• Herr Maurer macht sich Sorgen

    Gesellschaft | Marco Maurer: Du bleibst, was du bist. Warum bei uns immer noch die soziale Herkunft entscheidet

    Bildung als beste Chance zum Aufstieg, sozial, ökonomisch, gleich, von welchem Ausgangspunkt, gilt als gesellschaftlicher Konsens. Die sogenannte Bildungsdebatte entlarvt das als Mythos, solange es die Debatte gibt, und sie hat wirklich Jahrzehnte auf dem Buckel. Marco Maurer, um einiges jünger als die Debatte, hat die Legende nun auch entdeckt. Sie macht ihm gewaltig Sorgen. Nicht nur der Bildung wegen, das ist ihm zu wenig, sondern gleich wegen der Demokratie überhaupt. Von MAGALI HEISSLER (mehr …)

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  • Zündeln am europäischen Haus

    Gesellschaft | Ernst Wolff: Weltmacht IWF. Chronik eines Raubzugs

    Richtig. Wir müssen die Vergangenheit neu sortieren, von Grund auf neu, zumindest was Europa betrifft. Seitens des Hegemons USA existierte von Anfang an ein unmissverständliches Konzept, und nie herrschten Zweifel daran, was zu tun sei. Von WOLF SENFF (mehr …)

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  • Das verfaulte Spiegelbild des Sozialen

    Bühne | Zombie1_eine Schreckensbilanz

    Zombies gelten als das Lumpenproletariat des Horror-Genres – nicht so elegant, erotisch und aristokratisch wie Vampire – und in ihren Bedürfnissen wesentlich primitiver orientiert. Denn der Zombie strebt schlicht nach Menschenfleisch, primär Hirnmasse. Vielleicht auch, weil diesem Untoten die Eigenschaft des menschlichen Denkens abhandenkam. Das treibt ihn in die Peripherie der Gesellschaft, und sein fehlendes Bewusstsein macht ihn dazu noch völlig kritikunfähig. Von PHILIP J. DINGELDEY (mehr …)

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  • Mein Vater, das unbekannte Wesen

    Comic | Nina Bunjevac (Text und Zeichnungen): Vaterland

    Der Mann auf dem Titelbild ist der Vater der Comiczeichnerin Nina Bunjevac. Er starb, als die Künstlerin fünf Jahre alt war durch die Fehlzündung einer selbst gebastelten Bombe. So wie sie auf dem Titelbild das Foto ihres Vaters rekonstruiert, rekonstruiert sie in ›Vaterland‹ seine Geschichte: präzise, aufwendig und mit tiefer Schwermut. BORIS KUNZ über eine düstere Familiensaga. (mehr …)

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  • Gangsta’s Paradise

    Digitales | Games: Grand Theft Auto 5

    Lange hat die PC-Version des Gangster-Simulators ›Grand Theft Auto 5‹ auf sich warten lassen. Mit über 40 Millionen verkauften Exemplaren für die Konsolen der aktuellen und letzten Generation, gehört es mit Abstand zu den erfolgreichsten Spielen des letzten Jahres. Was das Spiel so gut macht und ob sich das Warten auf die PC-Version gelohnt hat, erfahrt ihr von PHILIPP LINKE. (mehr …)

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  • »Sage mir, Muse, die Taten…«

    Roman | Maria Lazar: Die Vergiftung

    Die Frau als Muse des Künstlers begegnet uns an zahlreichen Stellen der Kulturgeschichte – Charlotte von Stein, Camille Claudel, Alma Mahler-Werfel oder auch Helene Weigel haben zugunsten von Männern auf die eigene Arbeit als schaffende Künstlerin verzichtetet. Die meisten Frauen, die sich um die Jahrhundertwende 1900 trotzdem selbst künstlerisch betätigten, sind mittlerweile marginalisiert als Fußnote der Geschichte. Der Wiener Verlag Das vergessene Buch hat nun den Roman Die Vergiftung der Wiener Autorin Maria Lazar – erstmals 1920 erschienen – neu aufgelegt. Von HUBERT HOLZMANN (mehr …)

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  • Willkommenskultur

    Kinderbuch | Stephanie Schneider: Elefanten im Haus

    Neue Nachbarn? Das kann in einem Mietshaus spannend werden. »Ob sie wohl Kinder haben?«, überlegt Fine. Und erlebt eine riesengroße Überraschung! Von ANDREA WANNER (mehr …)

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  • Dreaming Of The Apocalypse Girl: June’s New Albums Pt. One.

    Music | Bittles’ Magazine: The music column from the end of the world

    There is a curious, yet electrifying mix of light and dark in this month’s new album releases! For every piece of sunny Balearic brilliance there is an angry scream into the night. For every slice of languid chill-out there is a funky guitar lick, or a hammering techno beat. All of which makes June a fantastic time to own a working pair of ears. By JOHN BITTLES (mehr …)

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  • »Guter Nazi, böser Nazi?«

    Menschen | Manfred Wieninger: Die Banalität des Guten

    Das Böse hat Konjunktur. Die Jahrestage von Erstem und Zweitem Weltkrieg sorgen für einen steten Schub an Darstellungen von Abgründigem. Warum blicken wir so selten auf diejenigen, die sich in dieser Zeit ein Minimum an Menschlichkeit bewahrt haben? Ist Gutes zu tun einfach zu banal – oder in einer Zeit des Opportunismus viel zu schwierig? Das fragt sich Biografieforscher JÖRG FUCHS angesichts der Lektüre von Manfred Wieningers Buch ›Die Banalität des Guten‹. (mehr …)

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