Jazz and more: Rock, Modern Jazz, Improvisation

Musik | Christian Wallumrød, Albatrosh, Florian Fleischer, Jamie Saft, Steve Swallow, Bobby Previte

Jazz and more: Rock, Modern Jazz, Improvisation – kein Allgemeinjazz: TINA KAROLINA STAUNER auf der Suche nach der Erfahrungswelt des Sounds

Experiences inner space and far out:  Christian Wallumrød am Flügel

Wallumrod - PianokammerDer Norwegische Pianist und Komponist Christian Wallumrød nannte sein erstes Soloalbum ›Pianokammer‹. Er hat es selber produziert und  an diversen Venues eingespielt mit Experimentellem in Aufnahmetechnik und Overdubs.

Zwischen persönlichen Impressionen und »Far Out«-Experience interpretiert auf dem Flügel ist Melodisches und frei Exkursives auf der CD angesiedelt mit Erfahrungsbackground im Jazz, Folk, Barock und in der zeitgenössischen Musik. Klänge von und für die, die kontemplative und meditative Stimmungen, Stunden und Tage nicht missen möchten.

Jazz für Nachteulen: Albatrosh

Albatrosh - Night OwlAlbatrosh, die Norweger Eyolf Daleam Piano und André Roligheten am Saxofon, haben in einem Osnabrücker Studio das Album ›Night Owl‹ aufgenommen.

Contemporary Jazz, der sich auf amerikanische und europäische Tradition bezieht und Komposition und Improvisation vereint. Sound, nicht Allgemeinjazz sondern durch nächtliche Erfahrungswelten inspiriert immerhin.

Modern Jazz und Rock:  Gitarrist Florian Fleischer

Die Alben Florian Fleischers sind jedenfalls gut genug für Songs wie ›Monk’s Nightmare‹. Inspiration holen er und seine Mitmusiker sich anscheinend auch, wie so manch andere, von Bebob-Mitbegründer und absolutem Individualisten Thelonious Monk.

Kurz und knapp: Der seit einiger Zeit in der Musikszene auftauchende Mittzwanziger Florian Fleischer ist ein Berliner Gitarrist, der Elemente von Improvisation, Modern- und Avantgarde-Jazz und Rock in mehreren nennenswerten Formationen wie ›Das Gelbe vom Ei‹, ›Massive Schräge‹ und dem Florian Fleischer Quintett veröffentlicht. Noch sind das eher musikalische Übungen, aber schon anhörbar.

›The New Standard‹: Saft, Swallow, Previte

The new standardNothing else than Jazz, Jazz, Jazz, Jazz.  Das Album ›The New Standard‹ stammt von Jamie Saft (Piano, Orgel), Steve Swallow (Bass) und Bobby Previte (Drums). Also perfekt gespielte Jazznummern. Saft erklärt: » … einfache Strukturen genommen und sie in größere Strukturen umgewandelt, auf deren Grundlage man improvisieren konnte …« So einfach geht das.

| TINA-KAROLINA STAUNER

Reinschauen
| Webseite von Florian Fleischer
| Webseite von Albatrosh
| Webseite von Christian Wallumrød

Ihre Meinung

Your email address will not be published.

Voriger Artikel

Der Wanderer und sein Schatten

Nächster Artikel

Vom Cowboy und der Barbie

Weitere Artikel der Kategorie »Platte«

Die letzte Rockband – Welcome to the Jungle

Musik | Ottar Gadeholt über die mythologische Seite von Guns N’Roses (Teil II) Der Beginn von ›Welcome to the Jungle‹ ist zu recht berühmt: der zerhackte Einzelton, der mehrmals wiederholt und dabei stets schwächer wird, wie ein Schritt, der zwischen den Hausmauern hallt; ein neuer Versuch, etwas stärker und sicherer, und daraufhin eine Kaskade fallender Töne, jedoch mit dem ersten Einzelton als Beginn jeder Folge (Laut eines Gitarrenbuchs, das ich mal gekauft habe, werden die Folgen mit einer Echopedale gespielt, wenn man aber ein wenig geübt hat, ist es vollkommen möglich, wenn auch nicht ganz einfach, sie auch ohne zu

Lestander, Tolstoy & Co

Musik | Free Jazz, Folk & Impro: Schatzkästchen und Fundgrube Schweden »My aim as an artist was always simply to find and explore my own natural voice, my own conception of playing my instrument, and my music within the very generous but still style-founded field we call ›improvised music‹.« (Anders Jormin)

Flugzeuge in der Scheune

Musik | Khruangbin Khruangbin sind eine psychedelische Funk-Band, auf deren Flügeln man auch ganz ohne Hilfe abheben kann. MARC HOINKIS hat sie sich angehört

How To Survive Christmas: New Album Reviews.

Music | Bittles’ Magazine: The music column from the end of the world Every year the month of December sees many of us struggle to survive the gift-buying frenzy and glut of ‚hearty‘ parties thrown our way. That’s why it can be important to take a break every once in a while and treat the most important person in your life: you. And, what better way to do this than by checking out some of the stunning new music sitting fresh and eager on the nation’s record stores‘ shelves? By JOHN BITTLES