Menschen | Comic | Interview mit Barbara Yelin Mit Barbara Yelin hat sich PETER KLEMENT getroffen. Und führte ein Gespräch über Bleistifte, alte Meister und Reisen in die Vergangenheit.
Menschen | Comic | Interview mit Barbara Yelin Mit Barbara Yelin hat sich PETER KLEMENT getroffen. Und führte ein Gespräch über Bleistifte, alte Meister und Reisen in die Vergangenheit.
Kinderbuch | Evan Kuhlman: Der letzte unsichtbare Junge Selten wurde im Kinderbuch eine treffendere Symbolik für den Verlust eines geliebten Menschen gefunden als im ersten ins Deutsche übersetzten Roman des amerikanischen Autors Evan Kuhlman. Das Tagebuch des Finn Garrett gibt Auskunft über ein sehr merkwürdiges Phänomen … Von BEATE MAINKA
Jugendbuch | Rachel Ward: Numbers Ein Blick in die Augen eines beliebigen Menschen und die 15-jährige Jem sieht eine Zahl. Ein Datum. Den Tag, an dem die betreffende Person sterben wird. Wie kann man mit diesem Wissen, von dem keiner ahnt, leben? Von ANDREA WANNER
Digitales | Debatte um Ballerspiele »Ich habe schon Nazis erschossen, als sie noch kleine, braune Pixelhaufen waren« – In einem weiteren Beitrag zur Debatte plädoyiert JAN FISCHER für das Spiel und gegen die voreilige Konstruktion eines Zusammenhangs zwischen »Killerspielern« und Amokläufern.
Digitales | Games: Debatte um Ballerspiele Sie werden als »Killerspiele« gebrandmarkt, haben ereifernde Rufe nach Zensur entfacht und werden gerne für so manche gesellschaftliche Fehlentwicklung verantwortlich gemacht: Das Computerspielgenre der Shooter treibt so manchem Kulturkritiker den gerechten Zorn ins Gemüt. PETER KLEMENT mit einem Beitrag zur Debatte und dem Plädoyer, digitale Spiele als fiktionale Werke zu erkennen – und nicht als gemeingefährliche Ausbildungslager für Amokläufer.
Digitales | Games: Bad Company 2 ›Bad Company 2‹ ist Bruckheimer zum Selberspielen: Explosionen, markige Sprüche und ein Kugelhagel, der so dicht ist, dass einem Hören und Sehen vergehen. PETER KLEMENT hat sich das Maschinengewehr umgeschnallt und in dem Amalgam aus ›Bad Boys‹ und ›Das dreckige Dutzend‹ den Lauf glühen lassen.
Digitales | Games: Doodle Jump Das iPhone als mobile Spieleplattform hat die Unschuld seiner Kinderzeit längst hinter sich gelassen. Einer der meistgespielten und -beachteten Titel für die eierlegende Wollmilchsau aus dem Hause Apple ist ›Doodle Jump‹. Von außen betrachtet gibt sich das Spiel als ein harmloser Plattformspaß, doch bei genauerer Betrachtung entpuppt es sich als Munition für die kapitalismuskritische Argumentationsflakbatterie. Eine nicht ganz so ernst gemeinte Manöverkritik von RUDOLF INDERST
Digitales | Games: Bayonetta ›Bayonetta‹ ist überwältigend, »eine atemberaubende Farbenexplosion, eine Netzhaut transzendierende Erfahrung« – und … ein recht banales Videospiel. RUDOLF INDERST über den »teuersten Softporno der Welt«.
Roman | Emmanuelle Pagano: Die Haarschublade Als sie mit fünfzehn Jahren Pierre, ihr erstes Kind, bekommt, muss sie von der Schule abgehen. Ohnehin hatten sie der Unterricht und die Bücher angeödet, denn sie wollte doch später nur eines: Friseurin werden. Als sie aber mit knapp achtzehn Jahren Titouan, ihren zweiten Sohn, in einer Neujahrsnacht zur Welt bringt, zieht die junge alleinstehende Mutter in eine winzige Bleibe im fünften Stück eines Hauses im »Zigeunerviertel« ihres mittelalterlichen Geburtsorts in Südfrankreich, durch dessen enge Gassen Touristen stolpern. Von WOLFRAM SCHÜTTE
Neuer Wort Schatz II | #2 Udo Grashoff: Zoo Udo Grashoff: Zoo. Vorgestellt von CARL-CHRISTIAN ELZE
Kunstgeschichte als Institutionengeschichte. Heidenreichs populäre Diskursanalyse des Kunstsystems führt Künstler in das System ein, das sie erwartet und zeigt, wie es wurde, was es ist. Von BJÖRN VEDDER
Krimi | Camilla Läckberg: Die Totgesagten JUDITH HAMMER über den zuletzt auf Deutsch erschienenen Roman der Auflagen-Krimikönigin Schwedens, Camilla Läckberg.
Kulturbuch| Daniel Ketteler: Das Knacken in der Rille
und wenn / ich das Gehirn des Dichters in dünne / Scheiben zerlege, und wenn sich die / bunten Farbnuancen auf dem Schirmbild // zeigen, dann bin ich mir wieder gewiss: / das Hirn, das ist der reine Beschiss
Film | Im TV: Marcel Reich Ranicki: Mein Leben Er lässt die entscheidenden Jahre einer außergewöhnlichen Lebens- und Liebesgeschichte anschaulich und lebendig werden und damit verstehen und nachempfinden, unter welchen Umständen eine Karriere ihren Anfang genommen hat, die in ihrer Ausprägung tatsächlich einmalig ist. Von PETRA KAMMANN
Porträt | Der Splitter-Verlag
Wer in Deutschland, dem ewigen Entwicklungsgebiet der Neunten Kunst, Comics verlegt, der muss ein Enthusiast, ein Missionar sein – und natürlich ein solider Geschäftsmann, eine solide Geschäftsfrau. In unregelmäßigen Abständen wollen wir die Verlage vorstellen, die sich dem wechselvollen Handel mit Alben und Heften, mit Serien und Graphic Novels widmen. Den Anfang macht der in Bielefeld ansässige Splitter Verlag. Von SVEN JACHMANN
Menschen | Zum Tod des Kritikers und Literaturwissenschaftlers Jörg Drews
Nicht wenige Autoren haben durch den Tod von Jörg Drews einen mitreißenden Feuerkopf und temperamentvollen Streiter für jede Art Literatur ohne Kompromisse verloren. Ein Nachruf von WOLFRAM SCHÜTTE
Menschen | Tagebuch aus dem Jahr 1955 / Der Landschafter auf der Höhe Alice Schmidts Tagebuch aus dem Jahr 1954 war eine Mikroskopie des »la(e)endlichen« Lebens, das die »Umsiedler« Alice & Arno Schmidt in Kastel geführt haben. Das nun publizierte Tagebuch aus dem Jahr 1955 lässt uns die materiell prekäre Schriftstellerehe samt Alices Katzenwirtschaft in höchster Bedrängnis & Flucht nach dem rettenden Darmstadt sehen. Von WOLFRAM SCHÜTTE
Roman| Simon Beckett: Leichenblässe
Die eine Buchhandelskette schaltet zum Erscheinen Radiospots, der andere Filialist räumt den drei bis dato erschienen Bänden eine ganze Regalwand zur Präsentation ein und in den Bestsellerlisten gelingt ihm auf Anhieb der Sprung an den ›Biss‹-Büchern von Stephenie Meyer vorbei unter die ersten drei – die Rede ist von Simon Becketts drittem Thriller um den forensischen Anthropologen David Hunter mit dem schönen Titel ›Leichenblässe‹. Ist angesichts des großen Werbeaufwands der Roman tatsächlich die Mühe des Lesens wert? Nein, sagt BEATE MAINKA …
Roman | Philip Roth: Empörung Der 75-jährige amerikanische Schriftsteller Philip Roth erschreibt sich in seinem jüngsten Buch Empörung die tödlich endende Alternativbiografie eines nonkonformistischen Studenten in den Zeiten des Koreakriegs. Von WOLFRAM SCHÜTTE
Lyrik | Ann Cotten: Nach der Welt Worin liegt der Reiz von Texten, die nicht einfach nur erzählen, sondern vielmehr auflisten? In der Erkenntnis, die sie vermitteln, meint Ann Cotten. Überprüft von CARSTEN SCHWEDES
Menschen | Zum Tode von Peter W. Jansen Einem langjährigen Freund, einem journalistischen Copain und beruflichen Kompagnon nachzurufen, den man sowohl als Kollegen schätzte wie als Mensch liebte, kehrt für einen ersten und letzten Moment Persönlichstes nach außen, wo es zu seinen Lebzeiten seinen Platz nicht hatte und auch nicht hingehörte. Nichtschwule Männerfreundschaften, die durch berufliche Parallelen gestiftet und – selten genug – durch Konkurrenz, Neid & Karrieren nicht gefährdet oder gar wieder zerstört wurden, sind diskret, intensiv, robust und dauerhaft. Sie bestehen stillschweigend & selbstverständlich auch dann noch fort, wenn im jeweils danach gelebten Leben der zeitweilige enge berufliche
Matthias Gnehm aus Zürich treibt das Pathos der Aufklärung, die Identifikation des Mörders in den hellen Wahnsinn. Das Selbstexperiment ist ein Irrgarten mit komischem Ausgang und dabei die reine Freude. THOMAS WÖRTCHE hat sich das Bild/Text-Labyrinth angeschaut.
Kommentar | Kritik(er) und der Deutsche Buchpreis Daniel Kehlmann hat mit seinem kurzen FAS-Statement vom 21.9.2008, den deutschen Buchpreis doch gefälligst abzuschaffen, für einen kleinen Sturm im Wasserglas gesorgt, der vornehmlich im hauseigenen Internet-»Lesesaal« der FAZ ein wenig herumwirbelt. Von WOLFRAM SCHÜTTE
Hörbuch | Joseph Conrad: Herz der Finsternis
Der österreichische Michael Köhlmeier hat aus Joseph Conrads berühmtester Erzählung ein extrem verdichtetes Hörspiel mit Licht- und Schattenseiten gemacht. Von SEBASTIAN KARNATZ
Lyrik | Peter Rühmkorf: Paradiesvogelschiß Paradiesvogelschiß heißt der letzte Gedichtband Peter Rühmkorfs. Kurz nach der Publikation ist der Achtundsiebzigjährige im Juni gestorben. Als seine lyrische Abschiedsvorstellung war das Buch wohl auch gedacht. Neben letzten Gedichten enthält es vornehmlich gereimte und ungereimte Selbstgespräche und Merkverse, Sentenzen und Aphorismen aus dem Nachlass zu Lebzeiten des Dichters von ihm selbst seiner Werkstatt entnommen. Von WOLFRAM SCHÜTTE
| Cookie | Dauer | Beschreibung |
|---|---|---|
| cookielawinfo-checkbox-analytics | 11 months | This cookie is set by GDPR Cookie Consent plugin. The cookie is used to store the user consent for the cookies in the category "Analytics". |
| cookielawinfo-checkbox-functional | 11 months | The cookie is set by GDPR cookie consent to record the user consent for the cookies in the category "Functional". |
| cookielawinfo-checkbox-necessary | 11 months | This cookie is set by GDPR Cookie Consent plugin. The cookies is used to store the user consent for the cookies in the category "Necessary". |
| cookielawinfo-checkbox-others | 11 months | This cookie is set by GDPR Cookie Consent plugin. The cookie is used to store the user consent for the cookies in the category "Other. |
| cookielawinfo-checkbox-performance | 11 months | This cookie is set by GDPR Cookie Consent plugin. The cookie is used to store the user consent for the cookies in the category "Performance". |
| viewed_cookie_policy | 11 months | The cookie is set by the GDPR Cookie Consent plugin and is used to store whether or not user has consented to the use of cookies. It does not store any personal data. |