Bühne | West Side Story
Gefühlvoll, leidenschaftlich und spannend bis zum Schluss: JENNIFER WARZECHA hat die ›West Side Story‹ bei den Ettlinger Schlossfestspielen gesehen.
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Gefühlvoll, leidenschaftlich und spannend bis zum Schluss: JENNIFER WARZECHA hat die ›West Side Story‹ bei den Ettlinger Schlossfestspielen gesehen.
Giuseppe Verdis Oper ›Nabucco‹ wurde 1842 an der Mailänder Scala uraufgeführt. Auch wenn die gesehene Inszenierung 184 Jahre später möglicherweise nicht darauf abzielte, ein politisches Statement abzugeben, waren etwaige Parallelen durchaus erkennbar. Kein Wunder, denn die Oper ist als Kunstform nicht nur politisch relevant, sondern wird auch im Kontext unserer Realität interpretiert. Verdis frühes Meisterwerk wurde am 23.05.26 im Opernsaal der Staatsoper Berlin sowie als Liveübertragung auf dem angrenzenden Bebelplatz für ungefähr 15.000 Menschen mit Fantasie und Intensität auf die Bühne gebracht und hinterließ nicht nur bei Anna Noah einen bleibenden Eindruck.
»Man muss sich das vorstellen: Sie hat gerade einen Menschen getötet und zeigt einfach keine Reue.« Von diesen zwei Sätzen im Schauspiel ›Schwarze Schwäne‹ von Christina Kettering, das zur Zeit auf dem Podium des Theaters Pforzheim zu sehen und zu hören ist, ging der ›Late Night Schwarze Schwäne‹, die Podiumsdiskussion mit Publikum samt Einblick in den aktuellen Forschungsstand des Verhältnisses von Pflege zu humanoider Robotik und Künstlicher Intelligenz (KI) sowie ethischen und technologischen Fragestellungen dahinter, am vergangenen Samstagabend aus. Von JENNIFER WARZECHA
In ›Des Kaisers neue Kleider‹ begeistert das Stadttheater Pforzheim mit einer farbintensiven, witzigen und modern erzählten Inszenierung, die Kinder wie Erwachsene gleichermaßen mitreißt. Das temporeiche Spiel, starke Darsteller und ein Bühnenbild im Stil des Memphis Designs machen die Premiere zu einem lebhaften Erlebnis voller Humor, Aussagekraft und Überraschungen - findet JENNIFER WARZECHA
Religion, Moral, Resozialisierung, Alkoholsucht, Tränen, Schusswaffen - und Apfelkuchen. All das kommt in der zynisch, bissig-bösen schwarzen Komödie ›Adams Äpfel‹ im marotte Figurentheater beim Besuch dort zusammen. Sebastian Kreutz, der seit 2007 Dauergast bei der marotte und schon in zahlreichen Inszenierungen am Badischen Staatstheater zu sehen war, spielt mit Dynamik, pointiert und bissig, sodass das Publikum sich an manchen Stellen schier nicht vor Lachen einkriegt. Von JENNIFER WARZECHA
Armin (ein bisschen träge und gemütlich, aber zwischendurch sehr eloquent: Winnie Bartsch) sitzt im Sessel und liest ein Buch. Seine Ehefrau Renate (emanzipiert, selbstbewusst und auch nicht um Worte verlegen: Ute Merz) sitzt auf dem Sofa, die Fernbedienung und abwechselnd ein Glas Prosecco oder Wein in der Hand. Ausgerechnet kurz vor der besten Sendezeit zum ›Tatort‹ kommt die Frage aller Fragen auf: Hat er sie betrogen oder nicht? Von JENNIFER WARZECHA
Ein Abend für eingeladene Gäste ist es, von denen aber immer wieder einer fehlt. Gäste, die teils durch persönliche Beziehungen miteinander verbunden sind, weil sie miteinander verheiratet waren und sich dann wieder begegnen – diese Spannbreite an Begegnungen erlebte JENNIFER WARZECHA bei der ›Dinner Party‹, einer Komödie von Neil Simon, unter der Regie von Andreas Rüdenauer, im Jakobus Theater im Theaterhaus Karlsruhe am Freitag der vergangenen Woche.
Sterne, Feuer, Metropolis. Schon der Auftakt verheißt Großes: LED-Lichter auf einem Screen eröffnen ein Universum aus Planeten, Galaxien und Weltgeschichte. Plötzlich taucht Metropolis auf – und Berlin als Ikone der illuminierten Kunstformen? ANNA NOAH schaut nicht einfach nur eine Show, sondern taucht ein, in eine Welt aus illuminierten Visionen.
Eine Situation, die eigentlich nicht komisch ist, aber durch ihre Interpretation durch die Schauspielerinnen und Schauspieler der Badisch Bühn‘ komisch und skurril zugleich wird – das ist diese Gerichtsverhandlung in ›Dumm g’loffe‹. JENNIFER WARZECHA hat sie gesehen
1857 nahmen die Gebrüder Grimm »Hänsel und Gretel« in ihre Sammlung »Kinder- und Hausmärchen« auf. Engelbert Humperdincks musikalische Interpretation wurde 1893 in Weimar uraufgeführt, es handelt sich um eine spätromantische Oper in drei Akten. Davon inspiriert übersetzen die »Flying Steps« und Christoph Hagel die Geschichte mit Elementen aus Breakdance, HipHop und Rap in unsere Zeit.
ANNA NOAH ist gespannt auf die Umsetzung.
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