Durch deine Augen
Neu/Roman

In den Träumen lesen

Roman | Peter Høeg: Durch deine Augen

Wer hat nicht schon einmal davon geträumt, die Gedanken anderer Menschen lesen und sichtbar machen zu können und durch deren Augen zu sehen. Genau darum und um den schmalen Grat zwischen subjektiver Erinnerung und faktischer Realität geht es im neuen Roman Durch deine Augen des dänischen Schriftstellers Peter Høeg. Von PETER MOHR Zum Artikel

Neu auf TITEL

Waechter - Toni
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Vom Habenwollen und Nichtkriegen

Kinderbuch | Philip Waechter: Toni

 
Toni ist ein ganz normaler Junge. Und wie viele Jungs träumt er davon, ein berühmter Fußballspieler zu werden. Dafür kann man trainieren, klar. Aber es scheint noch andere, wichtige Faktoren zu geben. Von ANDREA WANNER

Fühlinchen
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Ein Schaf ist ein Schaf ist ein Schaf…

Kinderbuch | Nanna Neßhöver: Fühlinchen

 
Schafe gelten als eher ein bisschen einfältig und nicht besonders ausdrucksstark, was ihre Gefühle anbelangt. Die Geschichte von Fühlinchen bestätigt dieses Vorurteil – mit aber eben auch einer Ausnahme. Von ANDREA WANNER

TITEL Textfeld
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Gesundheit

Textfeld | Wolf Senff: Gesundheit

Die Ärzte jener Moderne, sagt Gramner, würden invasiv operieren, die Schäden, die sie anrichteten, seien beträchtlich.

Der Ausguck rieb sich die Augen. Er verstehe nicht ein einziges Wort, sagte er. Gramner erzähle Schauergeschichten aus der Moderne? Auch in jener Moderne werde das vermutlich kaum einer zur Kenntnis nehmen. Doch Gramner solle sich in acht nehmen. Kassandra, sagt man, sei erdolcht worden.

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Viel könnten wir erzählen…

56. Internationale Kinder- und Jugendbuchmesse Bologna im April 2019

Zaro Weil, die Cambridge School of Art und viele, viele, wunderbare Bücher. Ein Gang über die 56. Internationale Kinder- und Jugendbuchmesse Bologna Anfang April. Von GEORG PATZER und SUSANNE MARSCHALL

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Keine halben Sachen
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Aufs Ganze

Jugendbuch | Antje Herden: Keine halben Sachen

Robin findet sich und sein Leben doof und öde. Grauschwarz. Bis eines morgens Leo vor dem Haus steht. Mit ihm, Alkohol, Zigaretten und Joints wird das Leben anders, lebenswerter. So könnte das ewig weitergehen … Von ANDREA WANNER

A. L. Kennedy: Onkel Stan und Dan
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Vier Lamas und ein Dachs. Und Onkel Stan

Kinderbücher | A.L. Kennedy: Onkel Stan und Dan …

Lamas scheinen ein bisschen minderbemittelt zu sein. Haben wirklich geglaubt, in Schottland sei es immer sonnig, und man könnte in Hängematten herumliegen. Wenn Onkel Stan nicht gekommen wäre, hätte es ein schreckliches Ende mit ihnen genommen. Von GEORG PATZER

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Argentinische Welten

Roman | Maria Cecilia Barbetta: Nachtleuchten

Fantasievoll und voller Wortspiele sind die Romane der argentinischen Schriftstellerin Maria Cecilia Barbetta, für die sie zu Recht ausgezeichnet wurde. In Nachtleuchten wirft sie einen freundlichen Blick auf das Ende der Ära Perón. Ganz aktuell erhielt sie den neuen Chamisso-Literaturpreis, der von der Wirtschaft und Zivilgesellschaft in Dresden gestiftet wurde. Von BETTINA GUTIERREZ

Radioteleskop
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Neu und alt

Textfeld | Wolf Senff: Neu und alt

Genug!, rief Thimbleman zum Strand hin, wo der Ausguck scheinbar ohne Ende einen Salto nach dem anderen schlug.

Pure Lebensfreude, entgegnete der Ausguck, während er gemächlich an seinen Platz zurückkehrte.

Shity Bearles
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Roll over Lüneburg

Musik | Shity Beatles

Und jetzt bitte ordentlich die Hüften schwingen – der Sound der 50er und 60er ist niemals out! Bei den ›Shity Beatles‹ aus Lüneburg steht kein Zeh still. Von MONA KAMPE

Wenn man den Himmel umdreht
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Alles auf Anfang

Roman | Tabea Hertzog: Wenn man den Himmel umdreht, ist er ein Meer

Vieles ist schlichtweg eine Frage der Sichtweise: ›Wenn man den Himmel umdreht, ist er ein Meer‹. Eine fantasievolle Vorstellung, wenn der eigene Mikrokosmos in Wirklichkeit durch Krankenhausflure und Wartezimmer begrenzt wird, mit Blick auf Katheter, Kanülen, Drainagen. Tabea Hertzog berichtet in ihrem Debütroman mit bewundernswerter Leichtigkeit von einer existentiellen Erkrankung und dem schmalen Grat zwischen dem Leben der Kranken und der Gesunden. Von INGEBORG JAISER

Irgendwo in diesem Dunkel - 350
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Eisiges Schweigen

Roman | Natascha Wodin: Irgendwo in diesem Dunkel

»Er saß in seinem mit Kissen und Windeln ausgepolstertem Sessel, klein, grau, entrückt in die Moränenlandschaft seiner zerstörten Gefäße, in denen er dem Tropfen einer unendlichen Zeit nachzuspüren schien.« So beschreibt Natascha Wodin die letzten Tage ihres 1989 verstorbenen Vaters. Vor einem Jahr war sie für ›Sie kam aus Mariupol‹, eine literarische Annäherung an ihre Mutter, mit dem Preis der Leipziger Buchmesse ausgezeichnet worden. Von PETER MOHR

Niemalswelt
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For ever …

Jugendbuch | Marisha Pessl: Niemalswelt

Fünf Freunde hängen in einer Zeitschleife fest. Zwischen Leben und Tod bewegen sie sich in einer mysteriösen Niemalswelt, die sie erst verlassen können, wenn sie sich einig sind, wer von ihnen weiterleben darf. Von ANDREA WANNER

Christoph Hein 2012
Posted on in Menschen/Porträt & Interview

Von Drachenblut bis Verwirrnis

Menschen | Zum 75. Geburtstag des Schriftstellers Christoph Hein

»Relativ locker kann ich alles erzählen, weil es mir besser ergangen ist als vielen meiner Kollegen. Viele Autoren verloren mit der Wende ihre Verlage, die standen auf der Straße – so wie die Arbeiter, deren Betriebe zumachten«, erklärte Christoph Hein kürzlich in einem Interview über seinen jüngst erschienen, schmalen (historischen) Anekdotenband ›Gegenlauschangriff‹, in dem der äußerst kontrovers diskutierte Text ›Mein Leben, leicht überarbeitet‹ enthalten ist, in dem Hein den oscar-gekrönten Film ›Das Leben der Anderen‹ von Florian von Donnersmarck als »Gruselmärchen« bezeichnet. Von PETER MOHR

Brigitte Weninger: Der kleine blaue Schirm
Posted on in Kinderbuch

Ein Zauberdings

Kinderbuch | Brigitte Weninger: Der kleine blaue Schirm

Wenn man die Dinge mit offenen Augen anschaut, können sie sich verwandeln. So findet im Wald ein wunderbarer Hokuspokus statt, findet ANDREA WANNER.

Avantasia
Posted on in Bühne/Live

Fantasy-Metal-Abenteuer der Extraklasse

Bühne | Symphonic Metal: Avantasia

Avantasias neues Album ›Moonglow‹ kam Mitte Februar raus und stieg in den deutschen Albumcharts sofort auf Platz 1 ein. Damit machen sie den seit 1989 existierenden ›Oomph!‹ und den 2004 gegründeten ›Powerwolf‹ gewaltige Konkurrenz. Das Metal-Oper-Projekt von Gründer Tobias Sammet dürfte eines der größten Unterfangen sein, das in der Metalmusikwelt verwirklicht wurde.
ANNA NOAH will wissen, ob der Liveauftritt von Avantasia so erstklassig ist, wie im Promotrailer behauptet wird.

Vulkan - Tambora
Posted on in TITEL-Textfeld

Mehr von Tambora

Textfeld | Wolf Senff: Mehr von Tambora

Weit hergeholt, oder?

Daß in Bayern Brotunruhen ausbrechen, weil auf einer Sunda-Insel ein Vulkan ausbricht?

Genau. Der Ausguck grub seine Hand in den heißen Sand. Wie gern er tagelang in dieser Lagune ausspannen würde! Die Besatzungen der Schaluppen waren vom letzten Fang noch nicht genesen, das kam ihm zupaß, das Leben kennt Phasen, da geht es großzügig mit uns um.

Wer hat Angst vor Virginia Woolf?
Posted on in Bühne/Live/Theater

Ein schmaler Grat zwischen Fiktion und Wirklichkeit

Bühne | Wer hat Angst vor Virginia Woolf? Deutsches SchauSpielHaus Hamburg

Lieben sich Martha und George wirklich? Zwischen Fiktion und Wirklichkeit, Zuneigung und Hass, perfektem Spiel und schönem Schein, sind sich weder die Protagonisten noch die Besucher sicher, was wirklich auf der Bühne vor sich geht. Von MONA KAMPE

Max de Radiguès: Bastard
Posted on in Comic

Straßenkinderkram

Comic | Max de Radiguès: Bastard

Max de Radiguès erzählt in seinem Comic ›Bastard‹ von einem ungewöhnlichen Gangster-Pärchen: Eugene ist ein acht Jahre alter Bub, die junge May ist seine Mutter. Den Kofferraum voller Geld, sind sie auf der Flucht durch die US-Provinz, vor Cops und Komplizen. CHRISTIAN NEUBERT hat auf ihrem Beifahrersitz Platz genommen.

Ryan Gattis: Safe
Posted on in Krimi/Roman

Der Robin Hood von L.A.

Roman | Ryan Gattis: Safe

Vor anderthalb Jahren erregte der in Los Angeles lebende Ryan Gattis (Jahrgang 1987) mit seinem Debütroman In den Straßen die Wut große Aufmerksamkeit. Nun hat er einen zweiten Roman vorgelegt. Wieder ist Gattis Heimatstadt die Kulisse für ein atemberaubendes Gangsterstück. Und ging es in dem Erstling um die 1992er Unruhen nach dem Freispruch für vier Polizisten, die den Afroamerikaner Rodney King ein Jahr vorher nach einer wilden Verfolgungsjagd unverhältnismäßig brutal zusammengeschlagen hatten, so spielen die so genannten »Los Angeles Riots« auch in dem im Krisenjahr 2008 angesiedelten Safe noch eine wichtige Rolle. Eine Rezension von DIETMAR JACOBSEN

Das grossartigste Ding
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Eine eifrige Bastlerin und das großartigste Ding der Welt

Kindebuch | Ashley Spires: Das großartigste Ding der Welt

Wenn eine bastelt, kann sie was erleben. Und wenn es gleich das großartigste Ding in der Welt sein soll, sowieso. Sie muss nur aufpassen, dass sie nicht dem Perfektionswahn verfällt. Denn dann wird es nichts mit der Großartigkeit. Von GEORG PATZER

Gruene Gurken
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Angekommen

Jugendbuch | Lena Hach: Grüne Gurken

Veränderungen im Leben sind nicht immer einfach zu meistern. So hatte Lotte nicht die geringste Lust auf Berlin, ihre neue Heimat. Aber manchmal macht es einem das Leben dann gar nicht so schwer, doch noch anzukommen. Von ANDREA WANNER

Milan Kundera
Posted on in Menschen/Porträt & Interview

Die erträgliche Leichtigkeit des Romanciers

Menschen | Zum 90. Geburtstag des großen Schriftstellers Milan Kundera am 1. April

»Man muss sie lieben, die Bedeutungslosigkeit, man muss lernen, sie zu lieben«, verkündet Ramon, eine der Hauptfiguren in Milan Kunderas letztem Roman ›Das Fest der Bedeutungslosigkeit‹ (2015).
Es war ein spielerisches Buch der großen Gegensätze – von Liebe und Hass, von Tragik und Komik, von Wahrheit und Lüge, von Aufrichtigkeit und Selbsttäuschungen. Von PETER MOHR

Scammon
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Sut erzählt von Eldin

Textfeld | Wolf Senff: Sut erzählt von Eldin

Wir leben in bewegten Zeiten, sagte Sut, da werde es schwierig, die Erinnerung daran zu bewahren, geschweige denn, das Geschehen getreu zu überliefern. Manche unter uns bestünden darauf, daß die Fotografie eine große Hilfe sei, eine sensationelle neue Technologie, sagen sie, die eifrig perfektioniert werde.

Sie konserviere, so werde versichert, sagte Sut, die Gegenwart in Bildern, doch das sei falsch, bewahre!, die Fotografie sei eine gefräßige Technologie. Der Mensch verstehe die Welt nicht und müsse argwöhnisch bleiben, absolut.

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