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Erster Weltkrieg

Battlefield 1
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Die Ästhetik des Kriegs

Digitales | Games: Battlefield 1

Alle paar Jahre – pünktlich zum Weihnachtsgeschäft – liefern sich Activision und Electronic Arts ein Duell der etwas anderen Art. Auch dieses Jahr wird wieder scharf geschossen, denn einmal mehr wollen sowohl ›Call of Duty‹, als auch ›Battlefield‹ den Thron im Shooter-Olymp besteigen. Während ›Call of Duty‹ in der Vergangenheit stets eine Nasenlänge Vorsprung hatte, fährt EA mit ›Battlefield 1‹ dieses Jahr große Geschütze auf, um der Konkurrenz ein Schnippchen zu schlagen. Wie gut das gelingt, weiß SEBASTIAN BLUME

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Das Ende der Menschheit – leicht verdaulich

Comic | Dr.R.Pietsch, D.Boller: Die letzten Tage der Menschheit

Der deutsche Verleger, Übersetzer und Autor Reinhard Pietsch und der Schweizer Comiczeichner David Boller haben eine Adaption von Karl Kraus‘ bitterkomischem Weltkriegsdrama ›Die letzten Tage der Menschheit‹ als Graphic Novel vorgelegt. Ein ebenso eigenwilliges wie ambitioniertes Unterfangen, von dem BORIS KUNZ sich nicht komplett überzeugen ließ.  

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Von wackeren Herzen

Digitales | Ubisoft: Valiant Hearts

Ein verletzter Deutscher unter Trümmern. Der Franzose Emile überlegt nicht lange und befreit unter Einsatz seines Lebens den Versehrten. Kurz darauf, zurück in den gesichtslosen Reihen der Heere, trachten sie einander erneut ums Leben. Es herrscht Krieg bei ›Valiant Hearts: The Great War‹. Das Indie-Spiel der Entwickler von Ubisoft Montpellier kam bereits im Juni 2014 heraus, erzählt aber eine jederzeit relevante Geschichte. Sie handelt von Menschlichkeit in einer unmenschlichen Lage, von Wut, Traurigkeit und Stärke, von Liebe und Aufopferung. Ein wahres Happy End gibt es, wie wir wissen, nicht. Von FLORIAN RUSTEBERG und EVA HENTER-BESTING.  

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Vom Schützengraben ins Rotlichtmillieu

Comic | Chloé Cruchaudet: Das falsche Geschlecht

Viel mehr als eine weitere Abhandlung über den Ersten Weltkrieg: Die wahre Geschichte des französischen Deserteurs Paul Grappe, der gezwungen war, sich von 1915 bis 1925 als Frau zu verkleiden, bietet Stoff für eine spannende, ungewöhnliche Beziehungsgeschichte. BORIS KUNZ über die einfühlsame Graphic Novel ›Das falsche Geschlecht‹.  

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Der Nachbar »erklärt« uns den Krieg

Kurzprosa | Éric Vuillard: Ballade vom Abendland

Ist es nicht vielleicht symptomatisch für ein verändertes Geschichtsverständnis, dass wir neuerdings unseren »Nachbarn« die Lehrerrolle zukommen lassen, wenn es heißt, über das letzte Jahrhundert und insbesondere die beiden Weltkriege nachzudenken? So regte der Brite Christopher Clark mit seinen Schlafwandlern eine Diskussion über die Kriegsschuld am Ersten Weltkrieg an. Es durfte uns – oder besser den Berliner Abgeordneten im Bundestag – der deutsch-französische Politologe Alfred Grosser zum Gedenken an den Ausbruch des Ersten Weltkriegs erklären, was die Geschichte der beiden Nachbarvölker unterscheidet. Und nun erzählt uns auch noch der französische Autor Éric Vuillard in seiner Ballade vom Abendland von den Menschen im »Grande Guerre«. Ein »rhapsodischer« Blick auf die Zeit vor 100 Jahren. Eine Buchempfehlung von HUBERT HOLZMANN  

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Gezeichnete Soldatendenkmäler

Comic | Spezial: Krieg im Comic

Mit Werken wie Palästina und Gaza hat Joe Sacco die Comicreportage salonfähig gemacht. Während der Meister mit einem sieben Meter langen Ausklappbild der gigantischen Schlacht an der Somme im Ersten Weltkrieg neue Wege beschreitet, beschäftigen sich andere Comicreportagen auf immer vielfältigere Weise mit kriegerischen Konflikten und beleuchten ihre Wurzeln ebenso wie die individuellen Auswirkungen auf den einzelnen Soldaten. BORIS KUNZ hat ein paar besondere Kriegsreportagen aus dem aktuellen Angebot herausgepickt.  

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Der neugierige Defätist

Interview | Comic-Zeichner Joe Sacco im Gespräch

Er war neben Tardi einer der prominentesten internationalen Gäste auf dem diesjährigen Comic-Salon in Erlangen: Joe Sacco, der Comic-Reporter, der mit seinen gezeichneten Berichten aus Palästina, dem Gaza-Streifen, dem Irak oder Bosnien eindrucksvoll bewiesen hat, dass gezeichnete Dokumentationen einer fotografischen oder filmischen Berichterstattung nicht nur in nichts nachstehen, sondern ihr in manchen Punkten überlegen sind. BORIS KUNZ hat mit ihm über sein Weltkriegs-Panoramabild und die Absurditäten des Krieges gesprochen.  

Rabbiner in Feldgrau
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Rabbiner in Feldgrau

Kulturbuch | Sabine Hank / Hermann Simon / Uwe Hank: Feldrabbiner in den deutschen Streitkräften des Ersten Weltkrieges

Das wilhelminische Kaiserreich war ein Staat der schroffen Gegensätze, steckengeblieben irgendwo zwischen industrieller Moderne und ideologischem Mittelalter, zwischen Demokratie und Neoabsolutismus. Niemand bekam das mehr zu spüren als die jüdischen Deutschen. Von PETER BLASTENBREI  

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