Little Indie-Core Ride

in Lyrik/Platte

Musik | Energie und Zauberformeln in Songs und Poetry

»…two made one by music, bodied
edge
gone up into air, aura, atmosphere
the garment we wore. We were on
a ship’s deck dancing, drawn in a
dream…«
(›On Antiphon Island‹, Mackey)

 

HODJA

Hodja sind heavy, Kensington wirken light. Im Dazwischen dieser Gefilde finden sich Black Lung, White Lung, Flying Eyes, Zulu. Wer eine Alternative will zu von girly und boyish tuenden Bands, zu von Soft-Folk und Femme-Pop und Mainstream-Rock überschwemmten Playlisten, wendet sich vielleicht Kantigerem zu von Hodja, Black Lung, White Lung, Flying Eyes, Zulu, Kensingten. Wer sich da nicht sowieso schon befindet. Diese Bands erinnern mich an die 80-er/90-er-Jahre-Hardcore-Bands. Wer damals solche Platten hörte, fragte nicht nach einem Warum. Eine Erörterung dazu konnte weggelassen werden. Angesprochen wurde nur das Qualitätslevel der Vinyl-Scheiben und Bühnen-Shows. Dekoratives fehlte. Ein paar Worte genügten.

 

WHITE LUNG

»…It was a ride we knew we’d
wish to return to. Every-
thing was everything,
nothing no less. No less
newly
arrived or ancestral, of
late having to do with
the naming of parts…«
(›Eye on the Scarecrow‹, Mackey)

 

KENSINGTON

In einer spontanen Geste griff ich, während ich Hodja, Kensington, Black Lung, White Lung, Flying Eyes, Zulu hörte zu Poetry von Nathaniel Mackey. Die sich auch sofort gelesen und gesprochen als ein exzellentes Pendant zu hier genannten Bands erwies. Mackey bezog sich ursprünglich auf Jazz. Besonders auf Stücke von John Coltrane und Don Cherry. Und er war Radio-DJ für World-Music. Seine Lyric passt reibungslos in den Kontext dieser aktuellen Indie-Bands.

 

BLACK LUNG

»Gray morning, blue morning, a
feather blown between. Mashed
earth incumbent, gone up from,
never
more naked if ever to be naked,
brink what it was to be on…
Where next we came stick-figure
people greeted us. Abstract
was
abstract, also something else. Line,
shape, extension each other…«
(›Ghost Of A Trance‹, Mackey)

 

FLYING EYES

So weit und so kurz eine Reise quer durch Länder und Bandgeschichten. Hodja stammen aus New York, haben aber in Christiania in Dänemark aufgenommen. Ein Künstlerstandort mit ureigener kultureller Form. Die Band verortet Punk, Funk, Blues, Rock und ist in Hardcore-Tradition. Vielleicht dazu auch mal wieder die altbekannten Ministry hören. Oder Battles, Wolf Eyes, Black Dice. Ich spreche auch von Postrock der härteren Art. An der Fauenfront vorzeigbar mit grobkörnig punkigem Rock sind die Musikerinnen von White Lung aus Kanada. Black Lung stehen in Soundströmungen von Doom und stammen wie die die Psychedelic berührenden Flying Eyes von der Ostküste Amerikas. Hier in Bayern hat eine Band namens Zulu so was wie Indie-Core für sich entdeckt mit Kraft, Energie und Zauberformeln.

 

ZULU

»…It was a ghost of a trance. I was a
guest of the trance. What went on we
blamed on the ghost… It was the
ghost of a trance, each of us a
guest
of the trance. No two times were the
same…«
(›Ghost Of A Trance‹, Mackey)

Songs as elixir for yard traumas and things like that.
In der Indie-Core Shortlist:
Hodja
Kensington
Black Lung
White Lung
Flying Eyes
Zulu
Ministry
Battles
Wolf Eyes
Black Dice
Poetry kommt von:
Nathaniel Mackey

| TINA KAROLINA STAUNER

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