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Kunst

GIACOMETTI-NAUMAN, Ausstellungsansicht © Schirn Kunsthalle Frankfurt, 2016, Foto: Norbert Miguletz

Im Zentrum – der Mensch: GIACOMETTI-NAUMAN

Ausstellung/Kunst

Austellung | GIACOMETTI-NAUMAN – Schirn Kunsthalle Frankfurt

Zwei Künstler aus zwei verschiedenen Generationen und Kulturkreisen, die unterschiedlicher nicht sein können: Eine umfassende Schau mit rund 70 Werken zeigt überraschende und bislang nicht gesehene Verbindungen im Werk von Alberto Giacometti (1901–1966) und Bruce Nauman (*1941). PETRA KAMMANN hat die Doppelschau in der Kunsthalle Schirn besucht.
Comic - Ben Gijsemans Hubert

Zu Schauen das schöne Geschlecht

Comic/Kunst

Comic | Ben Gijsemans: Hubert

Der in Brüssel lebende Zeichner Ben Gijsemans hat im Rahmen seiner Masterarbeit einen wunderbaren Comic geschaffen. Nach seinem stillen Helden auf ›Hubert‹ getauft, zeichnet er ein minutiös geschildertes Porträt der Einsamkeit – und der Möglichkeit, ihr zu entkommen. Von CHRISTIAN NEUBERT
MarquiseO-350

Vergewaltigende Engel

Comic/Kunst

Comic A. G. Cipote/D. Palmerino: Marquise von O…., nach Kleists ›Marquise von O….‹

Mit der Buchreihe ›Dust Novel‹ hat sich der Maler und Kunstwissenschaftler Andrea Grosso Ciponte ein ehrgeiziges Ziel gesetzt: Düstere und resignative, obgleich kurze, Klassiker der deutschen Literatur in die Form von ebenso düsteren und meist surrealen Graphic Novels zu gießen. Nun hat er, als dritten Band der Reihe, Heinrich von Kleists Novelle ›Marquise von O.…‹ von 1808 zu einem Comic gemacht. Die Texte dafür hat Dacia Palmerino ausgewählt. Von PHILIP J. DINGELDEY.
EL Kirchner

Kirchner kehrt zurück!

Ausstellung/Kunst

Ausstellung | Kirchner im KirchnerHAUS; Aschaffenburg

Er zählt zu den wichtigsten Repräsentanten des Expressionismus und gilt als einer der produktivsten, aber auch schwierigsten Künstler des 20. Jahrhunderts: Der deutsche Maler und Grafiker Ernst Ludwig Kirchner, Gründungsmitglied der Künstlergruppe ›Brücke‹, litt zeit seines Lebens unter der vermeintlich unzureichenden Anerkennung seines Schaffens. Viele seiner Werke, einige davon bislang nie ausgestellt, sind nun in seinem Geburtshaus in Aschaffenburg zu sehen. JÖRG FUCHS über ›Kirchner im KirchnerHAUS‹
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Mit dem Apparat die sogenannte Ewigkeit erfassen

Ausstellung/Kunst/Termine

Ausstellung | ›Evelyn Hofer, 1922-2009, Retrospektive‹. Museum Villa Stuck, München

Endspurt für eine Ausstellung mit Bildern von erratischer Schönheit. Evelyn Hofer, Amerikas berühmteste unbekannte Fotografin, wird noch bis zum 20.09. mit einer großen Retrospektive in der Villa Stuck geehrt. Wer die Ausstellung nicht besuchen kann, dem empfiehlt SABINE MATTHES den begleitenden Bildband
GeldKunst

Im Zeitalter fundamentaler Ökonomisierung

Gesellschaft/Kunst/Sachbuch

Gesellschaft | M. Metz, G. Seeßlen: Geld frisst Kunst. Kunst frisst Geld

Beim Lesen dieser umfassenden Darstellung von Kunst in der Gegenwart kommt immer wieder die Frage auf, ob die geschilderten Phänomene nicht der Kunst ebenso wie dem Fußball zu eigen sind oder der Schauspielerei. Überhaupt fällt auf, dass Markus Metz und Georg Seeßlen einzelne Kunstwerke nur im Ausnahmefall erwähnen. Es geht in neoliberalen Zeiten um das neue Besondere von Kunst, das in der Ökonomie der Kunst bzw. in der Aneignung der Kunst durch Ökonomie sichtbar wird – ein Frontalangriff, der sie fundamental veränderte. Von WOLF SENFF
Norbert Wolf: Art Deco

Pracht und Prunk vergangener Zeiten

Kulturbuch/Kunst/Sachbuch

Kulturbuch | Norbert Wolf: Art Deco

Der Prestel Verlag hat mit Norbert Wolf den Richtigen getroffen, um Glanz und Elend des ›Art Deco‹ in seiner Gesamtheit darzustellen. Eingebettet in die Kreativität und die Unruhe der zwanziger Jahre hat das Design des Art Deco unseren Geschmack auf Jahrzehnte geprägt, ohne jemals aus seiner Zwitterstellung zwischen Kunst und Kunsthandwerk ausbrechen zu können. VIOLA STOCKER ließ sich gerne erklären, warum das so ist.
Afronauten_01

Spacegirl Matha auf dem Mars

Kulturbuch/Kunst

Kulturbuch | Cristina De Middel: The Afronauts

Als der Wettlauf zum Mond in den 1960er Jahren auf dem Höhepunkt war, triumphierte eine Zeitung mit der Überschrift: »We’re going to Mars! With a Spacegirl, two Cats and a Missionary.« Verfasser des Artikels war ein ambitionierter Exzentriker namens Edward Makuka Nkoloso, ehemaliger Aktivist für die Unabhängigkeit von Sambia, Lehrer und Direktor seiner eigenen Akademie der Wissenschaft, Weltraumforschung und Philosophie – Sambias inoffiziellem Raumfahrtprogramm. Von SABINE MATTHES
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