
Das Runde muss ins Eckige
wir andern bleiben hier
liebkosen stumm das dreckige
halbtote Lieblingstier
| MICHAEL EBMEYER
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Lyrik | FALTBLATT Nr. 9 – Edition YE Theo Breuers eigenwilliges FALTBLATT gibt jährlich einen guten Überblick über das lyrische Schaffen in Deutschland.Von MICHAEL MÄDE
Mit der Hand schließe ich mich kurz
beim Schreiben, lasse den Wortstrom
fließen durch mich hindurch,
damit er mich genau ausdrückt,
meine verschiedenen Stimmungen
zwischen heiter und bedeckt,
wie sie der Himmel mir vormacht.
Aron-Thorben Zagray legt sein Werk ›Das Schlimmste ist nicht die Einsamkeit‹ in einer zweiten Auflage vor. Diese hat sich sichtlich verändert. MARC HOINKIS schaut einmal genauer hin und befragt den jungen Autor.
Lyrik | Anette Hagemann: Gedichte In Tuwa Zwei Straßen nur führen nach Kysyl, und es reiten dort die Jungen und die Alten einhändig auf den Pferden: Als geschmeidige Zentauren bewegen sie sich durch die Steppe, die so weit ist, wie die Gesänge kehlig klingen und der Blick mancher Augen ins Unabsehbare geht – umgeben von Falten, verschmitzt, wie geschnitzt, genauso wie die Seen hier von Zweigen und Strauchwerk umgeben sind. Und manchmal gurren die Kamelkälber am helllichten Tag wie geschwätzige Uhus und in der Hauptstadt gründen die Schamanen Gemeinschaftspraxen
Lyrik | Andreas Altmann: Die lichten Lieder der Bäume liegen im Gras und scheinen nur so 2010 erschien im Verlag des poetenladens der Gedichtband Das zweite Meer von Andreas Altmann. Nach der Neuauflage des Buches als Taschenbuch und dem 2012 veröffentlichten Sammelband Art der Betrachtung mit ausgewählten Gedichten aus den letzten 20 Jahren erschien in diesem Jahr nun der neue Lyrikband Die lichten Lieder der Bäume liegen im Gras und scheinen nur so. Von STEFAN HEUER