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Musik/Music - page 43

Sleeper
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Der Schatz aus dem Archiv

Musik | Platte: Keith Jarrett: Sleeper

Eine Generation ist herangewachsen, für die Jazz und Jarrett Synonyme sind. So erfolgreich war in den Jahren, da Rock und Pop den Ton angaben, kein Jazzmusiker wie Keith Jarrett. Sein Köln Concert wurde, was man heute Kult nennt. Es drehte sich auf den Plattentellern zwischen Leonard Cohen und Eric Clapton. Der in jenen Jahren viel beschworene Gegensatz von »Kopf« und »Bauch«, von Intelligenz und Gefühl kam bei dieser Musik gar nicht erst auf. Und die Rede vom Tod des Jazz verstummte, jedenfalls vorübergehend. Von THOMAS ROTHSCHILD  

A Performance by Fluxus artist Ben Patterson, "Dental Bach," October 12, 2004. Performed at the University of Paris 8, Saint-Denis. Photo: B. Clavez.
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Fluxus als Haltung

Interview | Der Fluxus-Pionier Ben Patterson über Fluxus als Haltung, die schwarze Bürgerrechtsbewegung und ein Versprechen an Mount Fuji

Vor 50 Jahren kratzten Unbekannte »Die Irren sind los« in das Werbeplakat. Im Hörsaal des städtischen Museums Wiesbaden fanden damals im Rahmen der Fluxus-Festspiele Neuester Musik vom 1.-23.September 1962 die weltweit ersten Fluxus-Performances statt. Das Fernsehen sendete die Ereignisse und die subversive Strahlkraft dieses Fluxus-Urknalls verbreitet seitdem ihr Unwesen. Von SABINE MATTHES 

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Bunter Stilmix

Musik | Gabby Young and other animals: The band called out for more

Der Bandname deutet schon auf den britischen Humor hin, mit dem die Exzentrikerin Young auch ihr zweites, buntes Album fein abschmeckt. Von TOM ASAM  

Philosophie der postmodernen Musik
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Klimmzug

Kulturbuch | H.-Joachim Heßler: Philosophie der postmodernen Musik

H.-Joachim Heßlers Traktat über die Philosophie der postmodernen Musik – von HANS-KLAUS JUNGHEINRICH  

Friedrich Cerha
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Noch einmal Grubinger

Musik | Friedrich Cerha: Konzert für Schlagzeug und Orchester/Impulse für Orchester/Kontinent Varèse: col legno

Stimmt es denn wirklich, dass zeitgenössische Musik »schwierig« sein muss? Für die zwei Kompositionen von Friedrich Cerha, Jahrgang 1926, die die Wiener Philharmoniker unter der Leitung der beiden dafür prädestinierten Dirigenten Pierre Boulez und Peter Eötvös aufgenommen haben, trifft es jedenfalls nicht zu. Sie sind ausgesprochen süffig und hochdramatisch, unmittelbar »verständlich« und in einem ganz traditionellen Sinne schön. Von THOMAS ROTHSCHILD  

Basie plays Hefti
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Der Count und sein Arrangeur

Musik | Basie plays Hefti

Es geht ihnen ähnlich wie den Drehbuchautoren beim Film: Man kennt ihre Werke, aber ihre Namen kennt man nicht. Sie stehen anonym im Schatten der Realisateure. Im Kino sind das die Regisseure. Wir kennen Berüchtigt, Liebling, ich werde jünger, Extrablatt als Filme von Alfred Hitchcock, Howard Hawks, Billy Wilder, aber wer weiß schon, dass sie und zahllose andere Filme auf einem Buch von Ben Hecht basieren? Im Jazz sind es die Arrangeure, die nur Experten ein Begriff sind. Dabei spielen sie, insbesondere bei Big Bands, im Swing und darüber hinaus, eine entscheidende Rolle. Von THOMAS ROTHSCHILD  

Darin
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Diesseits des Rat Packs

Musik | Bobby Darin: This is Darin/That’s All

Der Film mit Kevin Spacey hat ihn in Erinnerung gerufen: Bobby Darin. Bei uns, in Europa, war er in den späten fünfziger Jahren, zur gleichen Zeit etwa wie Perry Como oder Dion and the Belmonts, vor allem als Popsänger bekannt, durch den Ohrwurm Dream Lover und durch seine Version von Mack the Knife, die mit Louis Armstrongs älterer Bearbeitung von Kurt Weills Komposition konkurrierte. Von THOMAS ROTHSCHILD  

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Barney Kessel Four & Five

Musik | Barney Kessel & Hampton Hawes: Quartet Quintet

Es gibt Theoretiker, die sagen, es sei der Swing, was den Jazz ausmache. Sie kommen bei dieser CD voll auf ihre Rechnung. Barney Kessel war der wohl bedeutendste Jazzgitarrist der fünfziger Jahre. Obgleich er vom damals aktuellen Bebop geprägt war, ist seine Musik immer noch dem Swing verhaftet, ohne banal zu werden, wie das gelegentlich selbst einem Giganten wie dem nur zwei Jahre jüngeren Pianisten Oscar Peterson passierte. Von THOMAS ROTHSCHILD  

Stimmen Bayerns - Rausch
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Was die bayerische Seele zusammenhält

Musik | Stimmen Bayerns: Der Rausch

Gedichte, Kurzgeschichten, Songs, Sketche und mehr. Nach Die Liebe und Der Tod folgt mit Der Rausch der nächste essentielle Baustein dieser einzigartigen Enzyklopädie der bayerischen Seele. Prost, sagt TOM ASAM

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Der Bass im Dialog mit dem Orchester

Musik | Arild Andersen: Celebration

Dies ist eine außergewöhnliche CD. Sie ist es zunächst wegen ihrer Besetzung: Ein Solo-Kontrabassist mit einem Jazzorchester ist keine alltägliche Angelegenheit. Und sie ist es wegen des Repertoires: Nicht die Stücke eines Komponisten sind hier zusammengestellt, sondern Stücke eines Labels, des Labels, auf dem auch die CD selbst erschienen ist, ECM. Von THOMAS ROTHSCHILD  

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