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	Kommentare zu: »Es ist kein Spiel gegen die Trolle«	</title>
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	<description>das online-Kulturmagazin. Seit 2000.</description>
	<lastBuildDate>Mon, 12 Jan 2015 10:28:16 +0000</lastBuildDate>
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		<title>
		Von: &#187; Nachrichten zum Spielen – Newsgames - spielbar.de – Beurteilungen von Computerspielen		</title>
		<link>https://titel-kulturmagazin.net/2014/09/27/interview-mit-games-designer-eric-jannot/#comment-2105</link>

		<dc:creator><![CDATA[&#187; Nachrichten zum Spielen – Newsgames - spielbar.de – Beurteilungen von Computerspielen]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Jan 2015 10:28:16 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[[&#8230;] eine Geschichte grotesk oder absurd wird, stimmt mit der Wirklichkeit etwas nicht“, sagt Eric Jannot, Entwickler hinter No Male Heroes. Damit greift sein Newsgame die Debatte um Sexismus in [&#8230;]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>[&#8230;] eine Geschichte grotesk oder absurd wird, stimmt mit der Wirklichkeit etwas nicht“, sagt Eric Jannot, Entwickler hinter No Male Heroes. Damit greift sein Newsgame die Debatte um Sexismus in [&#8230;]</p>
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		<title>
		Von: Endo		</title>
		<link>https://titel-kulturmagazin.net/2014/09/27/interview-mit-games-designer-eric-jannot/#comment-2048</link>

		<dc:creator><![CDATA[Endo]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Nov 2014 12:07:44 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://titel-kulturmagazin.net/2014/09/27/interview-mit-games-designer-eric-jannot/#comment-2046&quot;&gt;Marco&lt;/a&gt;.

&quot;Das ist eine glatte Lüge. Nachweislich.&quot; Gut, da Ihre Nachweise fehlen, werde ich Ihnen einen Artikel geben, der Sarkeesians &quot;Argumente&quot; mal durchgeht. Ich bitte ihn aufmerksam zu lesen, denn dieser spiegelt meine Meinung zu 100% wieder. Bitte auch die Folgeartikel lesen!

http://gamesided.com/2014/09/08/sarkeesian-truth-part-1-straw-feminist-trojan-horse-censorship/

Er zeigt, wie Sarkeesian Sex-negativen radikalen Feminismus nach der Schule von Dworkin verwendet,  um diesen wiederum auf Spiele zu projizieren. 

Falls Sie sich die Müße nicht geben wollen, obige Artikel durchzulesen, gebe ich Ihnen ein einzelnes Zitat aus &quot;Women as Background Decoration (Part 1)&quot;, (http://www.feministfrequency.com/2014/06/women-as-background-decoration-tropes-vs-women/):

&quot;The player cannot help but treat these female bodies as things to be acted upon,because they were designed, constructed and placed in the environment for that singular purpose. Players are meant to derive a perverse pleasure from desecrating the bodies of unsuspecting virtual female characters.

It’s a rush streaming from a carefully concocted mix of sexual arousal connected to the act of controlling and punishing representations of female sexuality.

In-game consequences for these violations are trivial at best and rarely lead to any sort of “fail state” or “game over”. Sometimes areas may go on high-alert for a few minutes during which players have to lay low or hide before the game and its characters “forget” that you just murdered a sexualized woman in cold blood.&quot;

(Kontext: Im Video schleift die Spielfigur Stripper umher.) Ich brauche nicht zu sagen, dass diese widerliche Unterstellung, dass das Spiel &quot;Hitman&quot; (einem Spiel über einen Auftragsmörder), in Teilen dazu gedacht ist, Frauen zu benutzen und wegen ihrer Sexualität zu bestrafen, völlig überzogen und eine absolute Missdarstellung ist, oder?

Ich kann gerne weitere Nachweise dieser Art geben, fragen Sie ruhig!


Soviel zu ihrem Argument, das sei eine &quot;Ad hominem&quot;, oder zu deutsch, persönliche Attacke. Die Frau macht schlechte Arbeit, und das habe ich m.A. hier dargestellt. Sie können mir gerne Gegenargumente liefern, oder mir sagen, WAS GENAU ich falsch darstelle. 

Bis dahin bleibt das was Sie sagen ziemlich haltlos.

---

&quot;UND die dargestellten Mechanismen nicht einmal ansatzweise zu verstehen.&quot; Vielleicht sollten Sie noch einmal meinen Kommentar durchlesen. 

&quot;[...]indem man als Spieler Diskriminierung von der anderen Seite erfährt.&quot;(Im Interview) widerlegte ich mit dem Argument, dass es sehr viele weibliche Hauptdarsteller mit Charakter und -entwicklung gibt. Das Argument, von Herrn Jannot, man erlebe dadurch mal &quot;Diskriminierung von der anderen Seite&quot; fällt damit flach. Aktive oder passive weibliche Diskriminierung existiert in keinem mir bekannten, größeren Computerspiel. Spiele seit sicher 18 Jahren Computerspiele. Wenn ich so darüber nachdenke, sind die Spiele eher freundlicher zu Frauen geworden, da diese auch einen Marktanteil an diesen Spielen haben.

Das was Sarkeesian als &quot;Diskriminierung&quot; darstellt, sind bloße Erzählformen. Das ist vergleichbar mit der Behauptung, eine Vergewaltigungsszene stützt und erzeugt Vergewaltiger (Ihr Argument wäre, sie stüzt und erzeuge Männerhasser) WEIL sie dargestellt wird, nicht WIE oder WARUM, in einem Kontext. Deswegen ist die Debatte im Großen und ganzen lächerlich, da die wahrgenommene &quot;Diskriminierung&quot; eben bloße Erzählformen und -mittel sind die innerhalb einer Geschichte Sinn ergeben und nicht per se sexistisch sind.

Sie gibt im Übrigen in einem Ihrer Videos zu, dass das bloße Verwenden schon sexistisch und &quot;unverantwortlich&quot; ist, und man den Kontext ruhig weglassen darf. Das ist im obigen Artikel dargestellt, ich verweise darauf.

----

&quot;Das ist kein bisschen komisch.&quot; Nein, da ist eine Menge komisch. Auch, dass Sarkeesian einen aktuellen Amoklauf in Amerika verwendet um zu tweeten, dass man doch besser mal über &quot;giftige Ideen von Männlichkeit&quot; redet, ist auch &quot;komisch&quot;. Das nennt man schmutzige PR.

---

&quot;Der Kontext einer Bedrohung ist von Bedeutung.&quot;

Kontext: Sie erhält seit 2 Jahren diese &quot;Bedrohungen&quot;. Könnte es sein dass diese Bedrohungen haltlos sind? Und ist die Natur einer Bedrohung nur die Bedrohung selbst, und nicht die eigentliche Tat?

Man sagt, bellende Hunde beißen nicht. Zudem heizt sie die Debatte an, indem sie sich nicht, wie jede kontroverse Person mal einer tatsächlichen Diskussion stellt. Immer wieder verbreitet sie schlichtweg das Bild, das Opfer einer Hasskampagne zu sein, für &quot;die sie nichts kann&quot;. Ich will nicht schönreden, was passiert, Drohungen nicht rechtfertigen. Jedoch muss man bedenken, dass Sie auch ihre Rolle in diesem Konflikt spielt. Diesen Punkt erläutere ich gerne weiter bei Interesse.

---

&quot;nur Angriffe auf die Person, keine inhaltlich haltbare Kritik.&quot; 

Soweit ich das lesen kann, habe ich scharf und aggressiv aber inhaltlich, jedoch ohne Nachweise geschrieben. Angriffe auf die Person kann ich jedoch keine finden, weswegen ich davon ausgehe, dass Sie mir das zu unterstellen versuchen. Für alles was ich sage, bringe ich Ihnen gerne Nachweise, und falls diese nicht haltbar sind, gebe ich das gerne zu.

Also, &quot;Marco&quot;, haben Sie noch andere Argumente vorzuweisen, außer &quot;das sind alles nur Beleidigungen! Pfui!&quot;.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://titel-kulturmagazin.net/2014/09/27/interview-mit-games-designer-eric-jannot/#comment-2046">Marco</a>.</p>
<p>&#8222;Das ist eine glatte Lüge. Nachweislich.&#8220; Gut, da Ihre Nachweise fehlen, werde ich Ihnen einen Artikel geben, der Sarkeesians &#8222;Argumente&#8220; mal durchgeht. Ich bitte ihn aufmerksam zu lesen, denn dieser spiegelt meine Meinung zu 100% wieder. Bitte auch die Folgeartikel lesen!</p>
<p><a href="http://gamesided.com/2014/09/08/sarkeesian-truth-part-1-straw-feminist-trojan-horse-censorship/" rel="nofollow ugc">http://gamesided.com/2014/09/08/sarkeesian-truth-part-1-straw-feminist-trojan-horse-censorship/</a></p>
<p>Er zeigt, wie Sarkeesian Sex-negativen radikalen Feminismus nach der Schule von Dworkin verwendet,  um diesen wiederum auf Spiele zu projizieren. </p>
<p>Falls Sie sich die Müße nicht geben wollen, obige Artikel durchzulesen, gebe ich Ihnen ein einzelnes Zitat aus &#8222;Women as Background Decoration (Part 1)&#8220;, (<a href="http://www.feministfrequency.com/2014/06/women-as-background-decoration-tropes-vs-women/" rel="nofollow ugc">http://www.feministfrequency.com/2014/06/women-as-background-decoration-tropes-vs-women/</a>):</p>
<p>&#8222;The player cannot help but treat these female bodies as things to be acted upon,because they were designed, constructed and placed in the environment for that singular purpose. Players are meant to derive a perverse pleasure from desecrating the bodies of unsuspecting virtual female characters.</p>
<p>It’s a rush streaming from a carefully concocted mix of sexual arousal connected to the act of controlling and punishing representations of female sexuality.</p>
<p>In-game consequences for these violations are trivial at best and rarely lead to any sort of “fail state” or “game over”. Sometimes areas may go on high-alert for a few minutes during which players have to lay low or hide before the game and its characters “forget” that you just murdered a sexualized woman in cold blood.&#8220;</p>
<p>(Kontext: Im Video schleift die Spielfigur Stripper umher.) Ich brauche nicht zu sagen, dass diese widerliche Unterstellung, dass das Spiel &#8222;Hitman&#8220; (einem Spiel über einen Auftragsmörder), in Teilen dazu gedacht ist, Frauen zu benutzen und wegen ihrer Sexualität zu bestrafen, völlig überzogen und eine absolute Missdarstellung ist, oder?</p>
<p>Ich kann gerne weitere Nachweise dieser Art geben, fragen Sie ruhig!</p>
<p>Soviel zu ihrem Argument, das sei eine &#8222;Ad hominem&#8220;, oder zu deutsch, persönliche Attacke. Die Frau macht schlechte Arbeit, und das habe ich m.A. hier dargestellt. Sie können mir gerne Gegenargumente liefern, oder mir sagen, WAS GENAU ich falsch darstelle. </p>
<p>Bis dahin bleibt das was Sie sagen ziemlich haltlos.</p>
<p>&#8212;</p>
<p>&#8222;UND die dargestellten Mechanismen nicht einmal ansatzweise zu verstehen.&#8220; Vielleicht sollten Sie noch einmal meinen Kommentar durchlesen. </p>
<p>&#8222;[&#8230;]indem man als Spieler Diskriminierung von der anderen Seite erfährt.&#8220;(Im Interview) widerlegte ich mit dem Argument, dass es sehr viele weibliche Hauptdarsteller mit Charakter und -entwicklung gibt. Das Argument, von Herrn Jannot, man erlebe dadurch mal &#8222;Diskriminierung von der anderen Seite&#8220; fällt damit flach. Aktive oder passive weibliche Diskriminierung existiert in keinem mir bekannten, größeren Computerspiel. Spiele seit sicher 18 Jahren Computerspiele. Wenn ich so darüber nachdenke, sind die Spiele eher freundlicher zu Frauen geworden, da diese auch einen Marktanteil an diesen Spielen haben.</p>
<p>Das was Sarkeesian als &#8222;Diskriminierung&#8220; darstellt, sind bloße Erzählformen. Das ist vergleichbar mit der Behauptung, eine Vergewaltigungsszene stützt und erzeugt Vergewaltiger (Ihr Argument wäre, sie stüzt und erzeuge Männerhasser) WEIL sie dargestellt wird, nicht WIE oder WARUM, in einem Kontext. Deswegen ist die Debatte im Großen und ganzen lächerlich, da die wahrgenommene &#8222;Diskriminierung&#8220; eben bloße Erzählformen und -mittel sind die innerhalb einer Geschichte Sinn ergeben und nicht per se sexistisch sind.</p>
<p>Sie gibt im Übrigen in einem Ihrer Videos zu, dass das bloße Verwenden schon sexistisch und &#8222;unverantwortlich&#8220; ist, und man den Kontext ruhig weglassen darf. Das ist im obigen Artikel dargestellt, ich verweise darauf.</p>
<p>&#8212;-</p>
<p>&#8222;Das ist kein bisschen komisch.&#8220; Nein, da ist eine Menge komisch. Auch, dass Sarkeesian einen aktuellen Amoklauf in Amerika verwendet um zu tweeten, dass man doch besser mal über &#8222;giftige Ideen von Männlichkeit&#8220; redet, ist auch &#8222;komisch&#8220;. Das nennt man schmutzige PR.</p>
<p>&#8212;</p>
<p>&#8222;Der Kontext einer Bedrohung ist von Bedeutung.&#8220;</p>
<p>Kontext: Sie erhält seit 2 Jahren diese &#8222;Bedrohungen&#8220;. Könnte es sein dass diese Bedrohungen haltlos sind? Und ist die Natur einer Bedrohung nur die Bedrohung selbst, und nicht die eigentliche Tat?</p>
<p>Man sagt, bellende Hunde beißen nicht. Zudem heizt sie die Debatte an, indem sie sich nicht, wie jede kontroverse Person mal einer tatsächlichen Diskussion stellt. Immer wieder verbreitet sie schlichtweg das Bild, das Opfer einer Hasskampagne zu sein, für &#8222;die sie nichts kann&#8220;. Ich will nicht schönreden, was passiert, Drohungen nicht rechtfertigen. Jedoch muss man bedenken, dass Sie auch ihre Rolle in diesem Konflikt spielt. Diesen Punkt erläutere ich gerne weiter bei Interesse.</p>
<p>&#8212;</p>
<p>&#8222;nur Angriffe auf die Person, keine inhaltlich haltbare Kritik.&#8220; </p>
<p>Soweit ich das lesen kann, habe ich scharf und aggressiv aber inhaltlich, jedoch ohne Nachweise geschrieben. Angriffe auf die Person kann ich jedoch keine finden, weswegen ich davon ausgehe, dass Sie mir das zu unterstellen versuchen. Für alles was ich sage, bringe ich Ihnen gerne Nachweise, und falls diese nicht haltbar sind, gebe ich das gerne zu.</p>
<p>Also, &#8222;Marco&#8220;, haben Sie noch andere Argumente vorzuweisen, außer &#8222;das sind alles nur Beleidigungen! Pfui!&#8220;.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Marco		</title>
		<link>https://titel-kulturmagazin.net/2014/09/27/interview-mit-games-designer-eric-jannot/#comment-2046</link>

		<dc:creator><![CDATA[Marco]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Nov 2014 21:43:10 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://titel-kulturmagazin.net/?p=9224#comment-2046</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://titel-kulturmagazin.net/2014/09/27/interview-mit-games-designer-eric-jannot/#comment-1965&quot;&gt;Endo&lt;/a&gt;.

Zitat: &#039;Obige Behauptungen und Missdarstellungen von Spielen und Spielern gibt es zu dutzenden in ihren Videos. Nachweislich. &#039;

Das ist eine glatte Lüge. Nachweislich. Eine ad-hominem-Attacke.

Aber schauen Sie ruhig selbst nochmal und reissen dabei Sätze nicht aus dem Zusammenhang.

Zitat: &#039;Das ist, mit einem Wort, Bullshit [...]&#039;

Sportlich.  Da haben Sie eine gewaltigen Anlauf genommen um &quot;Damsel in Distress&quot; Teil 1 bis 3 und &quot;Women as Background Decoration&quot; Teil 1 und 2 in einem Atemzug völlig falsch darzustellen UND die dargestellten Mechanismen nicht einmal ansatzweise zu verstehen.

Zitat: &#039; Jedoch muss sich eine Gesellschaft fragen wieviel wert sie auf “Drohungen” legt, die von nirgendwoher kommen und ins nirgendwo gehen.&#039;

Hier ignorieren Sie geflissentlich, das Anita Sarkeesian in den USA lebt und nicht in Gelsenkirchen.  Also in einem Land in dem jeder Depp ganz legal eine vollautomatische Waffe erwerben kann.  In einem Land in dem beinahe täglich irgendwelche Arschlöcher Frauen den Hals aufschlitzen wenn jene Ihre Telefonnumer nicht rausrücken wollen.

Der Kontext einer Bedrohung ist von Bedeutung.

Zitat: &#039;Übrigens hat Sarkeesian ein paar Stunden nach Ihrer Fluchtaktion einen Tweet gepostet, in dem sie wieder darauf aufmerksam gemacht hat, wie man Ihre Marke “Feminist Frequency” mit Spenden unterstützen könne. Man kann ihr natürlich keine Absicht nachweisen. Aber komisch ist das schon, finden Sie nicht?&#039;

Das ist kein bisschen komisch.  Derartige Tweets werden üblicherweise automatisiert abgesetzt.

Und der Tweet ändert nichts daran, dass Ms Sarkeesian Analysen sachlich korrekt und methodisch richtig ausgeführt sind.

Also wieder eine ad-hominem-Attacke.

tl;dr: nur Angriffe auf die Person, keine inhaltlich haltbare Kritik.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://titel-kulturmagazin.net/2014/09/27/interview-mit-games-designer-eric-jannot/#comment-1965">Endo</a>.</p>
<p>Zitat: &#8218;Obige Behauptungen und Missdarstellungen von Spielen und Spielern gibt es zu dutzenden in ihren Videos. Nachweislich. &#8218;</p>
<p>Das ist eine glatte Lüge. Nachweislich. Eine ad-hominem-Attacke.</p>
<p>Aber schauen Sie ruhig selbst nochmal und reissen dabei Sätze nicht aus dem Zusammenhang.</p>
<p>Zitat: &#8218;Das ist, mit einem Wort, Bullshit [&#8230;]&#8216;</p>
<p>Sportlich.  Da haben Sie eine gewaltigen Anlauf genommen um &#8222;Damsel in Distress&#8220; Teil 1 bis 3 und &#8222;Women as Background Decoration&#8220; Teil 1 und 2 in einem Atemzug völlig falsch darzustellen UND die dargestellten Mechanismen nicht einmal ansatzweise zu verstehen.</p>
<p>Zitat: &#8218; Jedoch muss sich eine Gesellschaft fragen wieviel wert sie auf “Drohungen” legt, die von nirgendwoher kommen und ins nirgendwo gehen.&#8216;</p>
<p>Hier ignorieren Sie geflissentlich, das Anita Sarkeesian in den USA lebt und nicht in Gelsenkirchen.  Also in einem Land in dem jeder Depp ganz legal eine vollautomatische Waffe erwerben kann.  In einem Land in dem beinahe täglich irgendwelche Arschlöcher Frauen den Hals aufschlitzen wenn jene Ihre Telefonnumer nicht rausrücken wollen.</p>
<p>Der Kontext einer Bedrohung ist von Bedeutung.</p>
<p>Zitat: &#8218;Übrigens hat Sarkeesian ein paar Stunden nach Ihrer Fluchtaktion einen Tweet gepostet, in dem sie wieder darauf aufmerksam gemacht hat, wie man Ihre Marke “Feminist Frequency” mit Spenden unterstützen könne. Man kann ihr natürlich keine Absicht nachweisen. Aber komisch ist das schon, finden Sie nicht?&#8216;</p>
<p>Das ist kein bisschen komisch.  Derartige Tweets werden üblicherweise automatisiert abgesetzt.</p>
<p>Und der Tweet ändert nichts daran, dass Ms Sarkeesian Analysen sachlich korrekt und methodisch richtig ausgeführt sind.</p>
<p>Also wieder eine ad-hominem-Attacke.</p>
<p>tl;dr: nur Angriffe auf die Person, keine inhaltlich haltbare Kritik.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Durand Durand		</title>
		<link>https://titel-kulturmagazin.net/2014/09/27/interview-mit-games-designer-eric-jannot/#comment-2017</link>

		<dc:creator><![CDATA[Durand Durand]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Oct 2014 13:09:47 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://titel-kulturmagazin.net/?p=9224#comment-2017</guid>

					<description><![CDATA[Bin durch Zufall hier gelandet und einigermaßen erstaunt über eine &quot;Sexismus&quot;-Debatte in Computerspielen. Wir reden von virtuellem Vergnügen, rein spielerischem Zeitvertreib, natürlich sind da die Kerle muskulöser und die Frauen ggf. auch sexier als das im realen Leben möglich wäre, aber es gibt dort auch Monster, gänzlich unrealistische Ballersequenzen, Raumschiffe und manchmal fährt man auch als Affe auf einem Cart durch die Gegend. Und da hat mich die Prinzessin bereits mehrfach besiegt.

Viel peinlicher finde ich aber das politisch motivierte &quot;Rollentausch&quot;-Spiel, das den Mann in angeblich &quot;typisch weibliche&quot; Rollen steckt. Lässt sich hier nicht eher das Weltbild des Entwicklers erkennen, der &quot;Frühstück machen&quot; als eindeutig weibliche Tätigkeit definiert und &quot;leichtbekleidet&quot; als Staffage auslegt?

Vielleicht mal was zur Korrektur merkwürdig gelagerter Weltbilder zur Rollenverteilung: Ich - männlich, Mitte 40 - mache seit Jahr und Tag Frühstück, erledige meist auch die Einkäufe und koche regelmäßig. Hausarbeit wird aufgeteilt. Das hat nichts mit Rollenverhalten zu tun, sondern spiegelt nur dir optimale Zeit/Ressourcenaufteilung in meiner Beziehung wider. Trotzdem stehe ich auf Blondinen mit großen Brüsten und runden Hintern und freue mich, wenn meine Freundin (und auch andere Damen) knappe figurbetonte Klamotten trägt.  Und warum? Weil ich ein Macho bin? Nein, nur ein Kerl und Testosteron ist mein Treibstoff.  Und weil&#039;s an Frauen einfach besser aussieht als an uns haarigen Kerlen. Weil Frauen schöner und ästhetischer sind und oft eine Freude für&#039;s Auge. Weil sie oft filigran und zerbrechlicher wirken und so den Beschützerinstinkt wecken.  Das ist nicht sexistisch, das ist reine Wertschätzung. 

Und bevor man so einen Quark wie angeblichen Spiele-Sexismus diskutiert, sollte man sich eher mal für Equal-Pay einsetzen, Frauen U40 nicht dauernd eine baldige Schwangerschaft unterstellen und einfach generell auf Augenhöhe begegnen. Ja, und Augenhöhe heißt dann vielleicht auch  vereinzelt &quot;etwas ruppiger im Umgang&quot;. Männer neigen nun mal zum permanenten Schwanzvergleich. Aber auch das gehört dann mit zur Gleichberechtigung.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bin durch Zufall hier gelandet und einigermaßen erstaunt über eine &#8222;Sexismus&#8220;-Debatte in Computerspielen. Wir reden von virtuellem Vergnügen, rein spielerischem Zeitvertreib, natürlich sind da die Kerle muskulöser und die Frauen ggf. auch sexier als das im realen Leben möglich wäre, aber es gibt dort auch Monster, gänzlich unrealistische Ballersequenzen, Raumschiffe und manchmal fährt man auch als Affe auf einem Cart durch die Gegend. Und da hat mich die Prinzessin bereits mehrfach besiegt.</p>
<p>Viel peinlicher finde ich aber das politisch motivierte &#8222;Rollentausch&#8220;-Spiel, das den Mann in angeblich &#8222;typisch weibliche&#8220; Rollen steckt. Lässt sich hier nicht eher das Weltbild des Entwicklers erkennen, der &#8222;Frühstück machen&#8220; als eindeutig weibliche Tätigkeit definiert und &#8222;leichtbekleidet&#8220; als Staffage auslegt?</p>
<p>Vielleicht mal was zur Korrektur merkwürdig gelagerter Weltbilder zur Rollenverteilung: Ich &#8211; männlich, Mitte 40 &#8211; mache seit Jahr und Tag Frühstück, erledige meist auch die Einkäufe und koche regelmäßig. Hausarbeit wird aufgeteilt. Das hat nichts mit Rollenverhalten zu tun, sondern spiegelt nur dir optimale Zeit/Ressourcenaufteilung in meiner Beziehung wider. Trotzdem stehe ich auf Blondinen mit großen Brüsten und runden Hintern und freue mich, wenn meine Freundin (und auch andere Damen) knappe figurbetonte Klamotten trägt.  Und warum? Weil ich ein Macho bin? Nein, nur ein Kerl und Testosteron ist mein Treibstoff.  Und weil&#8217;s an Frauen einfach besser aussieht als an uns haarigen Kerlen. Weil Frauen schöner und ästhetischer sind und oft eine Freude für&#8217;s Auge. Weil sie oft filigran und zerbrechlicher wirken und so den Beschützerinstinkt wecken.  Das ist nicht sexistisch, das ist reine Wertschätzung. </p>
<p>Und bevor man so einen Quark wie angeblichen Spiele-Sexismus diskutiert, sollte man sich eher mal für Equal-Pay einsetzen, Frauen U40 nicht dauernd eine baldige Schwangerschaft unterstellen und einfach generell auf Augenhöhe begegnen. Ja, und Augenhöhe heißt dann vielleicht auch  vereinzelt &#8222;etwas ruppiger im Umgang&#8220;. Männer neigen nun mal zum permanenten Schwanzvergleich. Aber auch das gehört dann mit zur Gleichberechtigung.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Endo		</title>
		<link>https://titel-kulturmagazin.net/2014/09/27/interview-mit-games-designer-eric-jannot/#comment-1965</link>

		<dc:creator><![CDATA[Endo]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Sep 2014 12:41:14 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://titel-kulturmagazin.net/?p=9224#comment-1965</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://titel-kulturmagazin.net/2014/09/27/interview-mit-games-designer-eric-jannot/#comment-1964&quot;&gt;eff-ix&lt;/a&gt;.

Lieber Kommentator meines Kommentars.

Zu ihren Aussagen:

&quot;stellt juristisch wie gesellschaftlich eine ziemlich steile These dar.&quot; Das nimmt nicht ihren Wert. Die Drohungen sind natürlich juristisch interessant. Jedoch muss sich eine Gesellschaft fragen wieviel wert sie auf &quot;Drohungen&quot; legt, die von nirgendwoher kommen und ins nirgendwo gehen. Davon gibt es, wie gesagt, sehr sehr viele im Internet. Ohne Konsequenz. Weder für den der droht, noch für den Bedrohten. Wieso sollte man darauf Wert legen?

&quot;Wer noch die Grabenkämpfe der Spielsystem der 90er Jahre im Hinterkopf hat, denkt da gewiss anders.&quot; Verbale Grabenkämpfe ohne Bedeutung. Siehe oben.

--

&quot;Und “Politk” – wie sie den Begriff versetehen, ist längts Bestandteil jedes Spiels, auch wenn sie in vielen Games durchaus subtil daherkommt. Dass Sie sie nicht erkennen, ist Ihr eigenes Problem&quot; 

Ich danke für die Öffnung meines Problemes. Es stimmt tatsächlich, dass viele Kriegsspiele reale Politik thematisiert. Beispiel: Command&#038;Conquer Generals. In diesem Spiel wurde der Terrorismus, Nah-Ost-Konflikt und ähnliches verarbeitet und dargestellt. Das ist genau was ich oben sagte, Spiele sollen und dürfen Politik beinhalten. Wie auch das Spiel von Herrn Jannot. Und das sagen auch SIE. Was sie jedoch nicht verstanden haben ist folgendes:

Es geht darum, dass Spiele POLITISIERT werden. In oben beschriebenem Spiel kämpften Terroristen gegen Amerikaner. Na Und? Hat irgendein Politiker versucht, das Spiel für sich zu nutzen? Hat es jemand erwähnt in einem größeren Magazin? Politische Publikation? Nein. Weil es ein Unterhaltungsmedium ist, das keine Diskussion anregte. Weil es da nichts weiter zu bereden gab.

Politisieren heißt: Spiele für Politik zu nutzen. Und genau das nutzt Sarkeesian. Wenn sie keinen Sexismus findet, erfindet sie welchen. Wie in meinem oben erwähntem Beispiel.

--

&quot;Gesellschaftlichen Diskussionen und Entwicklungen machen vor der Spielebranche natürlich keinen halt. Ich finde, das Interview stellt das in überzeugender Weise dar.&quot;

Wobei ich Ihnen zustimme dass sie die Diskussion in der Spielebranche darstellen, wenn sie &quot;Diskussion&quot; als einseitige Meinungsdarstellung verstehen, stellen sie keinerlei Entwicklung dar. Das Interview stellt vor allem die Ansichten des Schreibers und des Interviewers dar. 

Mehr nicht. Und das ist enttäuschend, gerade bei einem Thema in dem es so viele Missdarstellungen und Verdrehungen gibt, würde es sich lohnen, tiefer zu sehen. Und die berechtigte von der unberechtigen Aggresion der Spieler zu unterscheiden. Wirklich zu sehen, was an den Behauptungen von &quot;Sexismus&quot; dran ist. 

Nämlich nichts.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://titel-kulturmagazin.net/2014/09/27/interview-mit-games-designer-eric-jannot/#comment-1964">eff-ix</a>.</p>
<p>Lieber Kommentator meines Kommentars.</p>
<p>Zu ihren Aussagen:</p>
<p>&#8222;stellt juristisch wie gesellschaftlich eine ziemlich steile These dar.&#8220; Das nimmt nicht ihren Wert. Die Drohungen sind natürlich juristisch interessant. Jedoch muss sich eine Gesellschaft fragen wieviel wert sie auf &#8222;Drohungen&#8220; legt, die von nirgendwoher kommen und ins nirgendwo gehen. Davon gibt es, wie gesagt, sehr sehr viele im Internet. Ohne Konsequenz. Weder für den der droht, noch für den Bedrohten. Wieso sollte man darauf Wert legen?</p>
<p>&#8222;Wer noch die Grabenkämpfe der Spielsystem der 90er Jahre im Hinterkopf hat, denkt da gewiss anders.&#8220; Verbale Grabenkämpfe ohne Bedeutung. Siehe oben.</p>
<p>&#8212;</p>
<p>&#8222;Und “Politk” – wie sie den Begriff versetehen, ist längts Bestandteil jedes Spiels, auch wenn sie in vielen Games durchaus subtil daherkommt. Dass Sie sie nicht erkennen, ist Ihr eigenes Problem&#8220; </p>
<p>Ich danke für die Öffnung meines Problemes. Es stimmt tatsächlich, dass viele Kriegsspiele reale Politik thematisiert. Beispiel: Command&amp;Conquer Generals. In diesem Spiel wurde der Terrorismus, Nah-Ost-Konflikt und ähnliches verarbeitet und dargestellt. Das ist genau was ich oben sagte, Spiele sollen und dürfen Politik beinhalten. Wie auch das Spiel von Herrn Jannot. Und das sagen auch SIE. Was sie jedoch nicht verstanden haben ist folgendes:</p>
<p>Es geht darum, dass Spiele POLITISIERT werden. In oben beschriebenem Spiel kämpften Terroristen gegen Amerikaner. Na Und? Hat irgendein Politiker versucht, das Spiel für sich zu nutzen? Hat es jemand erwähnt in einem größeren Magazin? Politische Publikation? Nein. Weil es ein Unterhaltungsmedium ist, das keine Diskussion anregte. Weil es da nichts weiter zu bereden gab.</p>
<p>Politisieren heißt: Spiele für Politik zu nutzen. Und genau das nutzt Sarkeesian. Wenn sie keinen Sexismus findet, erfindet sie welchen. Wie in meinem oben erwähntem Beispiel.</p>
<p>&#8212;</p>
<p>&#8222;Gesellschaftlichen Diskussionen und Entwicklungen machen vor der Spielebranche natürlich keinen halt. Ich finde, das Interview stellt das in überzeugender Weise dar.&#8220;</p>
<p>Wobei ich Ihnen zustimme dass sie die Diskussion in der Spielebranche darstellen, wenn sie &#8222;Diskussion&#8220; als einseitige Meinungsdarstellung verstehen, stellen sie keinerlei Entwicklung dar. Das Interview stellt vor allem die Ansichten des Schreibers und des Interviewers dar. </p>
<p>Mehr nicht. Und das ist enttäuschend, gerade bei einem Thema in dem es so viele Missdarstellungen und Verdrehungen gibt, würde es sich lohnen, tiefer zu sehen. Und die berechtigte von der unberechtigen Aggresion der Spieler zu unterscheiden. Wirklich zu sehen, was an den Behauptungen von &#8222;Sexismus&#8220; dran ist. </p>
<p>Nämlich nichts.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: eff-ix		</title>
		<link>https://titel-kulturmagazin.net/2014/09/27/interview-mit-games-designer-eric-jannot/#comment-1964</link>

		<dc:creator><![CDATA[eff-ix]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Sep 2014 11:45:00 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://titel-kulturmagazin.net/?p=9224#comment-1964</guid>

					<description><![CDATA[Lieber Kommentator

Ihre Fazit &quot;Im Übrigen sind Vergewaltigungs- Mord- und Gewaltdrohungen über das Internet bedeutungslos&quot; stellt juristisch wie gesellschaftlich eine ziemlich steile These dar. 

Ebenso die Aussage &quot;Die Spieler sind eine Gemeinschaft von Gleichgesinnten&quot;. Wer noch die Grabenkämpfe der Spielsystem der 90er Jahre im Hinterkopf hat, denkt da gewiss anders.

Und &quot;Politk&quot; - wie sie den Begriff versetehen, ist längts Bestandteil jedes Spiels, auch wenn sie in vielen Games durchaus subtil daherkommt. Dass Sie sie nicht erkennen, ist Ihr eigenes Problem

Gesellschaftlichen Diskussionen und Entwicklungen machen vor der Spielebranche natürlich keinen halt. Ich finde, das Interview stellt das in überzeugender Weise dar.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Kommentator</p>
<p>Ihre Fazit &#8222;Im Übrigen sind Vergewaltigungs- Mord- und Gewaltdrohungen über das Internet bedeutungslos&#8220; stellt juristisch wie gesellschaftlich eine ziemlich steile These dar. </p>
<p>Ebenso die Aussage &#8222;Die Spieler sind eine Gemeinschaft von Gleichgesinnten&#8220;. Wer noch die Grabenkämpfe der Spielsystem der 90er Jahre im Hinterkopf hat, denkt da gewiss anders.</p>
<p>Und &#8222;Politk&#8220; &#8211; wie sie den Begriff versetehen, ist längts Bestandteil jedes Spiels, auch wenn sie in vielen Games durchaus subtil daherkommt. Dass Sie sie nicht erkennen, ist Ihr eigenes Problem</p>
<p>Gesellschaftlichen Diskussionen und Entwicklungen machen vor der Spielebranche natürlich keinen halt. Ich finde, das Interview stellt das in überzeugender Weise dar.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Endo		</title>
		<link>https://titel-kulturmagazin.net/2014/09/27/interview-mit-games-designer-eric-jannot/#comment-1963</link>

		<dc:creator><![CDATA[Endo]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Sep 2014 09:49:36 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://titel-kulturmagazin.net/?p=9224#comment-1963</guid>

					<description><![CDATA[--

&quot;Es ist zwei Jahre her, dass die Games-Wissenschaftlerin Anita&quot;. Und schon falsch. Fr Sarkeesian ist lediglich eine feministische Medienkritikerin mit einem Bachelor-Abschluss in Kommunikationswissenschaft sowie einen Master-Abschluss in Social and Political Thought. &quot;Games-Wissenschaftler&quot; gibt es nicht. Wenn Sie diesen Ausdruck ernst meinen, und nicht als &quot;unterstellung von Kompetenz&quot;, blamieren Sie sich.

Nächstes Mal: Besser recherchieren, danke! 

--

&quot;Und das, obwohl sie niemanden persönlich angegriffen, beleidigt oder beschuldigt hat. &quot; 

Das hat sie allerdings. In ihrem ihrer Videos stellt sie dar, wie in dem Spiel &quot;Hitman Absolution&quot; das Töten von Prostituierten belohnt werde. Des Weiteren unterstellt sie dass die Entwickler des Spiels dies dazu eingebaut hätten um dem männlichen Spieler die Erregung zu geben, Frauen für ihre Sexualität zu bestrafen. 

Diese Behauptung ist eine bodenlose Frechheit. Außerdem ist die Grundlage der Behauptung erlogen. In der originalen Spielmechanik wird das töten von Zivilisten bestraft, nicht belohnt.

Obige Behauptungen und Missdarstellungen von Spielen und Spielern gibt es zu dutzenden in ihren Videos. Nachweislich.

Ursprüngliches Zitat für obiges: &quot;It’s a rush streaming from a carefully concocted mix of sexual arousal connected to the act of controlling and punishing representations of female sexuality.&quot;

Aber schauen Sie ruhig selbst.

--

&quot; »Früher war in der Gaming Community alles gut und alle waren zufrieden. Und dann kommen Menschen wie Anita Sarkeesian oder Zoe Quinn (eine Spiele-Entwicklerin, die ein Spiel über Depression gemacht hat) und machen das Hobby kaputt oder madig.« &quot;

Genau wegen Aussagen wie oben regen sich Spieler in aller Welt zurecht (!) auf. Anderer Punkt: Die Spieler sind eine Gemeinschaft von Gleichgesinnten. Wenn ich zu Ihnen komme, Herr Spiess, und sage, Sie, ihre Schreibart ist sexistisch. Und dann darüber rede, wie Journalismus eine Männerdominierte Branche ist. Um dann einzelne Artikel von Ihnen aus dem Zusammenhang zu ziehen, wo angeblicher Sexismus in Worten stattfindet. Dann würden Sie zurecht sagen, hören Sie mal, was soll das. Genau das passiert mit Spielen und Spielern. Siehe beispiel oben. Und das lassen wir uns nicht gefallen.

--

&quot;Deswegen kommt auch oft der Vorwurf, die Kritiker seien keine »richtigen Gamer«, sondern wollen nur Geld und Aufmerksamkeit.&quot; 

Übrigens hat Sarkeesian ein paar Stunden nach Ihrer Fluchtaktion einen Tweet gepostet, in dem sie wieder darauf aufmerksam gemacht hat, wie man Ihre Marke &quot;Feminist Frequency&quot; mit Spenden unterstützen könne. Man kann ihr natürlich keine Absicht nachweisen. Aber komisch ist das schon, finden Sie nicht?

Auch hier: Besser recherchieren, danke. Das hätten Sie im Interview sagen müssen.

--

&quot;Politik und Game Design&quot;

Das ist ein weiterer Punkt über den sich Spieler in aller Welt aufregen. Politik gehört nicht in Spiele. Punkt. Weder die Grünen, noch die CDU, noch irgendeine feministische Ideologie hat darin etwas zu suchen. Denn dann sind sie keine künsterlischer Ausdruck eines interaktiven Mediums mehr, sondern schlichtweg,  übertrieben formuliert, ein Propagandafetzen eben jener Ideologie.

Natürlich kann man gerne Spiele über Politik machen, wie Herr Jannot. Aber das politisieren von Spielen, wie es Frau Sarkeesian betreibt, ist falsch. 


Wie wär&#039;s denn wenn wir als nächsten Mensch-Ärger-dich-nicht politisieren? Denn die Spielfiguren sind eindeutig Phallus-Reprästentationen, und das &quot;Heim&quot; in das sie am Ende hineinmüssen, eindeutig eine Repräsentation der Objektivierung der Frau. Ha. Ha. 

--

&quot;Da wird Medienkritiker Manfred Spitzer zitiert, da wird »Killerspiele« in einem Atemzug mit »Amoklauf« gesagt und das war’s.&quot;

Da wird Medienkritikerin Anita Sarkeesian zitiert, da wird &#062;&#062;Bildlicher Ausdruck(Trope)&#060;&#060; in einem Atemzug mit &#034;Sexismus&#034; gesagt und das war&#039;s.

Sarkeesian behauptet im Übrigen, wie erstere Argumentatoren für &#034;Killerspiele machen Killer&#034;, &#034;Computerspiele machen Sexisten&#034;. Das selbe Kleid, andere Farbe. Das Thema &#034;Sexismus&#034; zieht wohl einfach mehr als Gewalt, was?

--

&#034;Es gibt fast nur Spiele mit Frauen als Hauptfiguren. Der Ansatz ist niedrigschwellig und dazu gedacht, zu hinterfragen, was man im Alltag und in Mainstream-Spielen sieht und erlebt, indem man als Spieler Diskriminierung von der anderen Seite erfährt.&#034; 

Das ist, mit einem Wort, Bullshit. Es gibt eine ganze Reihe von großartigen weiblichen Charakteren mit starkem Charakter in Computerspielen. Welche mir einfallen ohne nachzuschlagen: Samus Aran. Lara Croft. Alle Frauen aus Mirror&#039;s Edge. Tifa aus FF6. Lisa und deren Zwillingsschwester aus der Max Payne Reihe. Die weiblichen Kommandeure aus Alpha Centauri, Command&#038;Conquer. Alle weiblichen Figuren aus Starcraft 1&#038;2. Einige dieser Spiele sind übrigens an die 20 Jahre alt, wohlgemerkt.

Schauen Sie sich mal um. Diese Frauen sind keine bloßen &#034;Dekorationen&#034; oder nur &#034;Jungfrauen in Nöten&#034; wie sie Sarkeesian miss-darstellt. Sie haben Macht, Fähigkeit, Intelligenz und Witz. In diesen Figuren finden sich starke Frauen wieder.

Diese Aussage, es gäbe keinen Markt für Frauen unkommentiert zu drucken ist ein Zeichen mangelnder Recherche und schlechtem, einseitigem Journalismus. Bitte besser recherchieren, danke!


Zu Drohungen:

Im Übrigen sind Vergewaltigungs- Mord- und Gewaltdrohungen über das Internet bedeutungslos. Eine geschriebene Drohung über das Internet wird erst von Bedeutung, wenn Taten konkret werden. Beispielsweise klingeln an der Haustür, Schreien an der Straßenseite u.Ä. 

Jede öffentliche Figur im Internet erhält Belästigung. Bis jetzt schafft es jedoch nur Sarkeesian sich darin so wiederzufinden. &#034;Damsel in Distress&#034;. Ha.




Und wieder ein enttäuschender Artikel, der nicht mehr als oberflächlich das Thema angeht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8212;</p>
<p>&#8222;Es ist zwei Jahre her, dass die Games-Wissenschaftlerin Anita&#8220;. Und schon falsch. Fr Sarkeesian ist lediglich eine feministische Medienkritikerin mit einem Bachelor-Abschluss in Kommunikationswissenschaft sowie einen Master-Abschluss in Social and Political Thought. &#8222;Games-Wissenschaftler&#8220; gibt es nicht. Wenn Sie diesen Ausdruck ernst meinen, und nicht als &#8222;unterstellung von Kompetenz&#8220;, blamieren Sie sich.</p>
<p>Nächstes Mal: Besser recherchieren, danke! </p>
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<p>&#8222;Und das, obwohl sie niemanden persönlich angegriffen, beleidigt oder beschuldigt hat. &#8220; </p>
<p>Das hat sie allerdings. In ihrem ihrer Videos stellt sie dar, wie in dem Spiel &#8222;Hitman Absolution&#8220; das Töten von Prostituierten belohnt werde. Des Weiteren unterstellt sie dass die Entwickler des Spiels dies dazu eingebaut hätten um dem männlichen Spieler die Erregung zu geben, Frauen für ihre Sexualität zu bestrafen. </p>
<p>Diese Behauptung ist eine bodenlose Frechheit. Außerdem ist die Grundlage der Behauptung erlogen. In der originalen Spielmechanik wird das töten von Zivilisten bestraft, nicht belohnt.</p>
<p>Obige Behauptungen und Missdarstellungen von Spielen und Spielern gibt es zu dutzenden in ihren Videos. Nachweislich.</p>
<p>Ursprüngliches Zitat für obiges: &#8222;It’s a rush streaming from a carefully concocted mix of sexual arousal connected to the act of controlling and punishing representations of female sexuality.&#8220;</p>
<p>Aber schauen Sie ruhig selbst.</p>
<p>&#8212;</p>
<p>&#8220; »Früher war in der Gaming Community alles gut und alle waren zufrieden. Und dann kommen Menschen wie Anita Sarkeesian oder Zoe Quinn (eine Spiele-Entwicklerin, die ein Spiel über Depression gemacht hat) und machen das Hobby kaputt oder madig.« &#8220;</p>
<p>Genau wegen Aussagen wie oben regen sich Spieler in aller Welt zurecht (!) auf. Anderer Punkt: Die Spieler sind eine Gemeinschaft von Gleichgesinnten. Wenn ich zu Ihnen komme, Herr Spiess, und sage, Sie, ihre Schreibart ist sexistisch. Und dann darüber rede, wie Journalismus eine Männerdominierte Branche ist. Um dann einzelne Artikel von Ihnen aus dem Zusammenhang zu ziehen, wo angeblicher Sexismus in Worten stattfindet. Dann würden Sie zurecht sagen, hören Sie mal, was soll das. Genau das passiert mit Spielen und Spielern. Siehe beispiel oben. Und das lassen wir uns nicht gefallen.</p>
<p>&#8212;</p>
<p>&#8222;Deswegen kommt auch oft der Vorwurf, die Kritiker seien keine »richtigen Gamer«, sondern wollen nur Geld und Aufmerksamkeit.&#8220; </p>
<p>Übrigens hat Sarkeesian ein paar Stunden nach Ihrer Fluchtaktion einen Tweet gepostet, in dem sie wieder darauf aufmerksam gemacht hat, wie man Ihre Marke &#8222;Feminist Frequency&#8220; mit Spenden unterstützen könne. Man kann ihr natürlich keine Absicht nachweisen. Aber komisch ist das schon, finden Sie nicht?</p>
<p>Auch hier: Besser recherchieren, danke. Das hätten Sie im Interview sagen müssen.</p>
<p>&#8212;</p>
<p>&#8222;Politik und Game Design&#8220;</p>
<p>Das ist ein weiterer Punkt über den sich Spieler in aller Welt aufregen. Politik gehört nicht in Spiele. Punkt. Weder die Grünen, noch die CDU, noch irgendeine feministische Ideologie hat darin etwas zu suchen. Denn dann sind sie keine künsterlischer Ausdruck eines interaktiven Mediums mehr, sondern schlichtweg,  übertrieben formuliert, ein Propagandafetzen eben jener Ideologie.</p>
<p>Natürlich kann man gerne Spiele über Politik machen, wie Herr Jannot. Aber das politisieren von Spielen, wie es Frau Sarkeesian betreibt, ist falsch. </p>
<p>Wie wär&#8217;s denn wenn wir als nächsten Mensch-Ärger-dich-nicht politisieren? Denn die Spielfiguren sind eindeutig Phallus-Reprästentationen, und das &#8222;Heim&#8220; in das sie am Ende hineinmüssen, eindeutig eine Repräsentation der Objektivierung der Frau. Ha. Ha. </p>
<p>&#8212;</p>
<p>&#8222;Da wird Medienkritiker Manfred Spitzer zitiert, da wird »Killerspiele« in einem Atemzug mit »Amoklauf« gesagt und das war’s.&#8220;</p>
<p>Da wird Medienkritikerin Anita Sarkeesian zitiert, da wird &gt;&gt;Bildlicher Ausdruck(Trope)&lt;&lt; in einem Atemzug mit &quot;Sexismus&quot; gesagt und das war&#039;s.</p>
<p>Sarkeesian behauptet im Übrigen, wie erstere Argumentatoren für &quot;Killerspiele machen Killer&quot;, &quot;Computerspiele machen Sexisten&quot;. Das selbe Kleid, andere Farbe. Das Thema &quot;Sexismus&quot; zieht wohl einfach mehr als Gewalt, was?</p>
<p>&#8212;</p>
<p>&quot;Es gibt fast nur Spiele mit Frauen als Hauptfiguren. Der Ansatz ist niedrigschwellig und dazu gedacht, zu hinterfragen, was man im Alltag und in Mainstream-Spielen sieht und erlebt, indem man als Spieler Diskriminierung von der anderen Seite erfährt.&quot; </p>
<p>Das ist, mit einem Wort, Bullshit. Es gibt eine ganze Reihe von großartigen weiblichen Charakteren mit starkem Charakter in Computerspielen. Welche mir einfallen ohne nachzuschlagen: Samus Aran. Lara Croft. Alle Frauen aus Mirror&#039;s Edge. Tifa aus FF6. Lisa und deren Zwillingsschwester aus der Max Payne Reihe. Die weiblichen Kommandeure aus Alpha Centauri, Command&amp;Conquer. Alle weiblichen Figuren aus Starcraft 1&amp;2. Einige dieser Spiele sind übrigens an die 20 Jahre alt, wohlgemerkt.</p>
<p>Schauen Sie sich mal um. Diese Frauen sind keine bloßen &quot;Dekorationen&quot; oder nur &quot;Jungfrauen in Nöten&quot; wie sie Sarkeesian miss-darstellt. Sie haben Macht, Fähigkeit, Intelligenz und Witz. In diesen Figuren finden sich starke Frauen wieder.</p>
<p>Diese Aussage, es gäbe keinen Markt für Frauen unkommentiert zu drucken ist ein Zeichen mangelnder Recherche und schlechtem, einseitigem Journalismus. Bitte besser recherchieren, danke!</p>
<p>Zu Drohungen:</p>
<p>Im Übrigen sind Vergewaltigungs- Mord- und Gewaltdrohungen über das Internet bedeutungslos. Eine geschriebene Drohung über das Internet wird erst von Bedeutung, wenn Taten konkret werden. Beispielsweise klingeln an der Haustür, Schreien an der Straßenseite u.Ä. </p>
<p>Jede öffentliche Figur im Internet erhält Belästigung. Bis jetzt schafft es jedoch nur Sarkeesian sich darin so wiederzufinden. &quot;Damsel in Distress&quot;. Ha.</p>
<p>Und wieder ein enttäuschender Artikel, der nicht mehr als oberflächlich das Thema angeht.</p>
]]></content:encoded>
		
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