1989 – ein Jahr in Bildern

in Menschen/Porträt & Interview

Menschen | Chris Niedenthal 1989: The year of hope

Chris Niedenthal war der erste und lange Zeit einzige akkreditierte Fotojournalist, der in der ehemaligen Sowjetunion für westliche Medien arbeitete. Niemand sonst erlebte die letzten Monate vor dem Zusammenbruch des Ostblocks und dem Fall der Mauer so nah wie er.
Nun hat der britisch-polnische Fotograf einen Bildband veröffentlicht, in dem er die wichtigsten Fotos aus dem Wendejahr zusammenfasst. Von FLORIAN STURM

Herr Niedenthal, wie würden Sie das Jahr 1989 in fünf Worten zusammenfassen?
Chris Niedenthal: Was ein verdammt spannendes Jahr!

Was bedeutet Demokratie für Sie?
Chris Niedenthal 1989: The year of hopeZunächst mal das Übliche: Meinungsfreiheit, Pressefreiheit, sich frei bewegen und auf das Gesetz verlassen zu können. Was jedoch viel wichtiger ist, wenn wir über Demokratie sprechen – und wir scheinen diesen Aspekt zusehends zu vergessen oder zu ignorieren: Demokratie bedeutet nicht, dass die Leute einfach machen können, was sie wollen. Wir brauchen vernünftige moralische und ethische Regeln.
Demokratie heißt nicht, dass faschistische Organisationen nach Belieben gedeihen können. In solchen Situationen sollte die Meinungsfreiheit nicht gelten. Eine ideale Demokratie braucht die Stärke, entschieden nein zu sagen. Natürlich wirft das die Frage auf, was eigentlich moralisch, ethisch und weise ist. Eine kluge Regierung (ein ganz eigenes Problem) sollte jedoch in der Lage sein, das zu regeln.

Wenn wir uns die politischen Entwicklungen der letzten Monate und Jahre – nicht nur in Polen und den USA – anschauen, inwieweit haben die Fotos in Ihrem neuen Bildband an Gewicht oder gar zusätzlichen Bedeutungsebenen gewonnen?
Ich würde mir wünschen, dass die Fotos von 1989 einige Menschen erinnern und andere lehren, was in diesem außergewöhnlichen Jahr geschehen ist. Es war ein Jahr, in dem Mauern eingerissen wurden, während wir sie aktuell an vielen Stellen wieder aufbauen. Alles, wofür die Polen, DDR-Bürger, Tschechen, Slovaken, Rumänen, Ungarn und Bulgarier kämpften, wird derzeit von Antiliberalen infrage gestellt, von Leuten, die Autoritarismus und Diktaturen zurückholen wollen. Damals war das Ziel, ein geteiltes Europa zu einen. Vielleicht war das Wunschdenken, aber die Leute haben ihre Sache 1989 ziemlich gut gemacht.

Journalisten sollte stets objektiv berichten und sich keiner Seite zugehörig fühlen. War das überhaupt möglich in diesem politischen und sozialen Umfeld, in dem Sie sich 1989 bewegten?
Das ist leichter gesagt, als getan. Während der sozialistischen Jahre in Osteuropa war der Unterschied zwischen den Grundsätzen der Kommunistischen Partei und den Gedanken der normalen Bevölkerung so klar, dass es schwierig war, sich nicht ganz selbstverständlich auf die Seite »der Guten« (also der Parteilosen) zu stellen. Journalisten und Fotografien, die aus diesem Teil der Welt berichteten, konnten natürlich nicht einfach aufstehen und ihre Stimme gegen die der Partei erheben. Es war klar, dass wir mit »den Guten« hielten, aber unsere Pflicht verlangte, das zu berichten, was wir hörten und sahen.

Sie waren vermutlich der erste (und lange Zeit einzige) akkreditierte Fotojournalist, der Mitte der 1970er Jahre in Osteuropa arbeitete. Die Behörden müssen Sie doch für einen Spion der Westmächte gehalten haben, oder? Wie hat das Ihre Arbeit in der Sowjetunion beeinflusst?
Ich glaube, ich war tatsächlich der erste westliche Fotojournalist in Polen. Mir war natürlich bewusst, dass die Behörden ein reges Interesse an meiner Person hatten und sich fragten, ob ich ein westlicher Spion war. Das ergibt auch ein Blick in die meine Akte des KGB. Allerdings habe ich nicht permanent ihren Atem in meinem Nacken gespürt. Sie wussten, wie ich aussah, wen ich geheiratet hatte, wo ich wohnte und wohin ich reiste. Komischerweise fühlte ich mich in der Sowjetunion nicht beobachtet; dieses Gefühl war in anderen, kompromissloseren Regimen wie der DDR, Rumänen oder selbst der Tschechoslowakei vermutlich viel stärker.

Wie bekamen Sie Zugang zu den Orten und den Events, von denen Sie berichteten?
Als akkreditierter ausländischer Journalist ist man immer irgendwie dorthin gekommen, von wo man berichten wollte. Als sich die politische Lage verschärfte und die Behörden die Kontrolle verloren, war ich auf mich allein gestellt und musste zusehen, wie ich dorthin gelangte, wo ich nicht sein durfte, beispielsweise während des Streiks in der Werft von Danzig 1980, die ja den Beginn der Solidarnosz-Bewegung markierte.

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4. Juni 1989. Wahltag in Polen. Die Befürter der Solidarnosz-Bewegung bringen ihre Botschaften vor einem Wahllokal in einem Dorf nahe Warschau deutlich zum Ausdruck

Wie wichtig waren Glück und Intuition? Vor allem, als die Dinge 1989 richtig Fahrt aufnahmen.
Enorm wichtig. Sobald du in diese Entwicklungen eintauchst – und diese begannen unglaublich schnell –, sind deine Instinkte automatisch auf Alarmbereitschaft gepolt und du weist intuitiv, was als nächstes Geschehen wird.

Was das Glück angeht … 1989 sollte ich von den Feierlichkeiten zum 40. Jahrestag der DDR berichten und mein Visum war länger gültig als das aller anderen westlichen Journalisten. Diese mussten das Land also sehr bald nach dem Festakt verlassen. Warum ich länger bleiben durfte, weiß ich nicht, doch nur aufgrund dieses scheinbar unbedeutenden Behördenfehlers konnte ich Anfang November die letzte Montagsdemonstration in Leipzig fotografieren, als über 500.000 Menschen gegen die Regierung protestierten.

Zum Thema Intuition: Als die Berliner Mauer am 9. November zu fallen begann, hatte ich ein Flugticket nach Schönefeld für den 10. November in der Tasche. Ich hatte es auf Verdacht schon Wochen vorher gekauft. Für den Fall der Fälle. Vermutlich war ich zu diesem Zeitpunkt einfach völlig drin in der Geschichte.

Wenn Sie beschattet wurden, wie ist es Ihnen gelungen, Ihre Bilder an Spiegel, Newsweek, Time etc. weiterzuleiten?
Die Fotos zu schmuggeln, war nur im Dezember 1981 nötig, als in Polen das Kriegsrecht eingeführt wurde. Ansonsten war es als akkreditierter Journalist mit dem nötigen Papierkram kein Problem, die Bilder per Luftpost nach New York oder Hamburg zu schicken. So kamen sie entweder noch am selben oder, im Falle von New York, am nächsten Tag in den Redaktionen an.

Meine größte Schmuggelaktion erlebte ich in den ersten Tagen nach Einführung des Kriegsrechts am 13. Dezember 1981. Polen war damals quasi von der Außenwelt abgeschottet. Keine Telefonverbindung, keine Fernschreiben (weiß heute überhaupt noch jemand, was das ist?), keine Flüge nach oder aus Polen. Nachdem ich die ersten drei Tage heimlich fotografiert hatte – es war verboten, mit der Kamera auf der Straße unterwegs zu sein –, musste ich einen Weg finden, die Bilder so schnell wie möglich nach New York zu bekommen. Ich selbst konnte das Land nicht verlassen und suchte für den Zug von Warschau nach Westberlin einen Passagier, der die Filme schmuggelt. Ich hatte Glück und fand einen Studenten aus Westdeutschland, der mir helfen wollte. In Berlin angekommen, kontaktierte er das Bonner Büro von Newsweek, dessen Redakteure die Filme abholten. Letztlich landete alles pünktlich in New York und ich bin diesem Studenten noch heute zu tiefem Dank verpflichtet.

Dank Social Media ist es heutzutage selbst in den autoritärsten Regimen leichter, Bilder in die Welt zu schicken.
Das ist eine tolle Entwicklung, wenngleich ich mich dadurch wie ein Dinosaurier unter den heutigen Fotografen fühle. Bei uns steckten damals aufwendigen Planungen hinter jedem Versand und eine Garantie gab es natürlich auch nicht. Trotzdem hat alles (meistens) irgendwie funktioniert und die Wartezeit, diese Ungewissheit gehörten irgendwie dazu.

Ich frage mich jedoch, was passiert, wenn es beispielsweise einer Kriegspartei gelingt, alle elektronischen Systeme abzuschalten, sodass nichts mehr digital übertragen werden kann. Dann müssten Fotografen ihre Speicherchips irgendwie aus dem Land schmuggeln. Aber selbst das wäre deutlich leichter, als mehrere röntgenstrahlenempfindliche Filmrollen von von A nach B zu bekommen. Mund auf, Speicherkarten rein und fertig.

Was waren für Sie persönlich die denkwürdigsten Geschichten 1989?
So wichtig die Entwicklungen in Polen auch waren, in Deutschland fühlte sich alles deutlich präsenter an. Da gab es diese riesige Betonmauer in Berlin. Für viele Jahre eine unüberwindbare Hürde. Und plötzlich beginnen die Leute, sie niederzureißen und einfach auf die andere Seite zu gehen. Für mich war das der euphorischste und symbolischste Moment des Jahres. Die unzähligen Ostberliner, die an der Bernauer Straße rübermachten. Dieses Bild fasst die Geschichte von 1989 ziemlich gut zusammen.
Die riesigen Studentendemos in Peking, bei dem Hunderttausende Chinesen den Tian’anmen-Platz wochenlang besetzten, war ein ebenso denkwürdiges Ereignis. Mit dem Unterschied, dass die Geschehnisse dort ein tragisches Ende fanden.

Ihre ersten Fotos aus Polen stammen aus 1973, Ihr neues Buch 1989 zeigt die letzten Atemzüge und den Fall des Kommunismus in Osteuropa. Bedeutete der Fall des Eisernen Vorhangs auch einen Perspektivwechsel, wie Sie Polen danach fotografiert haben?
Ja, da gab es definitiv einen Wandel. Ich hatte mein ganzes Berufsleben damit verbracht, erst den Kommunismus, dann den Kampf dagegen und schließlich dessen Untergang dokumentiert. Alles, was danach kam, war verglichen dazu irgendwie ernüchternd. Ich musste plötzlich ganz andere Geschichten fotografieren und war damit nicht sonderlich glücklich. Für mich folgten zahlreiche Phönix-aus-der-Asche-Geschichten, also Porträts von normalen Leuten, die plötzlich erfolgreiche Geschäftsleute wurden, indem sie Waren aus dem Westen importierten und von Campingliegen auf den Straßen von Polen verkauften. Durchaus interessant, aber eben nicht dauerhaft.

Merkt man als Fotojournalist, dass sich vor der eigenen Linse gerade Historisches abspielt?
Um ehrlich zu sein, wird mir das erst jetzt richtig klar. Natürlich war mir bewusst, dass ich wichtige Entwicklungen dokumentierte. Die tatsächliche Tragweite erschließt sich einem jedoch immer erst hinterher.
Wenn man so viel jünger ist, ständig unterwegs ist und fotografiert, denkst man an nicht viel anderes. Vor Ort sein, fotografieren, Filme auf den Weg schicken und irgendwie zum nächsten Schauplatz gelangen. So haben wir damals gearbeitet. Ich bin also nicht morgens aufgewacht und dachte: Heute wird Historisches passieren und ich muss unbedingt dabei sein!

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10. November 1989, Berlin. Am frühen Morgen überquert ein Radfahrer glücklich und problemlos den Grenzposten unweit des Flughafen Schönefelds. Zahlreiche Bürger aus Westberlin bereiten ihm einen begeisterten Empfang.

Was war die erste Geschichte, die Sie als Fotojournalist begleitet haben?
Als ich 1973 nach Polen kam, wollten die westlichen Medien vor allem farbenfrohe, wenn möglich lustige und leicht verdauliche Geschichten. Ich fotografierte eine Reportage über ein Bienenstockmuseum in Swarzędz. Eine tolle Story, allerdings waren die Bienen nicht so gut auf Fotografen zu sprechen.

Was ist für Sie persönlich die wichtigste Geschichte? Die Medien würden wohl ohne zu zögern ›Apocalypse Now‹ nennen.
Da gibt es so viele. Die erste Pilgerreise von Papst Johannes Paul II durch Polen (1979), der Streik in der Danziger Werft (1980), die Einführung des Kriegsrechts (1981), der Fall der Berliner Mauer (1989). All diese Geschichten waren von immenser Bedeutung, dort eine einzelne auszuwählen, geht nicht.

Haben Bilder die Kraft, Politik tatsächlich zu verändern?
In meinen Augen ist es ein Fehler zu denken, die Arbeit von Fotojournalisten könne die Politik beeinflussen. In Einzelfällen gelingt es den Fotografen vielleicht, Grausamkeiten, die meist sehr weit weg geschehen, in das Bewusstsein der Öffentlichkeit zu rücken. Das kann wiederum die Entscheidungen von Politikern beeinflussen. Viel wichtiger ist jedoch, dass solche Bilder die öffentliche Meinung formen können und die Gesellschaft dann Veränderung von den Politikern fordert. Bilder können lauter sein als Worte und haben demnach auch einen gewissen Einfluss. Das ist ein Anfang. Aber ob sie wirklich die Kraft haben, Politik zu machen?

Was fasziniert Sie so an Ihrem Job?
Als Fotojournalist bist du mitten im Geschehen dessen, über das 99 Prozent der Menschen weltweit in den Nachrichten lesen. Wir sehen, fühlen, riechen das, was die Welt bewegt. Und versuchen, alles zu dokumentieren. Das ist ein fantastisches Gefühl. Und ein fantastischer Job.

Gibt es Dinge, die Sie an Ihrem Beruf nicht ausstehen können?
Nein, ich kann mich wirklich über nichts beschweren. Natürlich begleite ich manchmal Storys, die weniger aufregend sind als andere. Dafür warten am nächsten Tag dann wieder spannende Aufträge. So ist das vermutlich auch in anderen Jobs. Die Grundlage, also die Fotografie, genieße ich jedoch unabhängig davon, was ich ablichte. Die unterschiedlichen Personen, das Reisen, das Adrenalin und allein der Fakt, dass ich nicht täglich in einem Büro sitze, sind großartig. Einziger Nachteil dabei ist, dass es für die Familie mitunter sehr schwer sein kann.

Wie hat Ihre Arbeit als Fotojournalist Ihren Blick auf das Leben generell verändert?
Gute Frage. Hätte ich vor meiner Karriere als Fotojournalist in einem anderen Beruf gearbeitet, würde ich vielleicht eine Veränderung sehen. Eines ist mir durch meinen Beruf jedoch klar geworden – dass wir alle gleich sind, egal ob wir Briten, Polen, Albaner oder Franzosen sind. Natürlich haben wir alle unsere (Meinungs-)Verschiedenheiten, doch im Grunde sind wir die gleichen Menschen, ganz egal wo auf der Welt.

Wenn Sie sich überlegen, wie schnell und weitreichend sich (visuelle) Informationen heutzutage verbreiten, würden Sie auch heute Fotojournalist werden wollen? Der Beruf hat sich seit den Anfängen Ihrer Karriere doch ziemlich verändert.
Fotografie wird sich in seinen Grundzügen nie verändern, ganz egal ob digital oder analog, ob ich Filme nach Hamburg und New York schicken muss oder sie ganz einfach per Mausklick ohne Zeitverzögerung in der Welt verbreite. Die Mittel und Wege mögen sich verändert haben, das Ergebnis ist jedoch identisch. Wäre ich erst vor 25 Jahren geboren worden, hätte ich niemals gewusst, wie die Dinge früher liefen. Dass es alles langsamer und deutlich aufwendiger funktionierte, aber dafür weitaus mehr Magie beim Fotografieren herrschte als heute.

Würde ich also 2017 als junger Fotojournalist meine Karriere beginnen, hätte ich damit keinerlei Probleme, selbst wenn die goldenen Tage des Berufs lange vorbei sind. Es ist und bleibt ein toller Job.

Was war – oder ist – das Ziel Ihrer Arbeit?

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November 1989, Gebiet der DDR. Zwei DDR-Bürger blicken auf die Grenzanlage des geteilten Deutschlands.
Noch so eine scheinbar einfache, aber doch sehr schwierige Frage … Ziel meiner Arbeit war es, die Dinge, die sich vor meinen Augen abspielten, so einfach, ehrlich und ungeschminkt zu dokumentieren wir irgend möglich. Jeder, der meine Bilder sah, egal ob in einem Magazin oder als Print in einer Ausstellung, sollte sofort wissen und verstehen, was ich fotografiert habe. Aus diesem Grund bearbeite ich meine Bilder auch kaum nach, mache aus Farbfotos keine Schwarz-Weiß-Aufnahmen oder verwende kein Superweitwinkelobjektiv. Für manche mag das langweilig klingen. Vielleicht ist Ehrlichkeit an sich auch wenig aufregend, aber mit der Zeit zahlt sie sich aus. An diesen Zielen und Prinzipien meiner Arbeit hat sich bis heute nichts verändert.

| FLORIAN STURM

| Über Chris Niedenthal
Chris Niedenthal ist ein britisch-polnischer Fotojournalist. Er wurde am 21. Oktober 1950 in London geboren und begeisterte sich erstmals als Elfjähriger für die Fotografie. Nach der Schule studierte Niedenthal am London College of Printing und kam 1973 als freiberuflicher Fotograf erstmals nach Polen. Seine zahlreichen Geschichten gehörten zu den wichtigsten aus der Zeit des Kalten Krieges und wurden in Magazinen wie Der Spiegel, Newsweek oder Time gedruckt. 1986 gewann Niedenthal mit einem Porträt des ungarischen Politikers János Kádár den zweiten Preis beim World Press Photo Award (Kategorie: People in the News).

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Chris Niedenthal 1989: The year of hope
Bosz Art 2017
240 Seiten
| Leseprobe

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