Ausstellung | ›Tattoo‹ – Ritual, Mode, Stigma (Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg) Die Hamburger Ausstellung zeigt ein faszinierendes kulturgeschichtliches Panoptikum der menschlichen Hautzeichnung. SABINE MATTHES über die Kunst, die man auf dem Körper trägt.
Ausstellung | Black Cowboys. Stadthaus Ulm
Der Mythos »Cowboy« erlebt eine Renaissance - und feiert seine afrikanischen Wurzeln. Eine Fotoausstellung, die noch bis kommenden Sonntag in Ulm zu sehen ist, nimmt SABINE MATTHES und uns auf diese ungewöhnliche Reise mit.
Ausstellung | Nigerian Modernism (London)
Im Zuge nationaler Unabhängigkeit muss sich auch die Kunst befreien und neu erfinden. Die Ausstellung »Nigerian Modernism« in der Londoner Tate zeigt, wie sich traditionelle indigene Kunstformen, Religionen und Perspektiven mit europäischen Techniken zu einem modernen Stil synthetisieren. Von SABINE MATTHES
Ausstellung | Phänomen »Glitzer« als Lebensgefühl, Empowerment und Protest
Glitzer ist kontrovers. Affen lieben Glitzerkram und legten schon vor Hunderttausenden von Jahren nutzlose Kristallsammlungen an. Was wohl einen Sinn für Schönheit offenbart. Geschätzt wird Glitzer besonders von Kindern, dem Showbizz und der LGBTQ-community. Gehasst von Eltern und Umweltschützern. Verachtet von den Puristen der Kunstgeschichte. Von SABINE MATTHES
Ausstellung | Lee Miller - Surrealistin auf Reisen, ins Herz der Finsternis
Lee Miller lebte den Surrealismus. Wandlungsfähig wie ein Chamäleon, rebellierte sie gegen jede Konvention. Schön, talentiert, experimentierfreudig, beseelt von einem wilden Freiheitsdrang, furchtloser Neugier und Mut setzte sie sich auf der Achterbahn der Geschichte in den vordersten Wagen – um die kreativsten Höhen und tiefsten menschlichen Abgründe des letzten Jahrhunderts hautnah zu erfahren. Vom Glamour der New Yorker Modewelt, zur künstlerischen Avantgarde in Paris, über Kairo und London, in die Hölle des Zweiten Weltkriegs – Bilder von erschreckender Aktualität. Die Londoner ›Tate Britain‹ zeigt mit etwa 250 wunderbaren originalen und späteren Abzügen, in elf chronologischen Kapiteln, die poetische Vision und den rastlosen Geist der brillanten Fotografin und Zeitzeugin. Von SABINE MATTHES
Kalender | A Journey into 365 Days of Black History
Ein Wandkalender erzählt Schwarze Geschichte – SABINE MATTHES hat den Kalender voll Soul, Pioniergeist und Übermut gelesen.
Ausstellung | Interview mit Jonathan Fischer zur Ausstellung ›Merci Maman‹
Was die Dandys für Kinshasa sind, sind die Sotramas für Bamako. Schrille, grellbunte, übermütige Selbstinszenierungen. Wild entschlossen trotzen sie Chaos, Armut und Staub und ziehen eine Spur des Lächelns durch die Straßen der malischen Hauptstadt. Die rollenden Dandys von Bamako sind private Mercedes-Kleinbusse für den öffentlichen Nahverkehr. Ihre Besitzer lassen sie von Busmalern zu exzentrischen Gesamtkunstwerken gestalten, voller Bilder und Botschaften, die Geschmack und Charakter der Chauffeure spiegeln und den Zeitgeist von Bamako. Das malische Foto-Kollektiv »Yamarou« hat dieses Kulturphänomen über ein Jahr lang für die Ausstellung ›Merci Maman. Straßenfotografie in Mali‹ porträtiert. Im Münchner ›Museum Fünf Kontinente‹ werden etwa 60 Arbeiten von fünf Mitgliedern der Gruppe präsentiert – atmosphärisch wie ein Marktplatz inszeniert und vom Rhythmus malischer Songs in Schwingung versetzt. Von SABINE MATTHES
Ausstellung | From Mystic to Plastic, München
Das Münchner Museum Fünf Kontinente zeigt zwei faszinierende Fotoserien von Stéphan Gladieu: afrikanische Maskenperformance als spiritueller Beistand und Protest, mit unheimlich-poetischer Kraft. SABINE MATTHES hat die Ausstellung gesehen
Film | Internationales Dokumentarfilmfestival München
SABINE MATTHES im Gespräch mit Barbara Off, Leiterin des Afrika-Fokus beim Internationalen Dokumentarfilmfestival München, zum zehnjährigen Jubiläum von DOK.network Africa
Kulturbuch | Charlie Nash: »Gaddafi, Existentialist«
Vor 50 Jahre, am 14. Mai 1973, hielt Muammar al-Gaddafi in Tripolis eine Rede über Existentialismus. Libyen sei daran nicht interessiert, weil man das letzte Geheimnis der Existenz, das auch die Wissenschaft nicht erklären kann, mit Religion beantworte. Der britische Journalist Charlie Nash tritt den Gegenbeweis an. Sein kurioses Büchlein »Gaddafi, Existentialist« entdeckt einen existentialistischen Faden in Leben und Werk des libyschen Revolutionsführers, Despoten, Außenseiters und Visionärs. Eine faszinierende Neuinterpretation – die das schillernde Gaddafi-Enigma durch das Prisma der Philosophie betrachtet. Von SABINE MATTHES

