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Roman - page 27

Philippe Besson: Venice Beach

Amour fou oder die Chronik des Wahnsinns

Roman

Roman | Philippe Besson: Venice Beach

Venice Beach– das ist – wenigestens zum größten Teil – der Handlungsort des Romans des französischen Schriftstellers Philippe Besson. Venice Beach – ein Ort mit großer Anziehungskraft: Touristen, Musiker, Straßenkünstler, aber auch Trinker und Junkies tummeln sich hier. Ein idealer Ort, um im Trubel unterzutauchen. Hier entwickelt sich eine Liebesgeschichte zwischen zwei Männern, die sich gegen ihre Gefühle nicht wehren können. Und auch nicht wollen. Erst vier Jahre nach dem Erscheinen in Frankreich liegt nun endlich auch die deutsche Übersetzung vor. Rezensiert von TANJA LINDAUER
François Vallejo: Drei französische Schwestern

When shall we three meet again

Roman

Roman | François Vallejo: Drei französische Schwestern

Die französischen Schwestern, der neue Roman von François Vallejo, erzählt von 50 Jahren einer merkwürdigen und doppelbödigen Freundschaft, dabei wird die deutsch-französische Freundschaft nicht nur zufällig gestreift. Ein abgrundtief köstliches Lesevergnügen, findet HUBERT HOLZMANN.
Arezu Weitholz: Wenn die Nacht am stillsten ist

Was vom Tage übrig bleibt

Roman
Wenn die Nacht am stillsten ist, zählt jeder Moment, jeder Ton, jeder Lichtreflex. Arezu Weitholz hat eine gleichermaßen hellsichtige wie melancholische Lebens- und Liebesgeschichte geschrieben – findet INGEBORG JAISER.
Pariser Platz 13

Menschen im Salon

Roman

Roman | Vicky Baum: Pariser Platz 13

Gut achtzig Jahre ist die »Helen-Bross-Methode« jetzt alt, aber wir sind noch immer kein bisschen weiser: Jugendwahn und Alterungsangst sind bis heute verlässliche Profitgeneratoren. Das wird einem schmerzhaft klar beim Lesen von Vicky Baums Komödie Pariser Platz 13, die der kleine, feine Berliner AvivA-Verlag jetzt mitsamt einigen ihrer Artikel und einem klugen Nachwort wieder veröffentlicht hat. Von PIEKE BIERMANN
Die Molussische Katakombe

Fundamentalpessimismus und Melancholie

Roman

Roman | Günther-Anders: Die molussische Katakombe – Die Kirschenschlacht

Günther Anders hätte einer der gefeierten deutschen Dichter und Denker werden können, hätte die Zäsur von 1933 nicht zur Verwandlung allzu vieler Deutscher in Richter und Henker geführt. Bekannt ist der politische und philosophische »Fundamentalpessimist« heute vor allem als früher Technik- und Fernsehkritiker und geistiger Vater der Anti-Atombewegung. Sowie durch seine vorübergehend eheliche, später nie ganz abgerissene intellektuelle Beziehung zu Hannah Arendt. Dass er zuallererst ein glänzender Schriftsteller war, kann man jetzt erleben. Zum 110. Geburtstag am 12. Juli ist sein Roman Die molussische Katakombe endlich komplett erschienen, und dazu hat sein Verlag noch einmal seine Dialoge mit Hannah Arendt herausgebracht, Die Kirschenschlacht. Von PIEKE BIERMANN
Franzobel

Ja, und was treiben sie denn? Einparken üben?

Roman

Roman | Franzobel: Was die Männer so treiben, wenn die Frauen im Badezimmer sind

Die einen halten Franzobel für einen großen plebejischen Erzähler und attestieren ihm barocke, katholisch grundierte, sprachwitzige Schelmerei und Lust am Tabubruch. Für die andern ist er ein Adabei-Literat, der artifizielle Wortkaskaden produziert, oder schlicht franzdodel. Er selbst bezeichnet sich schon mal als »Voyeur des Menschelnden«. Jetzt hat der österreichische Lyriker, Theater- und Prosaautor einen neuen Roman vorgelegt, WAS DIE MÄNNER SO TREIBEN, WENN DIE FRAUEN IM BAD SIND, und wieder schwelgen Rezensionen in »Tabuisiertem und Verdrängtem«. Von PIEKE BIERMANN
Moser - Montagsmenschen

Keinen Deut esoterisch!

Roman

Roman | Milena Moser: Montagsmenschen

Die Schweizer Schriftstellerin Milena Moser hat eine mittlere Odyssee hinter sich. Seit ihrem achten Roman Möchtegern (2010) scheint sie endlich eine verlegerische Heimat bei Nagel & Kimche in Zürich gefunden zu haben: Nach High Noon im Mittelland (2011), einer Sammlung ihrer Kolumnen, ist dort eben ihr neunter Roman erschienen, Montagsmenschen. Von PIEKE BIERMANN
Prinzessin Rauschkind

»Schatz, ich gehe nur kurz Zigaretten holen!«

Krimi/Roman

Roman | Manfred Wieninger: Prinzessin Rauschkind – Ein Marek-Miert-Krimi

Für einen Privat-Detektiv gibt es verschiedene Möglichkeiten, an neue Klienten zu kommen, beispielsweise das Aufgeben einer Anzeige. Wem das zu spießig erscheint, der könnte auch den Polizeifunk abhören und Einbruchsopfern seine Dienste offerieren. Auch Marek Miert, seines Zeichens Harlands erster und bislang einziger Diskont-Detektiv mit Hang zu Mozartkugeln und erlesenem Rotwein, stünden diese Wege offen. Vorgestellt von STEFAN HEUER
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