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Die Vergangenheit kehrt zurück

Roman | Kim Koplin: Die Toten von morgen

Mit seinem neuen Roman Die Toten von morgen knüpft Kim Koplin nahtlos an sein Thriller-Debüt Die Guten und die Toten an. Erneut stehen im Mittelpunkt die Berliner Polizistin Nihal Khigarian und der aus Syrien stammende Saad, der sich mit seiner kleinen Tochter Leila immer noch auf der Flucht vor der Rache der Marseiller Mafia befindet. Endete Die Guten und die Toten damit, dass die drei Berlin den Rücken kehrten und in Hamburg einen Neuanfang suchten, hat Nihal das enge Zusammenleben mit den beiden Menschen, die sie liebt, offensichtlich nicht lange ausgehalten und ist in die Hauptstadt zurückgekehrt. Wenige Wochen später folgen ihr Saad und Leila. Und lange dauert es nicht, bis man sich wieder mitten in einem Bandenkrieg befindet und um sein Leben kämpfen muss. Von DIETMAR JACOBSEN

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Der Junge, die Monster und die Sache mit dem Job

Kinderbuch | Steffen Gumpert: Licht ins Dunkel

Rupert Rumpelstil ist der klassische Außenseiter. Als wäre das nicht schon anstrengend genug, behauptet er auch noch steif und fest, Gespenster und Monster zu sehen. Irgendwie mogelt er sich durch den Schulalltag – bis das nächste Drama droht: Die Klasse soll die Berufe ihrer Eltern vorstellen. Für Rupert ein Albtraum. Sein Vater ist vor Jahren spurlos verschwunden, und seine Mutter arbeitet als Kammerjägerin. Nicht unbedingt der megavorzeigbare Vorzeigejob, findet ANDREA WANNER

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Als Rita ins Koma fiel

Roman | Angelika Klüssendorf: Trost

»Noch ist der Mond zu sehen, knöchern bleich und unerschütterlich, doch was weiß sie schon, was da oben los ist.« Mit diesem Satz leitet die 68-jährige Schriftstellerin Angelika Klüssendorf, die einmal von der Neuen Zürcher Zeitung als »deutsch-deutsche Grenzgängerin« bezeichnet wurde, ihren neuen Roman ein. Klüssendorf, die in der DDR aufgewachsen ist und mit FAZ-Herausgeber Frank Schirrmacher (1959-2014) verheiratet war, schreibt seit fast vierzig Jahren kontinuierlich auf hohem Niveau und fliegt dennoch unter dem Radar des aktuellen Literaturbetriebs. Von PETER MOHR