Sachbuch | Erlebnis Flusskreuzfahrt
So lädt der umfangreiche und großformatige Bildband ein. Wer weiß, vielleicht ja schon Anregung und Anreiz für eine Planung für das Frühjahr 2027, findet BARBARA WEGMANN

So lädt der umfangreiche und großformatige Bildband ein. Wer weiß, vielleicht ja schon Anregung und Anreiz für eine Planung für das Frühjahr 2027, findet BARBARA WEGMANN
In Cleos Kopf herrscht ständig das totale Chaos. Ideen und Gedanken stapeln sich im Sekundentakt, purzeln wild durcheinander und weigern sich strikt, mal kurz die Klappe zu halten. Vielleicht ist es ein Wink des Schicksals, dass ausgerechnet sie in der Bibliothek den Hauptpreis abräumt. Auch wenn der auf den ersten Blick mäßig spannend aussieht: Es ist ein Achtsamkeitstagebuch. Aber was Cleo aus diesem vermeintlich trockenen Heftchen macht, ist schlicht eine Wucht, freut sich ANDREA WANNER.
Wenn der britische Inlandsgeheimdienst MI 5 an die Tür klopft, muss es wichtig sein. Aber ein mit einem Baseballschläger totgeprügelter Mann auf einem Bordellbett? Trotzdem werden Washington Poe und die genial-verschrobene Analytikerin Tilly Bradshaw mitten aus einem Gerichtsprozess um Poes Anwesen in einem geschützten Nationalpark, den der Ermittler gerade zu gewinnen im Begriff ist, herausgeholt. Und als sie allmählich begreifen, wer sich da um ihre Mitarbeit bemüht und warum, sind sie auch schon mittendrin in einem Fall, der immer geheimnisvollere Dimensionen annimmt. Von DIETMAR JACOBSEN
Was für ein Sommer! Was für eine Hitze! Wenn man sich jetzt irgendwo hinträumen könnte, dann bitte genau hierher: vorbei an der Wassereiskuppe, direkt auf den Vanillegipfel, vorbei am Mont Banan und hinein in die Baiseralpen. Kurz: Willkommen in dem Land, wo die Eiscreme wächst, freut sich ANDREA WANNER. Eine Reisewarnung in der Bar
Die Schäden, sagte Wette, seien irreparabel.
Farb nickte. Wir hängen der Illusion an, es gäbe geschultes Personal und gar eine Werkstatt, die Brüche auszubessern.
Er lachte und tat sich von der Pflaumenschnitte auf.
Tilman reichte ihm einen Löffel Sahne.
Oder der Mensch, fügte Farb hinzu, könne vorbeugen, vorsorglich einen Doktor konsultieren, damit die Schäden gar nicht erst aufträten, nein, sagte er, der Doktor sei da wenig hilfreich, die Dinge lägen gründlich anders, erinnern wir uns an die Flutkatastrophe im Ahrtal.
Vor fünf Jahren, sagte Wette.
Alle bisherigen Kränkungen entsprangen dem menschlichen Gehirn: Unter »Kränkungen der Menschheit« versteht man die Erschütterungen des anthropozentrischen Weltbildes durch vorwiegend auf wissenschaftlicher Basis erarbeitete Erkenntnisse. Drei Kränkungen hat Sigmund Freud im Jahr 1917 in seiner Schrift ›Eine Schwierigkeit der Psychoanalyse‹ zusammengestellt: Die kopernikanische Wende, die den Menschen aus dem Zentrum des Weltalls nahm, dann die darwinsche Evolutionstheorie, die das menschliche Wesen als aus dem Tierreich stammend (ab)qualifizierte, und schließlich die Psychoanalyse von Freud und seine Theorie vom Unbewussten, das den denkenden Menschen als Resultat von dunklen Triebkräften interpretiert. Die KI ist für Safranski die vierte Kränkung der Menschen, weil sie nun auch noch in kognitiver Hinsicht von Algorithmen übertroffen werden, die wir zudem noch selber programmiert haben. Von DIETER KALTWASSER
Der Internationale Wettbewerb beim wichtigsten Festival des Autorenfilms war bei dieser Ausgabe leider recht schwach besetzt. Die Geschichten, die in den 17 Beiträgen erzählt werden, waren oft zäh und langatmig. Eine positive Ausnahme war die recht erfrischende portugiesisch-schweizerische Koproduktion ›O Jacaré‹. Im Gegensatz zu den einzelnen Wettbewerbskategorien in den verschiedenen Festivalkinos wird auf der Piazza Grande der Publikumspreis vergeben. Dort laufen überwiegend Welt- und internationale Premieren, auch die Ehrenleoparden werden vor der größten Leinwand der Welt (364qm) vergeben. Von FRANK SCHEIDT und VERA KRAIL
»Ich las in jungen Jahren Jung und Freud und rutschte dann in eine Selbstanalyse hinein. Das dauerte etwa vier, fünf Jahre, von denen anderthalb aus nichts anderem bestanden als aus dieser Arbeit und dem Erdulden ihrer Ergebnisse. Das war am Rande des Wahnsinns«, hatte der ungarische Schriftsteller Péter Nádas in einem Interview mit dem Digitalmagazin ›Republik‹ aus der Schweiz erklärt. Nádas war ein Mann der Extreme und mit konventionellen Maßstäben kaum zu messen. Von PETER MOHR
Philosophische Versuchsanordnung, trügerisches Vexierbild oder gar eine literarische Zeitreise? Johanna Sebauers zweiter Roman Popóm stellt existentielle Lebensfragen vor dem Hintergrund moderner Identitätskrisen – mit sehr viel doppelbödigem Witz. Von INGEBORG JAISER
Der Traum vom Fliegen beschäftigt uns Menschen seit jeher. Und auch wenn wir inzwischen völlig problemlos in ein Flugzeug steigen können, geht es beim richtigen Fliegen doch um etwas ganz anderes: Aus eigener Kraft und wie ein Vogel in die Lüfte aufzusteigen, muss ein Gefühl endloser Freiheit sein. Genau so stellen sich das auch die zwölfjährige Charlotte und ihre zehnjährige Schwester Emma vor, die bei ihrem Großvater leben. Als eines Tages ein merkwürdiger Junge auf ihrem Schulweg auftaucht, scheint es, als könne dieser Traum tatsächlich wahr werden – und Rezensentin ANDREA WANNER staunt begeistert mit.
Wenig Farbe, minimalistische Stempeloptik und eine Handvoll Wörter: Mehr braucht Dietrich Brüggemann laut ANDREA WANNER nicht für den lustigsten Buch-Sommer des Jahres.
Ob man mit einem fehlgeschlagenen Leben etwas anfangen könne, fragte Wette.
Farb lachte. Er lehne das ab, sagte er, die eine wie die andere Art zu denken, nein, ein fehlgeschlagenes Leben, Humbug, so könne man das nicht handhaben, unmöglich.
Er tat sich eine Pflaumenschnitte auf.
Tilman reichte ihm einen Löffel Sahne.
Annika warf einen Blick auf das Gohliser Schlößchen.
Was passiert, wenn aus einer von Kindern entwickelten Pixelschrift ein Videospiel wird? Kevin Kuhn und Nell May sprechen mit RUDOLF THOMAS INDERST über ihr Projekt ›School Pixel‹, die Verbindung von Typografie und Game Design, kindgerechte Editoren und die Frage, wie aus Buchstaben spielbare Welten entstehen.
Issa und Grace sind beste Freundinnen. Doch ein einziger Sommer, in dem sie sich nicht sehen können, verändert so ziemlich alles. Als sie sich wiederbegegnen, ist nichts mehr wie zuvor: Issa hat sich die Haare streichholzkurz geschnitten – und Grace kehrt mit einem Problem aus den Ferien bei ihrem Vater in Polen zurück, das für viele im ersten Moment merkwürdig klingen mag. Ihre Brüste sind in der kurzen Zeit extrem gewachsen. Von ANDREA WANNER
Auch im lettischen Riga sind amerikanische Spione nicht sicher. Nachdem ein systemkritischer russischer Blogger nach einem Giftanschlag praktisch in seinen Armen gestorben ist, muss CIA-Agent Ari Falk kurz darauf den Tod seiner beiden Mitarbeiter in der lettischen Station der Agency hinnehmen. Er selbst entkommt im letzten Moment einem Killerkommando. Ob und auf welche Weise die Ereignisse in einem der östlichsten Staaten der EU mit dem Suizid des milliardenschweren russisch-amerikanischen Finanziers Paul Obrandt zu tun haben, ist zunächst nicht klar. Doch Maya Chou, die Tochter dieses Mannes, glaubt an keinen Selbstmord. Sie ahnt, dass ihr Vater irgendwem im Wege war und begibt sich auf seine Spuren. In Tanger aber läuft ihr Ari über den Weg und plötzlich ist die Hoffnung wieder da, dass Obrandt doch noch lebt. Von DIETMAR JACOBSEN
Hand aufs Herz: Wem fällt spontan etwas Nettes zu Nacktschnecken ein? Genau, niemand. Den meisten schießt sofort die orangebraune Spanische Wegschnecke in den Kopf. Der Albtraum aller Hobbygärtner. Sie zerfressen Gemüsebeete, vermehren sich in Windeseile und schmecken wegen ihres bitteren Schleims nicht mal den Enten. Kurz: Sympathiepunkte gleich null. Wer den unbeliebten Schleimern trotzdem eine Chance geben will, sollte einen Blick in den Auftakt der Reihe »Eklige Tierchen« werfen, rät ANDREA WANNER.
Wer denkt schon groß als Kind über das eigene Leben nach? Man zieht an, was im Schrank hängt, geht in die Schule, hat Freunde und Klassenkameradinnen, isst zu Hause, was gekocht wird, und spielt mit den Dingen, die man sich wünscht und geschenkt bekommt. Alles ganz normal. Wirklich?
Dabei gehören die Antworten auf die großen Fragen der Soziologie – Warum tun wir, was wir tun? Wie beeinflussen uns Gruppen? Wer hat welche Chancen? – gerade jungen Menschen, findet ANDREA WANNER und freut sich deshalb über zwei besondere Sachbücher
»Ortsnamen verbanden sich mit den Worten Gefängnis, Zuchthaus, Lager, Gulag, Einzelhaft, Folter, Verbannung und Zwangsarbeit in Sibirien, hinter dem Polarkreis. All das hörte ich und davon las ich, und all das hörte dann endlich auch die ganze Welt, und wer will jetzt sagen, was schlimmer war, Auschwitz oder Workuta, das Butyrka-Gefängnis oder das Zuchthaus Brandenburg?«, fragt die 77-jährige Barbara Honigmann in ihrem autobiografischen Band Mischka, in dem sich die Autorin auf behutsame Weise mit realen Figuren auseinander setzt, die bei ihr nachhaltigen Eindruck hinterließen. Von PETER MOHR
754 Millionen Menschen können weltweit nicht lesen und schreiben, zwei Drittel davon, so sagt eine Studie, sind Frauen, in Deutschland sind es geschätzt 12 Prozent der Erwerbstätigen. Das ist eine ganz schön erschreckende Zahl. Aber was hat damit Emil, der knuddelige, pausbäckige Bär zu tun, der im Eichenwald die Post austrägt? BARBARA WEGMANN hat ihn auf seiner Tour begleitet.
Jedes Jahr veröffentlicht die hochproduktive belgische Schriftstellerin Amélie Nothomb einen neuen Roman, der meist in deutscher Übersetzung im Diogenes Verlag erscheint. Ihr aktuelles Werk kreist um Die unmögliche Rückkehr in ein Sehnsuchtsland, das gleichermaßen von Nostalgie wie Euphorie erfüllt ist. Die Begleitung durch eine enge Freundin intensiviert noch die Gefühle: »Gemeinsam funktionieren wir wie ein erschreckend effektiver Ekstasenbeschleuniger.« Von INGEBORG JAISER
Nomen est omen. Eigentlich ist das „Hotel Pia“ ein Strandhotel. Doch als Junos Vater die Nerven verliert, stürzen „S“ und „T“ ab, übrig bleibt ein „Randhotel“, das aus der Zeit gefallen ist und mit den modernen Unterkünften vor Ort nicht mehr mithalten kann. Es steht kurz vor der Pleite. Alle scheinen sich damit abzufinden – nur die junge Juno nicht. Von ANDREA WANNER
Ismael hat Mist gebaut. Seit Jahren ist der 15-Jährige unglücklich. Jetzt hat eine Lehrerin das Fass zum Überlaufen gebracht. Aus Trauer wurde blinde Wut – Ismael rastet komplett aus. Und jetzt? Ist das das Ende oder vielleicht der Anfang von etwas ganz Neuem? ANDREA WANNER ist eingetaucht in eine kulinarische und emotionale Rettungsgeschichte.
Wachstum, sagte Farb, werde für unverzichtbar gehalten.
Wette legte die Stirn in Falten, sagte, er sei sich da nicht so sicher, auch Fortschritt sei ein anderes Wort für denselben Sachverhalt.
Ohne ökonomisches Wachstum sei der Wohlstand gefährdet.
Er halte das für Propaganda, entgegnete Wette.
Wenn durch ein kleines Loch Licht in einen dunklen Raum fällt, erscheint auf einer hellen Fläche die Welt von außen als Bild: auf dem Kopf stehend, seitenverkehrt, zweidimensional und mit weichen Konturen – doch in natürlichen Farben und Schattierungen. Leonardo da Vinci beschrieb dieses Schauspiel noch als »göttliches Mysterium«. In der Renaissance erhielt es den Namen Camera obscura – die dunkle Kammer. Aus ihr entwickelte sich später die Fotografie. Bereits früh nutzten Künstler die Lochkamera und ihre Weiterentwicklungen als Hilfsmittel beim Zeichnen und Malen. Bis heute gehört sie zu den ursprünglichsten Formen des fotografischen Sehens. Von MARC PESCHKE
Eigentlich muss man diese fantastischen Helden gar nicht mehr vorstellen. Bunt, frech, neugierig und mit einem riesigen Herzen haben die ANIMANIMALS längst die Welt erobert. Mit ihren sympathischen kleinen Macken lösen sie seit über zehn Jahren die skurrilsten Probleme – und das komplett ohne Worte in genialen 4-Minuten-Clips. Jetzt springen die Kult-Tierchen endlich ins Buchregal, und ANDREA WANNER freut sich über die ersten drei Bilderbücher.
Schlimmer hätte der Silvesterabend für die steinreiche Familie Harman nicht verlaufen können. In ihrem noblen Schweizer Chalet bei Davos fällt die vierköpfige Sippe einem Giftanschlag zum Opfer. Das Polonium-210 war im Festessen, dass die seit sieben Jahren für die Familie kochende Liselotte Castrop auch an diesem Jahresende zubereitet hat. Und die Köchin selbst ist ebenfalls nicht verschont geblieben. Doch weil die Menge an Gift bei ihr geringer war, geben die Ärzte ihr noch fünf Tage. Während sich in ihrem Krankenhauszimmer Palliativschwestern, Sterbebegleiterinnen und Polizeibeamte die Klinke in die Hand geben, versucht Lis in dieser Zeit nicht nur, den naheliegenden Verdacht, sie könnte die Täterin sein, zu zerstreuen, sondern auch zu verstehen, was geschehen ist und welche Rolle sie bei alldem spielte. Von DIETMAR JACOBSEN
Was für ein Auftritt! Reh Rosa steht eines schönen Tages einfach vor der Tür der Gurkentruppe und erklärt, sie wolle einziehen. Warum? Ganz klar: In dem fünfköpfigen Männerhaushalt fehlt ein Mädchen. Wenn das mal gut geht, überlegt ANDREA WANNER
Als hätten wir nicht gewarnt.
Unsere Möglichkeiten sind begrenzt, sagte Thimbleman, letzten Endes sitzen wir in der Ojo de Liebre fest und sind bestenfalls zum Zuschauen verdammt.
Nicht einmal das, sagte Crockeye.
Wir sehen die Stadt, sagte London, wir verfolgen den Goldrausch, die Ursprünge dieser Jahrhunderte des Schreckens, und ach!, sagen wir beschwichtigend, tröstend, uns verbleibe noch Zeit auf diesem Planeten.
Eldin legte einen Scheit Holz ins Feuer.
Rothenburg ob der Tauber ist eine Stadt, über die viel geschrieben worden ist: »Eine Stadt, deren Gesicht auf eine Postkarte gepresst wurde«, so Hans Dieter Schmidt in seinem sehr lesenswerten Taubertal-Buch ›Melusine und schwarze Wasser‹. Oder der bedeutende Kunsthistoriker Georg Dehio: Die Stadt sei »als Ganzes ein Denkmal«, schreibt er. Und Herbert Schindler in seinem Buch über die Romantische Straße, an der Rothenburg liegt: Man fände hier »reines, großes Mittelalter«. Oder, noch besser, Rothenburg, das sei schlichtweg die »Lieblingsstadt der Welt«. Von MARC PESCHKE
Zwischen Doktorspielen, Falschparkern, ausgehend von einem ersten Mord, auf den ein zweiter folgt – um all das dreht sich ›Dobbelmord im Aldersheim‹. Das kriminalistische Lustspiel in drei Akten von Jürgen Hörner lässt einen in der »Badisch Bühn‘« in Karlsruhe-Grünwinkel auf- und mitlachen. Manches wirkt heiter, manches skurril – wie im echten Leben eben. Von JENNIFER WARZECHA
Wilma ist Umzüge gewohnt. Ihre Eltern – der Vater Italiener, die Mutter Deutsche – arbeiten als Altertumsforscher und ziehen stets in die Nähe ihres aktuellen Forschungsortes. Dieses Mal verschlägt es die Familie in eine heruntergekommene Villa an einem oberitalienischen See. Was im Sommer malerisch wirkt, präsentiert sich in der kälteren Jahreszeit passend zur unheimlichen Geschichte: düster und voller Nebel. Ein atmosphärischer Schauplatz, den ANDREA WANNER als außerordentlich spannend erlebt.
Till Raether ist der Erfinder des eigenwilligen Hamburger Kriminalkommissars Adam Danowski. Mit Sturmkehre erlebte der vor einem Jahr nicht nur eines seiner gefährlichsten, sondern wahrscheinlich auch sein letztes Abenteuer. Nun hat Raether mit Meeresdunkel seinen ersten Thriller geschrieben. Und folgt darin zwei Familien in einen alles andere als erwartet sich entwickelnden Mallorca-Urlaub. In dem es bald auch einen Toten gibt. Und eine Menge Fragen, die sich aus der eine zunehmende Rolle spielenden Vergangenheit der einzelnen Protagonisten ergeben. Von DIETMAR JACOBSEN
Wenn jemand, der sonst absolut jeden Meter meidet, plötzlich die Laufschuhe schnürt, klingt das erst mal wenig spektakulär. Doch wenn Michael Roher diese Geschichte anpackt, wird daraus ein echtes Bilderbuch-Spektakel, findet ANDREA WANNER.
Fast 1.800 Tänzer*innen. Unzählige Choreografien. Vom ersten Two-Step bis zu den anspruchsvollen Power Moves. Beim diesjährigen »Classes on Stage« der »Flying Steps Academy« gab es weit mehr zu sehen als in einer klassischen Tanzaufführung. Die Veranstaltung war ein lebendiger Beweis dafür, dass der Urban Dance in Berlin nicht nur in der Gegenwart existiert, sondern vor allem Zukunft hat. ANNA NOAH war dabei.
Wer den Namen Hemingway erwähnt, wird mit jedem Gegenüber sofort ins Gespräch kommen. »Wer sich auch nur für eines der folgenden Themen interessierte, interessierte sich auch für ihn: Weltkriege, Guerillakämpfe, Angeln, Stierkämpfe, Boxen, El Greco, Picasso und Hieronymus Bosch, Radrennfahren, die Tierwelt Afrikas, den Mittleren Westen, die Florida Keys, Kuba, Castro, Marlene Dietrich, Hollywood und Gary Cooper, Ingrid Bergman, Alkohol, Gewehre, Literatur (!), Gertrude Stein und Ezra Pound und Virginia Woolf.« Doch noch weit darüber hinaus reicht Michael Kleebergs neuer Roman Achilles in Taormina, der ein neues Licht auf die Schriftsteller-Legende wirft. Von INGEBORG JAISER
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