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Porträt & Interview - page 3

Haymatloz

No man’s people

Film/Porträt & Interview

Film | Porträt | ›Haymatloz. Exil in der Türkei‹. Interview von Sabine Matthes mit Eren Önsöz und Enver Hirsch

Heute startet der Film ›Haymatloz. Exil in der Türkei‹ in den Kinos. Er ist ein wunderbar kaleidoskopischer Film und zeigt ein unbekanntes Kapitel deutsch-jüdisch-türkischer Geschichte in schillernden Facetten. Nostalgisch, leichtfüßig und charmant, durchweht vom silbrigen Licht und der Gischt des Bosporus, provoziert er einen raffinierten Perspektivwechsel. Mit hochaktuellen Fragen für Deutsche und Türken. Von SABINE MATTHES
guns-n-roses the-perils-of-rock-n-roll-decadence cover-inside

Die letzte Rockband – Guns N’Roses und der weiße Wal

Live/Porträt & Interview

Musik | Ottar Gadeholt über die mythologische Seite von Guns N’Roses (Teil IV)

Die erste – und vielleicht überraschendste – Abweichung der Guns N‘Roses vom Rockmythos, war, dass Izzy Stradlin abgesprungen ist. Indem er sich immer mehr für die Musik und die Attitüde interessierte als für das Geld, und indem seine Ästhetik weit mehr von den 1969er Rolling Stones (!) geprägt war als von den Stadion-Rock-Idealen seiner eigenen Zeit, hörte er auf, als Axl Rose das Video für ›Don’t Cry‹ durchsetzte, das erste der drei megalomanen Musikvideos (mit ›November Rain‹ und ›Estranged)‹, die die ›Use-Your-Illusion‹-Alben Anfang der neunziger Jahre begleitete.
Elfride Jelinek - Abb Ghuengsberg

Eine Art Rage

Menschen/Porträt & Interview

Menschen | Zum 70. Geburtstag von Nobelpreisträgerin Elfriede Jelinek am 20. Oktober

»Das Schreiben ist bei mir ein leidenschaftlicher Akt, eine Art Rage. Ich bin nicht jemand, der wie Thomas Mann an jedem Satz feilt, sondern ich fetz halt herum. Das geht zwei, drei Stunden, dann falle ich zusammen wie ein Soufflé, in das man mit einer Nadel sticht«, hat Elfriede Jelinek in einem Interview mit der Schweizer Weltwoche erklärt. An Leidenschaft, Elan, Bissigkeit und künstlerischem Furor hat es in Jelineks Werken nie gemangelt. Als ihr 2004 der Nobelpreis für Literatur verliehen wurde, war dies eine faustdicke Überraschung. Einen »Skandal« nannten viele Kommentatoren die Preisvergabe, von einer »mutigen Entscheidung« sprachen wohlmeinendere Stimmen. Von PETER MOHR
Lorenz Lepus

Ode To A Feral Child: An Interview With Schakal Records

Music | Bittles’ Magazine: The music column from the end of the world

When I first heard the Somber Clarity EP by AntiAlias, the very first release on new Berlin based label Schakal Records, it felt as if I had discovered a brand new friend. Deeply hypnotic, trance-tinged, sexy and propulsive it leapt right out of the speakers and into my heart. Backed up by a long, percussive remix by Midas 104 & Jonas Saalbach, the record seemed to make June 2015 a great time to be alive. By JOHN BITTLES
Katie Gately

The Beauty Of Noise: An Interview With Katie Gately

Music | Bittles’ Magazine: The music column from the end of the world

With the world today seemingly dominated by the stale and the dull we need our musical mavericks more than ever! Since musicians who are prepared to take chances are rarer than a politician who would refuse a bribe, those who ignore structure, sneer at genre, or confound as much as delight deserve to be cherished by all. One such artist is new Tri Angle Records signing Katie Gately whose debut LP, Color, will act as a soothing balm to anyone tired and angry with the lack of originality and risk-taking in modern life. By JOHN BITTLES
Dario Fo - Abb: Gorupdebesanez

Nicht Hamlet, sondern Clown

Menschen/Porträt & Interview

Menschen | Zum Tod des Nobelpreisträgers Dario Fo

Als »Wettstreit zweier Berufskomiker« hatte Dario Fo sein höchst angespanntes Verhältnis zum einstigen italienischen Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi bezeichnet. Mit seiner 2003 uraufgeführten Bühnenarbeit ›Der anormale Doppelkopf‹ – ein mehr als zweistündiges Zweipersonenstück, das er mit seiner Frau Franca Rame spielte – hatte er in Italien ein gigantisches mediales Echo entfacht, weil er darin Putins Hirn in Berlusconis Kopf verpflanzt hatte. Von PETER MOHR
Sunset Boulevard

Die letzte Rockband – Guns N’Roses und der amerikanische Mythos

Live/Platte/Porträt & Interview

Musik | Ottar Gadeholt über die mythologische Seite von Guns N’Roses (Teil III)

Der vormals zitierte Text über Guns N’Roses ist nicht primär wegen des Inhalts interessant; als Zermetzelung ist er weder kreativ noch besonders hart, und wie gezeigt beruht er auf einen Vergleich und einer ästhetischen Beurteilung, die schlecht begründet und ungenau formuliert sind; was ihn interessant macht ist der Autor, Barney Hoskyns.
Guns n'Roses - Welcome to the Jungle

Die letzte Rockband – Welcome to the Jungle

Live/Platte/Porträt & Interview

Musik | Ottar Gadeholt über die mythologische Seite von Guns N’Roses (Teil II)

Der Beginn von ›Welcome to the Jungle‹ ist zu recht berühmt: der zerhackte Einzelton, der mehrmals wiederholt und dabei stets schwächer wird, wie ein Schritt, der zwischen den Hausmauern hallt; ein neuer Versuch, etwas stärker und sicherer, und daraufhin eine Kaskade fallender Töne, jedoch mit dem ersten Einzelton als Beginn jeder Folge (Laut eines Gitarrenbuchs, das ich mal gekauft habe, werden die Folgen mit einer Echopedale gespielt, wenn man aber ein wenig geübt hat, ist es vollkommen möglich, wenn auch nicht ganz einfach, sie auch ohne zu spielen). Von OTTAR GADEHOLT
Guns 'NRoses

Die letzte Rockband

Live/Platte/Porträt & Interview

Musik | Ottar Gadeholt über die mythologische Seite von Guns N’Roses (Teil I)

»You know where you are? You’re in the jungle, baby. You’re gonna diiiieeeeeee.«
Zwar sind sie in manchen Kreisen immer noch populär, ich kenne aber keine Rockband, über die so viel gelästert wird wie über Guns N’Roses. U2 könnte man vielleicht aufzählen, oder Coldplay; es ist aber in der Regel nicht die Band U2, über die man sich aufregt, es sind eher PR-Geilheit, Selbstgerechtigkeit und Heuchelei, die Eiter und Galle hervorrufen. OTTAR GADEHOLT nähert sich dem Rockphänomen Guns N’Roses. Im ersten Teil geht es um die Frage, wo sich GN’R im Musikdschungel verorten lassen.
Dinky

In Search Of Valor: An Interview With Dinky

Music | Bittles’ Magazine: The music column from the end of the world

No one could ever accuse house icon Dinky of being a one trick pony! Over a long and varied career her musical output and DJ sets have incorporated deep techno, hazy ambiance, hedonistic acid, classic house, alternative pop, and much more. Her latest single Casa (released earlier this year) was a spell-bindingly deep slice of Chicago-inspired house that is already sitting pretty as one of the songs of the year. In contrast, the album Dimension D saw Dinky embrace her inner singer-songwriter, while the warmth she managed to inject into the often monotonous tones of minimal on the May Be Later LP means it’s still a firm favourite of mine. By JOHN BITTLES
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