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Wiedergeburt einer Kultfigur

Roman | Denise Mina: Die große Hitze

Sieben Philip-Marlowe-Romane hat Raymond Chandler (1888-1959) zwischen 1939 und 1958 veröffentlicht. Und mit deren zentraler Figur einen Charakter geschaffen, den viele seiner Nachfolger als Vorbild für ihre eigenen literarischen Kreationen nutzten. Knallhart (hardboiled), unbestechlich und trotzdem empathisch sowie den Angehörigen der unteren Gesellschaftsschichten mehr zugeneigt als jenen von oben – Marlowe wurde schnell zur Folie für einen Detektivtyp, der bis in unsere Tage Konjunktur hat. Denise Mina hat sich nun mit dem Segen der Nachlassverwalter Raymond Chandlers den Mann selbst noch einmal vorgenommen und ihm – nicht nur als Schottin, sondern auch als erste Frau – einen neuen Fall auf den Leib geschrieben. Und was soll man sagen: Die Geschichte funktioniert und ist in Ton und Detail verblüffend nah am Original. Von DIETMAR JACOBSEN

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Die Geometrie der Lebensfreude

Kinderbuch | Helga Bansch: Das Glück ist ein Punkt

Was ist eigentlich Glück? Eine einfache Frage mit tausend Antworten. Wenn die preisgekrönte österreichische Künstlerin Helga Bansch dieses Thema erkundet, darf man auf Überraschungen gefasst sein – so viel vorab von einer begeisterten ANDREA WANNER.

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Ohne Ende

TITEL-Textfeld | Wolf Senff: Ohne Ende

An jedem Morgen erwachst du ins Leben, sagte Termoth, und wenn die Sonne untergeht und du in den Schlaf versinkst, nimmst du Abschied.

Er redet Unsinn, flüsterte der Ausguck.

Termoth ist ein Navajo, es braucht eine Weile, daß du Zugang zu ihm findest, erwiderte Thimbleman, brems dich.

Das Gerede von Anfang und Ende ist ohne Sinn und Verstand, flüsterte der Ausguck.