französischen Bauern Stalin, der es nicht mag, wenn Genosse Kalinin Statuen französischer Königinnen anpinkelt. (mehr …)

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  • Vorbeigeschrieben

    Gesellschaft | Slavoj Žižek: Blasphemische Gedanken. Islam und Moderne

    Das Massaker in der Redaktion der Pariser Zeitschrift ›Charlie Hébdo‹ im Januar des Jahres hat die unterschiedlichsten Reaktionen ausgelöst, angemessene und weniger angemessene: Solidarität bei den meisten, Schrecken, Mitgefühl, Bestürzung und Trauer, aber auch Versuche zur politischen Vereinnahmung. Zu den seltsamsten Reaktionen gehört das Büchlein ›Blasphemische Gedanken‹ des international renommierten Philosophen und Psychoanalytikers Slavoj Žižek. Von PETER BLASTENBREI (mehr …)

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  • Thomas Bernhard und die Brotfachverkäuferin

    Roman | Julia Trompeter: Die Mittlerin

    Wie schreibt man einen Roman, ein gelungenes Erstlingswerk, wenn die Tage sanft dahinplätschern, vom notwendigen Broterwerb und entspanntem Chillen ausgefüllt? Wenn außer einem Faible für Thomas Bernhard keine ernsthafte Grundlage besteht? Wenn der Verlag mit warnenden Worten drängt? Julia Trompeter bringt erfolgreich ›Die Mittlerin‹  ins Spiel. Von INGEBORG JAISER (mehr …)

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  • »Speck-Tag-Kuh-leer« und »Opi-Mist-Tisch«

    Kinderbuch | Anja Janotta: Linkslesestärke oder Die Sache mit den Borten und Wuchstaben

    Mira hat eine Rechtschreibschwäche und für sie wird daraus eine beklemmende Allein-gegen-die-ganze-Klasse-Situation. Aber mit ihrem pessimistischen Ansatz »Für manche Probleme gibt es keine Lösung« liegt sie zum Glück falsch. Von ANDREA WANNER (mehr …)

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  • Life is money

    Gesellschaft | Philip Roscoe: Rechnet sich das? Wie ökonomisches Denken unsere Gesellschaft ärmer macht

    Philip Roscoe ist quasi prädestiniert, eine Kritik des neoliberalen Denkens zu verfassen. Der Wirtschaftswissenschaftler und Dozent für Management hat auch Theologie und Arabisches Denken des Mittelalters studiert. Der plakative Titel Rechnet sich das? Wie ökonomisches Denken unsere Gesellschaft ärmer macht wird damit dem philosophisch aufgeladenen Inhalt des Buches nicht gerecht. VIOLA STOCKER ließ sich tiefer leiten. (mehr …)

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  • Männerphantasien, aktualisiert

    Gesellschaft | Klaus Theweleit: Das Lachen der Täter: Breivik u.a. – Psychogramm der Tötungslust

    ›Das Lachen der Täter‹ ist Klaus Theweleits neuestes Buch zu (nicht nur) seinem alten Thema »Männergewalt« und ein Plädoyer für einen neuen, entschieden weiteren Blick auf Gewalttäter. Ein ausführlicher und äußerst ungemütlicher Brandbrief, der zur Pflichtlektüre für alle werden sollte, die mit Menschen zu tun haben. Von Eltern bis Politikern, von Erziehern bis Kriminalisten, von Bildungs- bis Stadtplanern, egal welchen Geschlechts. Von PIEKE BIERMANN (mehr …)

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  • »Guter Nazi, böser Nazi?«

    Menschen | Manfred Wieninger: Die Banalität des Guten

    Das Böse hat Konjunktur. Die Jahrestage von Erstem und Zweitem Weltkrieg sorgen für einen steten Schub an Darstellungen von Abgründigem. Warum blicken wir so selten auf diejenigen, die sich in dieser Zeit ein Minimum an Menschlichkeit bewahrt haben? Ist Gutes zu tun einfach zu banal – oder in einer Zeit des Opportunismus viel zu schwierig? Das fragt sich Biografieforscher JÖRG FUCHS angesichts der Lektüre von Manfred Wieningers Buch ›Die Banalität des Guten‹. (mehr …)

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