Jürgen Nendza: Apfel und Amsel Jürgen Nendzas neuer Gedichtband Apfel und Amsel. Von STEFAN HEUER
Lyrik | Urs Böke Eine Hinrichtung irgendwo Neue Gedichte von Urs Böke. Von STEFAN HEUER
Lyrik | Crauss und die juicy transversions seiner Lakritzvergiftung Ende 2011, also vor gut einem Jahr, nahm ich die Lakritzvergiftung von Crauss zum ersten Mal in die Hand. Seitdem vergeht keine Woche, in der ich nicht einige der in ihr enthaltenen Gedichte nachlese. Von STEFAN HEUER
Lyrik | Gerrit Wustmann (Hrsg.): HIER IST IRAN! HIER IST IRAN! herausgegeben von Gerrit Wustmann – ein sich der Tradition bewusster Ritt durch die Gegenwart. Von STEFAN HEUER
Roman | Manfred Wieninger: Prinzessin Rauschkind – Ein Marek-Miert-Krimi Für einen Privat-Detektiv gibt es verschiedene Möglichkeiten, an neue Klienten zu kommen, beispielsweise das Aufgeben einer Anzeige. Wem das zu spießig erscheint, der könnte auch den Polizeifunk abhören und Einbruchsopfern seine Dienste offerieren. Auch Marek Miert, seines Zeichens Harlands erster und bislang einziger Diskont-Detektiv mit Hang zu Mozartkugeln und erlesenem Rotwein, stünden diese Wege offen. Vorgestellt von STEFAN HEUER
Kulturbuch| Daniel Ketteler: Das Knacken in der Rille
und wenn / ich das Gehirn des Dichters in dünne / Scheiben zerlege, und wenn sich die / bunten Farbnuancen auf dem Schirmbild // zeigen, dann bin ich mir wieder gewiss: / das Hirn, das ist der reine Beschiss
Lyrik | FALTBLATT Nr. 9 – Edition YE Theo Breuers eigenwilliges FALTBLATT gibt jährlich einen guten Überblick über das lyrische Schaffen in Deutschland.Von MICHAEL MÄDE
Roman | Manfred Wieninger: Rostige Flügel Wer aufgrund eines unumgänglichen Termins gezwungen ist, eine Folge seiner Lieblingsserie zu verpassen, der steht in der Regel ziemlich auf dem Schlauch. Warum und wann Jacqueline ihren Nachbarn Georg geheiratet hat, das lässt sich im Nachhinein nur noch schwerlich nachvollziehen. Von STEFAN HEUER
Menschen | Gesellschaft | Stefan Müller-Doohm: Frankfurt als geistige Lebensform
Die biographischen Erinnerungen im Gespräch mit Matthias Bormuth und die Essays des Autors, in Textform vereint in seinem sehr empfehlenswerten Buch ›Frankfurt als geistige Lebensform‹, zeigen eindrucksvoll, wie die Mainmetropole als kultureller Erfahrungsraum eine ganze soziologische Weltsicht und philosophische Selbstfindung maßgeblich beeinflussen konnte. Von DIETER KALTWASSER
Roman | Peter Mann: Der Ire
Eigentlich hat ihn der deutsche Abwehr-Mann Adrian de Groot – von Hause aus Philologe, Literaturkenner und Übersetzer – 1940 aus einem spanischen Gefängnis nach Berlin geholt, damit er eine wichtige Rolle bei der geplanten deutschen Invasion Großbritanniens spielen kann. Denn Proinnsias Pike war gut vernetzt in der irischen IRA-Szene, bevor er sich den Internationalen Brigaden in Spanien anschloss und dort in Gefangenschaft geriet. Nun könnte er den Nazis von Nutzen sein, die sich auf der Suche nach Verbündeten auf der Insel befinden und dazu auf die jahrhundertealte Abneigung der Iren gegenüber den Engländern aufzubauen gedenken. Der Plan ist gut überlegt – aber haben sich die Deutschen tatsächlich den Richtigen für seine Umsetzung ausgesucht? Von DIETMAR JACOBSEN

