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Irrungen und Wirrungen

Roman | Barbara Honigmann: Mischka

»Ortsnamen verbanden sich mit den Worten Gefängnis, Zuchthaus, Lager, Gulag, Einzelhaft, Folter, Verbannung und Zwangsarbeit in Sibirien, hinter dem Polarkreis. All das hörte ich und davon las ich, und all das hörte dann endlich auch die ganze Welt, und wer will jetzt sagen, was schlimmer war, Auschwitz oder Workuta, das Butyrka-Gefängnis oder das Zuchthaus Brandenburg?«, fragt die 77-jährige Barbara Honigmann in ihrem autobiografischen Band Mischka, in dem sich die Autorin auf behutsame Weise mit realen Figuren auseinander setzt, die bei ihr nachhaltigen Eindruck hinterließen. Von PETER MOHR

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Postbote mit besonderen Gaben

Kinderbuch | Susana Peix: Der Postbär, der nicht lesen konnte

754 Millionen Menschen können weltweit nicht lesen und schreiben, zwei Drittel davon, so sagt eine Studie, sind Frauen, in Deutschland sind es geschätzt 12 Prozent der Erwerbstätigen. Das ist eine ganz schön erschreckende Zahl. Aber was hat damit Emil, der knuddelige, pausbäckige Bär zu tun, der im Eichenwald die Post austrägt? BARBARA WEGMANN hat ihn auf seiner Tour begleitet.

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Erleuchtung garantiert

Roman | Amélie Nothomb: Die unmögliche Rückkehr

Jedes Jahr veröffentlicht die hochproduktive belgische Schriftstellerin Amélie Nothomb einen neuen Roman, der meist in deutscher Übersetzung im Diogenes Verlag erscheint. Ihr aktuelles Werk kreist um Die unmögliche Rückkehr in ein Sehnsuchtsland, das gleichermaßen von Nostalgie wie Euphorie erfüllt ist. Die Begleitung durch eine enge Freundin intensiviert noch die Gefühle: »Gemeinsam funktionieren wir wie ein erschreckend effektiver Ekstasenbeschleuniger.« Von INGEBORG JAISER