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Menschen - page 2

Menschen, Porträts, Biografien, Persönliches: Unsere Betrachtungen zu interessanten Lebensläufen und auch Interviews können Sie hier lesen.

Doris Lessing

Skepsis, Leidenschaft und visionäre Kraft

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Menschen | Zum 100. Geburtstag von Doris Lessing

»Als ich jung war, hießen die weltbeherrschenden Themen Nazideutschland, Mussolini, das britische Empire, die Sowjetunion. Mir war zwar immer klar, dass die Welt sich schnell verändert, aber dass am Ende meines Lebens nichts von alldem mehr existieren würde, hätte ich nie gedacht«, hatte Nobelpreisträgerin Doris Lessing in den späten 1980er Jahren erklärt. Und ihr Leben selbst hätte tatsächlich genügend Stoff für ein opulentes Erzählepos hergegeben. Von PETER MOHR 

Die Literatur-Nobelpreisträger 2019

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Menschen | Olga Tokarczuk und Peter Handke

Die Literatur-Nobelpreisträger für die Jahre 2018 und 2019 wurden gestern von der Stockholmer Akademie bekannt gegeben. Die mit jeweils rund 830.000 Euro dotierten Auszeichnungen gehen an Olga Tokarczuk und Peter Handke. Die Doppel-Vergabe war wegen eines Skandals (verbunden mit mehreren Rücktritten) im Nobelpreiskomitee nötig geworden. Von PETER MOHR 

Von Blaues Sofa from Berlin, Deutschland - Horst Köhler beim Blauen Sofa, CC BY 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=62413161

Die Worte verführten mich

in Menschen/Porträt & Interview

Menschen | Zum Tod des Schriftstellers Günter Kunert

»Eines Tages, nach dem Krieg, lieh ich mir eine Schreibmaschine, um einen Brief zu schreiben. Da fiel mein Blick auf die große Kastanie im Hof, und ich stellte mir vor, dass die Äste bedrohlich wachsen und in die Zimmer ringsum eindringen. Plötzlich fing ich an, Zeile für Zeile untereinander zu schreiben, wie in Trance. Die Worte verführten mich! Von da an schrieb ich fast täglich«, erinnerte sich Günter Kunert an seine schriftstellerischen Anfänge zurück. Von PETER MOHR 

Konrád György

Moralische Instanzg

in Menschen/Porträt & Interview

Menschen | Zum Tod des Schriftstellers György Konrád

»Für viele ist er eine moralische Instanz geworden, ein außergewöhnlicher Mensch, dessen warmherziges, mitfühlendes Wesen und dessen Menschlichkeit sich spontan mitteilen. Die Literatur ist für ihn ein Medium, um Völker und Zivilisationen einander näherzubringen«, hieß es 2001 über den ungarischen Schriftsteller György Konrád in der Laudatio zur Verleihung des Karlspreises der Stadt Aachen. Von PETER MOHR 

Iwan Kotljarewskyj

Humanist, kein Revolutionär

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Menschen | Iwan Kotljarewskyj und seine Eneїda

Jeder Ukrainer kennt die Figur des Aeneas. Allerdings weniger als Figur des lateinischen Epos von Vergil, sondern in der dort bekannteren Version von Iwan Kotljarewskyj. Dessen Eneїda ist als erstes Werk der modernen ukrainischen Literatur in den Kanon eingegangen. Von JUTTA LINDEKUGEL 

Like Lovers 1 (c) Melanie Schlösser R

Musik aus der Geisterstadt

in Menschen/Porträt & Interview

Musik | Interview mit Jan Kerscher aka Like Lovers

Explosiv, chillig, emotional und vor allem: ehrlich. Like Lovers bringt sein Debütalbum heraus. MARC HOINKIS unterhielt sich darüber mit dem Maestro höchstpersönlich. 

Unknown, Elias Canetti 2, CC BY-SA 3.0 NL

Exzentrischer Außenseiter

in Menschen/Porträt & Interview

Menschen | Zum 25. Todestag des Nobelpreisträgers Elias Canetti

War er Romancier, Dramatiker, Philosoph oder Anthropologe? War er ein Genie oder ein Neurotiker? Ein hochdekorierter Autor ohne Lesergemeinde? Vielleicht sogar der erste Popstar der Literaturszene? Die Wahrheit liegt (wie so oft) irgendwo auf halber Strecke. Die Rede ist vom Literatur-Nobelpreisträger Elias Canetti. Von PETER MOHR 

Angela Radulescu, Toni Morrison 2008-2, CC BY-SA 2.0

Sehnsucht und Illusion

in Menschen/Porträt & Interview

Menschen | Zum Tod der Literatur-Nobelpreisträgerin Toni Morrison

»Die Sehnsucht nach einem Zuhause existiert zwar nach wie vor, aber es handelt sich dabei lediglich um eine Illusion. Und natürlich gibt es in Amerika nicht eben wenige, die ihr ganzes Leben auf diese trügerische Sehnsucht bauen, die niemals Realität werden kann«, hatte Toni Morrison, Nobelpreisträgerin des Jahres 1993, vor fünf Jahren in einem Interview mit der ›Welt‹ Auskunft über ihr disparates Verhältnis zu ihrem Heimatland gegeben. Sie war umstritten und streitbar, aber nach ihr wurde keinem US-Autor mehr die bedeutendste Auszeichnung der literarischen Welt zuteil. Von PETER MOHR 

Beneke - Tagebücher

Eine Quelle ersten Ranges

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Tagbücher | Edition der Beneke-Tagebücher

Wenn ein bedeutender Zeitzeuge über fünf Jahrzehnte hinweg tagtäglich Aufzeichnungen über seine Erlebnisse, Begegnungen und Überlegungen macht, so ist das schon ungewöhnlich genug und verdient allergrößte Beachtung. Ist dieser Tagebuchschreiber aber dazu noch ein einflussreicher Jurist und Politiker, so darf man von seinen Notaten gewichtige Aufschlüsse nicht nur über seine Person, sondern mehr noch über seine ganze Epoche erwarten. Das ist in der Tat der Fall bei Ferdinand Beneke (1774-1848), dem in Hamburg wirkenden Juristen und überzeugten Republikaner, dessen gewaltiges Tagebuchwerk bereits in zwei Buchkassetten vorliegt und jetzt vom Wallstein Verlag um eine weitere Sektion ergänzt worden ist. Von PETER ENGEL 

Brigitte Kronauer (2016) Foto: (c) Juergen Bauer
Brigitte Kronauer (2016)
Foto: (c) Jürgen Bauer
Klett-Kotta-Verlag

Schreiben mit dem Weitwinkel

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Menschen | Zum Tod der Georg-Büchner-Preisträgerin Brigitte Kronauer

›Eigentlich ist man als Schriftsteller immer froh, wenn sich Wahrnehmungen verändern. Man darf sich bloß nicht in einen blöden Sog bringen lassen‹, hatte Brigitte Kronauer im letzten Jahr in einem FAZ-Interview auf die Frage nach möglichen Problemen mit dem Älterwerden erklärt. Von PETER MOHR 

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