Lyrik | Vierzeiler der Woche – von Michael Ebmeyer

Woher wohin woraus worüber
wie viel wie weit wie blöd wieso?
so fragt das Ich sein Gegenüber
im Sonderzug nach nirgendwo
| MICHAEL EBMEYER
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| Webseite von Michael Ebmeyer
Er gelangte mit seiner Sprache an die Grenze des Sagbaren. Seine ›Todesfuge‹, im Jahr 1947 erstmals veröffentlicht, wurde zu einem der berühmtesten deutschen Gedichte nach 1945 - auch durch die Verszeile »… der Tod ist ein Meister aus Deutschland«. Es wird gelesen, wiedergelesen und Interpretiert als eines der eindrücklichsten Versuche, das Grauen der Shoa mit lyrischen Mitteln zu fassen. Von DIETER KALTWASSER
Lyrik | Vierzeiler der Woche – von Michael Ebmeyer Und wer wird am Bällchenbecken sehnsüchtig erwartet?
Lyrik | Texte von Knut Schaflinger Knut Schaflinger liest am Mittwoch, 21. Juni, um 19.00 Uhr im Kulturcafé Chavis in Hamburg aus seinem aktuellen Gedichtband ›Die Ungewissheit der Quadrate‹. TITEL-Textfeld stellt ausgewählte Texte vor.
Ein neuer Gedichtband von Andreas Altmann – und wer sich mit und vor allem in den Gedichten des in Berlin und in der Prignitz lebenden Autors auskennt, für den ist an dieser Stelle Vieles bereits gesagt, sind die Gedichte von Andreas Altmann im lyrischen Kanon doch längst zu einem Synonym für den gewissenhaften und jede Effekthascherei meidenden Umgang mit und die sorgsame Arbeit am Wort geworden, für einen eigenen Sprachkosmos, in dem er sich seit seinen ersten Bänden traumwandlerisch sicher bewegt; intensiv, souverän, freiwillig reduziert. Von STEFAN HEUER
Lyrik | Peter Engel: Nachgerufen am 30. April Leider nur ein einziges Mal erlebte ich das Orgeln seiner Gedichte aus der Nähe.