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Kurzprosa - page 6

Einst galt Prosa als Sprache der Wissenschaft. Heute lesen wir in ihr Alltagssprache und auch künstlerische fiktionale Texte. Jeden Montag in TITEL.

Der jugendliche Camus

in Brasilien 2014/Kurzprosa/Menschen/Sachbuch
Abel Paul Pitous: Mon cher Albert

Menschen | Abel Paul Pitous: Mon cher Albert

Wird Albert Camus noch gelesen? Die Pest? Camus stand stets im Schatten von Jean Paul Sartre. Oh, sie begründeten die Tradition der schwarzen Rollkragenpullover, dafür sei beiden gedankt, Camus kam leider früh zu Tode. Der hier veröffentlichte Brief fand sich im Nachlass des 2005 verstorbenen Abel Paul Pitou, eines Jugendfreundes von Camus, und wurde 2013 von dessen Sohn zur Veröffentlichung gegeben – die unscheinbarsten Manuskripte erreichen die Welt auf den kompliziertesten Pfaden. Pitous und Camus spielten in diversen Schulmannschaften gemeinsam Fußball, das verleiht dem Text spezielle Würze in diesem Jahr der Fußball-Weltmeisterschaft. Von WOLF SENFF 

Schlagzeilen mache ich nicht

in Kurzprosa/Menschen

Kurzprosa | Volker Braun: Werktage. Arbeitsbuch 1990-2008

»Ich kann sagen, was ich will, Schlagzeilen mache ich nicht«, notierte Volker Braun in seinem nun erschienenen opulenten poetischen Tagebuch aus den Jahren zwischen 1990 und 2008. In diesen Werktagen offenbart sich eine bisher kaum beachtete Facette in Brauns Arbeiten: der feinsinnige Humor und seine Neigung zur subtilen Selbstironie. Zum 75. Geburtstag von Georg-Büchner-Preisträger Volker Braun am 7. Mai* – Von PETER MOHR 

Grenzgänger zwischen den Zeiten

in Kurzprosa

Kurzprosa | Adolf Muschg: Im Erlebensfall

In seinen Essays und Reden Im Erlebensfall. Versuche und Reden 2002-2013 zeigt sich der Schweizer Schriftsteller Adolf Muschg, der in diesem Jahr seinen achtzigsten Geburtstag feiert, als feinsinniger und klarsichtiger Denker. Eine begleitenden Biographie von Manfred Dierks erläutert Muschgs wissenschaftlichen und literarischen Werdegang und die Wechselfälle seines Lebens. Von BETTINA GUTIÉRREZ 

Rum und Ruinen

in Kurzprosa

Kurzprosa | Frank Nihil: Essay oder Stirb

›Essay oder Stirb. Geschichten, Gedanken, Gedichte‹ heißt der Erstling des Karlsruher Musikers und Gelegenheitspublizisten Thomas Hauf, der unter dem Pseudonym Frank Nihil eine schonungslose Seismographie der eigenen, weitgehend als sinnlos empfundenen Existenz zu geben versucht. ALBERT EIBL über Schilderungen des Lebens. 

Vergebliches Streben nach Glück

in Kurzprosa

Kurzprosa | George Saunders: Zehnter Dezember

George Saunders‘ meisterhafte Kurzgeschichten wirken gleichzeitig authentisch und alltäglich wie surreal und absurd. Die eben erschienene Sammlung Zehnter Dezember könnte tatsächlich zum besten Buch des Jahres werden. Von INGEBORG JAISER 

Märchenhafter Frauenversteher

in Kurzprosa

Kurzprosa | J.M.G. Le Clézio: Der Yama-Baum und andere Geschichten

Der Yama-Baum – neue Erzählungen von Nobelpreisträger J.M.G. Le Clézio. Von PETER MOHR 

straßbesetzt

in Kurzprosa
TITEL Kurzgeschichte

Kurzgeschichte | Jürgen Landt: straßbesetzt

angela merkel hatte sich in mich verliebt. der wahlkampf war schon zu ende. dennoch standen genügend öffentliche auftritte an. manchmal hielt ich mich etwas abseits, oftmals war ich direkt an ihrer seite. oftmals trug ich mein langes gelichtetes weißes haar mit einer klammer zusammengekniffen, manchmal ließ ich es einfach offen hängen. 

Landt in Sicht!

in Kurzprosa

Kurzprosa | Jürgen Landt: Letzter Stock im Feuer

In gewohnter Art und Weise: gerade heraus, nackt und ungeschminkt wie die Wirklichkeit bewältigt Jürgen Landt in seinem neuen Buch Letzter Stock im Feuer den Irrsinn des Alltags, des menschlichen Lebens und Erlebens. Der Zeitbogen des Erzählten spannt sich dabei über die letzten dreißig, vierzig Jahre und beginnt mitten in der DDR. Von RÜDIGER SASS
 

Eloquenz und Kalauer

in Bühne/Kurzprosa/Menschen/Roman/Theater
Hellmuth Karasek mit Peter Mohr im Anschluss an eine Lesung im Mai 2011 in der Wattenscheider St. Nikolaus-Kirche
Hellmuth Karasek mit Peter Mohr im Anschluss an eine Lesung im Mai 2011 in der Wattenscheider St. Nikolaus-Kirche

Menschen | Zum 80. Geburtstag des kulturellen Tausendsassas Hellmuth Karasek

»Manchmal fürchtete ich schon, ich schreib mich in eine Depression hinein«, bekannte Hellmuth Karasek über die Arbeit an seinem 2006 erschienenen Band Süßer Vogel Jugend. Der kulturelle Tausendsassa mit der stark ausgeprägten Affinität zur Selbstironie sprüht aber immer noch vor Tatendrang und hat im letzten Frühjahr unter dem Titel Frauen sind auch nur Männer einen Sammelband mit 83 Glossen aus jüngerer Vergangenheit vorgelegt. Sogar prophetische Züge offenbart Karasek darin, sagte er doch den Niedergang der FDP schon zwei Jahre vor der letzten Bundestagswahl voraus. Von PETER MOHR 

»Gute Rezensionen tun deutschen Dichtern not«

in Kurzprosa/Lyrik

Lyrik | Kurzprosa | Mascha Kaléko: Sämtliche Werke

Jutta Rosenkranz gibt Sämtliche Werke und Briefe von Mascha Kaléko heraus. Eine Besprechung von FLORIAN WELLE 

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