• The man who loved only music: New singles reviewed

    Music | Bittles’ Magazine: The music column from the end of the world

    Even though I gave up clubbing a few years ago, I am constantly amazed at how quality dance music can still move me as much as it does. A good bassline, a swirl of 303s or a fathoms-deep groove is all I need to be taken back to the joys of a darkened floor. By JOHN BITTLES (mehr …)

    Jose Padilla - Wolf Müller DubsR
  • Plattenbau und Karussell

    Kulturbuch | Ulrich Burchert: Bunte DDR. Bilder aus einem lebendigen Land

    Manche mögen den Titel des Buches für paradox halten. Die DDR? Die war doch bekannt für ihre Grundfarbe grau, dunkelgrau, wie die vom Braunkohleruß gefärbten Hausfassaden. Und dann für einen Band mit Schwarzweißbildern? Aber der Fotograf Ulrich Burchert weiß schon genau, warum er sein Buch ausgerechnet ›Bunte DDR‹ genannt hat. Von PETER BLASTENBREI (mehr …)

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  • Friedlich lässt es sich hier nicht leben

    Comic | B.Yakin (Text)/N.Bertozzi (Zeichnungen): Jerusalem. Ein Familienporträt

    Es gibt wohl nur wenige politische Themen der heutigen Zeit, die brisanter und auch schwieriger sind, als der blutige Israel-Palästina-Konflikt, der im öffentlichen Diskurs mit hoher Emotionalität geführt wird. Ausgerechnet aus dem Beginn dieses Konfliktes in Jerusalem haben Regisseur und Comic-Autor Boaz Yakin und Zeichner Nick Bertozzi eine Graphic Novel kreiert: ›Jerusalem. Ein Familienporträt‹. Von PHILIP J. DINGELDEY (mehr …)

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  • Nicht heulen, schreiben

    Roman | Doris Dörrie: Diebe und Vampire

    Doris Dörrie, die gerade ihren 60. Geburtstag gefeiert hat, ist eines der raren, überaus erfolgreichen künstlerischen Multi-Talente. Filme, Drehbücher, Regiearbeiten an bedeutenden Bühnen, Erzählungen und Romane – alles ihr Metier. Die gebürtige Hannoveranerin, die mit ihrer leicht schrägen Film-Komödie »Männer« (mit Uwe Ochsenknecht und Heiner Lauterbach in den Hauptrollen) 1985 den großen Durchbruch geschafft hatte, legt nun nach vierjähriger literarischer Auszeit den federleicht geschriebenen, äußerst humorvollen Roman Diebe und Vampire vor. Von PETER MOHR (mehr …)

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  • Freundschaft

    Jugendbuch | Martin Gülich: Der Zufall kann mich mal

    Freunde sind das Wichtigste, jedenfalls, wenn man gerade vierzehn ist. Allerdings ist das auch das Alter, in dem Freundschaft das schwierigste ist, weil das Leben plötzlich enorm kompliziert aussieht. Martin Gülich erzählt eine solche Geschichte mit einem ganz besonderen Helden und seinem charakteristischen etwas anderen Blick auf das ganz normale Leben. Von MAGALI HEISSLER (mehr …)

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  • Alter Streit und neue Lösung

    Petra Wild: Die Krise des Zionismus und die Ein-Staat-Lösung

    Der Palästinakonflikt ist in den letzten Jahren medial in den Hintergrund getreten. Der Vormarsch des IS und der Zerfall Syriens und Libyens haben ihn von den Titelseiten verdrängt. Nur wenn wieder einmal ein deutscher Außenminister lustlos die Fortsetzung des Friedensprozesses anmahnt, nimmt man ihn noch wahr. Die Islamwissenschaftlerin Petra Wild macht uns in ›Die Krise des Zionismus und die Ein-Staat-Lösung‹ mit einem neuen Denkmodell bekannt. Von PETER BLASTENBREI (mehr …)

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  • »Sage mir, Muse, die Taten…«

    Roman | Maria Lazar: Die Vergiftung

    Die Frau als Muse des Künstlers begegnet uns an zahlreichen Stellen der Kulturgeschichte – Charlotte von Stein, Camille Claudel, Alma Mahler-Werfel oder auch Helene Weigel haben zugunsten von Männern auf die eigene Arbeit als schaffende Künstlerin verzichtetet. Die meisten Frauen, die sich um die Jahrhundertwende 1900 trotzdem selbst künstlerisch betätigten, sind mittlerweile marginalisiert als Fußnote der Geschichte. Der Wiener Verlag Das vergessene Buch hat nun den Roman Die Vergiftung der Wiener Autorin Maria Lazar – erstmals 1920 erschienen – neu aufgelegt. Von HUBERT HOLZMANN (mehr …)

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  • Willkommenskultur

    Kinderbuch | Stephanie Schneider: Elefanten im Haus

    Neue Nachbarn? Das kann in einem Mietshaus spannend werden. »Ob sie wohl Kinder haben?«, überlegt Fine. Und erlebt eine riesengroße Überraschung! Von ANDREA WANNER (mehr …)

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  • »Guter Nazi, böser Nazi?«

    Menschen | Manfred Wieninger: Die Banalität des Guten

    Das Böse hat Konjunktur. Die Jahrestage von Erstem und Zweitem Weltkrieg sorgen für einen steten Schub an Darstellungen von Abgründigem. Warum blicken wir so selten auf diejenigen, die sich in dieser Zeit ein Minimum an Menschlichkeit bewahrt haben? Ist Gutes zu tun einfach zu banal – oder in einer Zeit des Opportunismus viel zu schwierig? Das fragt sich Biografieforscher JÖRG FUCHS angesichts der Lektüre von Manfred Wieningers Buch ›Die Banalität des Guten‹. (mehr …)

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