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Schreiben mit einer Lupe

Menschen | Zum Tod des großen ungarischen Schriftstellers Péter Nádas

»Ich las in jungen Jahren Jung und Freud und rutschte dann in eine Selbstanalyse hinein. Das dauerte etwa vier, fünf Jahre, von denen anderthalb aus nichts anderem bestanden als aus dieser Arbeit und dem Erdulden ihrer Ergebnisse. Das war am Rande des Wahnsinns«, hatte der ungarische Schriftsteller Péter Nádas in einem Interview mit dem Digitalmagazin ›Republik‹ aus der Schweiz erklärt. Nádas war ein Mann der Extreme und mit konventionellen Maßstäben kaum zu messen. Von PETER MOHR

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Saharagelber Mantel in der Sommerhitze

Roman | Johanna Sebauer: Popóm

Philosophische Versuchsanordnung, trügerisches Vexierbild oder gar eine literarische Zeitreise? Johanna Sebauers zweiter Roman Popóm stellt existentielle Lebensfragen vor dem Hintergrund moderner Identitätskrisen – mit sehr viel doppelbödigem Witz. Von INGEBORG JAISER

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Zeitloser Sommerzauber

Kinderbuch | Penelope Farmer: Sie flogen einen Sommer lang

Der Traum vom Fliegen beschäftigt uns Menschen seit jeher. Und auch wenn wir inzwischen völlig problemlos in ein Flugzeug steigen können, geht es beim richtigen Fliegen doch um etwas ganz anderes: Aus eigener Kraft und wie ein Vogel in die Lüfte aufzusteigen, muss ein Gefühl endloser Freiheit sein. Genau so stellen sich das auch die zwölfjährige Charlotte und ihre zehnjährige Schwester Emma vor, die bei ihrem Großvater leben. Als eines Tages ein merkwürdiger Junge auf ihrem Schulweg auftaucht, scheint es, als könne dieser Traum tatsächlich wahr werden – und Rezensentin ANDREA WANNER staunt begeistert mit.