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Hamburg

Noelken
Posted on in Ausstellung/Kunst/Neu

Ein Hoffnungsträger der deutschen Kunst

Ausstellung | Paris im Sinn – Hommage an den Hamburger Franz Nölken

Wie August Macke und Franz Marc gehörte der Hamburger Maler Franz Nölken nach 1905 zu den Hoffnungsträgern der deutschen Kunst, aber alle drei Künstler fielen im Ersten Weltkrieg und konnten ihr Werk nicht vollenden. Während aber die beiden Mitglieder des ›Blauen Reiters‹ mit ihren farbintensiven expressionistischen Bildern hierzulande zu den populärsten Künstlern überhaupt gehören, war das Nölken nicht vergönnt, sondern er ist bis heute eher ein Geheimtipp von Kennern geblieben. PETER ENGEL hat sich die wichtige Ausstellung zum Werk Franz Nölkens im Barlach-Haus in Hamburg angesehen.

MANOID. by Krystian Gotowicki
Posted on in Bittles' Magazine/Menschen/Porträt & Interview

The Search For A Positive Truth: An Interview With MANOID

Music | Bittles’ Magazine: The music column from the end of the world

Every so often a record comes along which makes you stop what you are doing, prick up your ears, and pay rapt attention. One such album is the thoroughly excellent Truth by fast rising Polish producer MANOID. Out now on the always fresh Hafendisko imprint, Truth is a record which only needs a few moments to convince you that you and it are going to be good friends. By JOHN BITTLES

Thomas Gainsborough (1727–1788) Robert und Frances Andrews (»Mr. und Mrs. Andrews«), um 1750 Öl auf Leinwand, 69,8 × 119,4 cm London, The National Gallery © The National Gallery, London
Posted on in Ausstellung/Kunst

Ein Porträtist als Landschafter

Kunst | Thomas Gainsborough – Die moderne Landschaft. Hamburger Kunsthalle

Hiesigen Kunstfreunden ist der Name des englischen Malers Thomas Gainsborough (1727-1788) gewöhnlich durchaus vertraut, aber eine Anschauung seines Schaffens konnten sie bisher fast nur in der Heimat des Künstlers selbst gewinnen, speziell bei Londonbesuchen. Das ist derzeit anders, denn die Hamburger Kunsthalle bietet jetzt erstmals in Deutschland eine umfassende Ausstellung mit rund 80 Bildern des Meisters aus dem 18. Jahrhundert, davon zur Hälfte Gemälde und darunter auch zentrale Werke. Von PETER ENGEL

Buchholz Beton Rouge
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Sonderkommission »Käfig«

Roman | Simone Buchholz: Beton Rouge

Chastity Riley, Simone Buchholz‘ unangepasste Hamburger Staatsanwältin, ermittelt bereits zum siebten Mal. In ›Beton Rouge‹ landen Manager nackt in Käfigen vor den Türen eines Hamburger Verlagshauses. Ein Mädchen wird totgefahren und in Rileys Freundeskreis, ihrem großen Rückhalt in der Welt, geht es auch nicht mehr ganz so friedlich zu. Als die Spur dann noch in ein bayerisches Elite-Internat führt und Chastity an ihrem neuen Partner Stepanovic mehr zu finden scheint, als sie eigentlich gesucht hat, wird die Sache langsam unübersichtlich. Von DIETMAR JACOBSEN

Anita Rée (1885–1933) Selbstbildnis, 1930 Öl auf Leinwand, 66 x 60,8 cm © Hamburger Kunsthalle / bpk Foto: Elke Walford
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Eine grandiose Wiederentdeckung

Kunst | Große Retrospektive von Anita Rée in Hamburg

Die Malerin Anita Rée hätte ein Meteor am Kunsthimmel werden können, wenn nicht 1933 durch die »Machtergreifung« der Nazis die schwärzeste kulturelle Nacht über Deutschland hereingebrochen wäre. Von PETER ENGEL

Klaus Lefebvre, Christuskreuz: Schlichte Bühne, große Wirkung
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Im Westen geht die Sonne unter

Bühne | Theater: Michel Houellebecq: Unterwerfung. Im Deutschen SchauSpielHaus Hamburg

Was passiert, wenn alle sozialen Verbindungen zerfallen? Edgar Selge schafft in einem über zweistündigen Monolog die meisterhafte Entführung seines Publikums in die Schreckenswelt von Houellebecqs ›Unterwerfung‹. Provozierend, anregend und amüsierend. Von MONA KAMPE

TITEL Textfeld Kultur und Event
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Event und Kultur

TITEL-Textfeld: Event und Kultur

Karten seien noch zu haben, war heute zu lesen. Rund eintausend, bestellt und nicht abgeholt, an der Abendkasse morgen ab vierzehn Uhr.

Auf alten Pfannen (a) Andreas Schlieter
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Das sind die Bretter, die die Welt bedeuten!

Bühne | Mikro-Musical am Altonaer Theater Hamburg

»Und nimm‘ jetzt auch mal bitte die Hand von meinem Knie, ich bin zweimal so alt und stehe nicht auf Päderastie!« »Madame, was die Zahl der Jahre angeht, das sag‘ ich einfach mal, das ist mir so was von schnurzpiepscheißegal!« Als Delio bei einem Casting auf seine frühere Lehrerin trifft, flammen nicht nur alte Gefühle wieder auf. Ein hochamüsantes Duett über die Liebe zum Leben und zur Bühne. Aber Vorsicht: Hier bleibt kein lachendes Auge trocken. Von MONA KAMPE

Konrad und Jules in Aktion Foto: Richard Ohme
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Das Elbe vom Ei

Bühne | Hart gekochtes Improvisationstheater am Ernst Deutsch Theater Hamburg

»Was du hier siehst, hat es so noch nie gegeben … und wird so auch nie wieder passieren!«
Es verspricht, ein urkomischer, einmaliger, hochkreativer Abend zu werden. Denn niemand weiß, welch verrückte Ideen in den gespannten Zuschauerköpfen herumgeistern. Nicht nur MONA KAMPE war extremely amused.

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St.-Pauli-Nights

Krimi | Simone Buchholz: Blaue Nacht

Als trinkfeste Staatsanwältin hat Chastity Riley in Simone Buchholz‘ Krimi Revolverherz (2008) einen brutalen Prostituiertenmörder auf dem Hamburger Kiez zur Strecke gebracht. Weil sie dabei nicht ganz regelkonform vorging und nebenbei auch noch ihren Vorgesetzten der Korruption überführte, hat man die unkonventionelle und beileibe nicht bei allen beliebte Halbamerikanerin danach vorsichtshalber zur Opferschutzbeauftragten gemacht. Als solche treffen wir sie nun wieder In Buchholz‘ aktuellem Buch Blaue Nacht. Doch weil zu jedem Opfer auch ein oder mehrere Täter gehören, stecken Chastity und ihre alten Freunde bald wieder bis zum Hals in Schwierigkeiten. Von DIETMAR JACOBSEN

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