Der fremde Blick

in Comic/Porträt & Interview

Comic | ICSE 2016 Spezial: Interview mit Max-und-Moritz-Preisträgerin Birgit Weyhe

Der diesjährige Max und Moritz Preis für das beste deutschsprachige Comicalbum ging an ›Madgermanes‹ von Birgit Weyhe. Darin wird die Geschichte mosambikanischer Gastarbeiter erzählt, die Ende der 70er Jahre von ihrer Regierung als billige Arbeitskräfte in die DDR verschachert wurden. BORIS KUNZ hat sich mit der frischgebackenen Preisträgerin über ihr Werk unterhalten.

MadgermanesJosé, Basilio und Anabella sind sogenannte »Madgermanes«. Diese Verbalhornung von »Made in Germany« war ursprünglich ein Schimpfwort für jene Vertgragsarbeiter aus Mosambik, die in Ostdeutschland viele Jahre lang tatkräftig und für lächerlichen Lohn zum Aufbau des Sozialismus beigetragen hatten, um nach dem Zusammenbruch der DDR in ein vom Bürgerkrieg versehrtes Mosambik zurückzukehren. Dort begegnete man denen, die nichts vom Leid und vom Krieg ihrer Brüder und Schwestern mitbekommen hatten, mit den gleichen Ressentiments wie vorher in Deutschland. Doch inzwischen tragen die Madgermanes diesen Namen selbst mit Stolz. Und protestieren noch immer, um endlich an die ausstehende Hälfte ihres Lohns zu kommen, die die Regierung von Mosambik über Jahrzehnte einfach einbehalten hatte.

›Madgermanes‹ erzählt anhand von drei fiktiven Schicksalen von einem Prozess der Entwurzelung und von verschiedenen Arten, damit umzugehen. Der Comic zeichnet drei Lebenslinien von den 70er Jahren bis heute nach. Er erzählt von der Hoffnung auf eine gute Ausbildung, guten Lohn oder das naive Vertrauen in die sozialistischen Regierungen, von Anfeindungen und Fremdheit – und davon, wie es ist, als erwachsener Mensch keine Ahnung davon zu haben, dass man zum Bauen eines Schneemanns besser Handschuhe anziehen sollte.

Weyhe erzählt in sehr einfachen Zeichnungen, die scheinbar die gleiche Naivität ausstrahlen wie ihre Protagonisten. Sie verwendet dabei viel Zeit auf die liebevolle Rekonstruktion kleiner Alltagserinnerungen und -gegenständen aus der DDR: Schilder, Plakate, Briefmarken und Buchdeckel. Weyhe macht es den Lesern leicht, sich auf die Geschichten ihrer Protagonisten einzulassen. Doch hinter dem lockeren Tonfall und der Ostalgie treten immer wieder bittere Schicksalsschläge in den Vordergrund, denen Weyhe dann aber mit eher abstrakten Stilmitteln begegnet. Der Comic ist voll mit Sprichwörtern, Sinnbildern und Allegorien, die das Innenleben der Figuren mal stimmig, mal aber auch etwas sehr buchstäblich illustrieren. Damit kann der Comic berühren, ohne zu überwältigen.

Birgit Weyhe (Reigen; Im Himmel ist Jahrmarkt) ist in München geboren, in Ostafrika aufgewachsen und hat in Konstanz und Hamburg studiert. Es gibt in ihrer Biographie also deutliche Bezüge zu den Menschen, die sie in ihrer Graphic Novel porträtiert. Im letzten Jahr hat ›Madgermanes‹ bereits vor seiner Erscheinung im Avant-Verlag den ersten deutschen Comicbuchpreis der Berthold Leibinger Stiftung erhalten.

TITEL kulturmagazin: Das Buch eröffnet mit einer kleinen Sequenz, in der Sie selbst beschreiben, wie Sie mit den Madgermanes in Berührung gekommen sind. Worin lag denn für Sie persönlich die Faszination an dieser Thematik?
Birgit Weyhe: Im ersten Moment war es schlicht und ergreifend Neugier. Dadurch, dass ich eben nur Westdeutschland kenne – und auch das erst, seit ich 19 bin – hatte ich noch nie etwas von den Vertragsarbeitern in Ostdeutschland gehört. Das war zu Beginn etwas, wo ich mich einfach nur gewundert habe: Wie kann es sein, dass so etwas völlig an mir vorbeigegangen ist? Dann dachte ich, das wäre ein gutes Thema für eine Art Reportagecomic, für den ich zwei, drei Interviews mache und das vielleicht bei einer Zeitung unterbringe. Doch bei diesen ersten Interviews habe ich gemerkt, dass die sich für eine Reportage gar nicht so sehr eigenen – dazu waren sie zu ähnlich. Dadurch, dass das ja ein sehr organisierter Vorgang war, waren die alle 18, 19 Jahre alt. Sie sind sehr naiv in ein fremdes Land gekommen, mussten alle ihren dreimonatigen Sprachkurs machen, mussten alle arbeiten usw.

Gleichzeitig ist mir in diesen Gesprächen aufgefallen, dass es um etwas ging, was ganz viel mit mir zu tun hat, nämlich wie man ein bisschen zwischen die Kulturen fällt, wenn man einmal weg ist aus seinem kulturellen Kontext. Weil sich der Blick auf die eigene Heimat zwangsläufig verändert, wenn man eine lange Zeit woanders gelebt hat. Man kommt, wenn man zurückkehrt, als jemand anderes zurück, der schon einmal von außen einen Blick auf das eigene Land und die eigene Kultur geworfen hat – und sich natürlich von der anderen Kultur auch immer Teile angeeignet hat. Diese Zerrissenheit, dass man eigentlich immer irgendwas vermisst, dieses Zwischen-den-Stühlen-sein, das hat mich sehr berührt, das ist bei mir nicht so viel anders. Ich kenne die DDR nicht, ich bin keine Vertragsarbeiterin gewesen, aber trotzdem hatte es etwas mit mir zu tun. Über diesen Zugang konnte ich diese sehr universale Geschichte auch außerhalb eines »Reportage-Modus« erzählen.

Sind die drei Figuren in dem Album eher exemplarische als besonders spezielle Figuren?
Tatsächlich sind es exemplarische Figuren. Meine Recherchen waren relativ lang. Ich habe längere Zeit versucht, Geld zu bekommen, um das Projekt überhaupt machen zu können, weil dieses ständige Reisen sehr teuer war. Ich habe die Interviews immer nur alle paar Jahre geführt, wenn ich meinen Bruder besucht habe. So lagen immer zwei, drei Jahre zwischen den Interviews, den ersten Kontakt hatte ich vor mittlerweile neun Jahren. Und keine Stiftung, die ich mit einem Exposé gebeten hatte, war bereit, das zu finanzieren. Alle dachten, das interessiert doch keinen Menschen. Weil ich nicht genug Geld hatte, um auch noch nach Maputo zu reisen – da hatte ich nur einen Dokumentarfilm gesehen und Auszüge aus anderen Interviews – habe ich angefangen, in Deutschland nach ehemaligen Vertragsarbeitern zu suchen und diese dann hier interviewt. Und dabei ist mir klar geworden, dass es tatsächlich drei Grundtypen gibt.

Es gibt die, die sich arrangiert haben und alles hingenommen haben, wie eine Naturgewalt: Sie sind dahin geschickt worden, waren da, sind zurückgekommen – man lebt, man muss schauen. Das sind die, die eher im Norden von Mosambik leben. Dann diese Wütenden, die auch immer noch für ihren nie ausgezahlten Lohn protestieren. Da war ich auch vor Kurzem in Maputo und habe dort das Buch vorgestellt. Diese Menschen sind – verständlicherweise – sehr verbittert und erzürnt. Die kämpfen und wollen. Sie wollen, dass man sie sieht und hört und dass ihnen Recht widerfährt. Und dann sind da diejenigen, die hier in Deutschland geblieben sind. Das sind im Prinzip die, die sich inzwischen am weitesten von ihrer alten Kultur entfernt haben. Die haben Jobs gefunden und leben seit den 80er Jahren hier. Die haben hier Familien gegründet, leben in Deutschland.

So habe ich diese drei Prototypen dann auch als Figuren ausgewählt. Die Geschichten dieser drei wiederum speisen sich komplett aus Interviews, aber immer aus mehreren. Keine Geschichte basiert auf einem einzelnen Schicksal.

Es gibt allerdings einen sehr schicksalhaften Vorfall, der in dem Buch alle drei Figuren betrifft, und der in jeder der drei Geschichten neu beleuchtet wird. Das war Fiktion?
Ja. Als klar war, dass ich keine Reportage mache, brauchte ich schon eine dramaturgische Rahmenhandlung und einen Spannungsbogen um die Geschichte interessanter zu machen. Ich hätte es ein bisschen verschenkt gefunden, drei nebeneinanderstehende Schicksale zu erzählen, die gar nicht miteinander verflochten sind.

Haben Ihre zahlreichen Interviewpartner das Buch schon gesehen? Und wie haben sie reagiert?
Ich selbst habe das Buch ja auch erst vorgestern zum ersten Mal in der Hand gehalten. Also kennen die anderen nur gewisse PDF-Auszüge. Auf alle diese Auszüge, die ich bis jetzt gezeigt habe, gab es sehr wohlwollende Resonanzen. Als ich letztes Jahr bei der Leibinger-Stiftung den Preis bekommen habe, war eine größere Gruppe von Madgermanes anwesend, die heute in Stuttgart leben. Dort wurden die ersten 70 Seiten vorgelesen, während die alle hinter mir saßen. Ich kann gar nicht beschreiben, wie viel Angst ich währenddessen hatte. Ich dachte: Wer bin ich, dass ich deren Geschichte erzähle? Das ist doch total bescheuert, was ich hier mache! Doch die waren unglaublich gerührt und haben sich sehr über die vielen Details gefreut, die sie selbst teilweise vergessen oder verdrängt hatten. Die waren dem Buch und dem Projekt sehr zugetan. Das war für mich natürlich sehr wichtig.

War ihnen der objektive, reportageartige Blick auf die DDR wichtiger als der Blick eines unbedarften Fremden, der sich in diesem Land wiederfindet?
Ich konnte gar nichts anderes als den fremden Blick spürbar machen, weil ich ja selbst auch diesen fremden Blick habe. Für mich war es tatsächlich sehr viel schwieriger, der DDR gerecht zu werden, als Mosambik. Auch wenn ich in Kenia und Uganda aufgewachsen bin, war ich schon oft in Mosambik, und es gibt dort sehr vieles, was mich an meine eigenen Erfahrungen in Ostafrika erinnert. Die DDR habe ich mir mit dem gleichen fremden, erstaunten Blick erarbeitet, von dem ich denke, dass die frisch eingeflogenen Vertragsarbeiter ihn auch hatten.
Wie ist denn diese Ebene der Sprichwörter in den Comic gekommen?

Bester deutschsprachiger Comic: ›Madgermanes‹ von Birgit Weyhe Überreichung der Urkunde durch Dr. Florian Janik, Oberbürgermeister der Stadt Erlangen Abb: Internationaler Comic-Salon Erlangen – Foto: Erich Malter, 2016
Bester deutschsprachiger Comic: ›Madgermanes‹ von Birgit Weyhe Überreichung der Urkunde durch den Oberbürgermeister der Stadt Erlangen, Dr. Florian Janik
Abb: Internationaler Comic-Salon Erlangen – Foto: Erich Malter, 2016
Als ich mir diese drei Figuren überlegt habe, habe ich angefangen, sie sprechen zu lassen. Ich fange an zu tippen und frage mich: Was würde der sagen? Dann zeichne ich die Figur ein bisschen, und so entsteht diese Person im Prinzip wie von selbst – auch wenn das komisch klingt. Und bei der Figur Basilio war für mich von Anfang an klar: Das ist ein Sprücheklopfer! Doch welche Sprüche klopft er? Dann habe ich tatsächlich nach afrikanischen Sprichwörtern gegoogelt und eine tolle Webseite gefunden. Die habe ich so schön gefunden, dass ich dachte: Super, der haut die alle raus!

Gleichzeitig aber dachte ich: Von Deutschland aus wird ja nie differenziert, ob es sich um den Norden, den Süden, den Osten oder den Westen handelt. Afrika ist immer Afrika. Dort gibt es so viele Kulturen, so viele Religionen, so viele Landschaften – aber nein, das ist immer Afrika. Daher dachte ich, kann Basilio all die Sprichwörter aussprechen, egal, woher sie kommen. Marokko bis Zululand wird jetzt in einen Topf geworfen, schließlich merkt es eh keiner! Aber am Schluss kommt dann aber raus, dass Basilio diese Sprichwörter gar nicht aus der Heimat mitgebracht hat, sondern dass er sie sich angeeignet hat und bewusst einsetzt. Daran hatte ich einen wahnsinnigen Spaß. Und diese Sprichwörter sind ja auch wirklich schön.

Woher kam der Entschluss, das Album auf eine Farbe zu reduzieren, und wie kam es zur Auswahl dieser Farbe?
Ich bin ja eigentlich eingefleischte Schwarz-Weiß-Zeichnerin. In meinen anderen Büchern hatte ich immer ein Problem, wenn ich Afrikaner gezeichnet habe. Dadurch, dass ich sehr flächig und ohne Grautöne arbeite, sah das dann immer aus wie »Blackfacing« – was ja eigentlich ganz unmöglich ist. Damit war ich nie sehr glücklich. In meinem Diplom hatte ich versucht, das mit Aquarell zu lösen, aber da sahen die dann aus, als ob sie Pocken hätten, weil das so fleckig geworden ist. Wenn ich jetzt ein Buch mache, wo die Protagonisten alle farbig sind, muss ich auch eine Farbe dafür finden.

Dann habe ich lange herumexperimentiert. Erst mit Grau, weil das an Schwarz-weiß am nächsten ist, dann mit Blautönen, die ja auch sehr oft genutzt werden, und irgendwie kam ich dann auf diesen Goldton und dachte, dass es schön wäre, wenn die Figuren vergoldet wären und vor allem die Farbigen aussehen, als ob sie »richtig« sind und die weißen, »leeren« Figuren aussehen, als ob ihnen etwas fehlt. Schließlich wird es ja oft umgekehrt als ein Makel wahrgenommen. Allerdings sieht der Goldton im Druck jetzt etwas anders aus, als ich ihn mir vorgestellt hatte.

Haben Sie erst das Skript und dann die Zeichnungen gemacht oder ist der Prozess komplexer?
Ich schreibe immer erst mal. Das sieht dann aus wie so ein episches Gedicht, weil ich das nicht als Fließtext schreibe. Für mich ist Rhythmus ganz wichtig, auch zwischen Bild und Text. Dann schreibe ich diese einzelnen Satzfragmente und fange relativ schnell an zu zeichnen. Fertig ist das aber nie. Grob weiß ich ungefähr, wie die Geschichte sein soll, aber beim Zeichnen verändern sich die Figuren manchmal auch noch. Sie bekommen dann ihre Konturen, und manchmal überrascht mich eine Figur auch selbst. Bei Anabella dachte ich erst, sie würde viel fetziger aussehen, viel stärker. Doch als ich sie gezeichnet habe, war sie plötzlich sehr bitter und man hat ihr ihre Verletzungen sehr angesehen. Dadurch ist sie anders geworden und hat dann auch anders gesprochen.

Ich arbeite zwar mit Storyboard, aber immer nur mit kurzen Segmenten. Mit 10 bis 15 Seiten, die ich im Voraus plane – auch nur sehr grob – und nur mit einer ganz schröddeligen Bleistiftzeichnung, die ich dann auf den Leuchttisch lege. Und dann gehe ich ohne Vorzeichnung direkt mit Tusche auf das Papier. Wenn ich das alles zu genau mache, dann langweilt es irgendwann. Es ist ohnehin ein unglaublich langwieriger Prozess, sich zwei Jahre an einem Comic zu setzen. Deswegen muss ich mich selbst immer ein bisschen überraschen und bei Laune halten.
Obwohl die Geschichte ja in der Vergangenheit spielt und trotz der langen Arbeit an ihr, hat das Thema auch etwas erschreckend Aktuelles.

›Madgermanes‹ Leseprobe
›Madgermanes‹ Leseprobe
Abb: Avant-Verlag
Die Entwicklungen des letzten Jahres habe ich natürlich überhaupt nicht voraussehen können. Sie ist in die letzten Seiten bei Anabella noch ein bisschen mit eingeflossen. Zum Beispiel, wenn sie sagt, dass es mit dem Fremdenhass in Deutschland wieder schlimmer wird. Das konnte ich nicht voraussehen. Dass das aktuell ist, ist traurig. Doch gleichzeitig denke ich, ist es vielleicht auch gut, dass es jetzt dieses Buch gibt. Denn bei diesen Interviews ist mir so klar geworden, dass es immer die gleichen Wünsche, Träume und Hoffnungen sind, die Menschen haben, unabhängig ihrer Religion und Hautfarbe. Es ist so schade, wenn das immer so vernebelt wird, durch dieses »jemand ist anders«, oder »jemand gehört hierhin oder dahin oder dorthin«. Insofern bin ich ganz froh, dass dieses Buch jetzt rauskommt, um ein Statement dagegen zu setzen. Dass so ein Statement wieder nötig erscheint, ist allerdings furchtbar.

Sind schon neue Projekte in Planung?
Ich bin parallel zu ›Madgermanes‹ schon vor längerer Zeit vom Goethe-Institut mit einem nigerianischen Autor zusammengebracht worden. Wir und ein weiteres Tandem lassen zwei Graphic Novels entstehen, die in Nigeria und Deutschland spielen. Die beiden Projekte haben sich etwas überschnitten, ich habe abwechselnd an ihnen gearbeitet. Immer wenn ich Text von meiner Partnerin bekomme, mache ich da weiter. Doch das hat dann irgendwann etwas stagniert, und dann habe ich nach dem Preis der Leibinger-Stiftung erst einmal ›Madgermanes‹ fertiggemacht. Jetzt gehe ich wieder zurück zu dem anderen Projekt.

Langfristig habe ich tatsächlich dieses Migrationsthema noch im Kopf. Da möchte ich gerne etwas machen, was mit Deutschland und Argentinien zu tun hat. Vor allem, um zu zeigen, dass es immer Auswanderung gab – auch bei den Deutschen. Das lief in Wellen: zur Weltwirtschaftskrise in den 20er Jahren in das reiche Argentinien, dann die jüdische Bevölkerung unter den Nazis, dann die Nazis nach dem Krieg, und so weiter. Diese Wanderbewegungen gab es auch von Deutschland aus in andere Länder. Dieses Thema möchte ich gerne noch weiter behandeln.
Vielen Dank für dieses Gespräch.

| BORIS KUNZ

Titelangaben
Birgit Weyhe: Madgermanes
Berlin: avant Verlag 2016
240 Seiten, 24,95 €
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