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Kurzprosa

Einst galt Prosa als Sprache der Wissenschaft. Heute lesen wir in ihr Alltagssprache und auch künstlerische fiktionale Texte. Jeden Montag in TITEL.

Desillusioniert, nicht verbittert

in Kurzprosa
Helga-Schütz-Kirschendiebin

Kurzprosa | Helga Schütz: Die Kirschendiebin

Helga Schütz, die Anfang Oktober ihren 80. Geburtstag feierte, hat sich seit Jahr und Tag als poetische Dokumentaristin des ostdeutschen Alltags einen Namen gemacht. Äußerst subtil hat sie in ihren Romanen (angefangen mit ›In Annas Namen‹, 1986) darüber hinaus ihre eigene Biografie eingeflochten. An dieser bewährten Konzeption hat die in Niederschlesien geborene und später in der DDR lebende Autorin auch in ihrem aktuellen Erzählwerk ›Die Kirschendiebin‹ festgehalten. Von PETER MOHR

Es tickt die Zeit, das Jahr dreht sich im Kreise

in Kulturbuch/Kurzprosa/Menschen
Arche-Literaturkalender

Menschen | Literaturkalender 2018

Gleich nach den Sommerferien tauchen sie auf: die ersten Lebkuchen im Supermarkt, in den Buchhandlungen die Kalender für das nächste Jahr. Zu den lukullischen Vorboten folgen literarische. Wer sich noch nicht durch seinen Lieblingskalender geblättert hat, findet hier zur Einstimmung einen Ausblick auf alte Bekannte und neue Entdeckungen. Von INGEBORG JAISER

Der Mensch erscheint im Holozän

in Kurzprosa
Albig - eine Liebe in der Steppe - 9783608961577

Kurzprosa | Jörg-Uwe Albig: Eine Liebe in der Steppe

Eine höchst außergewöhnliche, reichlich merkwürdige Liebesgeschichte präsentiert uns Jörg-Uwe Albig in seiner neuen Novelle ›Eine Liebe in der Steppe‹. Schauplatz ist ein öder Landstrich, der über die Jahrmillionen durch einen Kreislauf von Meer und Wäldern, Aufbau und Zerfall geprägt wurde. Was gilt ein Mensch schon angesichts von kambrischen Wattlandschaften und karbonischen Urwäldern? Von INGEBORG JAISER

Wenn der Sprachlehrer zur Spitzhacke greift

in Kurzprosa
Javier Marias - Keine Liebe mehr

Kurzprosa | Javier Marias: Keine Liebe mehr

»Je älter ich werde, desto weniger Gewissheiten habe ich«, erklärte der spanische Schriftsteller Javier Marías kürzlich in einem Interview. Vor ziemlich genau zwanzig Jahren war er nach Erscheinen der Übersetzung seines Romans ›Mein Herz so weiß‹ von Marcel Reich-Ranicki im »Literarischen Quartett« des ZDF für den deutschen Sprachraum entdeckt worden. Von PETER MOHR

Worte eines alten Teenagers

in Kurzprosa
Capote- Wo die Welt anfängt

Kurzprosa | Truman Capote: Wo die Welt anfängt

Um diesen Band von Erzählungen richtig zu begreifen, sollte man sich zuerst mit dem Nachwort der Herausgeberin Anouschka Roshani befassen.VIOLA STOCKER reiste als Passagier durch ein Universum des amerikanischen Traums.

Melancholischer Pessimist mit Humor

in Kurzprosa
Hildesheimer - Briefe

Menschen | 100. Geburtstag von Wolfgang Hildesheimer

Vor 100 Jahren (am 9. Dezember) wurde der Georg-Büchner-Preisträger Wolfgang Hildesheimer geboren. Von PETER MOHR

Der alte Mann, der sein Leben bei sich trug

in Kurzprosa/TITEL-Textfeld
TITEL kulturmagazin Textfeld

TITEL-Textfeld | Verena Stegemann: Der alte Mann, der sein Leben bei sich trug

Jeder kannte ihn, er war der alte Mann mit der schwarzen Tasche. Er trug sie immer bei sich und sie spekulierten, ob er sein gesamtes Geld darin trüge, seine Kriegstagebücher oder nur ein paar vergilbte Fotos. Manch einer vermutete einfach die gewisse lebensrettende Flasche Schnaps.

Same procedure as every year?

in Kurzprosa
Aufbau Literaturkalender 2017

Literaturkalender 2017

2016 geht langsam zur Neige, doch zu den stimmungsvollen Ritualen des ausgehenden Jahres gehört das Stöbern und Sichten, Kaufen und Verschenken neuer Kalender. Besonders hoffnungsfroh gestaltet sich der Ausblick auf die kommenden Monate mit ausgewählten Literaturhäppchen und poetischen Gedichtzeilen.Von INGEBORG JAISER

Wenn der Zaunkönig singt

in Kurzprosa
Treichel Tagesanbruch

Kurzprosa | Hans-Ulrich Treichel: Tagesanbruch

»Wenn der Zaunkönig singt, dauert es nicht mehr lange bis zum Sonnenaufgang.« Diese kurze Phase will die Protagonistin in Hans-Ulrich Treichels neuer Erzählung Tagesanbruch nutzen, um sich von ihrem gerade verstorbenen Sohn zu verabschieden und gleichzeitig eine Lebensbeichte abzulegen. Von PETER MOHR

Eine Brache am Stadtrand

in Kurzprosa
Judith Hermann - Lettipark

Kurzprosa | Judith Hermann: Lettipark

Vor 18 Jahren hat sie mit ihren Debüterzählungen Sommerhaus, später gleich einen grandiosen Erfolg gefeiert. Der Band avancierte zum Bestseller – und der Name Judith Hermann galt fortan beinahe als Synonym für das Phänomen »Fräuleinwunder«. Als »Stimme ihrer Generation« wurde die Berlinerin gefeiert und ihren Texten ein »unwiderstehlicher Sog« attestiert. Vor zwei Jahren legte sie ihren mit großer Spannung erwarteten ersten Roman ›Aller Liebe Anfang‹ vor – ein unspektakuläres, etwas langatmiges Buch über eine Frau mittleren Alters, die eine Zwischenbilanz zieht. Nun präsentiert die inzwischen 46-jährige Autorin wieder einen Band mit 17 neuen Erzählungen – ›Lettipark‹ – getragen von lakonischem, bisweilen leicht künstlich anmutendem Ernst. Von PETER MOHR

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