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Peter Engel

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Ingendaay - Königspark
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Halb Engel, halb Teufel

Roman | Paul Ingendaay: Königspark

»Sie ist mir irgendwann in den Träumen erschienen und sie war der letzte Anlass, dieses Buch überhaupt zu schreiben. Ich hätte es sonst nicht geschafft. Ich brauchte eine Retterfigur, die da richtig reinfährt, ich brauchte eine schlagende Frau«, erklärte Paul Ingendaay über die äußerst unkonventionelle Protagonistin Nuria aus seinem neuen Roman Königspark. Rezensiert von PETER MOHR

 

Untergruendige Jahre
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Neue Subjektivität

Gesellschaft | Peter Engel, Günter Emig (Hg.), Die untergründigen Jahre

 
Niemand zählt noch Epochen. Oh, das fiel Ihnen bislang gar nicht auf? Noch immer scheint ungewiß, ob die Postmoderne abgeräumt ist, und falls ja, seit wann genau, und wo wir uns derzeit befinden. Intelligenz, verkünden die Großfürsten der digitalen Verwirrung, sei jetzt künstlich, und seit neuestem, lesen wir, gibt es lebenden Beton. Na denn. Von WOLF SENFF

 

Francisco de Goya (1746–1828) Porträt des Asensio Julià , um 1798 Öl auf Leinwand, 54,5 x 41 cm © Museo Nacional ThyssenBornemisza, Madrid
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Frühe Impressionisten: ›Die Freiheit der Malerei‹

Ausstellung | ›Goya, Fragonard, Tiepolo. Die Freiheit der Malerei‹ in der Kunsthalle Hamburg

Glanzvolle Spitzenwerke aus einer Blütezeit der europäischen Kunst verbergen sich hinter dem Titel ›Die Freiheit der Malerei‹, unter dem die Hamburger Kunsthalle so unterschiedliche Figuren wie Goya, Fragonard und Tiepolo in einer Ausstellung auf neue Weise zusammenführt. Von PETER ENGEL

 

Beneke - Tagebücher
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Eine Quelle ersten Ranges

Tagbücher | Edition der Beneke-Tagebücher

Wenn ein bedeutender Zeitzeuge über fünf Jahrzehnte hinweg tagtäglich Aufzeichnungen über seine Erlebnisse, Begegnungen und Überlegungen macht, so ist das schon ungewöhnlich genug und verdient allergrößte Beachtung. Ist dieser Tagebuchschreiber aber dazu noch ein einflussreicher Jurist und Politiker, so darf man von seinen Notaten gewichtige Aufschlüsse nicht nur über seine Person, sondern mehr noch über seine ganze Epoche erwarten. Das ist in der Tat der Fall bei Ferdinand Beneke (1774-1848), dem in Hamburg wirkenden Juristen und überzeugten Republikaner, dessen gewaltiges Tagebuchwerk bereits in zwei Buchkassetten vorliegt und jetzt vom Wallstein Verlag um eine weitere Sektion ergänzt worden ist. Von PETER ENGEL

 

Swan
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Zu Papier gebracht

Lyrik | Peter Engel: Gedichte

Zu Papier gebracht

Was durch den Kopf geht, flüchtig ist
und davon will wie im Nu,
auch was in den Fingerspitzen
kribbelt und nicht weiß warum,
was wie ein Einfall von Licht
durch den Raum stiebt ohne Ziel
oder die wirbelnden Flocken
von allerlei Stäuben im Eck,
was vielleicht ein Gedanke ist,
der gerade erst entsteht
und sich selbst noch nicht ganz kennt,
gleichfalls ein kaum zu hörender
Ton, der noch nicht durchgeformt ist,
und meine unvollkommenen
Zeilen mit dunklem Gehalt,
alles wird hier zu Papier gebracht.

 

Kalte-Sophie
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Kalte Sophie

Lyrik | Peter Engel: Kalte Sophie

Die Platane hat jetzt ihre
Arbeit am schütteren Grün
vollendet, doch ihr Dach ist löchrig
und läßt den Himmel blau hindurch,
wie zittrige Hände flattern
die unteren Blätter im Wind.

 

 

Victor Emil Janssen (1807–1845) Selbstbildnis vor der Staffelei, um 1828 Öl auf Papier auf Leinwand, 56,6 x 32,7 cm © Hamburger Kunsthalle / bpk Foto: Elke Walford
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Der andere Janssen

Ausstellung | Hamburger Kunsthalle: Der andere Janssen

Um den genialischen und leicht verlotterten Zeichner Horst Janssen ist in gewissen Hamburger Kreisen geradezu eine Art Kult getrieben worden. Den wenigsten dürfte dabei bewusst gewesen sein, dass es in der Hansestadt einen anderen Janssen gegeben hatte, der von der Kunstgeschichtsschreibung längst sanktioniert worden war und dessen ungewöhnliches Selbstbildnis ein Glanzstück der örtlichen Kunsthalle ist. Diese Selbstdarstellung von Victor Emil Janssen (1807-1845) ist denn auch nicht zufällig für den Umschlag des voluminösen Katalogs zur Ausstellung ›Hamburger Schule‹ gewählt worden, er ziert auch das Plakat der Schau und ist ein Leitbild der ganzen Unternehmung. Von PETER ENGEL

 

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Kunst der 20er Jahre neu befragt

Ausstellung | Welt im Umbruch. Kunst der 20er Jahre – Bucerius Kunst Forum Hamburg

Landauf und landab wird in diesem Jahr in der Republik das hundertjährige Jubiläum des Bauhauses gefeiert, sei es in diversen Ausstellungen, in Büchern oder in Artikeln. In diesem Überangebot zeichnet sich das Hamburger Bucerius Kunst Forum dadurch aus, dass es erstmals in diesem Ausmaß zwei Bereiche zusammenführt, die gewöhnlich nur getrennt präsentiert werden, nämlich die Malerei der Neuen Sachlichkeit und die gleichzeitige künstlerische Fotografie des »Neuen Sehens«. Von PETER ENGEL

 

TITEL kulturmagazin Textfeld
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Drei Gedichte

Lyrik | Peter Engel: Drei Gedichte

Aufforderung aus den Wolken

Wie ein Mehlsack schwer der Tag,
der seine trüben Aussichten
durchs Balkonfenster wuchtet
und mir auf den Schreibtisch kippt,
mach was draus, sagt er mir.

 

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