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Porträt & Interview

Jack Nicholson 1976

Grandioser Fiesling vom Dienst

Menschen | Zum 80. Geburtstag von Oscar-Preisträger Jack Nicholson am 22. April 2017

»Mit meiner Sonnenbrille«, sagte der Hollywood-Star vor zehn Jahren, »bin ich Jack Nicholson. Ohne sie bin ich fett und siebzig.« Die Rolle des psychopathischen ehemaligen Korea-Kämpfers Randle Patrick McMurphy in ›Einer flog über das Kuckucksnest‹ (1975) hatte ihn weltberühmt gemacht, obwohl er schon vorher in bekannten Streifen wie ›Easy Rider‹ (1969) und Roman Polanskis ›Chinatown‹ (1974) glänzte. Von PETER MOHR
Rolf Schneider (2010) Abb: Therese Schneider

Zeit der Fiktion ist vorbei

Menschen | Zum 85. Geburtstag des Schriftstellers Rolf Schneider am 17. April*

»Ich betrachte die deutsche Wiedervereinigung und die heutigen Zustände in der Bundesrepublik alles in allem doch als einen Glücksfall«, hatte der Schriftsteller Rolf Schneider vor vier Jahren in einem Interview mit dem ›Deutschlandradio Kultur‹ erklärt. Zeitlebens ist er immer etwas gegen Strom geschwommen. Von PETER MOHR
Günther Herburger

Offen sein für Erschöpfung

Menschen | Zum 85. Geburtstag des Schriftstellers Günter Herburger am 6. April

»Man offen sein muss für Erschöpfung. Ich bin in diese Erschöpfung hineingelaufen, es kam der zweite Wind, und ich dachte: Was ist das?«, erklärte der Schriftsteller Günter Herburger einst seine ersten Leidenserfahrungen beim Marathonlauf. Von PETER MOHR
Foto: © Hans-Christian Plambeck/laif

Ich bin mir selbst ein Rätsel

Menschen | Zum 80. Geburtstag des Schriftstellers Hartmut Lange

»Es ist die Kunst, die es uns ermöglicht, die Grenze vom Leben zum Tode niederzureißen«, heißt es – durchaus charakteristisch für Hartmut Langes gesamtes Werk – in der Novelle ›Die Cellistin‹. Heute wird der Individualist und Sprachvirtuose 80 Jahre alt. Von PETER MOHR
Margot Lee Shetterly - Hidden Figures

Heldinnen im Nebel

Porträt & Interview

Gesellschaft | Margot Lee Shetterly: Hidden Figures

Dorothy, Mary und Katherine hatten so einiges gemeinsam: Sie waren Afroamerikanerinnen mit überdurchschnittlich guter Ausbildung, Lehrerinnen, Mütter und engagierte Mitglieder ihrer Gemeinde. Sie alle bekamen auf Grund ihres Mathematikstudiums in den (Nach-)Kriegsjahren eine Anstellung als Rechnerinnen bei der aufstrebenden Raumfahrtbehörde ›NACA‹, der späteren ›NASA‹, in Hampton, Virginia und wurden die strategischen Köpfe hinter zahlreichen, bahnbrechenden Erkenntnissen und Missionen wie ›Apollo 13‹. Doch: Die Geschichte hat sie übersehen, denn sie waren schwarze Frauen in einer von Rassen- und Geschlechterkonflikten geprägten Nation. Von MONA KAMPE
Elke Wetzig (Elya), Martin Walser 2010 4598, CC BY-SA 3.0

Am Ende gibt es nur den Sturz

Menschen | zum 90. Geburtstag des Schriftstellers Martin Walser am 24. März

»Es gibt keine Stelle, wo Jungsein an Altsein rührt oder in Altsein übergeht. Es gibt nur den Sturz.« Diese aphoristisch zugespitzte, ernüchternde Lebensbilanz zog Martin Walser in seinem 2016 erschienenen Roman ›Ein sterbender Mann‹, der ebenso wie sein im Januar erschienenes Werk ›Statt etwas oder Der letzte Rank‹ als künstlerische Gratwanderung zwischen Erzählung, Philosophie, Autobiografie und selbstironischem literarischen Verwirrspiel daher kommt. Dem traditionellen Erzählen hat Walser den Rücken gekehrt. Seine Sprache ist seitdem noch klarer und präziser geworden. Von PETER MOHR
Ein Lied für Dulce

Kontinent der Musik und Freiheit

Porträt & Interview/Roman

Roman | Sylvain Prudhomme: Ein Lied für Dulce

In seinem bewegenden Roman ›Ein Lied für Dulce‹ befasst sich der französische Schriftsteller Sylvain Prudhomme mit der legendären Band Super Mama Djombo und einem Stück portugiesischer Kolonialgeschichte. BETTINA GUTIERREZ hat ihn hierzu befragt.
From Moscow With Beats: An Interview With Åmnfx

From Moscow With Beats: An Interview With Åmnfx

Music | Bittles’ Magazine: The music column from the end of the world

Since its formation in 2011 Amanda Brown’s 100% Silk label has firmly established itself as one of the finest purveyors of house music around. Starting out as a more club focused alternative to parent label Not Not Fun, the LA-based imprint has since become the go to place for anyone with a passion for classic sounding grooves. With the finest A&R skills in the business, Amanda and her team have helped bring the likes of Octo Octa, Fort Romeau, Nackt, Policy, Maria Minerva, and more to the attention of the world. By JOHN BITTLES
John Irving

Romane nach genauem Plan

Menschen | Zum 75. Geburtstag des Schriftstellers John Irving am 2. März

»Ich muss wissen, wohin die Geschichte führt, sonst verheddert man sich, sonst schreibe ich ziellos. Für jeden neuen Roman entwerfe ich zunächst einen genauen Plan und kenne das Ende, bevor ich zu schreiben beginne«, hat Erfolgsautor John Irving über sein literarisches »Patentrezept« aufgeklärt. Von PETER MOHR
UlrichSchrooeder-Donald

»Die Federn des Carl Barks«

Comic | ›Disney‹-Zeichner Ulrich Schröder im Interview

17 Jahre lang hat Ulrich Schröder als Art Direcor für ›Disney‹ gearbeitet. Dabei hat er nie eine Zeichenausbildung absolviert – und seine Liebe zu Comics entsprang einem Unfall. Parallel zur Veröffentlichung des deutschen ›Micky Maus Magazins 7/8 2017‹, für das er das Covermotiv beisteuert, sind seine Werke in Würzburg zu sehen. CHRISTIAN NEUBERT traf Ulrich Schröder zum Interview.
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