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Film/TV - page 3

No man’s people

in Film/TV/Porträt & Interview
Haymatloz

Film | Porträt | ›Haymatloz. Exil in der Türkei‹. Interview von Sabine Matthes mit Eren Önsöz und Enver Hirsch

Heute startet der Film ›Haymatloz. Exil in der Türkei‹ in den Kinos. Er ist ein wunderbar kaleidoskopischer Film und zeigt ein unbekanntes Kapitel deutsch-jüdisch-türkischer Geschichte in schillernden Facetten. Nostalgisch, leichtfüßig und charmant, durchweht vom silbrigen Licht und der Gischt des Bosporus, provoziert er einen raffinierten Perspektivwechsel. Mit hochaktuellen Fragen für Deutsche und Türken. Von SABINE MATTHES

Verfluchte Liebe: Kino, Film

in Comic/Film/TV
Charles Beberian - Cinerama

Comic | Charles Berberian: Cinerama / Blutch: Ein letztes Wort zum Kino

Comicschaffende und das Medium Film – im Reprodukt Verlag erschienen jüngst zwei Bände, deren Urheber jeweils ureigene Blicke auf das Kino werfen: Charles Berberians ›Cinerama‹ und Blutchs ›Ein Letztes Wort Zum Kino‹. CHRISTIAN NEUBERT hat sich das Comic gewordene Double Feature vorgenommen.

Star Wars in Istanbul

in Film/TV/Porträt & Interview
Remake Remix Ripoff

Film | Interview | Cem Kaya: REMAKE, REMIX, RIP-OFF

Cem Kayas Dokumentarfilm ›REMAKE, REMIX, RIP-OFF‹ feiert den bizarren Trash-Charme des türkischen Pop-Kinos. Zum Filmstart am 5. Mai 2016 sprach SABINE MATTHES mit Cem Kaya über die türkische Adaptionspraxis, islamischen Exorzismus, Subversion und Tarzan als Vorreiter der türkischen Umweltschutzbewegung.

Tierisches Abenteuer mit viel Herz

in Film/TV

Film │Im Kino: Zoomania

Eine Geschichte über das Verwirklichen eines Traums, eine starke Freundschaft und die Chancen für Außenseiter in einer Gesellschaft – diese Themen greift Walt Disney in seinem neuen Animationsfilm ›Zoomania‹ auf. TOBIAS KISLING über einen warmherzigen Film, der mit viel Witz und Charme für alle Generationen ein Hingucker ist.

Die Mitschuld tragen alle

in Film/TV
Film Spotlight Poster

Film │Im Kino: ›Spotlight‹

Gradlinig und doch verworren, weder Helden noch greifbare Feindbilder, aufwühlend und zugleich distanziert: ›Spotlight‹ ist ein Film, der nicht gesehen werden möchte. Aber der gesehen werden muss. Weil das Drehbuch auf wahren und immer noch aktuellen Begebenheiten beruht und weil Tom McCarthy diese Ereignisse brillant aneinanderreiht. Von der Academy of Motion Picture Arts und Sciences wurde der Mut, eine Geschichte zu verfilmen, die nicht das große Geld an den Kinokassen verspricht, aber in den gesellschaftlichen Diskursen der Kirche, des Journalismus und der individuellen Verantwortung notwendig erscheint, mit dem Academy Award, dem Oscar, ausgezeichnet. Zu Recht findet TOBIAS KISLING.

Einer so, der andere so

in Film/TV

Film | Im Kino: Jane got a gun / The Hateful 8

Auferstehung? Nein, nicht wirklich. Es kommt nun einmal vor, dass müde, blasse, stumpfe Schatten, die irgendwo scheinbar nutzlos herumliegen, unversehens mit neuem Leben erfüllt werden, und der Wildwestfilm trabt plötzlich wieder quicklebendig über die Leinwand, diesmal in zwei grundverschiedenen Ausführungen, die dieser Tage in die deutschen Kinos gelangen. Von WOLF SENFF

Über Frösche und Menschen

in Film/TV

Film | Im Kino: Home Care

Zwar wird ›Home Care‹ im Programmheft des diesjährigen Filmfestivals Mannheim-Heidelberg als Komödie angekündigt, doch eigentlich handelt es sich um eine Tragödie. Zum einen ist da die Krankenversorgung, die innerhalb des vereinigten Europas EU eine immer reduziertere, sogenannt kostengünstigere Rolle spielt. Grenzüberschreitend heißt es auch in diesem Bereich, es müsse »gespart« werden. Übertragen heißt das, die mittlerweile überall regieführenden privaten, konzernartig agierenden Betreiber des Gesundsheitswesens reduzieren Personal, Mittel und Zeit, die für Menschen nicht mehr vorhanden ist; denn die kostet bekanntlich Geld. Und zum anderen befindet sich dann doch ausreichend Kapital in den Steuerkassen, um etwa, wie hier im Fall des ländlichen Tschechiens, Fröschen Straßenunterführungen zu bauen, auf daß wenigstens die unversehrt zur anderen Seite dieser nicht nur für sie immer fremderen Welt zu gelangen. Gedanken zum Film von DIDIER CALME

Auf dem recht holprigen Pfad der Erkenntnis

in Film/TV/Gesellschaft

Film | Road to Shahriyar von Vahid Qazimirsaeid

Gedanken über das Filmfest Mannheim-Heidelberg sowie die kulturelle Unterschiede zwischen Ost und West von DIDER CALME

Deutschland – noch nicht zu Ende gedacht

in Film/TV

Film | Amnesia – ein Film von Barbet Schroeder

»Ein Filmfestival«, so der künstlerische Leiter Michael Kötz in seiner Eröffnungsrede des Internationalen Filmfestivals Mannheim-Heidelberg 2015, »ist eng an die Lage des Kinos gebunden, ja, es feiert das Kino geradezu, das vor gut 100 Jahren mit den Lichtspielhäusern in allen Großstädten der Welt geboren wurde und dafür sorgte, dass die Filmkunst sehr bald zur alles beherrschenden Form der ästhetischen Weltwahrnehmung wurde. Und gibt es denn dieses Kino noch?« Anmerkungen von DIDIER CALME.

Auf dem Trip

in Film/TV

Film | Raf Reyntjens: Paradise Trips. Eine belgisch-niederländische Coproduktion

»Der Sommer der Liebe«, schrieb der als Student in San Francisco lebende Student der Politischen Wissenschaft, Hans Pfitzinger († 2010) in seinen Erinnerungen ›Love and Peace‹ und all die Hippies aus dem Jahr 2007, »fing am 16. April 1943 in Basel an. Dort, im pharmazeutischen Labor der Chemiefirma Sandoz, spürte erstmals ein Mensch die Wirkung von LSD …« Gedanken zu einer sehr komischen Tragödie über die Wiedergeburt einer Gesellschaftsform von DIDIER CALME
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