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Menschen

Essex Walfangschiff
Prosa/Scammon

Vom Schiffbruch der ›Essex‹

TITEL-Textfeld | Wolf Senff: Vom Schiffbruch der ›Essex‹

eins Sut erzählt wahre Geschichten?, fragte Mahorner. Sie sind wahr, ich denke schon, sagte Pirelli. Er habe Sut nie danach gefragt, weshalb auch. Ob es Jens Eschels je gab?, fragte der Ausguck.

Scammon
Prosa/Scammon

Eschels. Eine Episode von Scammon

Textfeld | Wolf Senff: Scammon und der Wal

eins Gramner hatte seine Kombüse vor dem Großmast. Der Nachmittag ging zu Ende, und die Männer kamen vom Strand, sich Essen zu holen. Die meisten ließen sich anschließend erschöpft auf dem Vorderdeck nieder und waren froh, zu essen. Scammon ging nach mitschiffs zu den Verwundeten, erkundigte sich nach ihrem Zustand, blickte besorgt nach Eldins lädierter Schulter und schlug Harmat, Crockeye und Mahorner vor, sie sollten morgen hinaus auf den Ozean rudern und dort den Teufelsfisch auskundschaften. Wer sie begleiten wolle, dem sei es erlaubt. Dort zu jagen sei nicht beabsichtigt.

Florian Schwinn - Tödliche Freundschaft
Gesellschaft/Sachbuch

Wie wir uns ernähren wollen

Gesellschaft | Florian Schwinn: Tödliche Freundschaft

Haben wir einmal darüber nachgedacht, unter welchen Stress wir uns setzen, solange wir die Krone der Schöpfung geben wollen? Der Mensch muss sich nicht ununterbrochen beweisen, er verantwortet nicht die Organisation der natürlichen Abläufe, er muss sich nicht einmischen, er steht nicht in der Pflicht, zu verbessern, die Natur regelt ihre Existenz gern ohne sein Zutun. Von WOLF SENFF

Gesellschaft/Menschen

Und sie bewegt sich doch?

Gesellschaft | Wolfgang Streeck: Aufsätze und Interviews, 2011-15

Wolfgang Streeck ist ein renommierter Soziologie, bis Oktober vergangenen Jahres leitete er das Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung in Köln. Ende der neunziger Jahre war er an der Vorbereitung der Schröderschen Agenda 2010 beteiligt, er wirkte aktiv an der Politik sozialer Kürzungen mit. Von WOLF SENFF

Männerbilder mit Damengirlanden

Menschen | Jutta Jacobi: Die Schnitzlers. Porträt einer Familie

Familiengeschichten erfreuen sich beträchtlicher Beliebtheit, die Manns, Quandts, Astors, Wertheims, immer wieder tauchen sie auf als Beispiele einer Gruppe, die eine Epoche geprägt hat und ihrerseits von den Zeitläufen geprägt wurde. Jutta Jacobi stellt die Schnitzlers vor, aber ein Gruppenporträt will nicht so recht gelingen, die männlichen Vertreter drängen sich in den Vordergrund, die weiblichen bleiben Garnitur. Von MAGALI HEISSLER

Kinderbuch

Konsequent glücklich

Kinderbuch | Emily Hughes: Wild

Mit Riesenaugen und einem vergnügten Lächeln schaut einem das kleine Mädchen mit Blumen im Haar entgegen. ›Wild‹ lautet der Titel schlicht und ANDREA WANNER war neugierig, was sich dahinter verbirgt.

Mehr als nur ein Mythos

Menschen | Matabane / Abramsky / Beetz: Madiba. Das Vermächtnis des Nelson Mandela

Auch nach seinem Tod im Dezember 2013 gilt Nelson Mandela als Symbol für das gewaltfreie Ende des Apartheidsregimes und die demokratische Befreiung Südafrikas. Nicht der Mythos, der sich um seine Person rankt, sondern der Mensch Mandela steht im Mittelpunkt des Buchs von Khalo Matabane, Sasha Abramsky und Christian Beetz. 29 Persönlichkeiten aus Politik und Gesellschaft kommen darin zu Wort und schaffen ein facettenreiches Porträt des charismatischen Friedensstifters. Von STEFFEN FRIESE

Menschen/Sachbuch

Letzte Zuflucht Vatikan

Menschen | Molfenter / Strempel: Über die weiße Linie

JOSEF BORDAT über Arne Molfrenters und Rüdiger Strempels Porträt eines Priesters, der Tausenden das Leben rettete.

uca Crippa / Maurizio Onnis: Wilhelm Brasse
Menschen/Sachbuch

Auschwitz als romanzo-verità

Menschen | Luca Crippa / Maurizio Onnis: Wilhelm Brasse

Wilhelm Brasse ist kein Geheimtip, auch wenn der Verlag das unauffällig suggeriert. Irek Dobrowolskis Film mit ihm und über ihn, ›Portretisca‹ (Der Porträtist), lief 2005 im polnischen Fernsehen und seitdem auf vielen internationalen Festivals. Es gab auch in deutschen Medien große Geschichten über Brasse, Erich Hackl hat ihm zwei literarische Reportagen gewidmet, und nach Brasses Tod im Oktober 2012 erschienen Nachrufe in aller Welt. Einen davon, so berichtet das Autorenduo Luca Crippa & Maurizio Onnis in seinem Blog, »hat Maurizio beinah zufällig online gelesen«. So entstand ein Projekt, das tatsächlich bis dato niemand umgesetzt hatte: Die Geschichte von Wilhelm Brasse als Doku-Fiction zu erzählen. Cinéma vérité in Buchform – Der Fotograf von Auschwitz als romanzo-verità. Von PIEKE BIERMANN

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