Lyrik | Vierzeiler der Woche – von Michael Ebmeyer

Wohin verschlägts die Sprache
und wie hoch geht der Hut?
Erst Bresche und dann Brache,
erst Ebbe und dann Blut?
| MICHAEL EBMEYER
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Lyrik | Peter Engel: Zwei Gedichte Kurs Süden Eine Handbreit steht die Sonne mittags neben dem Fensterkreuz, zeigt mir den Süden an,
Aron-Thorben Zagray legt sein Werk ›Das Schlimmste ist nicht die Einsamkeit‹ in einer zweiten Auflage vor. Diese hat sich sichtlich verändert. MARC HOINKIS schaut einmal genauer hin und befragt den jungen Autor.
Ganz locker führt sie den Stift
und läßt sich selbst überraschen
von dem, was ihm entfließen wird
und das weiße Papier schwärzt,
überträgt ihre Neugier dem Auge.
Lyrik| Doris Runge: Zwischen Tür und Engel So harmonisch das Kloster in Cismar und das dortige »Weiße Haus« in die Landschaft Ostholsteins eingebunden sind, so angenehm ist sogar im Hochsommer zur Badesaison des nahe gelegenen Ostseebads die dortige Ruhe und »Insellage« des Klostergemäuers – schattig und kühl die Lage, besinnlich und fast meditativ der Ort und nur wenige Touristen machen hier einen Zwischenhalt. In diesem besonderen, abgegrenzten Areal lebt seit 1976 die mecklenburgische Dichterin Doris Runge. Anlässlich ihres 70. Geburtstags hat die Deutsche Verlagsanstalt in diesem August ihre gesammelten Gedichte in einem wunderbar gestalteten Sammelband herausgegeben – zwischen tür und
Lyrik | Urs Böke Eine Hinrichtung irgendwo Neue Gedichte von Urs Böke. Von STEFAN HEUER