Digitalspielkultur | Tobias Unterhuber: Kulturhistorische Bedeutung von Pen-&-Paper-Rollenspielen und Worldbuilding
Pen-&-Paper-Rollenspiele existieren seit über fünfzig Jahren und doch wurden sie in der Fantastikforschung lange Zeit randständig behandelt. Im Gespräch mit RUDOLF THOMAS INDERST erläutert der Medienkulturwissenschaftler Tobias Unterhuber, warum Rollenspiele als »Missing Link« zwischen Literatur, Film und digitalen Spielen verstanden werden können, welche Rolle sie für Worldbuilding, Kanonisierung und transmediales Erzählen spielen und weshalb sie nicht nur Stoffe adaptieren, sondern Fantastiken aktiv mitformen. Das Interview wirft zudem einen Blick auf aktuelle Entwicklungen wie Actual Plays und skizziert offene Forschungsfelder an der Schnittstelle von Spiel, Medien und Kultur.

