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Malerei

Victor Emil Janssen (1807–1845) Selbstbildnis vor der Staffelei, um 1828 Öl auf Papier auf Leinwand, 56,6 x 32,7 cm © Hamburger Kunsthalle / bpk Foto: Elke Walford
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Der andere Janssen

Ausstellung | Hamburger Kunsthalle: Der andere Janssen

Um den genialischen und leicht verlotterten Zeichner Horst Janssen ist in gewissen Hamburger Kreisen geradezu eine Art Kult getrieben worden. Den wenigsten dürfte dabei bewusst gewesen sein, dass es in der Hansestadt einen anderen Janssen gegeben hatte, der von der Kunstgeschichtsschreibung längst sanktioniert worden war und dessen ungewöhnliches Selbstbildnis ein Glanzstück der örtlichen Kunsthalle ist. Diese Selbstdarstellung von Victor Emil Janssen (1807-1845) ist denn auch nicht zufällig für den Umschlag des voluminösen Katalogs zur Ausstellung ›Hamburger Schule‹ gewählt worden, er ziert auch das Plakat der Schau und ist ein Leitbild der ganzen Unternehmung. Von PETER ENGEL 

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Kunst der 20er Jahre neu befragt

Ausstellung | Welt im Umbruch. Kunst der 20er Jahre – Bucerius Kunst Forum Hamburg

Landauf und landab wird in diesem Jahr in der Republik das hundertjährige Jubiläum des Bauhauses gefeiert, sei es in diversen Ausstellungen, in Büchern oder in Artikeln. In diesem Überangebot zeichnet sich das Hamburger Bucerius Kunst Forum dadurch aus, dass es erstmals in diesem Ausmaß zwei Bereiche zusammenführt, die gewöhnlich nur getrennt präsentiert werden, nämlich die Malerei der Neuen Sachlichkeit und die gleichzeitige künstlerische Fotografie des »Neuen Sehens«. Von PETER ENGEL 

Heinrich Reinhold (1788–1825) Der Watzmann, 1818 Öl auf Vergépapier, 300 x 429 mm Kupferstichkabinett, Staatliche Museen zu Berlin © bpk / Kupferstichkabinett, SMB Foto: Jörg P. Anders
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Ein außerordentlicher Landschaftsmaler

Ausstellung | Heinrich Reinhold in Hamburg

Seine Ölskizzen vom Felsennest Olevano unweit Roms und seine Bilder vom Watzmann-Massiv gehören zum Schönsten, was die deutsche Landschaftsmalerei hervorgebracht hat. Der viel zu früh verstorbene Heinrich Reinhold (1788-1825) ist von mitlebenden Künstlern wie Ludwig Richter oder Julius Schnorr von Carolsfeld in den höchsten Tönen gepriesen worden und galt ihnen als der begabteste ihrer Zunft. Von PETER ENGEL 

Noelken
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Ein Hoffnungsträger der deutschen Kunst

Ausstellung | Paris im Sinn – Hommage an den Hamburger Franz Nölken

Wie August Macke und Franz Marc gehörte der Hamburger Maler Franz Nölken nach 1905 zu den Hoffnungsträgern der deutschen Kunst, aber alle drei Künstler fielen im Ersten Weltkrieg und konnten ihr Werk nicht vollenden. Während aber die beiden Mitglieder des ›Blauen Reiters‹ mit ihren farbintensiven expressionistischen Bildern hierzulande zu den populärsten Künstlern überhaupt gehören, war das Nölken nicht vergönnt, sondern er ist bis heute eher ein Geheimtipp von Kennern geblieben. PETER ENGEL hat sich die wichtige Ausstellung zum Werk Franz Nölkens im Barlach-Haus in Hamburg angesehen. 

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Zwischen den Zeiten

Ausstellung | Josef Scharl – Zwischen den Zeiten. Ernst Barlach Haus Hamburg

Hinweis auf einen von den Nazis Geächteten – PETER ENGEL über die wichtige Werkschau Josef Scharls ›Zwischen den Zeiten‹ in Hamburg 

Delaunay und ihre Farben
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Matisse, Delaunay und die Farben

Kinderbuch | Matisse, Delaunay und die Farben

Kunst für Kinder – da tun sich viele schwer und heben schnell den pädagogischen Zeigefinger. Dass es auch anders geht, sieht man an schönen Büchern aus dem Museum of Modern Art, die so farbenfroh und leicht sind wie die Kunst, von der sie erzählen, findet GEORG PATZER 

Thomas Gainsborough (1727–1788) Robert und Frances Andrews (»Mr. und Mrs. Andrews«), um 1750 Öl auf Leinwand, 69,8 × 119,4 cm London, The National Gallery © The National Gallery, London
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Ein Porträtist als Landschafter

Kunst | Thomas Gainsborough – Die moderne Landschaft. Hamburger Kunsthalle

Hiesigen Kunstfreunden ist der Name des englischen Malers Thomas Gainsborough (1727-1788) gewöhnlich durchaus vertraut, aber eine Anschauung seines Schaffens konnten sie bisher fast nur in der Heimat des Künstlers selbst gewinnen, speziell bei Londonbesuchen. Das ist derzeit anders, denn die Hamburger Kunsthalle bietet jetzt erstmals in Deutschland eine umfassende Ausstellung mit rund 80 Bildern des Meisters aus dem 18. Jahrhundert, davon zur Hälfte Gemälde und darunter auch zentrale Werke. Von PETER ENGEL 

Xaver-im-Uhrenland
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Fernweh und Heimweh

Kinderbuch | H. Knoblich, M. Mair: Xaver im Uhrenland

Ist man zu Hause, sehnt man sich in ferne Länder. In fernen Ländern angekommen, denkt man auf einmal sehnsüchtig an zu Hause. Ganz besonders an Weihnachten. Wie es dazu kommt und wie es sich anfühlt, erzählen Heidi Knoblich und Martina Mair sowohl spannend als auch überzeugend in ihrer neuen Weihnachtsgeschichte. Von MAGALI HEIẞLER 

Anita Rée (1885–1933) Selbstbildnis, 1930 Öl auf Leinwand, 66 x 60,8 cm © Hamburger Kunsthalle / bpk Foto: Elke Walford
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Eine grandiose Wiederentdeckung

Kunst | Große Retrospektive von Anita Rée in Hamburg

Die Malerin Anita Rée hätte ein Meteor am Kunsthimmel werden können, wenn nicht 1933 durch die »Machtergreifung« der Nazis die schwärzeste kulturelle Nacht über Deutschland hereingebrochen wäre. Von PETER ENGEL 

Elisabeth Dering
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Die Sucht – Das Malen

Ausstellung | Elisabeth Dering. Werke (1950-1970) im Schloss Aschaffenburg

Die 1921 in Husum geborene Malerin Elisabeth Dering entwickelte sich nach dem Zweiten Weltkrieg zu einer der prägenden Künstlerpersönlichkeiten der Aschaffenburger Kunstszene. Zu ihrem 90. Geburtstag widmet ihr das Schlossmuseum der Stadt Aschaffenburg die Sonderausstellung Die Sucht, das Malen – Elisabeth Dering. Werke (1950-1970). Von JÖRG FUCHS 

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