Ausstellung | »Helotrophe« im Luftmuseum Amberg
Zunächst sieht man etwas ganz Weiches. Etwas, das sich zu bewegen scheint, das quillt und sich windet, über eine Kante hängt oder sich breitmacht. Eine amorphe Masse, ein Stück Gummi, Kunststoff, Wachs oder eine seltsame organische Substanz. Doch es ist Stein, der hier bearbeitet wurde. Was aussieht, als könne es jeden Moment seine Form verändern, besteht aus Marmor, einem der härtesten und dauerhaftesten Materialien der Bildhauerei. Von MARC PESCHKE

