Roman | Leonhard F. Seidl: Mutterkorn Der Nürnberger Autor Leonhard F. Seidl bezeichnet seinen Debütroman Mutterkorn als »Geschichte einer Befreiung«. Eine Bestandsaufnahme von HUBERT HOLZMANN
Erzählung | Arno Geiger: Der alte König in seinem Exil Arno Geiger erzählt von der Demenz: Der alter König in seinem Exil. Von WOLFRAM SCHÜTTE
Sachbuch | Walther Kindt: Irrtümer und andere Defizite in der Linguistik Wie man mit Irrtümern und Defiziten Privilegien einheimst: Walther Kindt hat für sein Fach, die Linguistik, untersucht, welche Irrtümer und andere Defizite in den vergangenen Jahren in Umlauf waren und immer noch sind. Damit benennt er Fragen, die weit über die Linguistik hinausreichen, findet unser Autor THOMAS ROTHSCHILD
Comic | Neil Gaiman / Dave McKean: Veilchenblau Der Verlag Nona Arte widmet sich in seinem Programm auch modernen Klassikern aktueller Comic-Größen. BORIS KUNZ durfte sich über ein Frühwerk von Neil Gaiman freuen. Leider hat es einen dummen deutschen Titel.
Sachbuch | Wolf Wagner: Tatort Universität
Eine engagierte Analyse des Wissenschaftsbetriebs und zehn »Regeln« für eine kreativere Zukunft an deutschen Hochschulen. Von JOSEF BORDAT
Jugendbuch | Rachel Ward: Numbers Ein Blick in die Augen eines beliebigen Menschen und die 15-jährige Jem sieht eine Zahl. Ein Datum. Den Tag, an dem die betreffende Person sterben wird. Wie kann man mit diesem Wissen, von dem keiner ahnt, leben? Von ANDREA WANNER
Kulturbuch | Stefan Heidenreich: Was verspricht die Kunst
Kunstgeschichte als Institutionengeschichte. Heidenreichs populäre Diskursanalyse des Kunstsystems führt Künstler in das System ein, das sie erwartet und zeigt, wie es wurde, was es ist. Von BJÖRN VEDDER
Krimi | Camilla Läckberg: Die Totgesagten JUDITH HAMMER über den zuletzt auf Deutsch erschienenen Roman der Auflagen-Krimikönigin Schwedens, Camilla Läckberg.
Kulturbuch| Daniel Ketteler: Das Knacken in der Rille
und wenn / ich das Gehirn des Dichters in dünne / Scheiben zerlege, und wenn sich die / bunten Farbnuancen auf dem Schirmbild // zeigen, dann bin ich mir wieder gewiss: / das Hirn, das ist der reine Beschiss
Menschen | Tagebuch aus dem Jahr 1955 / Der Landschafter auf der Höhe Alice Schmidts Tagebuch aus dem Jahr 1954 war eine Mikroskopie des »la(e)endlichen« Lebens, das die »Umsiedler« Alice & Arno Schmidt in Kastel geführt haben. Das nun publizierte Tagebuch aus dem Jahr 1955 lässt uns die materiell prekäre Schriftstellerehe samt Alices Katzenwirtschaft in höchster Bedrängnis & Flucht nach dem rettenden Darmstadt sehen. Von WOLFRAM SCHÜTTE

