Menschen | Zum Abschied des Rothenburger Nachtwächters
Rothenburg ob der Tauber ist eine Stadt, über die viel geschrieben worden ist: »Eine Stadt, deren Gesicht auf eine Postkarte gepresst wurde«, so Hans Dieter Schmidt in seinem sehr lesenswerten Taubertal-Buch ›Melusine und schwarze Wasser‹. Oder der bedeutende Kunsthistoriker Georg Dehio: Die Stadt sei »als Ganzes ein Denkmal«, schreibt er. Und Herbert Schindler in seinem Buch über die Romantische Straße, an der Rothenburg liegt: Man fände hier »reines, großes Mittelalter«. Oder, noch besser, Rothenburg, das sei schlichtweg die »Lieblingsstadt der Welt«. Von MARC PESCHKE


