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Julian Köck

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Mokka Noir
Posted on in Krimi/Roman

Utopische Unschuld

Roman | Gunnar Danckert: Mokka Noir

Die junge, hübsche Frau betrat ein Büro, in welchem sie sich über vieles wundern sollte. Da war zum Beispiel die Unbekümmertheit des Privatdetektiven, der ein allzu intimes Verhältnis zu seinem Flachmann pflegte, oder dessen Angewohnheit, seine Gehaltsforderungen aus Chandler-Romanen zu rezitieren, oder auch der befremdliche Umstand, dass eine Kochplatte in seinen Tisch eingebaut war. Über eines aber wunderte sich die junge, hübsche Frau nicht: dass der Privatdetektiv Jimmy Risiko ein Hase zu sein beliebte. Von JULIAN KÖCK

 

Ruß-Mohl Informierte Gesellschaft - 9783869622743
Posted on in Gesellschaft/Sachbuch

Die Pest der Desinformation

Gesellschaft | Stephan Ruß-Mohl: Die informierte Gesellschaft und ihre Feinde

Der Rezensent hatte im vergangenen Jahr das Vergnügen eine Festrede zu halten. Unter den Zuhörern befand sich auch ein Redakteur der Regionalzeitung, eifrig auf seinem Notizblock schreibend. JULIAN KÖCK über eine Begegnung, die ihn nachdenklich gemacht hat. Und über eine Buch, das die Umwälzung der Medianlandschaft analysiert.

 

games_torment_tides_of_numenera
Posted on in Digitale Spiele

Wortreiche Zeiten

Digitales | Games: Torment: Tides of Numenera

›Planescape: Torment‹ hat seinen Platz in der Geschichte der Computerspiele sicher. Im Dezember 1999 (Januar 2000 in Deutschland) erschien das Spiel – entwickelt von Black Isle Studios –, das an den Erfolg von ›Baldur’s Gate‹ (Dezember 1998) anschließen sollte, aber bis auf die Äußerlichkeiten (Party mit sechs Figuren, pausierbare Echtzeit, vorgefertigte NPCs mit eigener Geschichte) eigentlich alles anders machte. Von JULIAN KÖCK.

 

Ernst Gerhard - Philosophie als Lebenskunt
Posted on in Gesellschaft

Philosophie als Lebenskunst

Gesellschaft | Gerhard Ernst (Hg.): Philosophie als Lebenskunst

›O selig dreimal, wer in Darmes Tiefen blickt!
Wie leicht entgeht er vor Gericht den Gläubigern,
Wer so der Schnacke Darmkanal ergründet hat!‹

So ruft Strepsiades in Aristophanes Komödie ›Die Wolken‹ aus. Der alte Bauer hat Geldprobleme, die Frau suhlt sich im Luxus, der Sohn interessiert sich mehr für teure Pferde als für den Erhalt des väterlichen Vermögens. Alles in allem eine Situation, die im 4. Jahrhundert vor Christi genauso vertraut ist wie heute. Von JULIAN KÖCK

 

Alfred Hornung Jack London
Posted on in Menschen/Porträt & Interview/Sachbuch

Das Leben – Ein Abenteuer

Kulturbuch | Alfred Hornung: Jack London. Abenteuer des Lebens

Am 12. Januar 1876 wurde mit John Griffith Chaney einer der erfolgreichsten Autoren der vorletzten Jahrhundertwende in San Francisco geboren. Bekanntheit erlangte er unter dem Namen Jack London, sein Leben gilt als verkörpertes Idealbild des ›Gilded Age‹ in den USA. Von JULIAN KÖCK

 

Posted on in Digitale Spiele

Die Rückkehr der Zinnfiguren

Digitales | Essay: Über den Reiz von ›World of Tanks‹

Rechnet man die Kampfpanzer im Dienst der Armeen weltweit zusammen, dann kommt man auf die Zahl von 110.250 aktiven Panzern. Geht man davon aus, dass ein solcher Panzer im Schnitt vier Mann Besatzung hat, dann gibt es derzeit ca. 441.000 Soldaten, die hauptberuflich Panzer fahren. Mit Ausbildern und Reservecrews kommt man dann vielleicht auf eine halbe Million Panzerfahrer. Das klingt viel, ist aber kein Vergleich zur Anzahl der virtuellen Panzerfahrer.
Ein Essay von JULIAN KÖCK.

 

The-Age-of-Decadence
Posted on in Digitale Spiele

Vom Nutzen der Geschichte für Computerspiele

Digitales | Essay: Vom Nutzen der Geschichte für Computerspiele

Iron Towers ›The Age of Decadence‹ macht vor, wie man aus Elementen der Realgeschichte eine glaubhafte und atmosphärische Fantasywelt erschaffen und anspruchsvolle Geschichten erzählen kann ­– ganz ohne die Verwendung teurer und immer gleicher Lizenzen. In der Beschäftigung mit der Geschichte liegt nicht nur für dezidiert historische Spiele erzählerisches Potential. Von JULIAN KÖCK

 

Weckbach Mara Deutschland Deine Politiker
Posted on in Gesellschaft/Sachbuch

Von Politikern und Journalisten

Gesellschaft | Friedemann Weckbach-Mara: Deutschland – Deine Politiker

»La pentola guardata non bolle mai«, sagt man in Sizilien. Mit diesem Bild eines Topfs voller Wasser, das auf dem Herd solange nicht zu kochen beginnt, wie jemand zuschaut, lässt sich der Idealzustand des Verhältnisses von Politik und Journalismus beschreiben. Als »Vierte Gewalt« soll die Presse das Tun und Nichtstun der Politiker beobachten, darüber berichten und so dem Missbrauch von Macht vorbeugen. Allein, um an ihre Informationen zu kommen, sind Journalisten letztlich auf ein mehr oder weniger enges Verhältnis zu Politikern angewiesen. Die daraus entstehenden Probleme sind auch denen bekannt, die nicht »Lügenpresse« skandieren. Einen Blick hinter die Kulissen bietet das neue Buch von Friedemann Weckbach-Mara. Von JULIAN KÖCK

 

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