Kinderbuch | Chris Naylor-Ballesteros: Frank und Bert
Frank und Bert sind beste Freunde, das haben sie in zwei Bänden bereits bewiesen. Jetzt wollen sie gemeinsam eine Radtour machen: Das geht nicht ohne Hindernisse. ANDREA WANNER hatte ihren Spaß.
Frank und Bert sind beste Freunde, das haben sie in zwei Bänden bereits bewiesen. Jetzt wollen sie gemeinsam eine Radtour machen: Das geht nicht ohne Hindernisse. ANDREA WANNER hatte ihren Spaß.
Cosmas von Zwavel macht sich große Sorgen: zu lange hat er nichts von seinem Freund, dem Weltreisenden Aurelius Kwik gehört. Also macht er sich auf die Suche nach ihm. ANDREA WANNER folgte ihm gespannt.
Wette, sagte Annika, sie habe mit Wette gesprochen, er sei daran interessiert, Doppelkopf zu spielen, was nicht als Absage zu verstehen sei, aber sie möge gern auch Hüttmann fragen.
Schön, sagte Farb und tat sich eine Pflaumenschnitte auf.
Tilman reichte ihm einen Löffel Schlagsahne, die Farb auf der Pflaumenschnitte langsam und sorgfältig glattstrich.
Wette, sagte Farb, hatte Wette nicht Psoriasis, eine Zeitlang sogar im Gesicht, die Haut sei ein sensibles Organ.
So etwas grenze dich aus aus dem Alltag, sagte Tilman, du wirst nicht länger als zugehörig empfunden, doch allem Anschein nach sei das besser geworden.
»Knochen-Jochen«, »König Kobra«, »Krepier oder stirb«: Willkommen in der Comic-Welt von Bela Sobottke! In den Werken des Berliners trifft Endzeit auf Italo-Western, Exploitation auf Kunst – und der Künstler selbst stets ins Schwarze. Kein Wunder, kennt er sich doch bestens aus in Genres, in denen er wildert. Mit ›Die Legende von Kronos Rocco‹ beendete er 2020 seine Weird-Western-Saga um einen reimenden Revolverhelden. Mit ›Terror 3000‹ erschien nun sein neuester Streich bei Gringo Comics – pünktlich zum ›Comic Salon‹, wo er sich für das gezeichnete Interview mit CHRISTIAN NEUBERT so richtig viel Zeit nahm.
Die Arbeiter rackern sich »den Arsch aus der Hose«, hoffen auf zehn Richtige im Lotto und kämpfen sich bis dahin mit reichlich Schnaps, Zigaretten und allzu fettem Essen durch die Mühsal der Tage. Mit seinem neuen Roman errichtet Martin Becker ein literarisches Denkmal für ein aussterbendes Milieu, eine scheinbar verschwundene Klasse, ungeschönt und ohne falsche Melancholie. Von INGEBORG JAISER
Ein Museum, ein Buch zum Nachschlagen und Lernen, das soll spannend sein? Oh ja! Denn es ist ein Buch, das sich um ganz abenteuerliche Dinge dreht, Dinge, die alle mit dir oder mir oder uns zu tun haben. Eine Überraschung!, findet BARBARA WEGMANN
Kater Josef hat es sich gemütlich in seinem Leben eingerichtet. Er verbringt seine Tage im Wesentlichen auf seiner Couch und fühlt sich dort pudel-, Verzeihung!, katerwohl. Das soll sich ändern. ANDREA WANNER freute sich an der amüsanten Geschichte.
Der Mensch komme nicht zurecht mit dem Leben, sagte Farb, nichts bringe er auf die Reihe und nenne sich verwegen einen Homo sapiens.
Anmaßend, sagte Annika und blätterte in ihrem Reisemagazin.
Allein daß er die Reichtümer des Planeten nicht so untereinander aufteile, sagte Farb, daß jeder zu annähernd gleichen Teilen davon profitiere, so schwierig könne das doch nicht sein, eine große Zahl Menschen leide Hunger.
In dem Buch »Deutschland unter Strom« des Wissenschaftsjournalisten Christoph Podewils geht es auf ziemlich genau 220 Seiten um Zukunft und Zukunftssicherheit. In Deutschland, aber auch für alle Menschen. Es geht darum, was alles im Bereich von Wärme- und Energiewende schon möglich ist und warum das Potential noch nicht abgerufen wird. Es ist ein kämpferisches, kluges Buch, dem man sich nicht verschließen sollte. Von BASTIAN BUCHTALECK
Interaktion mit dem Publikum steht bei dieser Vorstellung ganz klar im Vordergrund. Das erfährt man zu Beginn der Vorstellung von »Der ideale Mann« am Badischen Staatstheater Karlsruhe. Leonard Dick glänzt als Mason & Phipps und führt das Publikum im fast bis auf den letzten Platz besetzten Kleinen Haus zum Thema hin. Von JENNIFER WARZECHA
Am vergangenen Wochenende war Erlangen wieder das Ziel von Comicfans aus dem gesamten deutschsprachigen Raum – und inzwischen auch von Mangafans. Vier Tage lang fand der Internationale Comic Salon statt, das 1984 ins Leben gerufene zweijährige Festival der Künstler, Verlage, Fans und Sammler, das sich seitdem als maßgebliches Event der Szene behauptet. ANDREAS ALT hat sich dort umgesehen.
In Frankreich ist er ein Star und vielfach prämiert. Im deutschsprachigen Raum kennt man ihn bisher kaum. Nun hat der Suhrkamp Verlag in seiner von Thomas Wörtche kuratierten Reihe mit internationalen Kriminalromanen einen ersten Text von Hervé le Corre publiziert. Und der ist so dunkel, wie es sein Titel verspricht. Allenfalls über seine poetische Sprache lässt er ein wenig Hoffnung ein. Aber die ist nicht von Dauer im Leben der drei Personen, die le Corre ins Zentrum seines Buchs gestellt hat: einen Polizisten, eine alleinstehende junge Mutter und einen Serienmörder. Ihre Wege verfolgt Durch die dunkelste Nacht, bis sie, nachdem sie eine ganze Weile nebeneinanderhergelaufen sind, sich schließlich treffen. Und en passent wirft der Autor dabei auch noch einen Blick auf die aktuelle Stimmungslage in unserem westlichen Nachbarland – eine Analyse, die alles andere als zukunftsfroh stimmt. Von DIETMAR JACOBSEN
Die Fußballeuropameisterschaft naht mit Riesenschritten. Am 14. Juni steigt in München das Eröffnungsspiel. Wer noch ein bisschen Auffrischung in Sachen Fußball braucht, liegt mit Arnd Zeiglers Buch genau richtig, findet ANDREA WANNER.
Dieses bezaubernde Geschichtenbuch hat die große Chance und allerbeste Voraussetzungen, der Liebling im Bücherschrank kleiner Lesemäuse zu werden. Abenteuer, die ein ganzes Jahr umfassen, spannende Erlebnisse und viele Überraschungen. Von BARBARA WEGMANN
Ob das schwer zu verstehen sei.
Gut gefragt, Farb.
Doch sei das nicht jedem bekannt.
Das sollte man annehmen.
An einem durchlässigen Tag
greift alles ineinander,
die Teile finden sich wie von selbst
und wachsen zu etwas zusammen,
was haltbar ist und durch die Stunden
trägt, als wäre es vorbestimmt.
Am 3. Juni 1924 starb einer der bedeutendsten Autoren des 20. Jahrhunderts: Franz Kafka. Bis in die Gegenwart hinein hat sein Werk nichts an seiner Faszination verloren, in beeindruckenden Schilderungen und Metaphern führt es uns durch die Absurditäten und Düsternisse der modernen Welt. Sein Name wurde zum Adjektiv »kafkaesk« und Synonym für das Groteske und Labyrinthische des Lebens. Er veröffentlichte einige seiner Werke zu Lebzeiten, darunter ›Der Prozess‹ und ›Die Verwandlung‹, die mit den Worten beginnt: »Als Gregor Samsa eines Morgens aus unruhigen Träumen erwachte, fand er sich in seinem Bett zu einem ungeheueren Ungeziefer verwandelt.« Kaum einer der ersten Sätze der Weltliteratur ist berühmter als dieser. Von DIETER KALTWASSER
Am 3. Juni ist Weltfahrradtag: der Traum von einem gesunden und umweltschonenden Transportmittel, zumindest im Nahbereich wird von immer mehr Menschen geteilt. Die kleine Zoé gehört auch dazu. Von ANDREA WANNER
Der Lärm des Lebens – das sind jugendlicher Übermut und Hybris, turbulente Familienszenen und satter Ruhrpott-Sound. Wenngleich untermalt von nachdenklichen, zuweilen schmerzlichen Zwischentönen. Der Schauspieler Jörg Hartmann legt mit seinem literarischen Erstlingswerk Autobiographie, Memoir und unverhohlene Liebeserklärung an die Heimat vor. Von INGEBORG JAISER
POLLE ist ein Comic-Magazin, mit dem Kinder ganz wunderbar in die Welt der Comics einsteigen können, weil es ein buntes Sammelsurium ganz unterschiedlicher Künstler:innen und Stilrichtung ist. Jetzt ist Heft 10 erschienen zum Thema MUT. Total gelungen, findet ANDREA WANNER.
Er galt viele Jahre als Geheimtipp in der literarischen Welt, sein renommierter Landsmann Peter Handke hatte sich vehement für ihn eingesetzt. Doch die große öffentliche Anerkennung errang der Schriftsteller Walter Kappacher erst 2009 nach dem Erscheinen des Romans ›Der Fliegenpalast‹. Danach wurde ihm die wichtigste literarische Auszeichnung des deutschsprachigen Raumes verliehen – der Georg-Büchner-Preis. Von PETER MOHR
Wette, wir könnten Wette einladen.
Wozu?
Wir wären zu viert und spielen Doppelkopf.
Schwierig, Annika.
Weshalb?
Jeder spielt nach anderen Regeln, ständig wird gestritten, etwa darüber, welche Herz zehn gewinnt, eine zuerst oder eine zuletzt ausgespielte, das ist keine reine Freude, auch ob und wann ein Solo gespielt wird, auch wie die Punkte gezählt werden
»Ja, Humor ist natürlich ein Bewältigungsmechanismus, aber auch die einzige Waffe, die ich habe«, hatte die 38-jährige Schriftstellerin Dana von Suffrin kürzlich über ihren neuen Roman erklärt. Für ihren Debütroman Otto (2019), der um einen jüdischen Familienpatriarchen kreiste, war die in München lebende promovierte Historikerin u.a. mit dem Hölderlin-Preis ausgezeichnet worden. Von PETER MOHR
Robinson strandete auf einer einsamen Insel, Jona landet mutterseelenallein auf dem Dach eines dreißigstöckigen Hochhauses und muss mit ihrer unfreiwilligen Isolation klarkommen. Eine echte Herausforderung für ein kleines Mädchen, stellt ANDREA WANNER fest.
Das glückliche Seufzen, der verzückte Blick beim Anblick des eigenen Sprösslings: Wer ist schon frei von solchen Gefühlen und findet die eigenen Nachkommen mit Abstand die gelungensten. Das kann zu ungeahnten Problemen führen. ANDREA WANNER hat sich bestens amüsiert.
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