Menschen | Zum 80. Geburtstag (14. April) erschien Charles Lewinskys Roman ›Eine andere Geschichte‹
Als Kind konnte sich Charles Lewinsky nicht vorstellen, dass sich das Schreiben zum Beruf machen ließe: »Ich fand immer, Schreiben ist etwas, das grossen Spass macht. Und etwas, das Spass macht, kann ja kein Beruf sein«, sagte der Autor einst in der SRF-TV-Sendung ›Musik für einen Gast‹. Lewinsky ist ein literarischer Spätentwickler. Mit sechzig Jahren gelang ihm mit dem Roman ›Melnitz‹, der vom Schicksal einer jüdischen Familie in der Schweiz über mehrere Generationen von 1871 bis 1946 erzählt, der literarische Durchbruch. Vor zwei Jahren hat sich Lewinsky, der am 14. April 1946 in Zürich geboren wurde, in seinem Roman ›Täuschend echt‹ mit Künstlicher Intelligenz (KI) und deren Auswirkung auf unseren Alltag auseinandergesetzt. Von PETER MOHR.

