Kaiser-Mühlecker - Fremde Seele Dunkler Wald
Neu/Roman

Wenn die Seele gefriert

Roman | Reinhard Kaiser-Mühlecker: Fremde Seele, dunkler Wald

Der Niederösterreicher Reinhard Kaiser-Mühlecker ist trotz seiner gerade einmal 34 Jahre längst weit mehr als nur ein Geheimtipp in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur. Als der auf dem elterlichen Bauernhof in Eberstalzell aufgewachsene Autor 2008 mit dem schmalen Roman Der lange Gang über die Stationen debütierte, wirkte diese Prosa über das bäuerliche Leben in der Provinz wie ein Relikt aus längst vergangener Zeit. Aber die Nachfolgewerke machten schnell deutlich, dass hier ein herausragendes sprachliches Talent, ein exzellenter Beobachter und subtiler Menschenkenner heranwächst. Von PETER MOHR Zum Artikel

Neu auf TITEL

Döring - Ali und die 40 Küsse
Jugendbuch

Tanz mit dem Traumprinzen

Jugendbuch | Beate Dölling: Ali und die vierzig Küsse

Wer möchte ihn nicht im Arm halten, den Traumprinzen. Fantastisches Aussehen, fantastische Fähigkeiten und die Überzeugung, dass man selbst die Einzige für ihn ist, kann es Schöneres geben? Im Traum nicht. Bei Licht besehen schon. Da kann man gewaltig ins Stolpern geraten und nicht nur auf der Tanzfläche. Beate Dölling hat ein Märchen geschrieben, mit einer Brise frischen Winds. Von MAGALI HEISSLER

Sigrid Eyb Green Die Sonnenschaukel
Kinderbuch/Neu

Ein Maß für die Zeit

Kinderbuch | Sigrid Eyb-Green: Die Sonnenschaukel

Vier Zwerginnen sind jedes Jahr zu Gast im Garten. Eine besondere Begegnung mit Frau Morgenzwerg, der grünen Frau, Frau Westen und Frau Knochenbein. ANDREA WANNER folgte ihren Spuren.

TITEL kulturmagazin Textfeld
Kurzprosa/Neu/TITEL-Textfeld

Der alte Mann, der sein Leben bei sich trug

TITEL-Textfeld | Verena Stegemann: Der alte Mann, der sein Leben bei sich trug

Jeder kannte ihn, er war der alte Mann mit der schwarzen Tasche. Er trug sie immer bei sich und sie spekulierten, ob er sein gesamtes Geld darin trüge, seine Kriegstagebücher oder nur ein paar vergilbte Fotos. Manch einer vermutete einfach die gewisse lebensrettende Flasche Schnaps.

Psychemagik-Ritual-Chains
Bittles' Magazine/Neu

Ghostvillains and Love Songs: New Album Reviews

Music | Bittles’ Magazine: The music column from the end of the world

Going by the number of overly cheery adverts on the telly I think it is safe to assume that Christmas is on the way. With everyone from family to friends willing to embrace this over-commercialized rubbish by demanding presents from yourself make the break from the slimy claw of capitalism this year by simply spending your hard-earned money on yourself. By JOHN BITTLES

Die Dreigroschenoper Bernt Zangger

Getrieben von Hurerei und Wollust

Bühne

Bühne | Bertolt Brechts ›Die Dreigroschenoper‹ (Stadttheater Pforzheim)

»Sex sells« ist vielfach das Buzzword, also die alles dominierende Agenda, vornehmlich in der Werbebranche. Bei der theatralischen Interpretation des Schauspiels von Bertolt Brecht und der Musik von Kurt Weill, nach John Gays ›The Beggar’s Opera‹, übersetzt aus dem Englischen von Elisabeth Hauptmann (Uraufführung am 13. April 1928), trifft das zweifelsohne ebenfalls zu. Von JENNIFER WARZECHA
Didi-und-Stulle-Gesamtausgabe

SCHWEINEGEIL, ALTER

Comic

Comic | Fil: Didi & Stulle. Die Gesamtausgabe

Comiczeichner Fil hat mit Didi und Stulle zwei Schweine geschaffen, die so sehr Berlin sind wie der Bär. 18 Jahre lang begleiteten sie die Hauptstädter im Stadtmagazin ›zitty‹, 2015 war Schluss. Eine opulente Gesamtausgabe spürt nun ihren irren Abenteuern nach. CHRISTIAN NEUBERT sagt´s mit Didi: »Dit muss jefeiat wern.«
Espinosa - Club der blauen welt

Liebe dein Chaos!

Jugendbuch

Jugendbuch | Albert Espinosa: Club der blauen Welt

Was würden Sie tun, wenn Sie erfahren, dass Sie nur noch wenige Tage zu leben hätten? Aufgeben und im Krankenhaus im Schmerzmittelrausch seicht vor sich hin vegetieren? Oder fangen Sie an endlich an, das Leben völlig verrückt in vollen Zügen zu genießen? Den jungen Helden dieser Geschichte verschlägt es ins ›Grandhotel‹, dem idyllischsten Ort zum Sterben. Dort ist nichts so, wie er es erwartet hätte. Ein Aufruf, das eigene Lebenschaos zu lieben, bevor es für immer verloren geht. Von MONA KAMPE
Aufbau Literaturkalender 2017

Same procedure as every year?

Kurzprosa

Literaturkalender 2017

2016 geht langsam zur Neige, doch zu den stimmungsvollen Ritualen des ausgehenden Jahres gehört das Stöbern und Sichten, Kaufen und Verschenken neuer Kalender. Besonders hoffnungsfroh gestaltet sich der Ausblick auf die kommenden Monate mit ausgewählten Literaturhäppchen und poetischen Gedichtzeilen.Von INGEBORG JAISER
Franz Dobler - Ein Schlag ins Gesicht

Das Satansmädel aus Titting

Krimi/Roman

Krimi | Franz Dobler: Ein Schlag ins Gesicht

Von null auf Platz eins der KrimiZeitBestenliste ist er dieser Tage geschossen – Franz Dobler mit seinem zweiten Robert-Fallner-Roman Ein Schlag ins Gesicht. Sie mögen ihn einfach alle – zumindest die Kritiker haben einen Narren gefressen an dem Augsburger, der tatsächlich so rücksichtslos und hart schreibt, wie es das Elmore-Leonard-Zitat, das er dem Text als Motto vorangestellt hat, fordert: »Kümmere dich nicht darum was deine Mutter von deiner Sprache hält.« Von DIETMAR JACOBSEN
Nöstlinger Jeden-Morgen-um-10

Wahr oder gelogen?

Kinderbuch

Kinderbuch | Christine Nöstlinger: Jeden Morgen um 10

Jeden Tag nimmt ein Hund die Fähre von La Maddalena nach Palau. Ganz alleine. Jeden Morgen um 10. Und jeden Abend fährt er zurück nach Maddalena. Ein Rätsel, das die Leute beschäftigt. Was sucht er dort? ANDREA WANNER war ebenfalls neugierig.
Sassen - Komm mir nicht zu nah

Lebenserhaltende Maßnahmen

Jugendbuch

Jugendbuch | Erna Sassen: Komm mir nicht zu nah

Ein psychisch nicht stabiles Geschwisterkind ist eine gewaltige Belastung für eine Familie. Dies um so mehr, wenn sich nur eine aus der Familie um die Betreffende kümmert. In Sassens neuem, hoch anspruchsvollem Roman, ist es die ältere Schwester, die lebenserhaltende Maßnahmen ergreift. Sie lassen allerdings auch sie nicht unberührt. Von MAGALI HEISSLER
TITEL kulturmagazin Textfeld

Vierte Ausfahrt

Lyrik/TITEL-Textfeld

TITEL Textfeld | Verena Stegemann: Vierte Ausfahrt

Ich liebe dieses grüne Haus im Nachbarort.
Wenn ich das passiere, wird langsam die Sitzheizung warm.
Glücklich die, die nie flüchten mußten, vor sich selbst, ihrer Zerrissenheit, dem Mangel an einem sinnerfüllten, inneren Ort.
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