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Porträt & Interview - page 2

HAbermas: Wolfram Huke at en.wikipedia , http://wolframhuke.de, JuergenHabermas retouched, CC BY-SA 3.0

Ein reizbarer und streitbarer Philosoph

in Menschen/Porträt & Interview

Menschen | Zum 90. Geburtstag von Jürgen Habermas

Der amerikanische Philosoph Ronald Dworkin umschrieb vor zehn Jahren anlässlich des 80. Geburtstags des europäischen Denkers dessen Werk und Wirken mit den Worten: »Jürgen Habermas ist nicht nur der berühmteste lebende Philosoph der Welt. Sein Ruhm selbst ist berühmt.« Ein Porträt von DIETER KALTWASSER 

Dr John

Hot to handle…

in Menschen/Porträt & Interview

Menschen | Denkschrift über Roky Erickson und Dr John Mac Rebennack

Nachrufe sind nicht so meine Sache. Eine schlimme Angelegenheit in jedem Fall. Aber Roky und Dr John sind Bekannte von Bekannten aus Bekanntenkreisen von mir aus früheren Jahren. Die sich als Stars zeigten. Von denen auch ein trauriger Abschied öffentlich sein kann. Von TINA KAROLINA STAUNER 

Sabaton

The Great War

in Menschen/Porträt & Interview

Musik | Interview: Pär Sundström from »Sabaton«

For many years the Swedish band Sabaton has been risking a tightrope walk between musical entertainment and historical education. Many people misunderstand the band’s efforts as glorification of war. Now, the first single ›Fields of Verdun‹ from the new album ›The Great War‹ has been released and even the fan community is divided whether the song meets their expectations or not.
ANNA NOAH talks with bassist Pär Sundström about the creation of an unusual CD. 

ADN-ZB Junge 4.1.82 Berlin: An der "Berliner Begegnung zur Friedensförderung" von Schriftstellern, Künstlern und Wissenschaftlern aus europäischen Ländern am 13. und 14.12.81 nahmen aus der DDR der Schriftsteller Volker Braun, die Regisseurin Ruth Berghaus und der Bildhauer Wieland Förster (v.l.n.r.) teil.

Poesie des Scheiterns

in Menschen/Porträt & Interview

Menschen | Zum 80. Geburtstag des Schriftstellers Volker Braun

»Was erwartet ihr von mir? Widerspruch. Widersprüchliches werdet ihr hören«, heißt es im jüngst erschienenen Aphorismenband ›Handstreiche‹.
Volker Braun hat stets die leisen Töne bevorzugt, das klassenkämpferische verbale Gepolter war nie seine Sache: kluge philosophische Sentenzen hat er stets gepaart mit einem untrüglichen Gespür für gesellschaftliche Veränderungen – so auch in ›Machwerk oder Das Schichtbuch des Flick von Lauchhammer‹ (2008). Darin setzte er sich mit den gravierenden Veränderungen im Arbeitsalltag und dem Verschwinden vieler industrieller Arbeitsprozesse auseinander. Ein Porträt von PETER MOHR 

Johano Strasser

Spalter und kein Integrierer

in Menschen/Porträt & Interview

Menschen | Zum 80. Geburtstag des langjährigen PEN-Präsidenten Johano Strasser am 1. Mai

»Was in den USA zurzeit passiert, ist eine Tragödie. Donald Trump ist ein Mensch, der eigentlich nicht in ein solches Amt gehört. Noch dazu ein Amt, das besondere Befugnisse hat, die weit über das hinausgehen, was ein vergleichbarer Staatschef — beispielsweise die Kanzlerin — hätte. Das darf eigentlich nicht passieren«, beklagte Johano Strasser vor einem Jahr in einem Interview. Der Schriftsteller, Publizist und Politologe ist stets ein Querdenker gewesen, ein skeptischer Grübler, denn (so Strasser) der Intellektuelle sei nun einmal ein »Spalter und kein Integrierer«. Von PETER MOHR 

Dieter Forte - Himmel

»Ich arbeite wie ein Maler«

in Menschen/Porträt & Interview

Menschen | Zum Tod des Schriftstellers Dieter Forte

»Manchmal denke ich, ich bin ein Fremder auf dieser Welt«, bekannte der Schriftsteller Dieter Forte 1998 in einem Interview. Sein großes literarisches Sujet stellte sich tatsächlich quer zum Zeitgeist: Die seelischen Verwundungen der Nachkriegszeit, die unsichtbaren Narben und Traumata, die durch Hunger und totale Zerstörung des Lebensraumes ausgelöst wurden, hat Forte zum Thema seiner vier großen Romane gemacht, die seit 1992 erschienen sind. Ein Porträt von PETER MOHR 

Christoph Hein 2012

Von Drachenblut bis Verwirrnis

in Menschen/Porträt & Interview

Menschen | Zum 75. Geburtstag des Schriftstellers Christoph Hein

»Relativ locker kann ich alles erzählen, weil es mir besser ergangen ist als vielen meiner Kollegen. Viele Autoren verloren mit der Wende ihre Verlage, die standen auf der Straße – so wie die Arbeiter, deren Betriebe zumachten«, erklärte Christoph Hein kürzlich in einem Interview über seinen jüngst erschienen, schmalen (historischen) Anekdotenband ›Gegenlauschangriff‹, in dem der äußerst kontrovers diskutierte Text ›Mein Leben, leicht überarbeitet‹ enthalten ist, in dem Hein den oscar-gekrönten Film ›Das Leben der Anderen‹ von Florian von Donnersmarck als »Gruselmärchen« bezeichnet. Von PETER MOHR 

Milan Kundera

Die erträgliche Leichtigkeit des Romanciers

in Menschen/Porträt & Interview

Menschen | Zum 90. Geburtstag des großen Schriftstellers Milan Kundera am 1. April

»Man muss sie lieben, die Bedeutungslosigkeit, man muss lernen, sie zu lieben«, verkündet Ramon, eine der Hauptfiguren in Milan Kunderas letztem Roman ›Das Fest der Bedeutungslosigkeit‹ (2015).
Es war ein spielerisches Buch der großen Gegensätze – von Liebe und Hass, von Tragik und Komik, von Wahrheit und Lüge, von Aufrichtigkeit und Selbsttäuschungen. Von PETER MOHR 

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