Die Pest der Desinformation

in Gesellschaft/Sachbuch

Gesellschaft | Stephan Ruß-Mohl: Die informierte Gesellschaft und ihre Feinde

Der Rezensent hatte im vergangenen Jahr das Vergnügen eine Festrede zu halten. Unter den Zuhörern befand sich auch ein Redakteur der Regionalzeitung, eifrig auf seinem Notizblock schreibend. JULIAN KÖCK über eine Begegnung, die ihn nachdenklich gemacht hat. Und über eine Buch, das die Umwälzung der Medianlandschaft analysiert.

Ruß-Mohl Informierte Gesellschaft - 9783869622743Der ca. 600 Worte umfassende Zeitungsartikel, der auf die Veranstaltung folgte, enthielt mindestens ein falsches Originalzitat, in dem ein durchaus problematisches Wort hineingedichtet wurde, ein falsches indirektes Zitat, ein fiktives Zitat einer historischen Person, das so zitiert wurde, dass man es für authentisch halten konnte; ein weiteres falsches indirektes Zitat, in welchem ein korrekter Teil um einen falschen ergänzt wurde, sowie zwei objektiv falsche Aussagen über das an diesem Abend Gesagte und Geschehene. Auf verschiedene Sprachfehler soll erst gar nicht eingegangen werden.

Eine erschreckende Bilanz, die bei der Lektüre anderer Artikel immer wieder die Frage im Hinterkopf aufkommen lässt, wie viele Fehler sich hier wohl versteckt haben mögen. Wie ist es, wenn der Redakteur gar nicht vor Ort war und noch eine weitere Ebene potenzieller Ungenauigkeiten zwischen dem tatsächlich Geschehenen und den Nachrichten darüber liegt? Wie erst, wenn es um politische oder weltanschauliche Themen geht, die in ihrer Komplexität über die Wiedergabe einer Abendveranstaltung hinausgehen?

Die Versuchung ist stark, diese Fragen mit dem – im Übrigen ganz zutreffenden – Hinweis beiseite zu wischen, dass es die Qualität eines Artikels einer Regionalzeitung zu einem ziemlich unbedeutenden Ereignis nicht rechtfertige, weitreichende Schlüsse über ein komplexes soziales Gebilde, wie es die Presselandschaft in ihrer Vielzahl von privaten Medienkonzernen, öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten, avantgardistischen Internetprojekten etc. darstellt, zu ziehen. Doch schnell ergibt eine Umfrage im Bekannten- und Verwandtenkreis ein ähnliches Bild: Verfälschungen, schlampige Zitate, falsche Tatsachenbeschreibungen allerorten. Steht es wirklich so schlecht um den (deutschen) Journalismus?

Wer darauf eine differenzierte Antwort geben möchte, sollte nach Möglichkeiten Stephan Ruß-Mohls neues Buch lesen. Ruß-Mohl beschäftigt sich seit mehr als 30 Jahren hauptberuflich – als Professor für Publizistik und Kommunikationswissenschaft – mit der Situation des Journalismus. Zusätzlich war er lange in der Journalisten-Weiterbildung tätig und schreibt selbst für verschiedene Zeitungen.
Das Buch entspricht seiner Biographie: Persönliche Erfahrungen stehen neben wissenschaftlichen Überlegungen und zahlreichen angeführten Studien. Die Sprache ist journalistisch gehalten, kurze Sätze dominieren den Text, der im Stakkato von Thema zu Thema springt. Teilweise mäandert Ruß-Mohl in seiner Argumentation von Aussage zu Relativierung und von dort zur Relativierung der Relativierung. Allerdings sind das nur Ausnahmen. Stringent folgt Ruß-Mohl in diesem engagierten Plädoyer immer seiner vordringlichen Zielsetzung, nämlich der Beschreibung des Vorgangs, »wie wir im Begriff sind, die Glaubwürdigkeit unserer Medien und damit die Essenz unserer Demokratie zu verspielen.«

In seinem ersten Kapitel – »Die Pest der Desinformation« – widmet er sich den Themenschwerpunkten »Fake News« und »Aufmerksamkeitsökonomie«, beides wichtige Aspekte in der Genese einer »desinformierten Gesellschaft«. Unter den Oberbegriff »Desinformation« subsumiert Ruß-Mohl verschiedenartige Erscheinungen wie »Fake News«, »Verschwörungstheorien« und »Manipulationen im Nachrichtengeschäft«, ohne diese näher zu kennzeichnen. Die Journalisten zeichnet er als »entmachtete Gatekeeper«, die zunehmend durch einfach herzustellende und in den Social Media leicht verbreitbare »Fake News« einerseits und durch das Anwachsen der PR-Branche andererseits unter Druck gerieten. Deutlich macht er dabei, dass die Journalisten bis in die 1990er Jahre gut von der Bereitstellung von Werbeflächen leben konnten, zumal sie die Preise weitgehend diktieren konnten. Die rapide sinkende Bedeutung von Print-, Radio- und sogar Fernsehwerbung führte mit dem Aufstieg des Internets zu einem Schrumpfen der Redaktionen und dem Anwachsen des Heeres der schlecht bezahlten »freien« Journalisten, die in immer kürzeren Abständen möglichst attraktive »News« zu produzieren haben. Kein Wunder, dass da die Bereitschaft, professionell erstellte PR-Artikel kaum geprüft abzudrucken, zunimmt. Für die Firmen wiederum ist Publicity teilweise deutlich günstiger durch solche Artikel zu generieren als durch das Schalten von Werbung. Einer von vielen Teufelskreisen, die in diesem Buch beschrieben werden.

Im zweiten Kapitel widmet sich Ruß-Mohl zweier »Trends«, welche die zeitgenössische Medienlandschaft formen: »Vertrauensverluste im Journalismus« sowie »Beschleunigung durch Digitalisierung«. Man kann die Lektüre dieses Kapitels den Kulturkämpfern unserer Tage, einerlei, ob sie Lügenpresse skandieren oder über den Pöbel spotten, dringend empfehlen. Ruß-Mohl relativiert diesbezügliche Tagesneuheiten, indem er deutlich nachweist, dass der Vertrauensverlust der Bevölkerung gegenüber der Ehrlichkeit ihrer Journalisten keine neue Erscheinung ist, sondern ein seit den 1960er Jahren andauernder Prozess. Hielt die Bevölkerung zuerst besonders die gedruckte Presse für unehrlich, so gilt seit den 1990er Jahren dieses Misstrauen ungefähr gleich stark den Sektoren Print, TV und Radio. Einher scheint dies mit dem schlechten Leumund zu gehen, den Journalisten als Berufsgruppe bei der Bevölkerung genießen. Immerhin sind und bleiben sie höher angesehen als die ihnen beruflich oft besonders nahestehende Gruppe der Berufspolitiker. Eine von Christine Urban durchgeführte Studie von 1999, in der die Einschätzung von Journalisten mit denen von Medienrezipienten verglichen wurde, deutet bereits auf heute virulente Probleme hin: So waren bspw. 70 % der Journalisten der Meinung, dass es richtig sei, Randgruppen durch den eigenen Einfluss zu unterstützen. Dies sahen indes nur ca. die Hälfte der Publikumsvertreter so. Was die Anzahl von Falschnachrichten anbelangt, wurde die Zahl von den Publikumsvertretern signifikant höher eingeschätzt als von den Journalisten selbst. 85 % der Publikumsvertreter waren überzeugt, dass Journalisten mehr an Sensationen als an richtigen Nachrichten interessiert seien und schließlich war nur jeder Fünfte aus dieser Gruppe nicht der Überzeugung, dass es Journalisten Freude bereiten würde, Prominente schlechtzureden.

Allein, kaum ein Journalist kümmerte sich um die Zeichen an der Wand, vielmehr litt man – so Ruß-Mohl – unter »kollektiver Selbstüberschätzung«. Der besonders in Deutschland spärliche Einsatz von Korrekturspalten verschlimmerte die Situation in Verbindung mit dem Schließen von Medienjournalismus-Ressorts zusätzlich. Man ruhte sich, mit anderen Worten, auf den eigenen hehren Idealen und der in Anspruch genommenen Rolle als Torwärter aus, der die Stadtbevölkerung mit den relevanten Nachrichten über die weite Welt außerhalb der Stadtmauern informierte. Mit der Digitalisierung fielen die Mauern und von überallher drangen nun Neuigkeiten an das Publikum heran: Seien es Blogs, Twitter, Facebook-Nachrichten, die Vielzahl weniger seriöser und gar nicht seriöser Homepages oder auch die Auswahl bei Google – eine gewaltige Menge an Informationen steht bereit und die professionellen Journalisten kämpfen auf einmal mit einer Legion von Konkurrenten um die begrenzte Aufmerksamkeit des Publikums. Darf man sich da um immer plumperen Journalismus wundern? Phrasen wie »Was soll das?« oder »Was ist da los?« gehören mittlerweile genauso zur kumpelhaften Anbiederung an den potenziellen Leser wie dezidierte Artikel über Sexualpraktiken, die zusammen mit leidlich kommentierten (oft auch augurenhaft ausgedeuteten) Twitter-Zitaten von Politikern und einer Vielzahl von vergleichsweise schnell verfassten Meinungsstücken auf den Internetseiten der Zeitungen durcheinanderpurzeln und jeden noch so geduldigen Leser in den Wahnsinn treiben. Statt der (Rück-) Besinnung auf die Grundlagen seriösen Journalismus scheint die Anpassung an die, wie Ruß-Mohl treffend hervorhebt, völlig unkuratierte bunte News-Welt des Facebook das Kalkül der Medienverlage zu sein, die selbstverständlich durch die Bereitstellung ihrer Artikel und deren Teilung bei Facebook Geld verdienen. Dadurch verschleudern sie ihre ohnehin beim Publikum nicht allzu hoch gewertete Glaubwürdigkeit zusätzlich, da sie ihre Artikel so neben die von den unterschiedlichsten, oftmals erheblich unseriösen Anbietern stellen und sich der Herrschaft des unbekannten Algorithmus, der entscheidet, welcher Nutzer welche Artikel angezeigt bekommt, unterordnen.

Eingehend erläutert Ruß-Mohl die problematischen Folgen der Digitalisierung, unter welcher der professionelle Journalismus ohne Zweifel leidet. Dabei übersieht er aber auch die durchaus positiven Folgen der Digitalisierung, die es über Social Media bspw. ermöglicht, freiheitliche Tendenzen gegen autokratische Systeme geltend zu machen, Korruption aufzudecken und als Korrektiv der Mainstream-Medien zu wirken. Ungerecht erscheint sein abschätziger Hinweis auf den sog. Citizen-Journalismus, man würde ja auch nicht zum Citizen-Gynäkologen gehen. Gewiss, allerdings zeichnet sich der Gynäkologe durch spezifische Fertigkeiten und Kenntnisse aus, die er in langjährigem Studium und Assistenzzeit erlernen musste. Über Ereignisse korrekt zu berichten und Aussagen kritisch zu hinterfragen, kann dagegen jeder vernünftige Mensch. Ein weiterer Vorteil der Social Media ist im direkten Kontakt zwischen den berühmt-berüchtigten »Entscheidern« und der Plebs gegeben. Dass es die Journalisten kränkt, nicht länger allein die Welt in ihren Erzählungen abzubilden und interpretierbar zu machen, ist freilich verständlich.

Journalisten haben es heute fraglos nicht leicht und die Lektüre des Buches mag einige kränken: Im dritten Kapitel referiert der Medienwissenschaftler detailliert über die »verlorene Unschuld des Mainstream-Journalismus«. In dieser Philippika wird »Elitenarroganz« und bequeme Meinungshomogenisierung der Eliten genauso kritisiert wie er »Systemversagen« und ein »Panoptikum krasser Fehlleistungen« bescheinigt, das sich u. a. in Medienhypes, »Tabus und medialer Unterbelichtung«, in unverstandenen und / oder tendenziös dargestellten Statistiken oder dem Andienen an die PR-Agenturen der großen Konzerne ausdrücke. Zu Recht kritisiert Ruß-Mohl dabei nicht nur die kommerziell arbeitende Presse, sondern macht deutlich, dass die öffentlich-rechtlichen Rundfunke unter ganz ähnlichen Problemen leiden, wie bspw. die Berichterstattung über die schweren Sturmschäden in Japan zeigt, die in Deutschland zur Abschaffung der Kernkraftwerke führte und in der weitgehend im Sinne der Kernkraftgegner berichtet wurde. Immerhin gingen die Medien nicht so weit wie Claudia Roth, die kurzerhand die mehr als 16000 durch den Sturm tödlich verunglückten Opfer zu solchen des Reaktorunfalls deklarierte.

Im abschließenden vierten Kapitel stellt Ruß-Mohl die Frage: »Was tun?« Eine stringente, zwangsläufige und überzeugende Antwort gibt es freilich nicht. Immer wieder scheint eine fatalistische, gar pessimistische Stimmung Ruß-Mohl in die Feder diktiert haben. Staatliche Regulierung, Faktencheck-Initiativen: alles schön und gut, aber wirksam wohl eher nicht. Wichtiger sei es, zuerst Lehrern und dann ihren Schülern eine ordentliche Medienerziehung angedeihen zu lassen. Wie genau man sich diese vorzustellen hat, wird nicht deutlich, indes sei dies ohnehin die »Langfrist-Strategie«. Ausführlicher geht Ruß-Mohl auf die zu Recht eingeforderte »Besinnung auf alte professionelle Tugenden« ein, besonders auf die »drei C«: corrections, complaints management, coverage of media by the media. Mit anderen Worten: Der kritische Umgang mit der eigenen Arbeit soll verlorenes Vertrauen zurückgewinnen – und die Qualität der ganzen Branche verbessern. Wie das aber in Zeiten sinkender Umsätze zu machen sein wird, ist die Frage. Ruß-Mohl betont deshalb immer wieder, dass letztlich der Konsument über die Qualität des Journalismus mitentscheidet, eben durch seine Bereitschaft, Geld für ordentlichen Journalismus auszugeben. Ein Teufelskreis, denn wer will schon Geld für fehlerhafte Artikel wie den eingangs erwähnten ausgeben? Oder für einen, bei dem schon im Teaser »Was soll das?« steht.

Aber vielleicht rettet den Suchenden ein Besuch im Elfenbeinturm? Ruß-Mohl schwebt eine »Allianz für die Aufklärung« vor, in der sich Journalisten und Wissenschaftler in Netzwerken zusammenfinden und als wechselseitige Korrektive wirken sowie der Verbreitung von wissenschaftlich validen Erkenntnissen – quasi als Wiedergänger der »Fake News« – dienen sollen. Eine reizvolle Idee, der potenziell mindestens zwei große Probleme gegenüberstehen:
1. Die Esoterisierung einer im Grunde wissenschaftsfeindlichen Gesellschaft, in der Weltanschauungsgymnasten die Rolle von Weisheitslehrern eingenommen haben, alle sich darin einig sind, dass ihr Essen bitteschön keine Gene enthalten darf, und Kultusminister ihre Kinder auf Schulen schicken, auf denen sie von Wurzelrassen hören und lernen, dass Krankheiten mit Äther- und Astralleibern zu tun und Dung gefüllte Tierschädel magische Wirkung auf die Fruchtbarkeit eines Feldes haben.
2. Auch an den Universitäten lässt sich kein irgendwie gearteter weltanschaulicher Mindestkonsens mehr feststellen. Die Weltbilder von bspw. Ökonomen, Biologen und Gender-Forschern sind so unterschiedlich geworden, dass die Thesen der einen den anderen als »Fake News« und Propaganda erscheinen und vice verca. Verbindliche »Fakten« bieten vielleicht nur noch die Mathematiker, doch: numeri sunt, non leguntur.
In der Tat gelesen werden sollte Ruß-Mohls Buch von allen Laien, die sich für die Medienlandschaft und die sie umwälzenden Faktoren interessieren, und auch allen Journalisten, denen vor lauter hektischer Anfertigung von Artikel zu Artikel entfallen ist, was guten Journalismus ausmacht. Würden angehende Journalisten beherzigen, was er schreibt, so könnte man entspannter in die Zukunft des Journalismus blicken.

| JULIAN KÖCK

PS zur Rezension:

Ruß-Mohl ist nicht allein in seiner Ansicht, dass eine qualitätsvolle, der Wahrheit verpflichtete Presse das Rückgrat der Demokratie bilde. Die Argumente dafür liegen auf der Hand. Geht man in die Vergangenheit zurück, entsteht indes schnell ein anderer Eindruck. Denkt man an die beiden großen atlantischen Revolutionen, die in den USA den Grundstein für die langlebigste Demokratie der Menschheitsgeschichte legten und in Frankreich zumindest für kurze Zeit einer demokratischen Staatsform die Oberhand über den Absolutismus verschafften, dann ergibt sich ein ganz anderes Bild: »Fake News« waren es, die in Frankreich für ein so anti-monarchistisches Klima sorgten, dass die Revolution Erfolg haben konnte, und auch die »Founding Fathers« und ihre Verbündeten nutzten die »Fake News«-Optionen der Zeit sehr erfolgreich. Dass sich dies später nicht groß änderte, zeigt die turbulente amerikanische Pressegeschichte des 19. Jahrhunderts. Hier sei allein an das Wirken von William Randolph Hearst (»You furnish the pictures. I’ll furnish the war.«) und Joseph Pulitzer erinnert, die es in ihren Artikeln mit der Wahrheit nicht genau nahmen, zum Beispiel wenn es um den angestrebten Krieg der USA mit Spanien ging, der die USA schließlich in die Liga der imperialistischen Staaten befördern sollte. Vielleicht ließe sich die These aufstellen, dass Demokratien (und parlamentarische Monarchien mit Pressefreiheit) sich von autoritären Systemen dadurch unterscheiden, dass nicht allein der Staat der Produzent von »Fake News« ist, sondern alle interessierten Parteien auf diesem Sektor mitmischen dürfen.

Schließlich stellt Ruß-Mohl selbst treffend fest, dass die (meisten) Menschen ohnehin ihre Vorurteile hegen und pflegen und nur das lesen möchten, was sie ohnehin schon glauben, während die Konfrontation mit anderen Meinungen maximal eine bessere Maskierung von gesellschaftlich aktuell nicht anerkannten Vorurteilen bewirkt. Aus dieser Perspektive erscheinen die vielen umherschwirrenden »Fake News« weniger als Gefahr für die Demokratie. Anders ist es freilich bei den wenigen Monopolisten, die den Nachrichten- und Medienstrom kontrollieren. Solange alle »Fake News«-Produzenten ihren Zugang zum Publikum finden, wird man nicht um hässliche Gerüchte, Stimmungsmache etc. herumkommen, gewiss, aber das gehört zu Demokratien dazu. Wenn aber schemenhafte Konzerne ohne Bindung an den jeweiligen Demos bestimmen, welche Fake News diesen wann, wo und wie oft erreichen und welche nicht – dann ist es vermutlich schon zu spät.

Titelangaben
Stephan Ruß-Mohl: Die informierte Gesellschaft und ihre Feinde
Warum die Digitalisierung unsere Demokratie gefährdet
Köln: Herbert von Halem Verlag 2017
368 Seiten, 23 Euro
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