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	Kommentare zu: Das Grollen in den Träumen	</title>
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		<title>
		Von: Anonym		</title>
		<link>https://titel-kulturmagazin.net/2019/10/27/lyrik-sascha-kokot-zwei-gedichte/#comment-7820</link>

		<dc:creator><![CDATA[Anonym]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 May 2024 20:25:58 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://titel-kulturmagazin.net/2019/10/27/lyrik-sascha-kokot-zwei-gedichte/#comment-7780&quot;&gt;Martin&lt;/a&gt;.

Das beste das ich je gehört habe]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://titel-kulturmagazin.net/2019/10/27/lyrik-sascha-kokot-zwei-gedichte/#comment-7780">Martin</a>.</p>
<p>Das beste das ich je gehört habe</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Anonym		</title>
		<link>https://titel-kulturmagazin.net/2019/10/27/lyrik-sascha-kokot-zwei-gedichte/#comment-7812</link>

		<dc:creator><![CDATA[Anonym]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Mar 2024 09:36:36 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://titel-kulturmagazin.net/2019/10/27/lyrik-sascha-kokot-zwei-gedichte/#comment-7780&quot;&gt;Martin&lt;/a&gt;.

King]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://titel-kulturmagazin.net/2019/10/27/lyrik-sascha-kokot-zwei-gedichte/#comment-7780">Martin</a>.</p>
<p>King</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Anonym		</title>
		<link>https://titel-kulturmagazin.net/2019/10/27/lyrik-sascha-kokot-zwei-gedichte/#comment-7793</link>

		<dc:creator><![CDATA[Anonym]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Nov 2023 08:11:53 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://titel-kulturmagazin.net/2019/10/27/lyrik-sascha-kokot-zwei-gedichte/#comment-7785&quot;&gt;Anonym&lt;/a&gt;.

, dass]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://titel-kulturmagazin.net/2019/10/27/lyrik-sascha-kokot-zwei-gedichte/#comment-7785">Anonym</a>.</p>
<p>, dass</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Peder Hase		</title>
		<link>https://titel-kulturmagazin.net/2019/10/27/lyrik-sascha-kokot-zwei-gedichte/#comment-7786</link>

		<dc:creator><![CDATA[Peder Hase]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Jun 2023 22:05:27 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://titel-kulturmagazin.net/?p=36527#comment-7786</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://titel-kulturmagazin.net/2019/10/27/lyrik-sascha-kokot-zwei-gedichte/#comment-7543&quot;&gt;Du hurensohn&lt;/a&gt;.

Gut gesagt großer]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://titel-kulturmagazin.net/2019/10/27/lyrik-sascha-kokot-zwei-gedichte/#comment-7543">Du hurensohn</a>.</p>
<p>Gut gesagt großer</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Anonym		</title>
		<link>https://titel-kulturmagazin.net/2019/10/27/lyrik-sascha-kokot-zwei-gedichte/#comment-7785</link>

		<dc:creator><![CDATA[Anonym]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 18 Jun 2023 13:52:12 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://titel-kulturmagazin.net/?p=36527#comment-7785</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://titel-kulturmagazin.net/2019/10/27/lyrik-sascha-kokot-zwei-gedichte/#comment-7698&quot;&gt;Klötenklaus&lt;/a&gt;.

dass]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://titel-kulturmagazin.net/2019/10/27/lyrik-sascha-kokot-zwei-gedichte/#comment-7698">Klötenklaus</a>.</p>
<p>dass</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: denkmal		</title>
		<link>https://titel-kulturmagazin.net/2019/10/27/lyrik-sascha-kokot-zwei-gedichte/#comment-7782</link>

		<dc:creator><![CDATA[denkmal]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Jun 2023 09:20:27 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Vorweg: Ich habe selten so viele herumjammernde Pseudo-Digger auf einem Haufen gesehen wie hier, die blind für ihre eigene Unzulänglichkeit krampfhaft jemand anderen zum Opfer ihrer Wut machen wollen, die sie gegen sich selbst richten oder besser in produktive Energie umsetzen sollten, wie das einige mit eigenen Gedichten getan haben. (Orientiert an Songtexten der Unterhaltungsindustrie, die anderen Gesetzen folgen als literarische Lyrik. Frage am Rande: Kam dieser Unterschied im Deutschunterricht vor?) Die hier versammelten Kommentar, solche und solche, geben Stoff für eine interessante Fallstudie! 
Ich glaube aber nicht, dass die Jammerlappen repräsentativ für die Zehntklässler in NRW stehen können, zumal es hier auch andere und zum Teil sehr differenzierte Stimmen gab. 

Meine Probleme mit der Zentralen Klausur über das Gedicht des armen Sascha Kokot sind (als Lehrer) ganz andere: 

1. Ich kann keinen Sinn in einer zentralen Klausur erkennen, für die sich die Veranlasser danach nicht mehr interessieren. Ein Feedback ist nicht vorgesehen, und es gibt auch keine zentrale Auswertung. Also frage ich mich: Warum durften die Lehrkräfte nicht selbst eine Klausur zum Thema stellen? 

2. Der vorgeschriebene Bewertungsbogen macht in seiner Fehlerhaftigkeit diese ganze ärgerliche Angelegenheit noch schlimmer. Denjenigen, die ihn angefertigt und überprüft haben, mangelt es wohl an den nötigen Fachkenntnissen oder Sorgfalt hierfür. Beispiel: 
Im Aspekt 6 des Bewertungsbogens „Untersuchung der formalen und sprachlichen Gestaltungsmittel“ konnten 10 von 45 Analyse-Punkten erreicht werden. Es wurden 12 Unterpunkte benannt wie Antithesen, Alliteration, negative Wortwahl usw., die auf ihre Wirkung und Funktion untersucht werden mussten oder konnten, was sich in diesen Fällen schon fast von selbst ergibt. Von den übrigen Unterpunkten sind satte fünf fehlerhaft oder fragwürdig: 

a) Für den ersten Vers wird „Stadt“ fälschlich als Personifikation (wie z.B. in „Vater Staat“) gesehen, wobei es sich in Wirklichkeit um eine Metonymie handelt. Beispielsatz: „Düsseldorf sieht das anders“, der Name der Stadt verweist auf etwas Zweites, das mit ihm verbunden werden kann, zum Beispiel die Schulministerin. Nicht die Gebäude und Straßen der Stadt wurden im Vers 1 vermenschlicht, sondern im Gegenteil wurden die Lärm verursachenden Menschen durch den Begriff „Stadt“ verdinglicht. Die Menschen werden durch den Begriff Stadt ersetzt und nicht umgekehrt. Es ist also das genaue Gegenteil und ergibt so auch viel mehr Sinn. 
b) Das Wort „Losung“ wurde im Bewertungsbogen in seiner für die Interpretation des Gedichtes wichtigen Funktion als Homonymie („Teekesselchen“) nicht erkannt, nämlich in seiner Doppelbedeutung als „Parole, Leitsatz“ und eben als Tierausscheidungen. Die entsprechende Erklärung in der Aufgabenstellung verleitete übrigens viele zu flüchtigem Lesen, und sie glaubten fälschlich, die Tiere würden gejagt. 
c) Es wurde behauptet, im Gedicht gäbe es Enjambements. Dies trifft nicht zu. Man könnte V. 3 nach 4 als Enjambement lesen, zum besseren Verständnis wäre aber das Gegenteil, also eine kleine Pause, notwendig. Gleiches gilt für V. 10 und 12, die mit einer kleinen Pause der Dramaturgie des Gedichtes gerade in der Schlussphase eher gerecht werden. Es wird aber dadurch nicht nur die mit dem Fehler fälschlich behauptete Absicht hinfällig, sondern im gleichen Punkt werden Merkmale des vorgelegten Gedichtes speziell auf dieses Gedicht hin interpretiert, was deswegen falsch ist, weil sich diese Merkmale (keine Interpunktion, Kleinschreibung des ersten Wortes, Titellosigkeit) in allen anderen Gedichten des Bandes von Sascha Kokot genauso finden, ohne diese Absicht transportieren zu wollen. 
d) In diesem Gedichtband finden sich generell kaum Enjambements, und Kokot verzichtet sehr weitgehend auf Metaphern. So gibt es ebenfalls in diesem Gedicht entgegen der Behauptung des Bewertungsbogens keine Metapher, für die dort ebensowenig ein (notwendiger) Vergleichspunkt angegeben wird. Auch „grollen“, das „zornig schreien“ bedeutet, stellt keine Metapher dar. Richtig wäre dagegen, dass Kokot im Schlussteil ein komplexes Bild entwirft, das Realität, Vorstellung und Traum vermischt. 
e) Die hypotaktische Struktur des Gedichtes soll in ihrer Funktion herhalten, die Komplexität der Reflexionsprozesse des lyrischen Ichs abzubilden. Das ist Unsinn. Denn da diese Struktur bis auf V. 4 sehr einfach ist, weil das Versende auch jeweils eine grammatische Einheit abschließt, könnte man besser begründet das genaue Gegenteil behaupten, wenn man wollte.
f) Die offene Form wird – weit hergeholt – als Veranschaulichung des Unbehagens des lyrischen Ichs wegen der Tiere interpretiert. Dumm nur, dass alle anderen Gedichte in Sascha Kokots Gedichtband die gleiche offene Form haben … 

Fazit: Eine überflüssige und als solche nicht begründete zentrale Klausur, die überdies mit einem fehlerhaften und problematischen Bewertungsbogen geliefert wurde, der keine Hilfe darstellt, sondern schlimmstenfalls die Beurteilenden in die Irre führt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vorweg: Ich habe selten so viele herumjammernde Pseudo-Digger auf einem Haufen gesehen wie hier, die blind für ihre eigene Unzulänglichkeit krampfhaft jemand anderen zum Opfer ihrer Wut machen wollen, die sie gegen sich selbst richten oder besser in produktive Energie umsetzen sollten, wie das einige mit eigenen Gedichten getan haben. (Orientiert an Songtexten der Unterhaltungsindustrie, die anderen Gesetzen folgen als literarische Lyrik. Frage am Rande: Kam dieser Unterschied im Deutschunterricht vor?) Die hier versammelten Kommentar, solche und solche, geben Stoff für eine interessante Fallstudie!<br />
Ich glaube aber nicht, dass die Jammerlappen repräsentativ für die Zehntklässler in NRW stehen können, zumal es hier auch andere und zum Teil sehr differenzierte Stimmen gab. </p>
<p>Meine Probleme mit der Zentralen Klausur über das Gedicht des armen Sascha Kokot sind (als Lehrer) ganz andere: </p>
<p>1. Ich kann keinen Sinn in einer zentralen Klausur erkennen, für die sich die Veranlasser danach nicht mehr interessieren. Ein Feedback ist nicht vorgesehen, und es gibt auch keine zentrale Auswertung. Also frage ich mich: Warum durften die Lehrkräfte nicht selbst eine Klausur zum Thema stellen? </p>
<p>2. Der vorgeschriebene Bewertungsbogen macht in seiner Fehlerhaftigkeit diese ganze ärgerliche Angelegenheit noch schlimmer. Denjenigen, die ihn angefertigt und überprüft haben, mangelt es wohl an den nötigen Fachkenntnissen oder Sorgfalt hierfür. Beispiel:<br />
Im Aspekt 6 des Bewertungsbogens „Untersuchung der formalen und sprachlichen Gestaltungsmittel“ konnten 10 von 45 Analyse-Punkten erreicht werden. Es wurden 12 Unterpunkte benannt wie Antithesen, Alliteration, negative Wortwahl usw., die auf ihre Wirkung und Funktion untersucht werden mussten oder konnten, was sich in diesen Fällen schon fast von selbst ergibt. Von den übrigen Unterpunkten sind satte fünf fehlerhaft oder fragwürdig: </p>
<p>a) Für den ersten Vers wird „Stadt“ fälschlich als Personifikation (wie z.B. in „Vater Staat“) gesehen, wobei es sich in Wirklichkeit um eine Metonymie handelt. Beispielsatz: „Düsseldorf sieht das anders“, der Name der Stadt verweist auf etwas Zweites, das mit ihm verbunden werden kann, zum Beispiel die Schulministerin. Nicht die Gebäude und Straßen der Stadt wurden im Vers 1 vermenschlicht, sondern im Gegenteil wurden die Lärm verursachenden Menschen durch den Begriff „Stadt“ verdinglicht. Die Menschen werden durch den Begriff Stadt ersetzt und nicht umgekehrt. Es ist also das genaue Gegenteil und ergibt so auch viel mehr Sinn.<br />
b) Das Wort „Losung“ wurde im Bewertungsbogen in seiner für die Interpretation des Gedichtes wichtigen Funktion als Homonymie („Teekesselchen“) nicht erkannt, nämlich in seiner Doppelbedeutung als „Parole, Leitsatz“ und eben als Tierausscheidungen. Die entsprechende Erklärung in der Aufgabenstellung verleitete übrigens viele zu flüchtigem Lesen, und sie glaubten fälschlich, die Tiere würden gejagt.<br />
c) Es wurde behauptet, im Gedicht gäbe es Enjambements. Dies trifft nicht zu. Man könnte V. 3 nach 4 als Enjambement lesen, zum besseren Verständnis wäre aber das Gegenteil, also eine kleine Pause, notwendig. Gleiches gilt für V. 10 und 12, die mit einer kleinen Pause der Dramaturgie des Gedichtes gerade in der Schlussphase eher gerecht werden. Es wird aber dadurch nicht nur die mit dem Fehler fälschlich behauptete Absicht hinfällig, sondern im gleichen Punkt werden Merkmale des vorgelegten Gedichtes speziell auf dieses Gedicht hin interpretiert, was deswegen falsch ist, weil sich diese Merkmale (keine Interpunktion, Kleinschreibung des ersten Wortes, Titellosigkeit) in allen anderen Gedichten des Bandes von Sascha Kokot genauso finden, ohne diese Absicht transportieren zu wollen.<br />
d) In diesem Gedichtband finden sich generell kaum Enjambements, und Kokot verzichtet sehr weitgehend auf Metaphern. So gibt es ebenfalls in diesem Gedicht entgegen der Behauptung des Bewertungsbogens keine Metapher, für die dort ebensowenig ein (notwendiger) Vergleichspunkt angegeben wird. Auch „grollen“, das „zornig schreien“ bedeutet, stellt keine Metapher dar. Richtig wäre dagegen, dass Kokot im Schlussteil ein komplexes Bild entwirft, das Realität, Vorstellung und Traum vermischt.<br />
e) Die hypotaktische Struktur des Gedichtes soll in ihrer Funktion herhalten, die Komplexität der Reflexionsprozesse des lyrischen Ichs abzubilden. Das ist Unsinn. Denn da diese Struktur bis auf V. 4 sehr einfach ist, weil das Versende auch jeweils eine grammatische Einheit abschließt, könnte man besser begründet das genaue Gegenteil behaupten, wenn man wollte.<br />
f) Die offene Form wird – weit hergeholt – als Veranschaulichung des Unbehagens des lyrischen Ichs wegen der Tiere interpretiert. Dumm nur, dass alle anderen Gedichte in Sascha Kokots Gedichtband die gleiche offene Form haben … </p>
<p>Fazit: Eine überflüssige und als solche nicht begründete zentrale Klausur, die überdies mit einem fehlerhaften und problematischen Bewertungsbogen geliefert wurde, der keine Hilfe darstellt, sondern schlimmstenfalls die Beurteilenden in die Irre führt.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Martin		</title>
		<link>https://titel-kulturmagazin.net/2019/10/27/lyrik-sascha-kokot-zwei-gedichte/#comment-7780</link>

		<dc:creator><![CDATA[Martin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Jun 2023 21:18:49 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Sehr geehrter Kascha Sokot,

Sascha Kokot
über dich reden wir nur Spott
13 Verse hatte dein Gedicht
und wir zermarterten uns darüber das Gesicht

wer schreibt im 20 Jahrhundert noch Gedicht?
darauf gibt doch keiner einen Fick
deine Strophe gefiel uns allen nicht
darum schreibe ich diese Nachricht

&quot;ihr Bau muss bis weit unter unsere Kellergewölbe reichen&quot;
und wir müssen uns die Zähne dran zerbeißen
&quot;ihre verhaltenen Rufe und Krallen&quot;
wenn ich an dich denke
will ich meine Fäuste ballen

deine Arbeit ist reine Hinterlist
vier Seiten schrieb ich zu diesem Mist
mein einzges Gefühl ist Unmut
es formt sich langsam zu geballter Wut

die Lyrik mag ich nicht
dieses verdammte Gedicht

MFG
Der König]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrter Kascha Sokot,</p>
<p>Sascha Kokot<br />
über dich reden wir nur Spott<br />
13 Verse hatte dein Gedicht<br />
und wir zermarterten uns darüber das Gesicht</p>
<p>wer schreibt im 20 Jahrhundert noch Gedicht?<br />
darauf gibt doch keiner einen Fick<br />
deine Strophe gefiel uns allen nicht<br />
darum schreibe ich diese Nachricht</p>
<p>&#8222;ihr Bau muss bis weit unter unsere Kellergewölbe reichen&#8220;<br />
und wir müssen uns die Zähne dran zerbeißen<br />
&#8222;ihre verhaltenen Rufe und Krallen&#8220;<br />
wenn ich an dich denke<br />
will ich meine Fäuste ballen</p>
<p>deine Arbeit ist reine Hinterlist<br />
vier Seiten schrieb ich zu diesem Mist<br />
mein einzges Gefühl ist Unmut<br />
es formt sich langsam zu geballter Wut</p>
<p>die Lyrik mag ich nicht<br />
dieses verdammte Gedicht</p>
<p>MFG<br />
Der König</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Anonym		</title>
		<link>https://titel-kulturmagazin.net/2019/10/27/lyrik-sascha-kokot-zwei-gedichte/#comment-7779</link>

		<dc:creator><![CDATA[Anonym]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Jun 2023 07:03:28 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://titel-kulturmagazin.net/?p=36527#comment-7779</guid>

					<description><![CDATA[Lieber sascha,
Ich fand dein gedicht noch ganz im rahmen. Es gab genügend viele rhetorische mittel und die message hinter deinem gedicht ist auch sehr berührend. Danke dass du dich für die Tiere einsetzt und dieses RIESEN GROẞE PROBLEM auch in deinem  Gedicht wiedergibst.  TOLLES GEDICHT WEITER SO!
Mfg Seda Sayan]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber sascha,<br />
Ich fand dein gedicht noch ganz im rahmen. Es gab genügend viele rhetorische mittel und die message hinter deinem gedicht ist auch sehr berührend. Danke dass du dich für die Tiere einsetzt und dieses RIESEN GROẞE PROBLEM auch in deinem  Gedicht wiedergibst.  TOLLES GEDICHT WEITER SO!<br />
Mfg Seda Sayan</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Anonym		</title>
		<link>https://titel-kulturmagazin.net/2019/10/27/lyrik-sascha-kokot-zwei-gedichte/#comment-7778</link>

		<dc:creator><![CDATA[Anonym]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Jun 2023 07:02:41 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://titel-kulturmagazin.net/?p=36527#comment-7778</guid>

					<description><![CDATA[Liebe Leute,
Ich verstehe euren Frust.Die ZK lief für viele nicht gut. Nichtsdestotrotz kann der Sasha nichts wirklich dafür da ja das Ministerium sich dafür entschied dieses Gedicht zu verwenden.Am Ende des Tages kann man eh nichts daran ändern. Ich bin mit meiner Note auch nicht zufrieden aber ich muss trotzdem damit leben.Fakt ist ,dass ich mir was anderes erhofft habe wie viele Andere. Allerdings sehe ich dies im positiven und weiß fürs nächste Mal worauf ich mich genauer konzentrieren soll.
MFG Schüler aus der EF]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Leute,<br />
Ich verstehe euren Frust.Die ZK lief für viele nicht gut. Nichtsdestotrotz kann der Sasha nichts wirklich dafür da ja das Ministerium sich dafür entschied dieses Gedicht zu verwenden.Am Ende des Tages kann man eh nichts daran ändern. Ich bin mit meiner Note auch nicht zufrieden aber ich muss trotzdem damit leben.Fakt ist ,dass ich mir was anderes erhofft habe wie viele Andere. Allerdings sehe ich dies im positiven und weiß fürs nächste Mal worauf ich mich genauer konzentrieren soll.<br />
MFG Schüler aus der EF</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Bülent Ersoy		</title>
		<link>https://titel-kulturmagazin.net/2019/10/27/lyrik-sascha-kokot-zwei-gedichte/#comment-7776</link>

		<dc:creator><![CDATA[Bülent Ersoy]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Jun 2023 06:35:50 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://titel-kulturmagazin.net/?p=36527#comment-7776</guid>

					<description><![CDATA[Auch wenn Viele hier das Gedicht bemängeln, da es keinen Reim, kein Metrum oder keine Überschrift hat, muss man sagen, dass die Definition für ein Gedicht nicht von diesen Mitteln abhängt. Das Gedicht war sehr einfach der Epoche zuzuordnen und man hat direkt verstanden, was die Intention war.  Es gab zwar wenig zum Schreiben über die rhetorischen Mittel, aber ich fand es in Ordnung. Gäbe es sogar viele rhetorische Mittel sowie ein Metrum, glaube ich nicht, dass ich mit der Zeit klarkommen würde. Alles gut. Übertreibt mal nicht. Bülent beyi Bülent hanimi karistirmayin!!!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auch wenn Viele hier das Gedicht bemängeln, da es keinen Reim, kein Metrum oder keine Überschrift hat, muss man sagen, dass die Definition für ein Gedicht nicht von diesen Mitteln abhängt. Das Gedicht war sehr einfach der Epoche zuzuordnen und man hat direkt verstanden, was die Intention war.  Es gab zwar wenig zum Schreiben über die rhetorischen Mittel, aber ich fand es in Ordnung. Gäbe es sogar viele rhetorische Mittel sowie ein Metrum, glaube ich nicht, dass ich mit der Zeit klarkommen würde. Alles gut. Übertreibt mal nicht. Bülent beyi Bülent hanimi karistirmayin!!!</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: sascha fan jetzt		</title>
		<link>https://titel-kulturmagazin.net/2019/10/27/lyrik-sascha-kokot-zwei-gedichte/#comment-7774</link>

		<dc:creator><![CDATA[sascha fan jetzt]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Jun 2023 06:31:32 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://titel-kulturmagazin.net/?p=36527#comment-7774</guid>

					<description><![CDATA[SASCHA ICH LIEBE DICH, hab auf eine fette 5- mich vorbereitet, habs heute zurück bekommen, bruder dank meine lehrerin und wegen der fehlende analyse von der musterlösung, bruder hab 4 bekommen wegen dir.
KUSS AUF DIE NUSS MA BROTHA]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>SASCHA ICH LIEBE DICH, hab auf eine fette 5- mich vorbereitet, habs heute zurück bekommen, bruder dank meine lehrerin und wegen der fehlende analyse von der musterlösung, bruder hab 4 bekommen wegen dir.<br />
KUSS AUF DIE NUSS MA BROTHA</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Sascha ncnc		</title>
		<link>https://titel-kulturmagazin.net/2019/10/27/lyrik-sascha-kokot-zwei-gedichte/#comment-7772</link>

		<dc:creator><![CDATA[Sascha ncnc]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Jun 2023 06:28:18 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://titel-kulturmagazin.net/?p=36527#comment-7772</guid>

					<description><![CDATA[Ach Sascha was hast du nur gemacht]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ach Sascha was hast du nur gemacht</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Anonym		</title>
		<link>https://titel-kulturmagazin.net/2019/10/27/lyrik-sascha-kokot-zwei-gedichte/#comment-7771</link>

		<dc:creator><![CDATA[Anonym]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Jun 2023 06:21:58 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://titel-kulturmagazin.net/?p=36527#comment-7771</guid>

					<description><![CDATA[Schlechtes gedicht hat meine zk note kaputt gemacht]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schlechtes gedicht hat meine zk note kaputt gemacht</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Leyla		</title>
		<link>https://titel-kulturmagazin.net/2019/10/27/lyrik-sascha-kokot-zwei-gedichte/#comment-7752</link>

		<dc:creator><![CDATA[Leyla]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 03 Jun 2023 20:01:51 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://titel-kulturmagazin.net/?p=36527#comment-7752</guid>

					<description><![CDATA[Ja, liebe Leute, leider wurde euch in der Schule vermittelt, dass die Welt sich in irgendwelche vorgegebenen Schemata pressen lässt und dieses Gedicht zeigt euch, dass das Leben nicht so funktioniert. Dass ihr dafür bewertet werdet, ist natürlich scheiße. Aber macht was aus eurem Leben und hört auf hier rumzuheulen und euren Frust an Menschen auszulassen, die so schreiben dürfen wie sie wollen, weil sie glücklicherweise schon aus der Schule raus sind.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, liebe Leute, leider wurde euch in der Schule vermittelt, dass die Welt sich in irgendwelche vorgegebenen Schemata pressen lässt und dieses Gedicht zeigt euch, dass das Leben nicht so funktioniert. Dass ihr dafür bewertet werdet, ist natürlich scheiße. Aber macht was aus eurem Leben und hört auf hier rumzuheulen und euren Frust an Menschen auszulassen, die so schreiben dürfen wie sie wollen, weil sie glücklicherweise schon aus der Schule raus sind.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: anonym		</title>
		<link>https://titel-kulturmagazin.net/2019/10/27/lyrik-sascha-kokot-zwei-gedichte/#comment-7751</link>

		<dc:creator><![CDATA[anonym]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 03 Jun 2023 04:32:28 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://titel-kulturmagazin.net/?p=36527#comment-7751</guid>

					<description><![CDATA[Hallo zusammen, ich hoffe, das liest noch wer, ich bin eine Autorin, die auch ungereimte Gedichte schreibt - und ich würde mal sagen, 98% der Gegenwartslyrik ist ungereimt und arbeitet mit freier Metrik. Das ist  ja nichts, was ein Gedicht von vornherein nicht gelungen sein lässt. Es ist einfach eine zur Zeit von den meisten gewählte Schreibweise, die sich aus allen vorigen Schreibweisen im Lauf der Zeit entwickelt hat. Das ist was sehr Normales, wie in jeder Kunstgattung - in der Malerei z.B. malt ja auch niemand mehr so wie noch vor 100 Jahren. In der Musik komponiert niemand mehr Sinfonien a la Beethoven, das wäre eigentlich ziemlich peinlich. Es gibt viele Gründe, weswegen man Reime und festes Metrum nicht mehr verwenden mag. Manchmal ist es auch nur so, dass man den &quot;Klang&quot; von Reim und Versmaß einfach nicht mag, dass er einem irgendwie veraltet vorkommt. Das alles sage ich nicht, um euch zu belehren, die ihr euch beschwert, dass Reim und Metrum bei dem Gedicht fehlen. Sondern es ist im Grunde an diejenigen gerichtet, die die Lehrpläne erstellen und anscheinend die gesamte Gegenwartslyrik nicht auf dem Schirm bzw. keine Ahnung von ihr haben. Das ist schon sehr niederschmetternd. Man kann auf alle Fälle das Gedicht analysieren. Und man kann es natürlich aus ganz anderen Gründen als nicht gelungen empfinden. Man muss halt andere Instrumente für das Gedicht anwenden als die, die man euch beibrachte. Dass das nicht passiert ist, ist überhaupt nicht eure Schuld, aber es ist ein richtig krasser Skandal eigentlich.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo zusammen, ich hoffe, das liest noch wer, ich bin eine Autorin, die auch ungereimte Gedichte schreibt &#8211; und ich würde mal sagen, 98% der Gegenwartslyrik ist ungereimt und arbeitet mit freier Metrik. Das ist  ja nichts, was ein Gedicht von vornherein nicht gelungen sein lässt. Es ist einfach eine zur Zeit von den meisten gewählte Schreibweise, die sich aus allen vorigen Schreibweisen im Lauf der Zeit entwickelt hat. Das ist was sehr Normales, wie in jeder Kunstgattung &#8211; in der Malerei z.B. malt ja auch niemand mehr so wie noch vor 100 Jahren. In der Musik komponiert niemand mehr Sinfonien a la Beethoven, das wäre eigentlich ziemlich peinlich. Es gibt viele Gründe, weswegen man Reime und festes Metrum nicht mehr verwenden mag. Manchmal ist es auch nur so, dass man den &#8222;Klang&#8220; von Reim und Versmaß einfach nicht mag, dass er einem irgendwie veraltet vorkommt. Das alles sage ich nicht, um euch zu belehren, die ihr euch beschwert, dass Reim und Metrum bei dem Gedicht fehlen. Sondern es ist im Grunde an diejenigen gerichtet, die die Lehrpläne erstellen und anscheinend die gesamte Gegenwartslyrik nicht auf dem Schirm bzw. keine Ahnung von ihr haben. Das ist schon sehr niederschmetternd. Man kann auf alle Fälle das Gedicht analysieren. Und man kann es natürlich aus ganz anderen Gründen als nicht gelungen empfinden. Man muss halt andere Instrumente für das Gedicht anwenden als die, die man euch beibrachte. Dass das nicht passiert ist, ist überhaupt nicht eure Schuld, aber es ist ein richtig krasser Skandal eigentlich.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Christian Engelken		</title>
		<link>https://titel-kulturmagazin.net/2019/10/27/lyrik-sascha-kokot-zwei-gedichte/#comment-7750</link>

		<dc:creator><![CDATA[Christian Engelken]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Jun 2023 17:38:48 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://titel-kulturmagazin.net/?p=36527#comment-7750</guid>

					<description><![CDATA[Es muss auch andere Lyrik geben als diese, für die man die Chiffre &quot;hermetisch&quot; nutzen kann - das beweist der Shitstorm um Judith Zander kürzlich wie auch jetzt die Causa Kokot. In regelmäßigen Abständen kommt es zu diesen Unverständnis-Reaktionen. Aber wann begreifen es die Jurys und &quot;Experten&quot;? Sagt es ihnen, dass sie auch verständliche und sogar gereimte zeitgenössische Lyrik ernst nehmen. Die Lyrik ist zutiefst gespalten zwischen E und U, und die klassische Mitte trifft keiner mehr. Die Schüler, die sich über dieses Gedicht aufgeregt haben, werden in ihrem Leben vermutlich nie wieder Lyrik lesen - das ist &quot;das Ende vom Lied&quot;. Der tiefste Sinn der Kunst ist es, die Liebe und nicht den Hass zu vermehren!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es muss auch andere Lyrik geben als diese, für die man die Chiffre &#8222;hermetisch&#8220; nutzen kann &#8211; das beweist der Shitstorm um Judith Zander kürzlich wie auch jetzt die Causa Kokot. In regelmäßigen Abständen kommt es zu diesen Unverständnis-Reaktionen. Aber wann begreifen es die Jurys und &#8222;Experten&#8220;? Sagt es ihnen, dass sie auch verständliche und sogar gereimte zeitgenössische Lyrik ernst nehmen. Die Lyrik ist zutiefst gespalten zwischen E und U, und die klassische Mitte trifft keiner mehr. Die Schüler, die sich über dieses Gedicht aufgeregt haben, werden in ihrem Leben vermutlich nie wieder Lyrik lesen &#8211; das ist &#8222;das Ende vom Lied&#8220;. Der tiefste Sinn der Kunst ist es, die Liebe und nicht den Hass zu vermehren!</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Seda		</title>
		<link>https://titel-kulturmagazin.net/2019/10/27/lyrik-sascha-kokot-zwei-gedichte/#comment-7749</link>

		<dc:creator><![CDATA[Seda]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Jun 2023 16:26:55 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://titel-kulturmagazin.net/?p=36527#comment-7749</guid>

					<description><![CDATA[&quot;Transferleistung&quot; scheint hier vielen kein Begriff zu sein. Ihr werdet in eurem künftigen Leben extrem häufig mit Situationen konfrontiert werden, für die man keinen Stoff vorbereiten oder irgendetwas floskelhaft oder schematisch auswendig lernen kann, sondern so grundlegende Eigenschaften wie Neugier, Wachheit, kreativ-adaptives Denken und Flexibilität braucht. Die reichen aus, um jeden Text plausibel zu interpretieren. 

Wenn ihr an einem supersimplen Text wie diesem so fundamental scheitert (ich finde ihn geradezu langweilig eindeutig) und euch weggelassene Satzzeichen derart schocken (....die sich gerade die Kritischen hier allerdings auch gerne mal ganz sparen....), werdet ihr massive Probleme bei den einfachsten Aufgaben eures Berufslebens kriegen. File under future life fail, Herzchen]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8222;Transferleistung&#8220; scheint hier vielen kein Begriff zu sein. Ihr werdet in eurem künftigen Leben extrem häufig mit Situationen konfrontiert werden, für die man keinen Stoff vorbereiten oder irgendetwas floskelhaft oder schematisch auswendig lernen kann, sondern so grundlegende Eigenschaften wie Neugier, Wachheit, kreativ-adaptives Denken und Flexibilität braucht. Die reichen aus, um jeden Text plausibel zu interpretieren. </p>
<p>Wenn ihr an einem supersimplen Text wie diesem so fundamental scheitert (ich finde ihn geradezu langweilig eindeutig) und euch weggelassene Satzzeichen derart schocken (&#8230;.die sich gerade die Kritischen hier allerdings auch gerne mal ganz sparen&#8230;.), werdet ihr massive Probleme bei den einfachsten Aufgaben eures Berufslebens kriegen. File under future life fail, Herzchen</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Sven Wenig		</title>
		<link>https://titel-kulturmagazin.net/2019/10/27/lyrik-sascha-kokot-zwei-gedichte/#comment-7747</link>

		<dc:creator><![CDATA[Sven Wenig]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Jun 2023 14:36:04 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Im Metrum erkennt man einen Wechsel aus &quot;daktylischen Zeilen&quot; und auffallendem Zusammenstoß betonter Silben bei einigen besonders betonten Wörtern ... das Prinzip von Hexameter/ Pentameter.  Das geschieht nicht unmotiviert, die Zeilen sind für mich alles andere als &quot;prosaisch&quot;. Ich mach mal eine Analyse.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Metrum erkennt man einen Wechsel aus &#8222;daktylischen Zeilen&#8220; und auffallendem Zusammenstoß betonter Silben bei einigen besonders betonten Wörtern &#8230; das Prinzip von Hexameter/ Pentameter.  Das geschieht nicht unmotiviert, die Zeilen sind für mich alles andere als &#8222;prosaisch&#8220;. Ich mach mal eine Analyse.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Sven Wenig		</title>
		<link>https://titel-kulturmagazin.net/2019/10/27/lyrik-sascha-kokot-zwei-gedichte/#comment-7746</link>

		<dc:creator><![CDATA[Sven Wenig]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Jun 2023 14:27:08 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://titel-kulturmagazin.net/?p=36527#comment-7746</guid>

					<description><![CDATA[Das Gedicht hat ein Metrum... streng rhythmisiert im &quot;freien Rhythmus&quot;, nahe an den Langgedichten Hölderlins mit einigen auffallenden Dreifüßern. Ich werde es bei Gelegenheit mal metrisch analysieren. &quot;wo sich der Unrat verfängt und wüst modert...&quot; wie großartig rhythmisiert ist die Zeile bitteschön? Man kann drei unbewohnten Silben lesen und dann &quot;Unrat&quot; betont, dann mit härterer Zäsur vor &quot;und&quot;. Dadurch erhält &quot;Unrat&quot; und &quot;wüst&quot; und &quot;MOdert&quot; eine besondere Schwere der Betonung. Genau so muss das. Das ist Hölderlin/ freirhythmisch Trakl mit Anklang an den Pentameter (die zwei aufeinander stoßenden Hebungen in &quot;wüst MOdert&quot;). Fein!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Gedicht hat ein Metrum&#8230; streng rhythmisiert im &#8222;freien Rhythmus&#8220;, nahe an den Langgedichten Hölderlins mit einigen auffallenden Dreifüßern. Ich werde es bei Gelegenheit mal metrisch analysieren. &#8222;wo sich der Unrat verfängt und wüst modert&#8230;&#8220; wie großartig rhythmisiert ist die Zeile bitteschön? Man kann drei unbewohnten Silben lesen und dann &#8222;Unrat&#8220; betont, dann mit härterer Zäsur vor &#8222;und&#8220;. Dadurch erhält &#8222;Unrat&#8220; und &#8222;wüst&#8220; und &#8222;MOdert&#8220; eine besondere Schwere der Betonung. Genau so muss das. Das ist Hölderlin/ freirhythmisch Trakl mit Anklang an den Pentameter (die zwei aufeinander stoßenden Hebungen in &#8222;wüst MOdert&#8220;). Fein!</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: denkmal		</title>
		<link>https://titel-kulturmagazin.net/2019/10/27/lyrik-sascha-kokot-zwei-gedichte/#comment-7742</link>

		<dc:creator><![CDATA[denkmal]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Jun 2023 11:00:49 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://titel-kulturmagazin.net/?p=36527#comment-7742</guid>

					<description><![CDATA[„Wenn ein Kopf und ein Buch zusammenstoßen, und es klingt hohl, ist es nicht immer das Buch.“ (Lichtenberg) 
Einen Satz Klausuren korrigiert: Durchschnittsnote 3,0 mit perfekter Gauss’scher Normalverteilung: 
2 Einsen, 2 Fünfen, 5 Zweien und 5 Vieren, 9 mal die Note befriedigend. Wie einfach wollt ihr es denn noch haben? Mit dieser Klausur wurden aufgrund des zauberhaften Bewertungsbogens Noten verschenkt wie beim billigen Jakob auf dem Jahrmarkt. Das Ministerium weiß, wie man Ärger vermeidet. 
Wer DIESE Arbeit mangelhaft geschrieben hat, ist schon ein beachtlicher Künstler, sehr verpeilt oder beherrscht das Basiswissen für die deutsche Sprache nicht. „Es ist Deutschland, Bro!“ 
Mit anderen Worten: Wer die anderen drei Klausuren in diesem Schuljahr besser als mangelhaft hatte, der hat nichts zu befürchten. Und für den Rest kann das Gedicht nichts.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„Wenn ein Kopf und ein Buch zusammenstoßen, und es klingt hohl, ist es nicht immer das Buch.“ (Lichtenberg)<br />
Einen Satz Klausuren korrigiert: Durchschnittsnote 3,0 mit perfekter Gauss’scher Normalverteilung:<br />
2 Einsen, 2 Fünfen, 5 Zweien und 5 Vieren, 9 mal die Note befriedigend. Wie einfach wollt ihr es denn noch haben? Mit dieser Klausur wurden aufgrund des zauberhaften Bewertungsbogens Noten verschenkt wie beim billigen Jakob auf dem Jahrmarkt. Das Ministerium weiß, wie man Ärger vermeidet.<br />
Wer DIESE Arbeit mangelhaft geschrieben hat, ist schon ein beachtlicher Künstler, sehr verpeilt oder beherrscht das Basiswissen für die deutsche Sprache nicht. „Es ist Deutschland, Bro!“<br />
Mit anderen Worten: Wer die anderen drei Klausuren in diesem Schuljahr besser als mangelhaft hatte, der hat nichts zu befürchten. Und für den Rest kann das Gedicht nichts.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Anonym		</title>
		<link>https://titel-kulturmagazin.net/2019/10/27/lyrik-sascha-kokot-zwei-gedichte/#comment-7740</link>

		<dc:creator><![CDATA[Anonym]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Jun 2023 08:06:55 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://titel-kulturmagazin.net/?p=36527#comment-7740</guid>

					<description><![CDATA[Der fakt das sie unters Gedicht geschrieben haben man solle nicht beleidigend werden. Die wussten einfach schon wie sauer und frustriert alle sein werden lol.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der fakt das sie unters Gedicht geschrieben haben man solle nicht beleidigend werden. Die wussten einfach schon wie sauer und frustriert alle sein werden lol.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Anonym		</title>
		<link>https://titel-kulturmagazin.net/2019/10/27/lyrik-sascha-kokot-zwei-gedichte/#comment-7739</link>

		<dc:creator><![CDATA[Anonym]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Jun 2023 08:02:00 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://titel-kulturmagazin.net/?p=36527#comment-7739</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://titel-kulturmagazin.net/2019/10/27/lyrik-sascha-kokot-zwei-gedichte/#comment-7692&quot;&gt;Maulwurf&lt;/a&gt;.

Dafür sind sich die Herrschaften zu fein. Ist ja nicht ihre Zukunft die zerstört wird.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://titel-kulturmagazin.net/2019/10/27/lyrik-sascha-kokot-zwei-gedichte/#comment-7692">Maulwurf</a>.</p>
<p>Dafür sind sich die Herrschaften zu fein. Ist ja nicht ihre Zukunft die zerstört wird.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: …		</title>
		<link>https://titel-kulturmagazin.net/2019/10/27/lyrik-sascha-kokot-zwei-gedichte/#comment-7737</link>

		<dc:creator><![CDATA[…]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Jun 2023 07:49:27 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://titel-kulturmagazin.net/?p=36527#comment-7737</guid>

					<description><![CDATA[Dieses Gedicht war viel zu simple gestaltet, es gab einfach nichts zum Analysieren.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dieses Gedicht war viel zu simple gestaltet, es gab einfach nichts zum Analysieren.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: yolo		</title>
		<link>https://titel-kulturmagazin.net/2019/10/27/lyrik-sascha-kokot-zwei-gedichte/#comment-7733</link>

		<dc:creator><![CDATA[yolo]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 31 May 2023 16:31:29 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://titel-kulturmagazin.net/?p=36527#comment-7733</guid>

					<description><![CDATA[Mathe Zk und deutsch ZK wurden einfach verwechselt. Da waren mehr Metaphern in Mathe als in deutsch <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/2620.png" alt="☠" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mathe Zk und deutsch ZK wurden einfach verwechselt. Da waren mehr Metaphern in Mathe als in deutsch ☠️</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Jambus Jack Flash		</title>
		<link>https://titel-kulturmagazin.net/2019/10/27/lyrik-sascha-kokot-zwei-gedichte/#comment-7726</link>

		<dc:creator><![CDATA[Jambus Jack Flash]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 May 2023 07:29:51 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://titel-kulturmagazin.net/?p=36527#comment-7726</guid>

					<description><![CDATA[Zwei notwendige Korrekturen zu meinem Kommentar: 
1. Es gibt einen Grammatikfehler: einmal muss es „einer“ statt „einen“ heißen. 
2. Mein Beispiel mit den 31 Punkten ist falsch oder zumindest missverständlich. Richtig ist Folgendes: 
Für die inhaltliche Leistung stehen insgesamt 45 Punkte zur Verfügung, für die Darstellungsleistung 15. Ab 25 Punkten gibt es bereits ein Ausreichend. 
Das wären also nur lächerliche 10 Punkte für die Interpretation, wenn man die 15 Punkte für die Darstellung bekommt, darunter 8 für die sprachliche und formale Korrektheit (R, Z, Gr-Fehler).  
Für ein gutes Ausreichend von 31 Punkten benötigte man – plus die 8 Punkte – aus dem Inhalt 23 von 45 Punkten. Oder auch bloß 16 von 45 für den Inhalt, wenn man für die Darstellung alle 15 Punkte abgreifen kann. 
Hätte man für den Inhalt sogar 31 Punkte erreicht, wie ich schrieb, würden einem die 8 Punkte für sprachlich-formale Korrektheit sogar ein Befriedigend bescheren. Und – schlagmichtot! – bekommt man zu den 31 Punkten noch alle 15 Punkte für die Darstellung, hat man sogar ein Gut erreicht!!! 
Isabelle]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zwei notwendige Korrekturen zu meinem Kommentar:<br />
1. Es gibt einen Grammatikfehler: einmal muss es „einer“ statt „einen“ heißen.<br />
2. Mein Beispiel mit den 31 Punkten ist falsch oder zumindest missverständlich. Richtig ist Folgendes:<br />
Für die inhaltliche Leistung stehen insgesamt 45 Punkte zur Verfügung, für die Darstellungsleistung 15. Ab 25 Punkten gibt es bereits ein Ausreichend.<br />
Das wären also nur lächerliche 10 Punkte für die Interpretation, wenn man die 15 Punkte für die Darstellung bekommt, darunter 8 für die sprachliche und formale Korrektheit (R, Z, Gr-Fehler).<br />
Für ein gutes Ausreichend von 31 Punkten benötigte man – plus die 8 Punkte – aus dem Inhalt 23 von 45 Punkten. Oder auch bloß 16 von 45 für den Inhalt, wenn man für die Darstellung alle 15 Punkte abgreifen kann.<br />
Hätte man für den Inhalt sogar 31 Punkte erreicht, wie ich schrieb, würden einem die 8 Punkte für sprachlich-formale Korrektheit sogar ein Befriedigend bescheren. Und – schlagmichtot! – bekommt man zu den 31 Punkten noch alle 15 Punkte für die Darstellung, hat man sogar ein Gut erreicht!!!<br />
Isabelle</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: denkmal		</title>
		<link>https://titel-kulturmagazin.net/2019/10/27/lyrik-sascha-kokot-zwei-gedichte/#comment-7725</link>

		<dc:creator><![CDATA[denkmal]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 May 2023 16:33:48 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://titel-kulturmagazin.net/?p=36527#comment-7725</guid>

					<description><![CDATA[FIQ – Frequently ignored questions: 

1. Haben Schriftsteller [hier wird nicht gegendert, Männer sind immer mitgemeint!] wie Gabriele Wohmann, Franz Kafka, Thomas Mann, Silke Scheuermann, Sascha Kokot oder Arno Geiger, Friedrich Dürrenmatt usw. für Kinder und Jugendliche oder Schullesebücher und Klausuraufgaben geschrieben? 
– Antwort: Nein. 
2.  Hat Sascha Kokot oder sonst irgendein Autor einen Einfluss darauf, ob sein Text zur Klausuraufgabe wird? 
– Antwort: Definitiv nicht. 
Aufgabe: Alle, die wegen dieser falschen Annahmen ihren Hass gegen Sascha Kokot geäußert haben, bitten ihn hier kurz um Entschuldigung. Danke. 

3. Wer zur Hölle macht dann die Klausuraufgaben? 
– Antwort: Das Schulministerium sucht – hoffentlich nach dem Zufallsprinzip – Schulen aus, die wiederum z.B. unter ihren Deutschlehrern jemanden aussuchen, der nach den gegebenen Vorgaben eine Klausur plus Bewertungsbogen abgibt. Aus allen Vorschlägen sucht dann (wahrscheinlich) die Dezernentin für Deutsch wenigstens drei aus, einen für die Klausur, einen für das Nachschreiben und einen in Reserve. 
4. Garantiert dieses Verfahren eine gut gestellte Klausur und einen guten Bewertungsbogen? 
– Antwort: Nicht unbedingt. In diesem Fall wurde offensichtlich ein extrem einfaches Gedicht gewählt, vielleicht weil das Schulministerium nicht riskieren wollte, dass es zu viele schlechte Noten gibt und zu viele Gymnasialschüler die Schulform wechseln müssen. Außerdem enthält der Bewertungsbogen die falschen Behauptungen, in Kokots Gedicht fänden sich Metaphern (was falsch ist; es gibt 1 Bild) oder Enjambements (was allerhöchstens auf V. 3 zutrifft). 
5. Warum war das Gedicht einfach (Niveau 8. Klasse)? 
– Antwort: Eben weil keine Metaphern zu deuten waren. Es ist mit 102 Wörtern überschaubar kurz und konnte gut – was notwendig ist – dreimal gelesen werden. Von diesen 102 Wörtern sind großzügig betrachtet 40 sinntragend. Obwohl das Gedicht weitgehend in alltäglicher Sprache geschrieben ist, könnte es bei etwa zehn Wörtern von diesen 40 bei unterkompetenten Lesern zu Verständnisschwierigkeiten kommen. Drei dieser zehn wurden vorweg erläutert, die meisten anderen finden sich im Duden für die Klausur zugänglich erklärt oder man könnte fragen. Die fehlenden Satzzeichen sind ebenfalls keine Verständnishürde, da sie sich problemlos am jeweiligen Zeilenende einsetzen ließen – es sei denn, man hätte die dafür notwendigen Grammatikkenntnisse bis zur 7. Klasse nicht erworben. 

6. Was konnte eure Lehrkraft über diese Klausur wissen? 
– Antwort: a) Es wird ein Naturgedicht; b) Epochenkenntnisse sind keine zwingend eingeforderte Voraussetzung der Vorgaben, also wird es ein Gegenwartsgedicht; c) aus diesem Grund ist zu erwarten, dass die Thematik im weitesten Sinne die Umweltproblematik sein wird; d) Versmaß, Kadenzen oder Reim werden wahrscheinlich keine große Rolle spielen, weil dies in der modernen Lyrik oftmals – wenn überhaupt - nur noch ironisch verwendet wird. 
– Dies ist jedenfalls die Wette, die ich meinen Susen angeboten habe. 
7. Seid ihr gut vorbereitet worden? 
– Antwort: Die Zeit nach den Ferien bis zur Klausur war extrem knapp; ich fand sie zu kurz. Mit meinen Kursen habe ich trotzdem insgesamt 8-10 Gedichte besprochen, allerdings eher nicht so intensiv, wie ich es gerne gehabt hätte. 
(* Werden für Interessierte unten aufgeführt) 
– Zusätzlich finde ich es selbstverständlich, dass man mit den Susen die Klausuraufgabe des letzten Jahres behandelt (bei mir als von Mitschülern korrigierte häusliche Klausur) und den Bewertungsbogen des letzten Jahres bespricht. Dann sollte sich die Überraschung für dieses Jahr in Grenzen halten. 
8. Ist das eine Garantie für eine gute Klausur? 
– Antwort: Schön wär’s! Also: leider nein. Jeder schreibt für sich allein und ist so gut, wie er ist. Der Unterricht kann bestimmte Fähigkeiten vermitteln, die dann jeder für sich anwenden muss, und er kann nur mehr oder weniger passende Rahmenbedingungen liefern. Auch in meinem Kurs gibt es das übliche Notenspektrum und nicht nur Einsen, Zweien und ein paar Dreien. Leider auch Fünfen. Die Leistungsfähigkeit ist eben unterschiedlich, wie man weiß. 
9. Ist das Niveau der heutigen zehnten Klassen insgesamt und allgemein schlechter als früher? 
– Antwort: Aber hallo! Welche Frage! Ich überblicke die letzten 45 Jahre und muss leider sagen: Meine Achtklässler von 2013 würden die Zehntklässler von heute locker in die Tasche stecken. Es ist deprimierend. Ihr habt viel zu tun, bevor es ins Berufsleben geht! 

*) Die 10 Gedichte: Gryphius: Mittag (Barock); Friedrich Klopstock: Sommernacht (Empfindsamkeit); Arno Holz: Deutscher Sommerwald (Naturalismus); Nelly Sachs: Wenn im Vorsommer (1949 Exil, Abiklausur GK 2008); Günter Eich: Winterliche Miniatur (1948 Nachkriegslyrik); Günter Eich: Ende eines Sommers (1955 hermetische Lyrik); Hans Magnus Enzensberger: Nänie auf einen Apfel (1964 Gegenwart); Christoph Meckel: Andere Erde (1974 Gegenwart); Karl Krolow: Warnung des Sommers (1975 Gegenwart); Silke Scheuermann: Löwenzahn (2014 Gegenwart, Zentrale Klausur EF 2022)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>FIQ – Frequently ignored questions: </p>
<p>1. Haben Schriftsteller [hier wird nicht gegendert, Männer sind immer mitgemeint!] wie Gabriele Wohmann, Franz Kafka, Thomas Mann, Silke Scheuermann, Sascha Kokot oder Arno Geiger, Friedrich Dürrenmatt usw. für Kinder und Jugendliche oder Schullesebücher und Klausuraufgaben geschrieben?<br />
– Antwort: Nein.<br />
2.  Hat Sascha Kokot oder sonst irgendein Autor einen Einfluss darauf, ob sein Text zur Klausuraufgabe wird?<br />
– Antwort: Definitiv nicht.<br />
Aufgabe: Alle, die wegen dieser falschen Annahmen ihren Hass gegen Sascha Kokot geäußert haben, bitten ihn hier kurz um Entschuldigung. Danke. </p>
<p>3. Wer zur Hölle macht dann die Klausuraufgaben?<br />
– Antwort: Das Schulministerium sucht – hoffentlich nach dem Zufallsprinzip – Schulen aus, die wiederum z.B. unter ihren Deutschlehrern jemanden aussuchen, der nach den gegebenen Vorgaben eine Klausur plus Bewertungsbogen abgibt. Aus allen Vorschlägen sucht dann (wahrscheinlich) die Dezernentin für Deutsch wenigstens drei aus, einen für die Klausur, einen für das Nachschreiben und einen in Reserve.<br />
4. Garantiert dieses Verfahren eine gut gestellte Klausur und einen guten Bewertungsbogen?<br />
– Antwort: Nicht unbedingt. In diesem Fall wurde offensichtlich ein extrem einfaches Gedicht gewählt, vielleicht weil das Schulministerium nicht riskieren wollte, dass es zu viele schlechte Noten gibt und zu viele Gymnasialschüler die Schulform wechseln müssen. Außerdem enthält der Bewertungsbogen die falschen Behauptungen, in Kokots Gedicht fänden sich Metaphern (was falsch ist; es gibt 1 Bild) oder Enjambements (was allerhöchstens auf V. 3 zutrifft).<br />
5. Warum war das Gedicht einfach (Niveau 8. Klasse)?<br />
– Antwort: Eben weil keine Metaphern zu deuten waren. Es ist mit 102 Wörtern überschaubar kurz und konnte gut – was notwendig ist – dreimal gelesen werden. Von diesen 102 Wörtern sind großzügig betrachtet 40 sinntragend. Obwohl das Gedicht weitgehend in alltäglicher Sprache geschrieben ist, könnte es bei etwa zehn Wörtern von diesen 40 bei unterkompetenten Lesern zu Verständnisschwierigkeiten kommen. Drei dieser zehn wurden vorweg erläutert, die meisten anderen finden sich im Duden für die Klausur zugänglich erklärt oder man könnte fragen. Die fehlenden Satzzeichen sind ebenfalls keine Verständnishürde, da sie sich problemlos am jeweiligen Zeilenende einsetzen ließen – es sei denn, man hätte die dafür notwendigen Grammatikkenntnisse bis zur 7. Klasse nicht erworben. </p>
<p>6. Was konnte eure Lehrkraft über diese Klausur wissen?<br />
– Antwort: a) Es wird ein Naturgedicht; b) Epochenkenntnisse sind keine zwingend eingeforderte Voraussetzung der Vorgaben, also wird es ein Gegenwartsgedicht; c) aus diesem Grund ist zu erwarten, dass die Thematik im weitesten Sinne die Umweltproblematik sein wird; d) Versmaß, Kadenzen oder Reim werden wahrscheinlich keine große Rolle spielen, weil dies in der modernen Lyrik oftmals – wenn überhaupt &#8211; nur noch ironisch verwendet wird.<br />
– Dies ist jedenfalls die Wette, die ich meinen Susen angeboten habe.<br />
7. Seid ihr gut vorbereitet worden?<br />
– Antwort: Die Zeit nach den Ferien bis zur Klausur war extrem knapp; ich fand sie zu kurz. Mit meinen Kursen habe ich trotzdem insgesamt 8-10 Gedichte besprochen, allerdings eher nicht so intensiv, wie ich es gerne gehabt hätte.<br />
(* Werden für Interessierte unten aufgeführt)<br />
– Zusätzlich finde ich es selbstverständlich, dass man mit den Susen die Klausuraufgabe des letzten Jahres behandelt (bei mir als von Mitschülern korrigierte häusliche Klausur) und den Bewertungsbogen des letzten Jahres bespricht. Dann sollte sich die Überraschung für dieses Jahr in Grenzen halten.<br />
8. Ist das eine Garantie für eine gute Klausur?<br />
– Antwort: Schön wär’s! Also: leider nein. Jeder schreibt für sich allein und ist so gut, wie er ist. Der Unterricht kann bestimmte Fähigkeiten vermitteln, die dann jeder für sich anwenden muss, und er kann nur mehr oder weniger passende Rahmenbedingungen liefern. Auch in meinem Kurs gibt es das übliche Notenspektrum und nicht nur Einsen, Zweien und ein paar Dreien. Leider auch Fünfen. Die Leistungsfähigkeit ist eben unterschiedlich, wie man weiß.<br />
9. Ist das Niveau der heutigen zehnten Klassen insgesamt und allgemein schlechter als früher?<br />
– Antwort: Aber hallo! Welche Frage! Ich überblicke die letzten 45 Jahre und muss leider sagen: Meine Achtklässler von 2013 würden die Zehntklässler von heute locker in die Tasche stecken. Es ist deprimierend. Ihr habt viel zu tun, bevor es ins Berufsleben geht! </p>
<p>*) Die 10 Gedichte: Gryphius: Mittag (Barock); Friedrich Klopstock: Sommernacht (Empfindsamkeit); Arno Holz: Deutscher Sommerwald (Naturalismus); Nelly Sachs: Wenn im Vorsommer (1949 Exil, Abiklausur GK 2008); Günter Eich: Winterliche Miniatur (1948 Nachkriegslyrik); Günter Eich: Ende eines Sommers (1955 hermetische Lyrik); Hans Magnus Enzensberger: Nänie auf einen Apfel (1964 Gegenwart); Christoph Meckel: Andere Erde (1974 Gegenwart); Karl Krolow: Warnung des Sommers (1975 Gegenwart); Silke Scheuermann: Löwenzahn (2014 Gegenwart, Zentrale Klausur EF 2022)</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Jambus Jack Flash		</title>
		<link>https://titel-kulturmagazin.net/2019/10/27/lyrik-sascha-kokot-zwei-gedichte/#comment-7724</link>

		<dc:creator><![CDATA[Jambus Jack Flash]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 May 2023 15:14:26 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://titel-kulturmagazin.net/?p=36527#comment-7724</guid>

					<description><![CDATA[Wir alle mögen keine Typen, die nie einen eigenen Fehler zugeben können und immer die Schuld bei anderen suchen und von denen man niemals ein einziges Wort der Selbstkritik zu hören bekommt. Ich habe mir das zweifelhafte Vergnügen gegönnt und alle 300 Kommentare hier gelesen. Satte 70 Prozent sind leider von solchen Typen geschrieben. 

Mit ihren Postings ziehen sich diese Jammerlappen – wie man bei uns zu Hause sagt –: „die Buxe übern Kopp“, mit anderen Worten: sie machen sich mit aller Kraft lächerlich. Viele beweisen durch ihre Postings mangelnde Kompetenz in Grammatik, Rechtschreibung und Zeichensetzung der deutschen Sprache und zeigen, dass ihre Probleme ganz woanders liegen als bei Sascha Kokot oder dem konkreten Klausurthema. 

Denn die erste Bedingung für eine gute oder wenigstens mit ausreichend zu bewertende Deutschklausur ist Sprachkompetenz. Man muss gut und korrekt Deutsch sprechen und schreiben können. Dafür gibt es in der Klausur immerhin 8 von 60 Punkten, das entspricht einen ganzen Notenstufe. Mit anderen Worten: Selbst, wenn dein Inhalt mit einem guten Ausreichend zu bewerten wäre (31 Punkte), landest du im Mangelhaft, wenn du diese 8 Punkte nicht bekommst. Dafür kann Sascha nix. 

Für diese mangelnde Kompetenz ist vielleicht der Einzelne nicht ausschließlich selbst verantwortlich, aber doch zu einem beträchtlichen Teil, insbesondere dann, wenn man dieses Defizit nicht wahrhaben will. Ihr müsst mehr deutsche Bücher lesen, auch wenn sie 100 oder 150 Jahre alt sind. Da findet ihr echte Wortschätze, die ihr noch gut gebrauchen könnt. 
Immerhin habt ihr schon einmal eine Versetzung für lau geschenkt bekommen! Also tut auch etwas für diesen Bonus. 

Hört auf zu jammern und fragt nach euren eigenen Versäumnissen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir alle mögen keine Typen, die nie einen eigenen Fehler zugeben können und immer die Schuld bei anderen suchen und von denen man niemals ein einziges Wort der Selbstkritik zu hören bekommt. Ich habe mir das zweifelhafte Vergnügen gegönnt und alle 300 Kommentare hier gelesen. Satte 70 Prozent sind leider von solchen Typen geschrieben. </p>
<p>Mit ihren Postings ziehen sich diese Jammerlappen – wie man bei uns zu Hause sagt –: „die Buxe übern Kopp“, mit anderen Worten: sie machen sich mit aller Kraft lächerlich. Viele beweisen durch ihre Postings mangelnde Kompetenz in Grammatik, Rechtschreibung und Zeichensetzung der deutschen Sprache und zeigen, dass ihre Probleme ganz woanders liegen als bei Sascha Kokot oder dem konkreten Klausurthema. </p>
<p>Denn die erste Bedingung für eine gute oder wenigstens mit ausreichend zu bewertende Deutschklausur ist Sprachkompetenz. Man muss gut und korrekt Deutsch sprechen und schreiben können. Dafür gibt es in der Klausur immerhin 8 von 60 Punkten, das entspricht einen ganzen Notenstufe. Mit anderen Worten: Selbst, wenn dein Inhalt mit einem guten Ausreichend zu bewerten wäre (31 Punkte), landest du im Mangelhaft, wenn du diese 8 Punkte nicht bekommst. Dafür kann Sascha nix. </p>
<p>Für diese mangelnde Kompetenz ist vielleicht der Einzelne nicht ausschließlich selbst verantwortlich, aber doch zu einem beträchtlichen Teil, insbesondere dann, wenn man dieses Defizit nicht wahrhaben will. Ihr müsst mehr deutsche Bücher lesen, auch wenn sie 100 oder 150 Jahre alt sind. Da findet ihr echte Wortschätze, die ihr noch gut gebrauchen könnt.<br />
Immerhin habt ihr schon einmal eine Versetzung für lau geschenkt bekommen! Also tut auch etwas für diesen Bonus. </p>
<p>Hört auf zu jammern und fragt nach euren eigenen Versäumnissen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Anonym		</title>
		<link>https://titel-kulturmagazin.net/2019/10/27/lyrik-sascha-kokot-zwei-gedichte/#comment-7723</link>

		<dc:creator><![CDATA[Anonym]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 27 May 2023 20:52:40 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://titel-kulturmagazin.net/?p=36527#comment-7723</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://titel-kulturmagazin.net/2019/10/27/lyrik-sascha-kokot-zwei-gedichte/#comment-7719&quot;&gt;Schülerin&lt;/a&gt;.

Ich denke schon, dass einige besser mit einem anderen Gedicht klar gekommen wären. Und nur weil andere mit einer aggressiven Sprache sich ausdrücken, heißt es noch lange nicht, dass das Niveau der Schüler auf den Gymnasien gesunken ist. Die Schüler sind eben empört, auch wenn man sich selbstverständlich eloquenter ausdrücken könnte. Nichtsdestotrotz zeigt es aber doch, dass die Schüler eine Meinungsfreiheit haben und für ihre Rechte kämpfen. Also das, was uns an Gymnasien beigebracht wird :)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://titel-kulturmagazin.net/2019/10/27/lyrik-sascha-kokot-zwei-gedichte/#comment-7719">Schülerin</a>.</p>
<p>Ich denke schon, dass einige besser mit einem anderen Gedicht klar gekommen wären. Und nur weil andere mit einer aggressiven Sprache sich ausdrücken, heißt es noch lange nicht, dass das Niveau der Schüler auf den Gymnasien gesunken ist. Die Schüler sind eben empört, auch wenn man sich selbstverständlich eloquenter ausdrücken könnte. Nichtsdestotrotz zeigt es aber doch, dass die Schüler eine Meinungsfreiheit haben und für ihre Rechte kämpfen. Also das, was uns an Gymnasien beigebracht wird :)</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Für den Beitrag und so		</title>
		<link>https://titel-kulturmagazin.net/2019/10/27/lyrik-sascha-kokot-zwei-gedichte/#comment-7720</link>

		<dc:creator><![CDATA[Für den Beitrag und so]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 27 May 2023 14:54:13 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://titel-kulturmagazin.net/?p=36527#comment-7720</guid>

					<description><![CDATA[Hallo an all die Armen die das durch machen mussten ! Wir haben letztes Jahr geschrieben und auf Ehren Ebene war das easy Bruder. Beileid a die gefallenen Brüder und Schwestern !]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo an all die Armen die das durch machen mussten ! Wir haben letztes Jahr geschrieben und auf Ehren Ebene war das easy Bruder. Beileid a die gefallenen Brüder und Schwestern !</p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Schülerin		</title>
		<link>https://titel-kulturmagazin.net/2019/10/27/lyrik-sascha-kokot-zwei-gedichte/#comment-7719</link>

		<dc:creator><![CDATA[Schülerin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 27 May 2023 14:45:56 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://titel-kulturmagazin.net/?p=36527#comment-7719</guid>

					<description><![CDATA[Dieses Gedicht war schwer?
Deswegen setzt ihr euch zur Wehr?
Ist eure Birne denn so leer?

Enden sollt‘ eure Schulreise
Seid gefälligst alle leise!
—
Leute, was ist denn los mit euch?
Ich habe noch nie ein eindeutigeres Gedicht analysieren müssen. Für die heutige Zeit (!) ist es doch ganz okay/eig. gut, schaut euch den Schreibstil unserer Generation an. Auf was für Gymnasien geht ihr, dass ihr daran verzweifelt? Es ist mir ein bisschen unangenehm, dass ich mit euch (alle, die hier so rumhaten) auf einem Niveau sein soll. 
Ihr seid erbärmlich wie ihr hier so respektlos schreibt. DAS ist ehrenlos und nicht, dass jemand Gedichte schreibt (seine Enscheidung in welcher Form!), um ernste Themen versuchen näher zu bringen. Sascha Kokot hat niemanden gebeten, uns verdummten Schülern, die ihr ganzes Leben vor Bildschirmen verbringen, sein Gedicht zu geben.
Ihr glaubt ja wohl nicht, dass ihr mit einem anderen Gedicht besser klargekommen wärt! 
Es ist unfassbar scheiße, dass ihr Sascha Kokot so fertig machen wollt (der zu eurer Information tatsächlich Gefühle hat, aber das scheint euch ja egal zu sein?)!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dieses Gedicht war schwer?<br />
Deswegen setzt ihr euch zur Wehr?<br />
Ist eure Birne denn so leer?</p>
<p>Enden sollt‘ eure Schulreise<br />
Seid gefälligst alle leise!<br />
—<br />
Leute, was ist denn los mit euch?<br />
Ich habe noch nie ein eindeutigeres Gedicht analysieren müssen. Für die heutige Zeit (!) ist es doch ganz okay/eig. gut, schaut euch den Schreibstil unserer Generation an. Auf was für Gymnasien geht ihr, dass ihr daran verzweifelt? Es ist mir ein bisschen unangenehm, dass ich mit euch (alle, die hier so rumhaten) auf einem Niveau sein soll.<br />
Ihr seid erbärmlich wie ihr hier so respektlos schreibt. DAS ist ehrenlos und nicht, dass jemand Gedichte schreibt (seine Enscheidung in welcher Form!), um ernste Themen versuchen näher zu bringen. Sascha Kokot hat niemanden gebeten, uns verdummten Schülern, die ihr ganzes Leben vor Bildschirmen verbringen, sein Gedicht zu geben.<br />
Ihr glaubt ja wohl nicht, dass ihr mit einem anderen Gedicht besser klargekommen wärt!<br />
Es ist unfassbar scheiße, dass ihr Sascha Kokot so fertig machen wollt (der zu eurer Information tatsächlich Gefühle hat, aber das scheint euch ja egal zu sein?)!</p>
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