Kulturbuch | S.D. Sauerbier: Revue-Rendez-vous – Korrespondenzstück Revue Rendez-vous. Ein Korrespondenzstück – gelesen von DIDIER CALME
Kulturbuch | S.D. Sauerbier: Revue-Rendez-vous – Korrespondenzstück Revue Rendez-vous. Ein Korrespondenzstück – gelesen von DIDIER CALME
Musik | Free Jazz & Free Space & Impro aus Skandinavien Norwegens Jazzszene mit sPacemoNkey, Moskus und 1982. Neues aus dem Hause Hubro. Gehört von TINA KAROLINA STAUNER
Comic | Alison Bechdel: Wer ist hier die Mutter? Die »hinreichend fürsorgliche Mutter« entstammt dem psychoanalytischen Modell Donald Winnicotts. Alison Bechdel zieht ihn und andere Geistesgrößen zu Rate, um in einem ›Work-In-Progess‹-Comic das komplizierte Verhältnis zu ihrer Mutter zu entschlüsseln – mit der literarischen Wucht, mit der sie bereits in ›Fun Home‹ die tragische Geschichte ihres Vaters sezierte. Von Von CHRISTIAN NEUBERT
Roman | Marlene Streeruwitz: Nachkommen Wie schon in ihrem letzten Roman Die Schmerzmacherin (2011), in dem die Protagonistin eine Ausbildung in einer privaten Sicherheitsfirma absolvierte, hat die inzwischen 64-jährige österreichische Autorin Marlene Streeruwitz wieder eine junge Frau in den Mittelpunkt des Romans Nachkommen gerückt. Anders als jene Amy Schreiber aus dem Vorgängerroman darf man hinter der neuen Hauptfigur, der jungen Schriftstellerin (Cor)Nelia Fehn eine Streeruwitzsche Rückverwandlung vermuten, eine Art Jugend-Ego, das mit einigem Argwohn die ersten zaghaften Schritte auf der großen literarischen Bühne unternimmt. Gedanken von PETER MOHR zu Nachkommen von Marlene Streeruwitz’.
Jugendbuch | Nadia Marfaing: Leander sieht Maud Liebe ist schön. Liebe ist richtig. Wer liebt hat recht und macht alles richtig. So lautet die Botschaft, die sowohl lautstark als auch unterschwellig für die Beziehungen unter Menschen Geltung hat. Aber stimmt sie wirklich? Hat recht, wer liebt? Gibt Liebe Rechte? Nadia Marfaing lässt in ihrem Jugendroman ›Leander sieht Maud‹ eine sechzehnjährige blinde Protagonistin und den Jungen, der sie liebt, durch eine Gefühlshölle gehen, damit sie lernen, was Liebe wirklich ist. Von MAGALI HEISSLER
Kinderbuch | Claudia Boldt: Tierisch tolle Typen Weder die Idee ist neu noch die Machart. Aber Claudia Boldts fröhliches Klipp-Klapp-Buch steckt tatsächlich voller toller Typen, dass ANDREA WANNER vergnügt mixte.
Film | TV: Polizeiruf ›Morgengrauen‹ (BR), 24. August Liefert uns ›Morgengrauen‹ diesmal den ambitionierten Versuch, aus eingefahrenen ›Polizeiruf 110‹-Spuren auszubüxen? Oder mehr noch, man will diesen Kommissar neu erfinden? Kann ja sein. Er nennt sich diesmal nicht mehr »von«. Jedenfalls nicht durchgängig. Und es ist angekündigt, dass er sich verliebt. Meuffels? Verliebt? Von WOLF SENFF
Bittles‘ Magazine | Mo’Wax Records While browsing in my local book shop the other day I came across the recently published ›Mo’Wax Urban Archaeology: 21 Years of Mo’Wax Recordings‹. A mighty tome of a book, it chronicles the life and times of this beloved label, through meticulous design, a lot of love and some beautiful artwork. For former beatheads like myself it is a wonderful read, and quickly makes you nostalgic for the plethora of great songs they released over the years. By JOHN BITTLES
Gesellschaft | Christiane Fritsche: Ausgeplündert, zurückerstattet und entschädigt / Christiane Fritsche: »Du sollst nicht begehren deines Nächsten Haus« Lange vor dem Massenmord an den europäischen Juden setzten die Nationalsozialisten ein anderes Programm in die Tat um: die Verdrängung der deutschen Juden aus dem Wirtschaftsleben. Was das im Einzelnen für Geschädigte wie für die vielen Nutznießer bedeutete, können nur Lokalstudien belegen. Die beiden von Christiane Fritsche erarbeiteten Bücher zur Arisierung in Mannheim sind hervorragende Beispiele dafür. Von PETER BLASTENBREI
Gesellschaft | M. Metz, G. Seeßlen: Geld frisst Kunst. Kunst frisst Geld Beim Lesen dieser umfassenden Darstellung von Kunst in der Gegenwart kommt immer wieder die Frage auf, ob die geschilderten Phänomene nicht der Kunst ebenso wie dem Fußball zu eigen sind oder der Schauspielerei. Überhaupt fällt auf, dass Markus Metz und Georg Seeßlen einzelne Kunstwerke nur im Ausnahmefall erwähnen. Es geht in neoliberalen Zeiten um das neue Besondere von Kunst, das in der Ökonomie der Kunst bzw. in der Aneignung der Kunst durch Ökonomie sichtbar wird – ein Frontalangriff, der sie fundamental veränderte. Von WOLF SENFF
Musik | Richard Thompson: Acoustic classics Höchste Versiertheit und Einfühlsamkeit auf der Gitarre – Richard Thompson mit ›Acoustic Classics‹ – gehört von TINA KAROLINA STAUNER
Comic | Rodolphe Daniel Jacquette, Louis Alloing : Der Fall E.P. Jacobs – Ein Leben für den Comic Recht spät in seiner Entwicklung entdeckt das Medium Comic seine eigene Entstehungsgeschichte als Sujet. Nach ›Die Abenteuer von Hergé‹ oder ›Gringos Locos‹ mit Franquin und Morris ist nun auch E.P. Jacobs zum Gegenstand eines Comicalbums geworden. BORIS KUNZ über die gezeichnete Biographie des Schöpfers von ›Blake & Mortimer‹.
Comic | Gesellschaft | Superhelden Sie sind stark, sie sind laut, sie haben Superkräfte, sie retten täglich die Menschheit, sie sind bei handgreiflichen Auseinandersetzungen nicht gerade zimperlich, und sie erfreuen sich einer zunehmenden Popularität – die Rede ist natürlich von Comic-Superhelden. Während sich noch vor einem Jahrzehnt kaum jemand außer Kindern, Jugendlichen und sogenannten Nerds für sie interessierte, scheinen sie in den letzten Jahren eine regelrechte Renaissance zu erleben – die uns bis in den Alltag hinein folgt. Und diesen zunehmend okkupiert. PHILIP J. DINGELDEY geht der Frage nach der neuen Verbindung von Superhelden und unserem Alltag nach. Titelfoto: Christopher
Digital | The Crew On the road again. Ab dem 11. November werden die Straßen der Vereinigen Staaten wieder unsicher gemacht. Dieses Mal ist Ubisoft mit ›The Crew‹ am Start. Dröhnende Motoren, quietschende Reifen, Luxuskarossen – das ist, was zählt. Besser, schneller, teurer. Mit waghalsigen Straßenduellen à la »The Fast & The Furious« soll das Rennspiel neue Maßstäbe setzen und das Genre revolutionieren. Starthilfe bekam Ubisoft vom frisch aufgestellten Team Ivory Tower, dessen Mitglieder bereits an Projekten wie ›Need for Speed‹ und ›Test Drive Unlimited‹ mitgearbeitet haben. Beste Voraussetzungen. Die Idee: Coop-Multiplayer mit rasanten Open-World-Gameplay verbinden. Ob es dem französischen
Roman | Paolo Giordano: Der menschliche Körper Jetzt, da Europa zu einer eigentümlichen Insel des Friedens inmitten des Krieges geworden ist, erinnert uns ein junger italienischer Physiker daran, dass es im Leben immer um grundlegende Wahlmöglichkeiten geht, die unsere Existenz nachhaltig beeinflussen. Paolo Giordano erzählt in seinem zweiten Roman Der menschliche Körper vom Schicksal einer Gruppe italienischer Soldaten, die bei ihrem Afghanistan-Einsatz Entscheidungen treffen, die das Leben aller völlig verändern. VIOLA STOCKER wagt sich an die Grenzen des körperlich Erträglichen.
Jugendbuch | John Corey Whaley: Hier könnte das Ende der Welt sein Die zweite Leiche, die der 17jährige Cullen in seinem Leben zu Gesicht bekommt, ist die seines Cousins Oslo. Ein vorhersehbarer Drogentod. Dabei ist sonst in Lily, einer verschlafenen Kleinstadt in Arkansas, nichts los. Das ändert sich. Von ANDREA WANNER
Kinderbuch | Lisa Graff: Eine Messerspitze voll Magie Zauberei und Kindergeschichten sind altehrwürdige Partnerinnen und kommen deswegen nicht selten auch in Ehren ergraut daher. Alles andere als behäbig aber ist der Kinderroman von Lisa Graff ›Eine Messerspitze voll Magie‹. Eine Handvoll originelle Ideen, kühne Verwicklungen, ein Dutzend schräger Figuren und ausführliche Kuchenrezepte zum Nachbacken garantieren zuckersüße und mächtig spannende Lektüre. Von MAGALI HEISSLER
Bittles‘ Magazine | Music Review It was a time when anything seemed possible. The overriding sense of depression had come to an end making the late 80s, early 90s a truly glorious time to be young. Music, sex, drugs and fashion were the key, with the elitism and separatism of the Thatcher years being dissolved in one youth culture movement of inclusiveness and hope. The gap between rap, indie and rave was almost nonexistent, while a wave of E’d up positivism was flooding through the veins of the nation’s teens. These were glorious times indeed! By JOHN BITTLES
Sachbuch | Alastair Brotchie: Alfred Jarry. Ein pataphysisches Leben Pataphysik ist ein Thema mit doppeltem Boden, mindestens. »Die Schmerzen in Ihrem linken Schultergelenk«, diagnostiziert die Ärztin, »sind altersbedingt.« – »Unmöglich«, widerspricht der Patient, »die rechte Schulter ist doch ebenso alt und sie tut nicht weh.« Hm. Oder anders: Weshalb bleibt ausgerechnet die Teekanne, die seit Jahren einen Sprung hat, länger heil als diejenige, die die ganze Zeit lang immer heil war? Diese Art Fragen treiben uns um. Von WOLF SENFF
Gesellschaft | Jan Philipp Albrecht: Finger weg von unseren Daten Der grüne EU-Parlamentarier Jan Philip Albrecht hat ein Plädoyer für mehr Datentransparenz geschrieben. Herausgekommen ist ein Buch, das an den parlamentarischen Strukturen scheitert. Von JAN FISCHER
Musik | Ulrika Bodén Band & Lisa Lestanders Nordischer Folk, Jazz, Artsong : Musik aus Schweden mit der Platte ›Kärleksånger Folk Love Songs‹ der Ulrika Bodén Band und Lisa Lestanders ›Songs From The North‹ Gehört von TINA KAROLINA STAUNER
Comic | Jimmy Beaulieu: Am Ende des Tages Ein loses Konglomerat an autobiographischen Kurzcomics, die zusammengenommen ein komplexes Selbstbildnis ergeben: Jimmy Beaulieus Sammelband ›Am Ende Des Tages‹ vereint ältere und neuere Erzählungen, die tief blicken lassen – nicht jedoch in die Röhre. Von CHRISTIAN NEUBERT
Kurzprosa | Hanns-Josef Ortheil: Die Berlinreise Längst gilt Hanns-Josef Ortheil als Garant für geschmeidig zu lesende, autobiografisch unterlegte Romane, Essays und Reisebeschreibungen (oder einem gekonnten Mix aller Genres). Das jetzt veröffentlichte Reisetagebuch ›Die Berlinreise‹ verfasste der heutige Schriftsteller und Professor für Kreatives Schreiben allerdings schon im erstaunlichen Alter von 12 Jahren. Von INGEBORG JAISER
Krimi | Bernhard Aichner: Totenfrau Wer möchte schon Brünhilde heißen? Hagen Blums Tochter jedenfalls nicht. Und so beschließt die 16-Jährige, dem Vater, einem bekannten Innsbrucker Bestattungsunternehmer, die Nibelungentreue aufzukündigen und fortan nurmehr unter ihrem Nachnamen aufzutreten. Doch nicht nur in diesem Punkt setzt Blum ihren Kopf durch. Auch der verhassten Adoptiveltern weiß sie sich ein paar Jahre später so raffiniert wie brutal zu entledigen. Und lernt bei der Gelegenheit auch noch den Mann ihres Lebens kennen. Doch wenn das Glück am ungetrübtesten scheint, fangen die Albträume gewöhnlich erst an. Bernhard Aichner neuer Krimi Totenfrau. Von DIETMAR JACOBSEN
Jugendbuch | Jenny Jägerfeld: Der Schmerz, die Zukunft, meine Irrtümer und ich Erwachsenwerden ist eine Herausforderung und es ist oft nicht leicht, zu erkennen, wo die eigenen Probleme aufhören und die der Erwachsenen anfangen. Die 17jährige Maja sucht und findet ihren eigenen Weg. Von ANDREA WANNER
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