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Philip Dingeldey

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Igort - Berichte aus Japan
Comic

Banales über Japan

Comic | Igort: Berichte aus Japan

Schon zahlreiche westliche Künstler und Intellektuelle waren in den vergangenen Jahrhunderten von der asiatisch-pazifischen Region fasziniert und haben sich auf Reisen oder längeren Auslandsaufenthalten in die Kultur und Geschichte dortiger Länder verliebt. Während ab und an dabei auch Kunstwerke oder Reiseberichte herauskommen, die man als horizonterweiternd klassifizieren konnte, blieben viele leider doch eher kitschig, nostalgisch und manchmal auch klischeehaft. In die Reihe zu letzteren gesellt sich jetzt die autobiographische Comic-Dokumentation ›Berichte aus Japan. [Eine Reise ins Reich der Zeichen]‹ des italienischen Comic-Zeichners und Texters Igort. Ein Teilverriss von PHILIP J. DINGELDEY

HARLEY QUINN ANTHOLOGIE
Comic

Best of Superschurkin

Comic | Christian Endres (Hrsg.): Harley-Quinn-Anthologie

Weibliche Gegner von Comic-Superhelden haben es im jeweiligen Kosmos schwer, als wahre Schurken oder Bedrohungen des starken, meist maskulinen Helden wahrgenommen zu werden. Doch einige bringen es zu Ruhm. Von PHILIP J. DINGELDEY

Paul Dini - DARK NIGHT - EINE WAHRE BATMAN-GESCHICHTE
Comic

Batman und Paul

Comic | Paul Dini / Eduardo Rosso: Dark Night

Die Anzahl an Comics über den Superhelden Batman sind inzwischen Legion, und auch die Zahl derer unter ihnen, die der Zeichner und Texter Paul Dini kreiert hat, ist sehr ansehnlich – war er doch bei der Schaffung von diversen Comics und Animationsfilmen beteiligt, wie ›Hush – Herz der Finsternis‹ oder ›Arkham City‹, und er hat sich die Superschurkin Harley Quinn ausgedacht. Doch seltener sind Autobiographien, in denen Batman eine zentrale Rolle spielt. Wie sehr die Welt des dunklen Ritters Paul Dini beherrscht, zeigt nun sein neuer autobiographischer Comic ›Dark Night. Eine wahre Batman-Geschichte‹ – mit den Zeichnungen von Eduardo Risso. PHILIP J. DINGELDEY hat sich den persönlichen Comic angesehen.

Abnett Lanning Eaglesham - Punisher
Comic

Die Karikatur des amerikanischen Helden

Comic | Dan Abnett, Andy Lanning, Dale Eaglesham: Punisher. Das erste Jahr

In der Ursprungsgeschichte eines Comic-Superhelden liegt wohl das essentiellste Element seiner ganzen folgenden Geschichte; hier zeigen sich Herkunft, Charakter und Motivation der Protagonisten, die erklären, wie und warum sie zum Superhelden wurden, ob es sich nun um ein traumatisches Ereignis oder um die Verleihung von übermenschlichen Kräften durch einen Laborunfall oder metaphysische respektive außerirdische Phänomene handelt. Von PHILIP J. DINGELDEY

Anaïs Depommier, Mathilde Ramadier - Sartre
Comic

Die Freiheit der Existenz

Comic | M.Ramadier/ A.Depommier: Sartre. Une existence, des libertés

Es gibt wohl kaum einen Philosophen, dessen privates Leben enger mit dem eigenen denkerischen und dichterischen Œuvre zusammenhängt, als den französischen Existenzialisten Jean-Paul Sartre. Unzählig sind daher die Biographien und TV-Dokumentationen über diesen sozialistisch-atheistischen Humanisten mit bourgeoiser Attitüde, gerne auch mit Fokus auf seine offene Beziehung mit der Feministin Simone de Beauvoir. Etwas Spezielles haben sich aber die Texterin Mathilde Ramadier und der Zeichner Anaïs Depommier vorgenommen, nämlich eine biographische Graphic Novel über den Philosophen zu kreieren: ›Sartre. Une existence, des libertés‹. PHILIP J. DINGELDEY hat das Portrait in Sprechblasen gelesen.

Yi Luo - Running girl
Comic

Ausschluss aus dem Leben

Comic | Yi Luo: Running Girl / Aisha Franz: Shit is real

Unter den deutschen Comic-Zeichnerinnen mit Migrationshintergrund scheint es derzeit einen Trend zu gehen: Den, Geschichten zu kreieren, die die Probleme des Alltags von Frauen behandeln, die in irgendeiner Weise – sei es soziokulturell oder -ökonomisch – von der Gesellschaft exkludiert werden oder die es sogar präferieren, sich selbst von der Gesellschaft zu distanzieren. Dies kann auf mannigfaltige Weise geschehen, melancholisch, depressiv, verzweifelt, aggressiv oder sarkastisch. PHILIP J. DINGELDEY hat sich zwei dieser Graphic Novels angesehen, nämlich ›Running Girl‹ von Yi Luo und ›Shit is real‹ von Aisha Franz.

Schirn Presse Comic
Ausstellung/Comic

Verrückte Katzen und fliegende Kinder

Comic | Pioniere des Comic. Eine andere Avantgarde

Abseits einer kleinen Nischenszene auf Festivals ist es der Kunstgattung des Comics bislang in Deutschland nicht gelungen, als gleichwertig mit den anderen der sogenannten Hochkultur anerkannt zu werden – anders als beispielsweise in Ländern wie den USA, Frankreich und Belgien. Das möchte der Kurator Alexander Braun gerne ändern und hat eine Comic-Ausstellung in einem renommierten Kunstmuseum konzipiert: ›Pioniere des Comic. Eine andere Avantgarde‹ heißt die Ausstellung, die seit vergangenem Donnerstag und bis zum 18. September in der Schirn Kunsthalle in Frankfurt am Main besuchbar ist. PHILIP J. DINGELDEY hat sie sich angesehen.

Igort - 5 ist die perfekte Zahl

»Ich bin ein Geschichtenerzähler«

Comic | ICSE 2016 Spezial: Interview mit Igort

Schon seit den 1980er Jahren ist der italienische Comic-Zeichner, der unter dem Pseudonym Igort schreibt und zeichnet, kaum wegzudenken aus der europäischen Comic-Szene – was einerseits nicht verwundert, arbeitet er doch sogar für japanische Verlage, und sein Buch ›5 ist die perfekte Zahl‹ wurde 2003 auf der Frankfurter Büchermesse zum Comic des Jahres gekürt, was andererseits seltsam anmutet, sind doch seine Comics nonfiktional und überaus schlicht. In den letzten Jahren widmete sich Igort dem Portraitieren von einfachen Leuten in fremden Ländern, etwa in seinen Graphic Novels ›Berichte aus Japan‹, ›Berichte aus Russland‹ oder ›Berichte aus der Ukraine‹ (alle auf Deutsch erschienen bei Reprodukt). PHILIP J. DINGELDEY sprach auf dem diesjährigen Internationalen Comic Salon in Erlangen mit dem Zeichner über dessen Konzept und dokumentarischen Stil, seine Sicht auf Osteuropa und das Leben der Menschen dort – und warum er zwar politische nichtfiktionale Comics erschafft, jedoch nicht über Politik reden will, es aber dann doch irgendwie tut.

2015 Image Comics, Inc. / Jeff Lemire and Dustin Nguyen. Abb: ICSE 2016
Comic

Karikaturen und Comic-Paraden

Comic | ICSE 2016 Spezial: Rückblick auf den 17. Internationalen Comic Salon Erlangen 2016

Während 2014 der Internationale Comic Salon in Erlangen noch das Thema »Erster Weltkrieg« wählte, ging es dieses Jahr sowohl thematisch als auch stilistisch wesentlich vielfältiger und bunter zu, mit Kunst aus der ganzen Welt. 25 000 Comicinteressierte besuchten vom Donnerstag, den 26. Mai, bis Sonntag, den 29. Mai den Comic Salon. 500 Künstler und 150 Aussteller waren mit dabei. Es ist der 17. Comic Salon, der alle zwei Jahre Farbe und Leben in die sonst so beschauliche und ruhige fränkische Stadt Erlangen bringt. PHILIP J. DINGELDEY hat sich dort umgesehen.

Asaf Hanuka - Abb: Darthradar

»In Israel kann man nicht unpolitisch sein«

Comic | ICSE 2016 Spezial: Interview mit Asaf Hanuka

Der Cartoonist Asaf Hanuka ist einer der wenigen Comic-Zeichner aus Israel, die auch in Europa bekannt sind, etwa durch Werke wie ›Der Realist‹ oder ›The Divine‹. Dieses Jahr war der Künstler auch auf dem Internationalen Comic Salon in Erlangen zugegen. PHILIP J. DINGELDEY hat sich dort mit Hanuka getroffen und über seine Cartoons, seinen Stil, seine Farbgebung und den politischen Gehalt seiner autobiographischen Geschichten unterhalten.

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